Ausgabe 
19.4.1889 Erstes Blatt
 
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Gießen, am 16. April 1889.

Betr.: Die Einsendung der Kaffesturzprotocolle.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an di« Trotz herzoglichen Dürgermeiftereie« deS «reise».

Diejenigen von Ihnen, welche mit Einsendung der in unserem Ausschreiben vom 26. August 1885 Amtsblatt Nr- 5 voraeschriebenen Kaste, sturzprotocolle für 1888/89 noch im Rückstände sind, werden an deren Vorlage mit Frist von 8 Tagen erinnert. 9 "

v. Gagern.

Telegraphische Depeschen.

Wolff s lelegr. Corrcspondenz-Burea«.

Berlin, 17. April. DerReichsanzetger" meldet: Der bisherige Bureau­director des Reichstags, Knack, ist zum Director beim Reichstage ernannt.

Berlin, 17. April. In der gestrigen Sitzung des Directionsraths der deutsch- ostafrikanischen Gesellschaft wurde Reichstagsabgeordneter Graf Hoersbroech, Mitglied -es Directionsraths, an Stelle des ausscheidenden Schröder - Berlin gewählt, ferner Consrrl Vohsen zum Director an Stelle des Dr. Peters. Es wurden Statuten­änderungen beschlossen. Von Seiten der Regierung waren anwesend die Gehetmräthe des Auswärtigen Amtes, Krauel und Kayser, von der Seehandlung Bötticher.

München, 17. April. DieAllgemeine Zeitung" glaubt, das Verlangen der Eentrumspresse, eine bayerische Katholikenversammlung gegenüber der jüngsten Ministe- rialverordnung einzuberufen, wäre inopportun für das Episkopat und die Centrums­fraktion des Landtags. Jede wettere, den Vollzug der ministeriellen Zugeständnisse störende Agitation müsse ungünstig für die Ziele ausfallen, welche dem Episkopat bei dem Memorandum vorgeschwebt.

Hamburg, 17. April. Der zur Expedition Wißmann's gehörige Dampfer Vesuv" trat heute seine Reise nach Zanzibar an. Der Dampfer läuft Plymouth an, um Kohlen einzunehmen und trifft in Aden mit den übrigen Expedttionsdampfern zu­sammen, um dann mit diesen die Reise fortzusetzen.

Pari-, 17. April. DerAutorilö" zufolge ordnete Merlin, der Vorsitzende deS Untersuchungsausschusses, Haussuchungen auch bei General Dubarail und bei Cassagnac an. DiePresse" verzeichnet das Gerücht, daß neuerdings 60 Haft­befehle von Merlin erlassen worden seien. Laguerre und die übrigen Mitglieder des Nationalcomitä's sind gestern nach Brüssel abgereist, wo das Comite eine Versamm­lung abhält.

Berlin, 18. April. Die Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Der Kaiser ernannte für die Samoa-Conferenz zu Bevollmächtigten den Staatsminister Grafen Bismarck, den Geheimrath Holstein und Geheimrath Krauel. Die Conferenz wird am 29. April zusammentreten.

Lokales.

Gießen, 18. April. Schwarze Trauerfahnen vom Bürgermeisteretgebäude ver­künden der Stadt dm gestern Abend erfolgten Tod ihres Oberhauptes, unseres hoch­verehrten Oberbürgermeisters Bramm. Heute Nachmittag um 3 Uhr hat sich die Stadtverordneten-Versammlung vollzählig versammelt, um in feierlicher Trauerkund- gebung den Wortm des vorsitzenden Beigeordneten zustimmend, den Hingang des hochverdienten langjährigen Leiters der städtischen Verwaltung, des bis zum letzten Athemzuge von der Sorge für das ihm übertragene Amt erfüllten Oberbürgermeisters zu beklagen. Die Beerdigung findet morgen Freitag, Nachmittags 3 Uhr, statt.

