« . amtliche „Wiener Zeitung« verzeichnet die im Wiener Auswärtigen. Amte anläßlich des Ablebens des Kronprinzen Rudolf eingegangenen Beileids- I dezcugungen. Solche erfolgten außer von sämmtlichen europäischen Negierungen und ' ewer Anrahl europätscher Parlamente auch von Brasilien, China, Japan, Liberia (Westasrika), Siam und den Vereinigten Staaten von Nordamerika.
denisch-englifche Blokade-Unternehmen gegen den Sklavenhandel in Ostafrika kann sich jetzt zum ersten Male einer wirksamen Unterstützung seitens des Sultans von Zanzibar erfreuen. Nach Mitthetlungen Salisbury's im englischen Oberhause hat der Sultan Chalifa den Admiralen des deutschen und des englischen Blo- radegeschwaders die Ermächtigung erthetlt, in den Terrttorialgewässern von Pemba und Zanzibar das sonst nur dem Sultan zustehende Recht, arabische Sklavenschiffe die sich des velbotcrien Handels schuldig machen, zu durchsuchen und wegzunehmen. Trotzdem wird ff eiltch, wie Lorb Salisbury ferner meinte, der Kampf mit den Sklavenhändlern noch ein langer und hartnäckiger sein.
Darmstadt, 22. Februar. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Sectton für Justizverwaltung, Nr. 6, enthält Ausschretben 3®tai™erroaUun". b<lreffenb blc Di-nstaufstcht im G-schäf'sb-t-ich-
UrfunbenftCmPcIti,a“ auäf4teif,en d- d- Darmstadt, am 14. Februar, betreffend den
Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.
Philipp Euler, Taglühner zu Lang-Göns, mit Katharine Berat 17 ’w01 6c 5 ?abn' tiocElr^r öu Heuchelheim, mit Marte Greb, zu Gießen
ÄeUTni9Piankt ^Lro' Kaufmann zu Idstein, mit Marie Sophie on* ?<?' r? o ^uutrum, Wtttwe des Kaufmanns Johann Friedrich Utting zu "sbfuin 20- Metzger .zu Gießen, mit Marte Luise Karoline Dorothea Flett
zu Gießen. 21. Johannes Bruder von Lützellinden, Schneider dahier, mit Katharine ?.tr^n*Dn°fS ^Esselbach, wohnhaft zu Gießen. 21. Friedrich Krieg, Ztnkhüttenarbeiter zu Bochold, nut Anna Marra Pserfer zu Merzig. 22. Wilhelm Theodor Zimmerschied Kaufmann dahier, mit Susanne Elise Nagel von hier. ° mmeilcolco,
Februar: 21. Konrad Philipp Friedrich Karl Hoos, Seconde-Licutenant dabier mit Marte Klementine Klotilde Auguste Amalte Batst Hierselbst.
_ »edorene.
a Vebr<^arJ 0. Dem Schaffner bet der Main-Weser-Bahn Johann (Shrifimn ?.TaP«tner^0(^er rnrederike Margarethe Christiane. 12. Dein Großh. Universi/üts" Professor Dr. Heinrich Otto Lehmann eine Tochter, Marte Sibylle. 15 Dem Taa- -^.Iohannes Wagner VIII eine Tochter, Anna Elisabeth. 15. Dem Kaufmann JJtap ein Sohn, Friedrich Wilhelm. IG. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Diehl ein Sohn, Ludwig. 17. Dem Maschtnenarbeiter Ludwig Schäfer ein Sohn, Gustav. 1.8* Dem ^^r Daniel Beimborn ein Sohn. 19. Dem Dachdecker Martin Möller ein Sohn. 19. Dem Oeconom Heinrich Noll VII. ein Sohn.
Februar: 17. Adolf Louis KarlEEduard^chmtdt, 4 Monate alt, Sobn von Metzger Franz L-chmidt dahier. 19. Katharine Schäfer, geb Mehl 45 olt ^erTU^°n Gemüsehändler Johannes Schäfer dahier. 20. Margarethe Dort 6Jabre Tochter von Ackersmann Ludwig Dort zu Daubrmgen. 21. Marte Jacobtne Gerhard, 33 Jahre all, ledtg, Tochter von Bahnmeister Jacob Gerbard hahier 3tein^arbt6bab?erin6‘lrbt' <Slä,walb‘ 40 3a^r Witiw? von Mechaniker Carl i/vvuiyuivi uuyivl•
Auszug aus deu Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
, Den 21 Februar. Konrad Philipp Friedrich Carl Hoos, Second-Lieulenant iu 8lUBUfk amfllie Zod,ltt bcS Rechts-
Getaufte.
ben ®em ®ei6blnbcr aß“beIm Oberer ein Sohn, Carl, geboren
den 11 ^Januar D-m Küfer David Wff-rt eine Tochter, Elisabeth-Katharine, geboren MinnoÄWen-^bo^L'n^^. Wt W Emilie
KatharL^L'orm Minna
geborenem la J-n^a?. ete 6°6"' H^rtch Wilhelm,
~ Ä‘senc ^°"tner Carl August Richard Haußmann, genannt Lau-, -in Sohn, Richard Heinrich, geboren den 23. December 1888.
