der Abholung der Gebeine Latour d'Auoergne's aus Neuburg in Bayern ist der Vräfi- dent des Doubs-Departements, Graux, betraut. *
London, 17. Juli. In einer gestern Abend hier von den Leitern der con- seroattoen Partei im Stadtthett Tower Humlets im Osten Londons veranstalteten Ver- sammlung hielt Lord Salisbury eine Rede, worin er heroorhob, daß das beste Mittel den Freden aufrechtzuerhalten, sei, sich so vollständig zu rüsten, daß man Wtemanöen 3ix furchten brauche. Bezüglich einiger jüngst von Gladstone angeführten Beispiele von tn Europa bestehenden Homerule-Regierungen erwähnte Lord Salisbury auch Kretas wo das Verlangen nach einer vollständigen Trennung von der Türket immer mehr wachse; voraussichtlich werde Kreta doch schließlich von der Türkei getrennt werden „ "d-üffel, 17. Juli. Der Finanzmintster brachte einen Gesetzentwurf ein, wonach olle Detail-Verkaufsstellen geistiger Getränke, die seit Juli 1889 eröffnet wurden, einen Erlaubntßschetn haben müssen.
.. 3urlL . Di- Piinz-Istn Augusta, Schwester der Königin, ist
heute itcacht um 12Vt Uhr gestorben.
« k 171 äutt. Aus Anlaß von Zeitungsgerüchten über in Serbien statt-
fmbenbe Rüstungen hat die serbische Regierung durch ihren hiesigen Vertreter, sowie r rÄg^n ^lplomatischen Agenten Bulgariens der bulgarischen Regierung durchaus friedliche Versicherungen übermittelt.
»«karest, H. 3uli. Der Director der städtischen Credttbank tn Jassy, werden ^sMte^o^ "' in Einern Bureau eine Haussuchung oorgenommen
«onstanlinopel, 17. Juli. Ein außerordentlicher Mtnisterrath beschäftigte sich eingehend mit den Angelegenheiten auf Kreta. 0 w
s a 17: 3uli. Gestern Abend wurde auf den Kaiser, als er
bas Theater verließ, ein Revoloerschuß abgegeben. Der Kaiser blieb unverletzt. Der Thater ist angeblich ein Portugiese.
, ^uiro, 17. Juli. (Meldung des Reuter'schen Bureaus.) .General Grenfell Älnnakbc^ CK*U ^odhouse gestoßen war, eine sorgfältige Rekognoscirung der Stellung der Dewi che vor, deren Starke auf 2500 geschätzt wird. Gr mnöle eine
» omkti0Än an brlc Derwische, in welcher er dieselben unter Zusage der Schonung Ihres Lebens zur Ergebung auffordert. Wad el Njumi ließ den Ueberbringer der Proklamation züchtigen las letztere aber den zusammenberufenen Unterfeldherrn vor. Grensell kehrt nach Assuan zurück, nachdem er Anordnungen getroffen hat für einen etwaigen Zusammenstoß mit den Derwischen. Deserteure berichten, daß Wad el Njumi Verstärkungen erwarte, bevor er seinen Vormarsch fortsetzen werde
3tah> er Jttitts - tzhrouiL.
eine ämt^n^ “»«•«*»
I gesprochen hat. Mit ihm stimmt Hanslick überein, der zum Beisviel di-
1 schen Tanze, und wiederum tn erster Linie die Jobann'sffin s/n» rlrauj 5 ® ?iÄutzer°rd^llch-P°puN^7d-in-
kennen ju lernen, hatte man am Mittwoch wieder ©ekaenbeü Ms ff Ä. I k fc2 a § Zugabe die „schöne blaue Donau- spielen lkst und die erfb-nS- b @,,trau6 UMWRZ4MM
Lokales.
