mehrerer
Italien
heute ihr
5.
8986
H. Enders.
8984
8965
aus Coblenz-
8998
8979] Kanarienvogel entflogen- Dem
Wiederbr. g. Bel. Goethestraße 12 Hl-
Neidhart, Gerichtsschreiber.
Das seither von Adolf Wein- mar in Gießen unter der Firma: „Hamburger Fischhandlung A. Koch Nachfolger" betriebene Geschäft ist euf Friedrich Köhler in Gießen übergegangen und führt derselbe solches unter der seitherigen Firma weiter.
Holländisches Weißkraut wird heute Mittwoch (Vormittags) billig abgegeben auf dem Brandplatz.
Gemüsehändlerin Enders
8977 Ein tüchtiges Hausmädchen wird zu baldigem Eintritt gesucht-
Nordanlage 33 III.
Am Wahltage Mittwoch den 6. November er., Vormittags von 8—12 Uhr und Nachmittags von 2—5 Uhr, wird zur Bezahlung rückständiger Communalsteuer (1.—3. Ziel) Zahltag abgehalten.
Gießen, den 5. November 1889.
Der Stadtrechner:
Louis Rothenberger,
Neuenweg 22.
, Vermischtes.
— Eine Verurteilung zu fünfzehnjähriger Zuchthaus- strase wegen Verkaufs trichinösen Fleisches, dessen Genuß den Tod von 6 Personen zur Folge hatte, hat der Schwurgerichtshof zu Oels über die Beier'schen Eheleute aus Klein- Schönwald ausgesprochen. Die hohe Strafe rechtfertigt sich durch die gemeinen Beweggründe der That. Trotzdem das Fleisch des geschlachteten Schweines vom Trichinenbeschauer als trichinenhaltig bezeichnet und seine Vernichtung angeordnet
Pulvers hinfällig. .
Mons, 4. November. Der Ausstand tm Bormage scheint abzunehmen - im Lütticher Gebiete sind alle Werke in Betrieb. — In Mariemont ist der Strike der Grubenarbeiter im Zunehmen begriffen- in mehreren Versammlungen wurde heute der Strike beschlossen. Ueberall herrscht Ruhe.
Rom, 4. November. Der Ministerrath setzte auf den 25. November die Parlaments-Eröffnung fest und bestätigte das Präsidium und Gesammtbüreau des Senates. — Wegen ungünstigen Wetters und rücksichtlich des bevorstehenden Empfangs verschiedener Pilgerzüge empfahl Dr. Ceccarelli dem Papste Schonung. Der Papst verließ deßhalb am Allerheiligentage seine Gemächer nicht und ertheilte Niemandem an seinem Hose die Communion.
Rom, 4. November. Einer Stefanie-Meldung zufolge wird in Venedig die Ankunft des deutschen Kaiserpaares am 12. November daselbst erwartet. Der Kaiser begäbe sich zum zweitägigen Aufenthalt nach Monza, die Kaiserin bleibe zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Venedig und werde vom Kaiser wieder abgeholt.
Belgrad, 4. November. Die „Agence Belgrade" wurde ermächtigt, die Meldung von einer bevorstehenden Reconstruction des Cabinets durch Ausscheiden r"L
f Wegen schwerer Beleidigung des Großh. Oberamts- I richters Hempel von Lauterbach und der ersten Civil- kammer des hiesigen Landgerichts wurde heule ein Einwohner von Lauterbach in eine Gefammtgefängnißstrafe von 5 Monaten verurtheilt.
