22. Auflage herausgegebenen Zeitungs-Kataloge in eigenartiger Weise erscheinen ließ. Der typ,'graphisch geschmaekootl ausg,stattete zcalender, welcher sich in elegantem Einband p'.Qimttrt, hat die Form eine-z Compioiikalenders in länglichem Formal und tft der elfte Thctt desselben als Merkbuch für jeden Tag des Jahres mit entsprechendem Raum für rltotizen eingerichtet. Hieran schltekt sich der aufs Genaueste reoidirte Heitungs-Catalog der genannten Fcrma, dessen Einleitung beachluugswerihe Aufklärungen über das Wesen der Annonce und die Bedingungen ihres Erfolges gibt. Die sämmtltchen Zeitungen Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz, sowie alle namhaften Journale des Auslandes sind in geographischer Anordnung ausgeführt, wobei Auflage, Erscheinungsweise, Zeilenpreis und Zeilenvreite, soweit Informationen zu erlangen waren, angeg-ben sind. Es folgt sodann die Zusammenstellung der Fach- jeitldniften, nach Bi anchen übersichtlich geordnet, ebenfalls mit den für den Inserenten wichtigen Notizen. Den Schloß des „Insertions-Kalender" bildet ein Annoncen-Anhang, welcher ausschließlich der Presse gewidmet ist. In verkleinertem Maßstabe, aufs Sauberste ausgeführt, revräfentirt sich hier in effigie eine große Zahl der hervorragenden Jnsertionsorgane, die bedeutendsten poMichkn Blätter und die Vertreter der Provinzialpresse neben den allbeliebten illustrirten und Fachzeitschriften, gleichwie an anderer Stelle die stattliche Reibe jener Jnsertionsorgane verbildlicht sind, deren ausschließliche Annoncenregie dem Hause Rudolf Mosse übertragen ist. So wird in diesem neuen Kalender, welcher ein Gesammtbild von dem Staude des heutigen Zeitungswesens darbietet, dem Geschäftsmanne ein daukenswerthes Htlssduch für die Benutzung der öffentlichen Presse als Hebel des Erfolges geboten.
Ncpertotr der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a. M.
Opernhaus
Mittwoch den 16. Januar: Zum ersten Male: Der Zigeunerbaron Operette von Johann Strauß. Kleine Preise. Außer Abonnement.
Donnerstag den 17. Januar: Lohengrtn. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 18. Januar geschlossen.
Samsiag den 19. Januar: Der Freischütz. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 20. Januar, Nachmittags 31/» Uhr: Märchenbrunnen. Außer Abonnement. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Carmen. Gewöhnliche . Preise.
Montag den 21. Januar: Zum ersten Male wiederholt: Der Zigeuner- bar on. Außer Abonnement. Kleine Preise.
GchairfpieLharr«.
Mittwoch den 16. Januar: Zwischen zwei Herzen. Große Preise.
Donnerstag den 17. Januar geschlossen.
Freitag den 18. Januar: Neu einstudirt: Judith. Große Preise.
Samstag den 19. Januar: Judith. Große Preise.
Sonntag den 20. Januar: Madame Bonioard. Vorher: Der dritte Kops. Große Prette.
Montag den 21. Januar: Anton Antony. Große Preise.
Ausschreiben.
Die Stelle eines BezirkSbaw aufseherS für den II. Baubezirk des KreiseS Gießen mit dem Sitz in Hungen soll auf 1. April d. I. neu besetzt werden. Mit der Stelle ist ein fester Gehalt von 1400 «M. und Nebeneinkünste von 2—300 JL verbunden, dagegen ist die Ausführung von Pcivatarbeiten nicht gestattet.
Nach Ablauf einer angemessenen ! Probedienstzeit kann dem Inhaber der j Stelle Pensionsberechtigung, sowie 1 Wittwen- und Waisenversorgung zu- gebilltgt werden, wobei im Wesentlichen ! die Grundsätze zur Anwendung kommen, welche für die aus Widerruf angestellten ' Staatsbeamten gelten. I
Der Bezirksbauausseher hat einer- , seils in 23 Gemeinden das Gemeinde- \ bauwesen und andererseits die Unterhaltung von rund 60 Km. Kreisstraßen j zu überwachen, muß also ebensowohl ! im Hochbau als im Straßenbau aus- gebildet und erfahren sein.
Bewerber wollen ihre mit einem । Lebenslauf und Zeugnisabschriften ver- . sehenen Meldungen bis spätestens . 1. Februar hierher einreichen. Zu persönlicher Vorstellung wird erforderlichen Falles besondere Einladung ergehen.