.,.~~e* 18. Juli. Die „Vereinigung der Kunstfreunde für hip
amtl ich en Publikationen der Kgl. Nattonalgallerte in Berlin" W. Pots- KpmÄhPn^»?^' veröffentlicht dieser Tage drei große Färb en licht drucke nach Gemälden von Paul Beckert, welche auf das allseitigste Interesse rechnen dürfen - des jetzigen Kaisers, der Kaiserin und desFulsten B ism" ?ck "Lw Bilder sind in dem imposanten Format von 87x49 cm Bild- und 119x85 cm Kh?ihn°t?H»nC?aften und bezeichnen einen wahrhaften Triumph der Herstellung farbiger ^""^^"k^bchlmischem Wege. Namentlich für patriotische Vereine und für ^?n?n C1«nQ 1 bÜr* k bc? Hinweis auf diese oerhältnitzmäßig biUtqen Blätter, die ootJJcbnKn unß«ooUen Wandschmuck bilden, angebracht sein. Im
Ni??tn'^'A^o^u"icht die „Vereinigung" ferner ebenfalls in jenem Niesenformat' $crlr?A9 (DiÄh?aan2 ^^ndhleHuldigung seines Heeres" (Nattonalgallerte, r iowte Delobbe s „Zwei Tochter des OceanS" (Museum, Breslau) dessen "mitJ^lCtr UnkCD1Ctip ^rr?ppanc!cn Sicherheit tn der Luftperspecltoe im Jahre I887 mit zu den stars der Berliner Jubiläumsausstellung gehörte. In kleinerem Format werden ferner im Herbst u. A. erscheinen: Defregger's Heimkehrender Zn?ia7nflLa^lVprms)?rtHnb r® '^euchtthurm auf der Kllppe im^Mondschein" (Originale in der Nationalgallerie in Berlin). Die von dem bekannten Kunstfckrift- steller Fr. Pecht in Ntünchen herausgegebene Zeitschrift „Die Kunst für Alle" urtbeilte b 6 Farbenlichtdrucke der „Vereinigung der Kunstfreunde" gegenwärtig as'Äk&M ä“ b"
«feder Eoang-ltfche^.rch?nge°a"n7°-rein "für D-u,schlau" u,üer"ga"n?wef-M- barln E"Ähr“!}k Land-so-reins zu Stande gekommen, was auch si-n-nk-» gefunden hat, daß die an der Spitze unseres Landesoeretns
©taatSratb $allma($3 tn Darmstadt, Realgymnasiallehrer Th Becker tn Darmstadt und Professor Dr. Kostltn in Friedberg zur Leituna des Gesammtoereins sur Deutschland berufen worden sind. Diese unsere Landsleute rechnen Obe!-?pffpn^m?,"s die freundnachbarliche Betheiligung der Kirchengesangoereinsleute in k nMPaC "2 n @ Sicherlich wird Marburg den bisherigen Festorten nacheifern, den Äestgasten Schones und Anregendes zu bieten. Zunächst ist für Dtenstaa Vereinig Ün!)^.asÄ,.^^ geschmückter liturgischer Festgottesdtenst und eine gesellige k^f ^1flen?mnIen* ^Mittwoch um 10 Uhr findet Die Hauptoersarnm- nlip? kat' Ln beJ b^ Director des berühmten Salzunger Kirchenchors, C Mühlfeld über den „Knabenchor" einen Vortrag halten wird. U9tfcl0'
181Das gestern in Friedberg gehaltene Jahresfest des „Oberhessischen Vereins für innere Mission" hatte mit mancherlei Ltnder- Tr^ihpn11 Cn' u\a‘ ?? ^Ebndem Regen und einem Viehmarkt, dessen lärmendes nnh kS' Äiwr? m den Naturlauten friedltcher Dickhäuter das Gebrumme von Bären ^^klänge wandernder Musikbanden zu einem höchst unharmonischen Eoncerr 1 roaren, selbst die Stille der gottesdienstlichen Feier empfindlich beeinträchtiate '■