* Ueber die Kurzsichtigkeit in der Schule hat Herr Prof. Dr. v. Hippel Hierselbst seit einer Reihe von Jahren an den Schülern des hiesigen Gymnasiums Untersuchungen angestellt, deren Ergebniß er unter dem Titel: „Ueber den Einfluß hygienischer Maßregeln auf die Schulmyopie" veröffentlicht. Aus dem von Herrn Prof. Dr. v. Hippel eingeschlagenen Wege ist es gelungen, einen ganzen Jahrgang von Sexta bis Prima in Bezug auf Veränderung der Sehkraft der einzelnen Schüler zu beobachten. Die Ergebnisse der Untersuchung gipfeln in zwei Thesen: „1. Trotz baulicher Beschaffenheit und zweckmäßiger innerer Einrichtung einer | Schule, trotz Vermeidung jeder Ueberbürdung der Schüler ! und regelmäßiger ärztlicher Ueberwachung wird ein nicht unbeträchtlicher Theit derselben während der Schulzeit myopisch (kurzsichtig), bei einem anderen nimmt schon vorhandene Kurzsichtigkeit' zu. 2. Durch Befolgung richtiger hygienischer Grundsätze bei der äußeren Einrichtung der Schulen und der inneren Organisation des Unterrichts läßt sich die Häufigkeit der Myopie erheblich verringern, der Grad derselben in der übergroßen M-hrzahl der Fälle in mäßigen Grenzen halten und eine Herabsetzung der Sehschärfe meistens vermeiden - zugleich treten die mit Myopie verbundenen Complicationen: Staphiloma posticum und Accomodationskrampf, seltener auf, als es sonst zu geschehen Pflegt." Dieser zweiten These liegt die Folgerung zu Grunde, daß im Laufe der letzten vier Jahre am Gießener Gymnasium die Kurzsichtigkeit eine fortdauernde Abnahme zeigt und im letzten Jahre auf einen so niedrigen Prozentsatz gesunken ist, wie er kaum an einer anderen Schule beobachtet worden. Unter 832 wiederholt untersuchten Augen befanden sich 508 ursprünglich gesunde. Von diesen wurden im Laufe der Jahre 75 — 12,4 Prozent ! kurzsichtig. Bei 186 von Haus aus kurzsichtigen Augen wurde 107 Mal, also in 57,5 % eine Abnahme der Sehschärfe nachgewiesen. — Ungemein wichtig ist die Thatsache, daß z. B. 1881 kurzsichtig waren: 57,6 °/0 in Untersecunda, 30,7 % in Obersecunda, 54,1 % in Unterprima, 78,6 o/o in Oberprima - dagegen in 1889 in Untersecunda 36, in Obersecunda 21,4 °/0, in Unterprima 39,3 °/0, in Oberprima 28,5% der untersuchten Augen. Die Durchführung des Grundsatzes, den Schwerpunkt beim Unterricht auf den mündlichen Vortrag während der Schulstunden zu legen, und jede unnütze Nahearbeit in und außer der Schule zu vermeiden, die Beschränk-
BLkrrnMmachttng.
Betreffend: Stadtverordnetenwahl.
Mitglieder zu demenriren.
Athen, 4. November. Der König von verlieh dem Kronprinzen den Annunciatenorden.
— Die Deputirtenkammer wählte Bureau; die Candidaten der Regierungspartei wurden mit 67 gegen 39 Stimmen gewählt. Das Budget wird Mittwoch
vorgelegt.
Locales und provinzielles.
Gießen, 5. November.
* Der Landwirthschaftliche Verein der Provinz Ober- Hessen hat den Herrn Grafen zu Solms-Laubach zum Präsidenten gewählt. Der bisherige langjährige Vorsitzende Frhr. von Nordeck zur Rabenau wurde in Anerkennung seiner großen Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.
* Laut Schreiben Königl. Eisenbahn-Directlon Hannover werden vom 4. November ab zwischen Gießen und Fronhausen zwei Omnibuszüge nach folgendem Fahrplane eingestellt :
ab Gießen l40 Mittags, in Fronhausen 27 Nachm., ab Fronhausen 717 Morgens, in Gießen 745 Morgens.
Einträge
in das Firmenregister Großh. Amtsgerichts Gießen
am 5. November.