Gießen, 18. April. Herr Oberbürgermeister Bramm ist gestern Abend Vs 9 Uhr seinem langen mit großer Geduld ertragenen Leiden erlegen. In dem Hin­geschiedenen verliert die Stadt Gießen einen ihrer treuesten Bürger, der stets bereit war, für die Interessen derselben voll und ganz einzutreten. Möge ihm die Erde leicht sein! (Herr Aug. Bramm wurde am 6. November 1874 zum ersten Male als Bürgermeister der Prov.-Hauptstadt Gießen gewählt. Am 3. Januar 1887 erfolgte seine zweite Wahl, den Charakter als Oberbürgermeister erhielt der Verblichene am 12. September 1888.)

Gießen, 18. April. sSttzung der Stadtverordneten vom 17. April.) Anwesend: Herr Beigeordneter Gnauth als Vorsitzender, Seitens der Stadtverord­neten die Herren Baift, Georgi, Hoch, Homberger, Jughardt, Aug. Noll, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels.

Herr Daniel Heil hat um nachträglicheErthetlung der Concession zum Wtrth- schaftsbetrteb in seinem seit 1881 betriebenen Ladengeschäft nachgesucht. Gesuchsteller beabsichtigt, wie seither, neben seinem Cigarrengeschäft den Verkauf von Ltqueuren, unter Ausschluß gewöhnlichen Branntweins, zu betreiben. Großh. Poltzeiamt hat die Bedürfnißfrage hierzu nicht zu bejahen vermocht, desgl. die hierfür eingesetzte Commission, welche indeß die Concesstons-Ertheilung unter Berücksichtigung der hier vorliegenden besonderen Verhältnisse zu befürworten beantragt; es wird dem entsprechend beschlossen. Wenn die Commission einerseits die Annahme des Gesuchstellers, daß es bei Umzug in ein anderes Lokal nochmaliger besonderer Concesstons-Ertheilung nicht bedürfe, nicht ihrem Anträge zu Grunde gelegt, so geht sie anderntheils von der Ansicht aus, daß dem Gesuchsteller bei seinem in 1881 erfolgten Umzuge die Concession gewiß ertheilt worden wäre. Ein früheres Gesuch um Erthetlung der Concession zum Ausschank von Branntwein im Laden des Herrn Hainbach an der Marburger Straße wurde vom Stadlvorstande befürwortet, von Großh. Kreisamt aber abschlägltch beschteden. Ein neuerlich eingereichtes Gesuch des Herrn Hainbach um Ertheilung der Erlaubniß zum Verkauf von Branntwein über die Straße soll ebenfalls befürwortet werden, nachdem Großh. Polizeiamt berichtet, daß es hiergegen nichts einzuwenden finde. Zu dem Gesuch der Heinrich Sack Ehefrau um Erthetlung der Concession zum Ausschank von Branntwein im früher Häuser'schen Laden am Neuenweg hat Großh. Poltzeiamt, trotzdem schon die früheren Ladeninhaber Concession besaßen, die Bedürfnißfrage ver­neint. Die Versammlung tritt dem Commtsstonsantrage bei, welcher auf Befürwortung der Concesstonserthetlung zum Verkauf über die Straße lautet. Herr Kaufmann Wetßbäcker hat sein an die Südanlage stoßendes Garten-Grundstück gegen den Schoorgraben hin eingesrtedigt und soll nach Annahme des Stadtbauamtes die Grenze seines Etgenthums überschritten haben. Die dieserhalb vorgenommenen Vermessungen haben ergeben, daß eine Grenzüberschreitung nicht vorliegt, wohl aber im Jahre 1844 mit sämmtlichen Besitzern an den Schoorgraben stoßender Grundstücke ein Vertrag abgeschlossen wurde, nach welchem vom äußersten Grabenrande, bis zu welchem das städtische Etgenthum geht, ein 4 Fuß breiter Streifen außerhalb der Einfriedigung frei bleiben muß, um das Reinigen des Grabens bewerkstelligen zu können. Es wird, da bereits wettere derartige Einfriedigungen vorgenommen werden sollen, beschlossen, unter Hinweis auf den bestehenden Vertrag den betr. Grundbesitzern das Fretlassen eines 4 Fuß breiten Streifens zwischen dem vormaligen oberen Grabenrande und etwaigen Einfriedigungen anzustnnen. Herr Batst äußerte sich gegen den Antrag, betonend, daß nach der Fassung des Stadtringgrabens in eine Steinsohle das Reinigungsgeschäft so vereinfacht wäre, daß besonderer Raum hierfür auf der anderen Seite nicht mehr nöthig sei, dagegen sei aber das Bedürfniß zur Anlage von Einfriedigungen am Schoorgraben größer geworden, weil durch dessen jetzige Beschaffenheit ein unbefugtes Eindringen in die Gärten von der Schoor her sehr erleichtert worden. Die ehemals Benner'sche Besitzung an der Nordanlage ist nach einem diesbezüglichen Stadtoerordnetenbeschluß einer Verpachtung im Ganzen ausgesetzt worden. Die hierfür nachträglich eingelegten Gebote gehen bis 520 pro Jahr; es wird indeß beschlossen, dem im Termine ein­gelegten Höchstgebote von 495 den Zuschlag zu ertheilen. Die stattgehabte Ver­steigerung eines 583 Quadratmeter haltenden Bauplatzes an der Loth'schen Wirthschaft auf der Licherstraße, für welchen ein Höchstgebot von 5000 vM von Herrn Maurermeister Pfaff eingelegt wurde, wird genehmigt. Dem städtischen Wteger auf den Wochen- rnärkten soll auf Antrag der Marktcommtssion eine jährliche Vergütung von 50