Gottesdienst in der Stadtkirche, deren weite Hallen zu füllen
? eines ganz ungewöhnlichen Aufgebots bedarf, nur mäßig besucht 5 Rickts- Ännn^r^erb/n b? TheUnehmer einen erhebenden Eindruck von den^ihevollen Gesang des Seminarchors (unter der bewährten Leituna des Seminnriphrpra ^™*kn und der frischen Predigt vo'n Pfarrer Löhr U*^^obenUfO9lmf
$u ben Verhandlungen meist nur ein kleiner Kreis zusammen so^ war war fafPaam^fflnf Ctl9rantCki Betheiligung daran besonders stark. Die Burgterasse iihpr a9rr?ail? Allerdings wurde da auch tn dem Vortrage von Dr Rieaer brnpn ',2l^aabifiC der Btbelkenntniß in der Gemeinde" ungewöhnlich Bedeutendes ge- boten. ES ist geradezu unmöglich, von dem reichen Jnhalte dieses Vortra^ Yn beTgVprh^aHfnaenecn Ju «eben. Ganz vortrefflich waren die Darstellung I
unserer Bildung zur Bibel von der Reformation an, nicht minder ^!.n,o^n^.upd sretmuthige Anerkennung der Schwierigkeiten, die unsere moderne Bilduna rtki ? dem Btbelverständniß bereitet, und besondels die Vorschläae hnr* 6 hC 6° nbUn0 b? er Sebwierigkeiten, nämlich nicht durch Vertuschung, sondern da- ^u/^ daßman zu einem wirklichen, geschichtltchen Verständniß, vor allem auch zu einem Unt!rfch°sdk„^°„°^7b.^"ü«^
1,8. Juli. Ein besonderer Reiz der Strauß'fcken Tonm-rk- «nk A^an" Straub liegt in der Einfachheit und Unactuckt- heit ihrer Weisen. Ohne Zwang, als konnte es gar nicht anders sein auillt ein Ton °us dnu anbeten, so gt eine fröhliche Melodie der anderen. Und dann wieder ker- Ä? “m ln ->-m Sprudel übermüthiger Klänge elegische Töne ,rau? Accorde, die m den Herzen einen wunderbaren Widerhall erroeJen bkkr
W$arb Wagner sich in bet denkba^günMgften° WeffeSübet"^
Vermischte s.
KKM.MWMSF 6 ä trÄ“ ,' 7 ir<?e cf?nfe”lr‘ w^d, Nted-tMörlen 5. Äugust, Obet-MöÄen 6. August, Ockstadt 7 August und Ober-Wollstadt 8. August. 9 len
mi.rkp U a n5' 17,1 ^uIi* Der Gouverneur der hiesigen Festung Herr v Reibniü
MKLUMMM die Drinrestin Ir-'r "hpn"9^011 bGroßherzoglichen Hofes hier hat ore Vrtnzesstn Alrx den Damen des Oberbürgermeisters Dr Oecksnpr ^rnntminf uSä“ä7
bu1gu7de?°u'nd TÄ 6 Ä«MbeÄ sich färS FrLh"
schaften'Vw'elch^ ÄÄ
Don bem 1889er in quantitativer Beziehung sehr viel und rechnet man bnspttlsw ?e in Fretw^nheim auf einen fast vollkommenen Herbst. Wenn gleich die Aussichten in ,umä "dK°Ln^aL^L'a dürt'-n dl-s- Öffnungen doch L»L Übe7tt5 ?n "ein" R-chnunk machen kknnen." "" n0d) «« Striche durch' die
Rheingau. Zur Anlage eines Kuretablissements an den in SMumn ?btßen Quellen hat der dortige Gemetnderatt) in seiner vorgestrigen
,pUU^ beschlossen, an den Unternehmer des Etablissements Beradtrprtcr Rptk»