1. Wilhelm Meyer und Guido Günther in Gießen betreiben daselbst seit 1. October 1889 ein Cigarr enfabrikationSgeschäst unter der Firma: „Meyer und Günther."
2. Die Firma „August Haubach" in Gießen ist erloschen.
3. Die Firma „Fehsenfelds Uni- versitäts-BuchHandlung und Antiquariat von Franz Thomas" zu Gießen ist erloschen.
4. Magnus Baltz zu Gießen führt das vorerwähnte Geschäft seit 1. Juli 1889 unter der Firma: „Fehsenselds Universitäts- Buchhandlung und Antiquariat (M. Baltz)" unter Uebernahme von Activen und Passiven weiter.
Prima Speisekartoffeln,
zwei Centner gesackt, zu verkaufen.
Zu erfragen [8982
_____S Markt 5, Laden.
8978 Ein leichtes Pferd und
Wagen zu verkaufen bei
Ph. Müller V.,
Beuern.
"ea Möbel-Verkauf. Nen|§we»
I« Nußbaum: 3 Betten mit Sprungfedern- und Roßhaarmatratze, 1 kl. Glasschrank, ovaler Tisch, 1 Spiegel mit Trümeau, 1 Trümeautisch, Nähtisch, Nachttisch mit Marmorplalte rc.
In Mahagoni: 1 reich geschnitzte Garnitur (grüner Plüsch) mit passendem Tisch. r p.x
In Eichenholz: Sopha mit 6 Stühlen (Phantasiestoff), 3 th. Brandkiste. , r .
Ferner 1 Büffet, 1 Konsolchen, mehrere billige Sophas, Reale, 1 Regulator, 1 Regulirfüllofen, Vorhänge mit Gallerie, Bilder, Etagöre, HauShaltungSgegenstände in Silber, Crystall, Alfenide rc, Puppenstube, Puppenküche, Spielsachen rc.
und im Innern, den letzten Zug gegen Bushiri von Wißmann und Gravenreuth, sowie über den Rückmarsch nach Zanzibar und die Eröffnung der Karawanenstraße.
Würzburg, 4. November. Der Archäologe und Philologe Geheimrath von Urlichs, ehemals Mitglied des Ersurter Parlaments, ist gestern an einem Schlagansall gestorben.
Karlsruhe, 4. November. Der Erbgroßherzog tft heute aus Baden-Baden nach Freiburg zurückgekehrt, um das Commando des Infanterie-Regiments Nr. 113 wieder zu übernehmen , nachdem die wiederholten ärztlichen Untersuchungen ergaben, daß er völlig wiederhergestellt. Seine Gesundheit würde durch den langen Aufenthalt in Badenweiler ganz vorzüglich gekräftigt.
Wien, 4. November. Wie die „Polit. Corr." meldet, hatte Fürst Ferdinand von Bulgarien in Folge von Belästigungen seines Ceremonienmeisters Bourboulon Seitens serbischer Polizeiorgane auf der Durchreise nach Sofia den bulgarischen Vertreter in Belgrad, Mintschewitsch, beauftragt, die serbische Regierung von feiner (des Fürsten) Reise durch Serbien zu verständigen: die serbische Regierung sei sür Alles verantwortlich, was ihm in Serbien zustoße. In Folge dessen sei der Zug des Fürsten während der ganzen Fahrt von Agenten der Geheimpolizei begleitet und sein Waggon besonders überwacht worden.
Wien, 4. November. Der Kaiser reiste Abends nach Gödöllö ab- die Kaiserin begab sich Nachmittags von Triest nach Korfu.