unbeschadet des Bezugs der Wteggebühren, zu Theil werden. Zur Begründung seines Gesuches macht der Gesuchsteller geltend, daß infolge Eröffnung des Schlachthauses

Besiegen von Fleisch für ihn so gut wie ganz aufgebört habe, so daß mit Wegfall M^^?^urequelle sein Verdienst ein sehr niedriger geworden sei unb mitunter Markttag nicht überschreite. Die Wochenrnärkte in Gießen betr. hatte Großh. Polizeiamt im vorigen Jahre infolge beabsichtigter Einführung einer Marktordnung die Frage angeregt, ob es sich angesichts des gesteigerten Verkehrs in der inneren Stadt, namentlich am Marktplatz, empfehlen dürfte, den gesammten Wochen- ??!? Stelle, beispielsweise nach Oswald's Garten zu verlegen. Hierzu

die Stadtverordneten-Versammlung unterm 25. August v. I., nach Verweisung einiger Verkaufsbuden vom Buttermarkte nach dem Lindenplatze, eine Aenderung in bc" ^ttherigen Marktverhältnissen nicht eintreten zu lassen. Die nach Fertigstellung des Masters auf dem Brandplatze in Frage kommende Zurückverlegung des Kartoffel- und Obstmarktes von Oswald's Garten nach dem Brandplatze hat die Commission für das Marktwesen veranlaßt, zu beantragen, den Kartoffel- und Obstmarkt auf den aVu verweisen, im Uebrigen aber, wenigstens so lange die Verhandlungen über den Erwerb des einer Verbindung von Brandplatz und Lindenplatz noch im Wege stehenden alten Hofgerichtsgebäudes noch zu keinem Resultat geführt haben, auf dem Beschlüsse vom 25. August 1888 zu beharren. Hierzu bemerkt Herr Batst, daß es sich nach seinem Dafürhalten empfehlen würde, behufs Entlastung des alten Marktplatzes einen Theil des Verkehrs in die breite Schulstraße zu verlegen und» zwar auf einen extra gegen die Fahrbahn etwas erhöhteren Theil derselben, wogegen Herr Schopbach srch für Unterbringung des Obstkleinhandels in die Schulstraße, die sich im vorigen Herbst sehr gut bewährt habe, aussprtcht; auch Herr Wallenfels spricht für theil-- weise Verlegung des Verkehrs nach der Schulstraße. Herr Homberger ist nicht für Versperrung der Schulstraße durch dm Marktverkebr und hält es, so lange das Be- durfniß nach Verlegung nicht brlngenber wird, für das beste, den Markt auf die seither benutzten Platze zu beschränken. Der Commissionsantrag wird angenommen. Zu drei weiteren Gesuchen hiesiger Handelsleute (einer Anzahl Samenhändler, Wolle- und Galanteriewaarenhandler), denen aufgegeben worden, an Wochenmarkttagen ihre an den übrigen Wochentagen auf dem Marktplätze befindlichen Buden theils nach dem Gemüsemarkt, theils nach dem Oswald's ©arten zu verlegen, und die nun um die Be­lassung ihrer Stände auch an Markttagen auf ihren jahrelang innegehabten Plätzen auf dem Buttermarkte bitten, wird beschlossen, den Gesuchslellern Plätze in der Schulstraße anzuweisen, auch weiteren Verkäufern hie gleiche Berechtigung auf fffitberruf zu ertheilen. Die infolge Gesuchs bes Turnvereins um Ueberweisung eines Garderobezimmers vorgenommene Verlegung der Garderobe nach dem oberen Balkonzimmer der Turnhalle hat der Direction des Realgymnasiums Veranlassung Gegeben, auf die Unzuträglichkeiten hinzuweisen, die entstehen, wenn die der Realschule gehörigen Turngeräthe, Matratzen rc. nicht unter Verschluß gehalten werden können, weil die nach dem Balkonzimmer der Turnhalle führende Treppe sich in dem zur Auf­bewahrung der Realschulturngeräthe dienenden Raume befindet. Es wird dem Vor­schläge des Herrn Beig. Gnauth beigetreten, dahin gehend, daß ein Austausch der im Erdgeschoß der Turnhalle befindlichen Gerätheräume zwischen Turnverein und Realgymnaftum ftattfindet, der in dem seither vom Turnverein benutzten Raum befind­liche Gasmesser aber auf Kosten des Turnvereins in das obere Zimmer verbracht