Beerdigte.
Den 16. Februar. Margarethe Hahn, geb. Wlederhold, Ehefrau des Oberlebi er« an der Stadtknabenschule Konrad Hahn, alt 45 Jahre, starb den 13 Februar
Denselben. Elise Wilhelm, ledige Tochter' oerftorbSa
Wilhelm zu Ludwigshütte bet Biedenkopf, alt 61 Jahre, starb den 14 Februar
Den 18. Februar. Luise Müller,"geb. Rub, Wtttwebei ÄT» Muller zu Alten-Buseck, alt 71 Jahre, starb den 16. Februar.
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c Mainz, 20. Februar. Durch Gouvernementsbefehl ist soeben eine alte Rer- t0 Cbrx °"^Mischt worden, indem den Soldaten tn Uniform verboten worden wlt Tragkörben über die Straße zu gehen. Es ist nämlich durch den neuen Go^! verneur die Wahrnehmung gemacht worden, daß sehr viele Soldaten mit und ohne
Straß-' g-ht."' bCt SUX'd,t in ctncr eiDt6e obcr fonftigen Dienstkl-tdung über die zrs sEingebildete Kranke.) Ein amerikanisches Blatt heri*t.>t
&ÄÄ*; sä » s Lfln hJFinn'Erbabe xunb DA n sofort Gegenmittel angewendel werden müßten l-ich-n Ä:. Dt77brL°Ä"L^.7gan7unÄLflubt ÄS L ÄÄt&a^ burchg-prL.
’S «HS5S aufmerksamen und zuvorkommenden Behandlung der Passagiere verdanken
etn^lge Passagierdampfer, dem diese hohe Auszeichnung zu Thetl geworden ist.
Die Zwiebel als Genuß- und Heilmittel.
□ - r bo$ bcr Saft der Zwiebel unter Beimischung von gutem
h?erun tld -L?6en alle Krankheiten der Athmungsorgane tn uralter
Telegraphische Depeschen.
Wolff's tslegr. Correfpondenz-Bureau
22‘f ^bruar. Die offictösen „Berl. Poltt. Nachr." bezeichnen die
k-?Gr7-7WasS Reisen Herder. Btsmarck's und
«V, «in T~ Die Nachricht von der Abtretung, resp. Verschenkung des Gebiets »mischen ??^stlah unv der algerischen Grenze an Deutschland seitens des Sultans von Marokko ^tzt^und "päter bezeichmttE tendenziöse Erfindung, als völlig unbegründet für , Derlin, 22. Februar. Nummer 41 der „Volkszeitung", erstes Blatt und di? beschlagnahmt" b" "$CrL Riesten Nachrichten" wurden heute Vormittag'polizeilich , , Eöraunschweig, 22. Februar. Staatsminister Graf von Görtz-Wrtsbera ist ü riLUm^i h 1 gestorben. (Der Verstorbene war Staatsminister sei?No- vember 1883. Nach dem am 18. October 1884 erfolgten Tode des Herzogs Wilhelm Braunschweig trat er an die Spitze des auf Grund des Gesetzes vom 16. Februm «rFjÄtTtoßefebten Regentschaftsrathes. Am 21. October 1885 befürwortete Grat Görtz- ^8,.!!!/!!,'7.~
und bewegten Zeiten um das Land erworben habe. Sein Name werde in eb en Äosftn bC§ Vanbe§ ^gehören. Darauf wurde die Sitzung
Februar. Die „Polit. Corr." veröffentlicht die aus Budapest datirte ^iserlrche Cntschließung, durch welche das Protektorat über das literarische Werk des
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— „Das „Telegr. Corr.-Bureau" dementtrt die Nachricht des Fiaaro" daü her S5J;, SSi,®”1 Siw M *" -">-«»"» «,»-«>»»>».! >-«
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Paris, 22. Februar. Das Portefeuille des Auswärtigen soll dem Botschafter Ä Angeboten worden sein. Für das Unterftaatssecretariat des Innern
wird Ptchon, für die Posten und Telegraphen Sirene, für die Colonien Jamats genannt. Die Zeitungen nehmen das Cabinet ziemlich kühl auf Die Revublst^u? Frunratt?" «klär'-, li- w-rd- vom Cabin-t Tirard'p-rlang-u, was st- 7on Uog7-7v7fang°- Das Ji0t' bQ§ habe sich in die Unmöglichkeit versetzt, ein klare., festes, politrfches Programm zu haben und werde daher nur ein mäßiges Ver- ber^inn^^h'pr ?? -b^ungen werfen dem Ministerium vor, daß es aus