Wien, 4. November. Die „Polit. Corr." erklärt gegenüber den Meldungen über die Verhandlungen, welche die deutsche Regierung bezüglich Ueberlaffung des im österreichischen Heere versuchten rauchlosen Pulvers eingeleitet haben soll, daß an maßgebendster Stelle von ähnlichen Verhandlungen nichts bekannt. Damit werden auch die Bemerkungen hinsichtlich der chemischen Beschaffenheit des deutschen
8989] Ein HauS, das größere Abschlüsse mit Mühlhauser «nd Mar- kircher Fabrikanten in Resten und Coupons machte, sucht größere «b- nehmer. Das Haus wäre auch bereit, auf größeren Plätzen den Alleinverkauf zu geben, und würde dieses für Damen, die sich etablireu wollen, eine sichere Existenz bieten-
Gefl. Offerten bitte sub 0- E 286 an Saasenstein & Vogler in Frankfurt a. M. zu richten
8990] Junges MLdchen für Morgens gesucht Näheres in der Exped. d. Bl-
war, auch die Versicherungssumme voll ausbezahlt war, haben die Beier'schen Eheleute aus Habsucht Fleisch von dem trichinösen Schweine bei Seite geschafft und verkauft. Mehr als 30 Personen erkrankten, 6 starben.
— Nur wer die Sehnsucht kennt .... Aus Athen wird dem „Kl. I." gemeldet: In der Nacht vom 24. zum 25. October brachen sämmtliche dreißig Insassen des städtischen Arresthauses in Tripolis aus, um sich aus dem kürzesten Wege nach Athen zu begeben. Ein Greis, der als Letzter die Mauer des Gefängnisses zu übersteigen suchte, dabei aber von den endlich erwachten Aufsehern ergriffen wurde, erklärte mit Thränen in den Augen, daß sie die Sehnsucht, den deutschen Kaiser und die Braut zu sehen, nicht mehr hätten besiegen können, für ihn aber werde mit der Vereitelung dieses Wunsches wohl auch der letzte Wunsch seines Lebens begraben sein!
8983 Ein braver Junge von etwa 16 Jahren in ein kaufmännisches Geschäft in die Lehre gesucht.
Näheres bei der Expedition dieses Blattes.
Eine Granatbroche verlöre« auf dem Wege «ach Stein» Garten. [8851 Abzugebe» in der Kxped.
diese» Blatte».
Eingesandt.
Das Eingesandt im gestrigen Blatt richtet sich mit Recht gegen den Gedanken, der schließlich den beiden bis jetzt in hiesiger Stadt gegründeten Bezilksoereinen zu Grunde liegt, als ob Die Interessen dieser Stadtthetle allein oder am besten nur von Männern vertreten werden könnten, die in denfelben wohnen. Die Bildung dieser Vereine ist im Interesse der ganzen Stadt und ihrer weiteren schönen Entwickelung nur zu beklagen. Man hat ganz mit Recht die früheren Bezirkswahlen abgefchafft und nun wird die Folge dieser Agitationen fein, daß sich gewissermaßen durch eine Hinterthür dieses falsche Wahlsystem hier in Gießen wieder einführt. Setzen wir einmal den Fall, diese BeztrkSvereine würden bei der diesmaligen Wahl Erfolge au'zuweisen haben, was wird dann unzweifelhaft geschehend Die anderen Stadllheile werden sich ebenfalls zusammenthun und wir werden bald zu verzeichnen haben, einen Verein der Neustadt, des Selterswegs, des Teufelsluftgärtchens, der Bahnhofstraße, des EentrumS der Stadt, Süd-West oder Süd-Ost u. s. w. und bet den nächsten Stadtrathswahlen wird sich Der ödeste Jnterrssenkampf breit macken. In der Gründung dieser Vereine liegt gewissermaßen ein Mißtrauensvotum gegen unsere seitherige städtische Vertretung, was ganz gewiß in keiner Weise gerechtfertigt ist. Man kann ruhig behaupten, daß die Entwicklung der Stadt seither eine schöne und möglichst gleichmäßige war und kann der seitherigen Vertretung dafür nur dankbar sein. Wenn der eine oder andere Stadtheil dabet etwas zurückgeblieben sein sollte, so ist das eben die natürliche Eonsequenz seiner örtlichen Lage, die Einwirkung der Verkehrsverhältnisse rc. und kein Bezirksverein wird tm Stande sein, daran etwas zu ändern. Es kann und muß von jedem Stadtverordneten verlangt werden, daß er, ganz einerlei wo er wohne, nur die Gesammtinteressen der Stadt vertritt und nur der, von dem man dies voraussetzen kann, sollte gewählt werden. Hoffentlich wendet sich der einsichtsvolle Theil der Wähler von diesen einseitigen Bestrebungen ab und trifft feine Auswahl unter dem Gesichtspunkt der Allgemein- und nicht der Sonderinteressen.
