Ausgabe 
17.11.1889 Zweites Blatt
 
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Leichen der sofort todt ir Zohle förmlich ver- rden, daß der Director sort am Platze-war und eines N8N*£R

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Bekanntmachung.

1889,

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Zur Empfangnahme oder Beischreibung der Zinsen pro 1889 für Einlagen zur hiesigen Spar- und Leidkasse sind folgende Zahltage festgesetzt worden: den 19. November

Die Einleger werden deßhalb ersucht, ihre Zinsen an einem der oben genannten Tage unter Vorlage der Scheine in Em­pfang zu nehmen oder beischreiben zu lassen. Die Vorlage der Scheine ist dies­mal um so notbwendiger, als mit dem 1. Januar k. I. Einlagebüchelchen aus­gegeben und bic alten Scheine etngezogen

werden.

Die Gr. Bürgermeistereien des Spar- kasiebezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung im Interesse ihrer Orts­angehörigen auf geeignete Weise zu deren Kenntniß zu bringen

Gießen, am 1L November 1889.

Der Rechner der Spar-u Leihkasse Gießen. Do ering.

Montag den 18. Novlir. I. I.,

Nachmittags 2 Uhr,

werden Asterweg 6 (Mansarde) gegen Baarzahlung versteigert:

1 Sopha mit 6 Stühlen, 1 ov. Tisch, 1 Verticow,l Kleiderschrank, 1 Consol, 1 spiegel, L Teppich, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Gesindebelt, ferner Porzellan und Weißzeug, alles fast neu. Die Versteigerung findet bestimmt statt.

Gettzter, 9239 Gerichtsvollzieher.

Montag den 18. d. Ms., von 2 Uhr an, werden im Saale des Herrn Wirth Spie» Neustadt 58 (Eingang vom OswaldO Garten) nachbenannte Möbel versteigert: 1 zweith. Kleiderschrank, 1 poltrteb Bett mit Roßhaarmatratze, 2 vollständige Setten, 2 Waschtische, 4 Nachtschränkchen, 3 Kommoden, 1 Schreivpult, 1 Stehpult, 1 schöner Notenständer, 2 polirte und 1 lackir« teS Eonsot, 1 NutzvauM'Servirtisch, 2 SophaS, 1 großer Spiegel mit Trümeau; 1 Parthie Herrentleider, Leibwäsche, Taschentücher re.

Ferner tm Auftrag: mehrere Bilder, 1 fast neue Bütte, 1 Petroleum- Herd u. s. w.

Louis Rothenberger, 9237 Taxator.

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Pfennig Sparkasse Gießen.

Nach Beschluß des Ausschusses des Spar- und Leih kaffe - Vereins vom 13. Juni l. I. treten hinsichtlich der Psennigsparkaffe vom I. November l. I. an folgende Aend^rungen ein:

1. Die seither bestandenen Samwelstellev in den Schulhäusern in der Schulstraße und in der Neustadt, sowie bei Herrn Kaufmann Emil Fischbach dahier werden ausgehoben.

2. Der Verkauf der Sparmarken findet von dem oben genannten Zeitpunkte an in folgenden Geschäften statt:

a) bei Herrn Kaufmann Eberhard Dort, Wallthorstraße Nr. 45, b) Joseph Georg, Ederstraße Nr. 2,

c) I. Hainbach, Marburgerstraße Nr. 29,

d) Eberhard Metzger, Neustadt Nr. 8,

e) Christoph Biecker, Neustadt Nr 55,

f) Christian Haubach II., Krofdorferstraße Nr. 2,

g) H Wilhelm Klee, Marktftraße Nr. 2, h) Frau Ottmar Köhler Wwe., Lindenplatz Nr. 5, i) n Herrn Conr. Steinhäuser, Buchbinder, Neuen Bäue Nr. 17, k) Julius Hoos, Buchbinder, Bahnhofsstraße Nr. 41,

V) Kaufmann Emil Fischbach, SelterSweg Nr. 24,

m) Frau Wilhelmine Rusag, Frankfurterstraße Nr. 39, n) Herrn Kaufmann August Voigt, SelterSweg Nr. 46, o) Rudolf Schlabachs Nachfolger,LudwigSplatz4,

sowie:

p) in dem Schulhause in der West-Anlage,

9) auf dem Berg,

r) der höheren Mädchenschule.

In den unter pos.'ao aufgeführten Geschäften sind Sparmarken jederzeit zu haben, solange die Geschäfte offen sind, und in den Schalen an den von den betreffenden Herren Lehrern bestimmt werdenden Tagen.

3. An Stelle der seither üblichen Büchelchen werden Markenkarten aus­gegeben, welche beim erstmaligen Kaufen der Marken .und später nach Bedürfniß bei den Markenverkaussstellen in Empfang zu nehmen sind.

4. Sobald eine solche Karte ganz mit Marken beklebt ist, oder wenn sie Marken im Betrage von mindestens Zwei Mark enthält, kann Ein­lage bei der Sparkasse erfolgen. Ist schon ein Büchelchen ausgestellt, so muß aus der Karte oben rechts dessen Nummer, anderenfalls das Wörtchen neu" beigefügt werden. Die Beiichretbung der Einlagen kann nur an den bestimmten Zahltagen im Geschäftslokale der Sparkasse stattfinden und zwar unter Vorlegung der Sparkassebücher.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Vorlage der Bücher und Markenkarten auch durch Kinder besorgt werden kann, sodaß die Eltern darüber keine Zeit zu versäumen brauchen. Mehr als einmal im Monat findet eine Zuschreibung von Einlagen zur Psennigsparkasse nicht statt- 5. Es ist nothwendig, daß auf den Markenkarten an der dafür bestimmten Stelle außer dem Namen des Kindes auch der genaue Namen des Vaters, der Mutter oder des Vormundes rc. angegeben wird, da eine Rückzahlung von Einlagen nur an erwachsene Personen stattfinden kann, deren Be­rechtigung zum Mckempfang durch ihre Bezeichnung auf der Karte dar- gethan wird, während sonst durch Beibringung anderer Legitimationen Kosten entstehen würden-

6. Sollte sich das Bedürfniß nach Errichtung weiterer Verkaufsstellen ergeben und sollten weitere Kaufleute mit offenen Geschäften bereit jein, solche zu übernehmen, so wird um gefällige Mittheilung an die unterzeichnete Direction gebeten.

7. Für die Anfangs Januar k. I. an Stelle der eingesammelten Sparkassen - fcheine zur Ausgabe gelangenden Sparkassenbücher sind je 10 zu ent­richten. Es wird daher gebeten, bei Empfangnahme dieser Bücher zu­gleich den Kostenbetrag derselben zu bezahlen.

Gießen, am 21. October 1889.

Die Direction des Spar- und Leihkasse-Vereins.

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