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Paris, 22. Februar. Der „Temps" bestätigt die Nachricht von der Beschießung ^^Euow's. Das Blatt berichtet, Goalet habe vorher in Ubt^ b b Beziehungen Aschinow's zur russischen Regierung angesragl. Die letztere antwortete, sie sei bet dem Unternehmen Aschinow's durchaus nickt intercssirt. Darauf ertheilte der französische Minister des Auswärtigen Befehl, Aschtnow aufzufordern, sich entweder den bestehenden Gebräuchen zu fügen oder das unter sischer Oberhoheit stehende Gebiet zu räumen. Aschtnow weigerte sich nicht allein der ZU leisten, sondern pflanzte die russische Fahne aus unt) behauptete «In Recht zu haben, m Sagallo zu verbleiben. Als dann das Bombardement kur/und erfolgreich beendigt war, wurde der „freie Kosak" Aschtnow mit seinen Leuten nach Obok abgesuhrt, wo sie sich zur Zeit noch befinden. — Nach der „Agence Havas" emvstna b« Martnemtmster noch kein amtliches Detail über die Beschießung Sagallos 7n de?
ThUr^ bcni Äreuictr „Seignelay". Admiral Aubry hatte Atschinow, bevor er gegen d^lben vorging, aufgefordert, entweder wieder tn See zu gehen oder die auf französischem Gebiet ausgeschtssten Waffen und Munition auszuliefern Auch die m nicht, hervorzuheben, daß die Expedition Aschinow's in feiner OTtetnbmmCn m«be”r 5 b” rufftft6en 3tcflletunfl «-d--kt, sondern auf eigene Gefahr t tiI P^^iS? 22. Februar. Der in der heutigen Abendsitzuna des Mtnisterratbs beschlostene Text der Erklärung, welche das neue Cabinet morgen der Kammer unter Ä ?0£b ün Carnot zur Genehmigung ein gereicht w7rL
... kruar* ^or der Parnell - Commission gab Piggott heute
Walsh davon unterrichtet zu haben, daß er die fraglichen Briefe Ja rn+Cac gefälscht halte. Ferner wird constattrt, daß Ptggott dem damaligen Staatssecretar Forster, sowie dem Fenier Egan seine Dienste aimeboten und Äh nnn Beiden erbeten habe Parnell's Anwalt, Sir Russel,^aß P ggott gerade d e felben Buchstabirungsfehler macht, welche in den Parnellbriefen vorkommen?
k r n T0?*?/ ??• Abbruar. Im Laufe der Adreßdebatte tpi Unterhause erklärte der UnterltaatSfecretar des Aeuyeren, Fergusson, die Reateruna könne kein/ EJn .
b^?st^stEch der Handels- und Missionsstattonen am Nyassasee (Ostafrika) Qnmbpnmcn 'cmi abef 5?/?^ leden Versuch Portugals, die Schifffahrt auf dem 3t?fihnn,JU A Echen, p^attstirt; gegen Forschungs-Expeditionen Portugals in seinen fonne die englische Regierung nicht proteftlren, es wäre aber Gegenstand ^ner Klage, wenn solche Expeditionen als Mittel gebraucht werden die enaliscken ^^^^^d^NUssior^stationer^zu^chädigem^Die^Debatte wurde vertagt.
totale*.
©ieftett, 23. Februar. (Telephon.^ Bis heute haben sich nunmehr 43
Anarist bingezeichnet und wird hoffentlich diese Einrichtung baldigst in
Angriff genommen werden können. w 0 vulul0'1
f^r^cr rbc^ ^erriÄJin der Bahnhofstraße erregen dort aus-
ÄÄb^Esen-Exemplare von Messina-Orangen das Erstaunen der Vorübergehenden
übrig laff=naU8 6ei°6Cn ,ein auch an Wohlgeschmack nichts
Gießen, 23. Februar. Schreinermeister Hermann Werner ru Gießen rinßckgf0 6Q§ 6m mCgCn Diebstahlsversuchs ergangene Landgerichtsurtheil Revision
Handel unv Verkehr.
Hahnen pr. St. Jt 1,60-2,20, Enten pr. St ät 2 00—2 3oP Ä