Geisenheim 300 Morgen Gemetndewald zu dem Preise von 300 000 iu Derfonfpn kMtfau2' noch der Genehmigung de, Sütgetau,Muff” sterile L kam trotz be| ^ohen Preises nicht ohne Widerstand zu Wege, doch siegte schließlich die Einfickt daß eine Bade- und Kuranstalt tn der projecttrten Weise der Gemeinde dock einen größeren Nutzen bringt als die Einkünfte aus den Waldungen. ” CinCn
nnn Juli. Die Angriffe auf die Verwaltung des Etsenbahnministers
von Maybach werden auch nach Abweisung derselben durch die Nordd Allo 3ta "
ÄSS? Ä "£»J,biÄS! r.«LSL' W « B-—S:
wrtk r 9e ltW J^^ unterschreiben, der beobachtet hat, daß nicht nur junge Leute
hiab T?npanCw kOn?erk aa? 2Itc?cutk und Frauen bis zu 10 und 20 Stunden, während h5pa Qb an bkCrt {.n^er Dierten Klasse stehen müssen. Sie werden bei
©tofeen des Zuges, beim Durchfahren der Weichen gegeneinander geworfen gestoßen 0äfttnn,2 ^?gm überfüllt sind, wird die Lust entsetzlich schlecht. Die
„Köln. Ztg. gibt dem Etsenbahnminifter, um sich selbst zu überzeugen den Ratb zu" Unternehmern İIn nacb 8erIin ober üon Berlin nach Thorn tn vierter Klasse hpn b!^0c Poltzeidireetor Graf Königsdorff geht jetzt gegen
den „Feldwebel ^Mißbrauch der Bterwirthe vor, indem er die Bestrafuna derselben ^fprtH^C?U9§ ?eromlassen will. Die betreffende Bekanntmachung, welche unter den Biertrinkern große Freude, bei den Wtrthen wohl ein ganz anderes Gefübl erzeugt taufet: „Di- B-t-chttguug d-t laut g-wotb-u-n Klag- bab in pi-l-n RM^^'.°r°>itI^chaf,-n die Gaste babutch benachtheiligl wetbcn, bafe ihnen beim ?kJ..C,falll^aStJ8ier9cfäI6-„t,iS -umFüllsttich nicht mitBt-t, fonbern zu einem groben cbaum ua<r? nb/k^U^? bur^ b^e gemachten Feststellungen bestätigt.
$A*kba 1 P Zum größten Theile der Gast nicht das Bieiquantum, welches er bezahlt Nachdem nun sammtliche Wirthe unter Hinweis auf S 263 des Strafgesetzbuchs ver- A?t "hp^Nobu" ikA Jorbkrc das Publikum auf, weitere Benachtheiligungen dieser Uch-?V°^!gLgVbe.E 1Ut 2lniei8e JU bangen behufs strast-chi-
Pi-ek-l kber W-ichs-l ist jetzt so niebrig, batz bie Fähre bei
Pteckel außer B-tri b gefetzt werben mußte, -in Fall, b-r kaum jemals °org-komm-n metben $eforbcrun0 eon Fuhrwerken muß bort mittelst Spttzprahms bewirkt
~ ?us Polen wirb mitgetheilt, baß bie russische Regierung im Lubliner lager anzuleg'en ®ut8beri6ern 1600 Morgen Laub angekauft habe, um -in neues Milttär- „„ . München, 13. Juli. Gestern Ab-nb um 8 Uhr erschoß sich tn seiner Wobnuna H e 6 m »eeußtschen G-sanblschaft attachitte Premt-rlieutenam ^e WMSnnpr1 mQeH6.a 'k ?'um-nlh-l lebte tn guten, georbneten Verhältnissen, war , ^ug-r-r Zeit leibmb unb mißgestimmt. Seil anberthalb Jahren litt er an ben Folgen einer Rückenmarkserschütterung, bie er sich beim Steeplechase burch einen Siurz °°m Pf-rbe zugerogen. Er speiste gestern bei Officieren b-s schweren Reiter- an8k ®° et pfuubernb ben Nachmittag verbrachte. Balb nach seiner Rückkehr in die Wohnung wurde der Schuß gehört. Aber erst um 9 Uhr sand der Bursch^