Gießen, am 10. Januar 1889. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen.
v. Gagern. 381
MiNwoch den 16. Januar,
Vormittags 9 Uhr,
werden auf dem hiesigen Viehmarkte — Neustadter Thor — gegen Baarzahlung versteigert:
1 Augpferd, 1 Kuh. 2 Schafe, 2 Schweine und 1 Pferdewagen. Versteigerung ganz bestimmt.
Geißler, 460 Gerichtsvollzieher.
Aeikgeöolenes.
Unterjacken u. Hosen in jeder Art empfehle für Damen, Herren und Kinder zu sehr billigen Preisen. ' 260
Julius Schulze am Krru?
Salz
von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus ßrabirter Soole dargestellt, ausge- zerchnet durch seine Schärfe und Leicht- loslichkett, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere in Saltnenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann Carl Bieler aus dem Kreuz in Gießen.
Grossh. Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim.
________J-ger. [7
412] Circa 18 Ctr. schöne gebrochene Mepfel zu verkaufen bei
Einherrfer, Lcihgesternerweg 7.
Allgemeiner Anzeiger. Mobiliar-Versteigerung.
Dienstag, Mittwoch u. Donnerstag, den 15., 16 u. 17. Januar,
Nachmittags 2 Uhr,
werden im Auftrag des von Gießen weggezogenen Herrn Provinzialdirectors Dr. Boekmann, in dessen seitheriger Wohnung GartenstraHe 14, II. nachstehende Mobilien versteigert:
1 fast neue Plüschgarnitur (Sopha, 6 Stühle, 2 Sessel in schwarzem Bouleholz), 1 braune Plüschgarnitur (Sopha u. 6 Stühle in Nußbaum) nebst ovalem Tisch, 1 Sopha mit 6 Nohr- stüdlen, 1 Divan mit 6 Wiener Stühlen und 1 Sessel, 2 gestickte Sessel, 2 Schaukelseffel, 1 feiner Schreibtisch, 1 Herren-Schreibtisch, 1 Ausziehtisch für 24 Personen, verschiedene ovale und viereckige Tische, 2 feine Blumentische, 4 Waschtische, 4 Nachttische, 1 Buffet mit Marmorplatte, 1 Eisschrank, 1 Glasschrank, 3 Kleiderschräuke, 4 Kommoden, 1 Konsole, 1 Nähmaschine, 1 seine Standuhr, Spiegel, Wilder, 4 Hängelampen, 2 GaS- lüstres, 5 vollständige feine Betten mit Roßhaarmatratzen, feine Vorhänge und Nouleaur. Sophavoriagen, Tischdecken, silbernes Tafelgeräthe, Porzellan, worunter ein sehr feines gemaltes Tafel- und Kaffeeservice von Villeroy & Boch, fast neu, seines Glaswerk, Punschbowle mit Gläsern, Hausund Küchengerätbe, Flaschen, 1 Douche von Lipowsky, 1 Linoleumteppich. 1 englisches Deloeiped, 1 ganz neuer irischer Salon-Sparofen (Musgraves Patent).
Die Gegenstände können Vormittags von 10 bis 111/2 Uhr angesehen werden.
Die größeren Möbel kommen am 16. und 17. d. M mm Ausgebot.
Nähere Auskunft ertheilt Gerichtstaxator Louis Nothenberger, Neuenweg 22.
230 Hoffmann, Ortsgerichtsmann.
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allein wegen der zu
der für die Gesundheit zu befürchtenden Nachtheile.
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Nicht allein jedes Siegel, jede Etiquette, sondern auch der Gesammteindruck der Flasche ist gesetzlich eingetragen und geschützt. Vor jeder Nachahmung oder Verkauf von Nachahmungen wird mithin ernstlich gewarnt und zwar nicht gewärtigenden gesetzlichen Folgen, sondern auch hinsichtlich
Man achte darauf, dass sich auf jeder Flasche die viereckige Etiquette mit der Unterschrift des General-Directors befindet.
Distillerie der Abtei zu Fecamp (Frankreich)
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der Benedictiner Mönche.
Vortrefflich, tonisch, den Appetit und die Verdauung befördernd.
Man findet den echten Benedictiner Llqueur bei Nachgenannten, die sich schriftlich verpflichtet haben, keine Nachahmung zu verkaufen.
Emil Fischbach,
479 Hr. Kinkel, Conditor; Carl Schwaab.
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