rairIb. - Bezüglich eines auf Verbesserung verschiedener Einrichtungen in der Turnhalle gerichteten ausführlichen Schreibens des Herrn Realturnlehrers Erb soll letzterer im Verein mit Herrn Stadtbaumeister Stief um Ausarbeitung entsprechender Projecte n,erben. - Auf biesbezügliches Ersuchen bes Eichmeisters soll die stabtische Eichanstalt an die Wasserleitung angeschlossen, die aus 220 veranschlagten Anschlußkosten auf die Stadtkasse übernommen, der Preis des für bas Eichgeschäft benötigten Wassers aber auf 15 H pro Cubikmeter, also ben halben von Privaten entrichteten Preis, festgesetzt unb die übliche Waffermesserrniethe erhoben werden. Das Gesuch des Herrn Carl Heil und Genossen um Erweiterung der kleinen Sandgaffe (es handelt sich um Entsernrr ig einer vor dem Hause von Schreiner Best's Erben befindlichen, eine Miststätte abschließenden Mauer) wird abgelehnt, indem der im Gesuch angeführte Zugang zum Stadtbach genügend breit und auch im Falle eines ausbrechenden Brandes durch Niederlegung eines Spaliers an den Stadtbach zu gelangen sei. Die Entwässerung des Friedhofes betreffend, wurde in voriger Sitzung ein Bericht des Herrn Stadtbaumeistcrs mitgetheilt, wonach eine Entwässerung durch Auflockerung des Erdreiches auf 2 bis 2Va Meter Tiefe und Ableitung in be­sondere, von Zeit zu Zeit zu entleerende Sammelgruben hergestellt werden könne. An­gesichts der hierdurch entstehenden bedeutenden Kosten hat die Baudeputation beantragt, von Herrn (Sulturingenieur Wißmann ein Entwässerungsproject ausarbeiten zu lassen. Man hofft durch Auffindung der wasserführenden, aber noch nicht mit Leichen belegten Theile des Friedhofes und unter Anwendung der Drainage eine Entwässerung zu er­möglichen, Die sich wesentlich billiger stell', wie die Umgrabung. Ueber die allent­halben Aufsehen erregende Friedhofsaffairr', die Ausgrabung der Leiche des Stations- asststenten Greiner, erstattet hierauf Herr Beigeordneter Gnauth Bericht. Infolge einer Beschwerde der Wiitwe des Stationsassistenten Greine', daß die behufs ander­weitiger Beisetzung zu exhumirende Leiche ihres Ehemannes nicht aufzufinden, beschloß der Stadtvorftand s. Z. unter Hinzuziehung der Frau Friedhofaufseher Noll Wwe. unb des Arbeiters Weller Nachgrabungen machen zu lassen; die Nachgrabung mußte aber wegen starken Schneefalls unterbleiben und wurde erst am 10. April d. I. vorgenommen. Der Sarg wurde auch gefunden, nur etwa 30 Ctm. von der bestimmten Stelle entfernt. Diese Ausgrabung ergab, daß früher nicht gründlich unb sachgemäß gesucht würbe. Die ersten erfolglosen Ausgrabungen finb vom beseitigen Friedhofaufseher ohne Er­laubniß der Friedhofscommrssion vorgenommen worden, so daß der Stadtvorstand von der ganzen Angelegenheit erst Kenntniß erhielt, als diese schon ihren Weg in die Zei­tungen gefunden hatte. Es hat sich demnach der Friedhofsaufseher einer Überschreitung seiner in der Friedhofsordnung festgesetzten Befugnisse schuldig gemacht, worüber noch zu befinden sein wird. Die ersten Nachforschungen nach dem Sarge wurden nicht sachgemäß ausgeführt, die betr. Arbeiter begnügten sich damit, die Erde zu einem Theile abzuheben und dann mit einer eisernen Stange zu fonbiren, die infolge der erwähnten Verschiebung des Sarges um 30 Ctm. nicht den Sarg traf, sondern neben demselben ins Erdreich drang, was zu der Annahme führte, der Sarg stehe nicht an dieser Stelle. Herr Beigeordneter Gnauth ersucht die Versammlung um die Erlaubniß, den wahren Sachverhalt imStarkenburger Boten", aus welchem die verschiedenen Nachrichten in andere Blätter übergingen, zu veröffentlichen. Die Versammlung ist mit der von Herrn Beigeordnetem Gnauth verfaßten Berichtigung einverstanden.

, ~ Zern hiesigen Kriegerverein, zu Händen des Herrn Postsecretärs Mayer,

ging von Sr. Durchlaucht dem Fürften-Reichskanzler auf ein ihm zu seinem 74. Geburts­tage gesandtes Telegramm folgendes eigenhändige Dankschreiben zu:

E ____ Berlin, 11. April 1889.

freundlichen Glückwünsche zu meinem Geburtstage sage ich meinen verbindlichsten Dank. D. Bismarck.

Gießen, 18. April. Die in der letzten Versammlung der Zeichner zu dem Herren Provinzialdirector Frhr. o. Gagern, Adami, W. Gail, L. Heyligenstädt, I. Kirch, Dr. Reatz, Dr. Rosenberg unb E. Wassersch- leben haben gestern bie Dr. Schüler'sche Besitzung im Auftrag ber Aktionäre an- gefauft. ®er Kaufpreis betragt 96 000 JL, bie Uebernahme erfolgt am 1. Juli, c <-sr?7?*?' 1?* Eine ostafrikanische Negertruppe probucirt sich während

bcr Osterfettrtage in Oswald's Garten. Es dürfte wohl für Manchen von Interesse stin, diese Menschenrasse aus dem schwarzen Erdthetle in Ausübung ihrer heimathlichen Sitten und Gebrauche zu beobachten.