Das erwähnte Eingesandt richtet sich zum Schluß auch gegen die Wahlvorschläge politischer Parteien. Nun ist ja der Satz, daß die Politik mit Stadtverordnetenwahlen nichts zu thun habe, an und für sich richtig; dies schließt jedoch nicht aus, daß politische Parteien, die gewiß in rhrer Mitte eine Auswahl geeigneter Persönlichkeiten r • - , . . i besitzen, ebenfalls mit einer Liste an die Oeffentlichkeit treten. Wenn
ung des Unterrichts auf den Vormittag, die regelmäßigen I nun, wie bei der Liste der sreisinnigen Partei, in durchaus Pausen zwischen den einzelnen Stunden und die von der I maßvoller und nicht einseitiger Weise, sondern sogar unter Berück- Schule in jeder Beziehung 'geförderten Leibesübungen scheinen sichttgung auch anderer Parteirtchtungen geschieht, so läßt sich doch als Vorzüge des Gießener Gymnasiums v. Hippel die im I wohl dagegen nichts einwenden.
Vergleich zu allen anderen augenärztlichen Untersuchungen Verkehr, Land- Uttfc Volkswirthschaft.
günstigeren Ergebnisse herbeigcführt zu haben. Gießen, 5. November. Marktbericht.] Auf dem heutigen
t Wegen einfachen Bankerntts wurden heute Vormittag Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,10—0 00, Hühnereier die Kaufleute Moritz Student von hier und Willy \ Wmattf'pr. St. 1
Silberstein von Frankfurt a. M. vor hiesiger Straf- @rbfen Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30^, Tauben pr. Paar kammer abqeurtheilt. Gegen Ersteren erkannte das Gericht 0,4)— 0.55, Hühner pr. Stück 0,85-1 U), Hahnen pr. St.
eine Gefängnißstrafe von 4 Monaten, abzüglich 3 Monaten Untersuchungshaft, gegen Letzteren eine solche von einem 56_60 Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 50—66 H, Kalb- Monat. Die Strafe Silbersteins ist durch die erlittene Unter- frisch 56-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,30—3,70, Weißkraut suchungshaft als verbüßt erachtet. vr. St, 4-20 H, Zwiebeln per Centner Jü 6,00-7,Oü, Milch vr.
— Gestern Abend wurde die langjährige Wäscherin ttet Grünberg, 2. November. (Fruchtpreise). Weizen Jt 19,10, einer hiesigen Restauration wegen einer Reihe von ihr ge- I Koru 16,3g, Gerste JL 15,00, Hafer 14,10, Erbsen 17,20, legentlich ihrer Beschäftigung in dem Hause verübten Dieb- I Samen JL oo.OO, Wicken Jt.' 0.0*. Kartoffeln jl 0,00, Linfen JL 26. stähle verhaftet. Das Resultat der in der Wohnung der- Literatur Und XttllffT
selben vorgenommenen Durchsuchung war überraschend- es Verlage von Freitag & Berndt, Wien, erschien fanden sich mehrere Dutzend Messer und Gabeln, Eß- und foeben; „Reichstags-Wahlkarte des Deutschen Reiches^, Tbeelöffel, Taffen, Teller, Gläser, Handtücher und Ser- | bearbeitet von Gustav Frey lag.
h:Lfpn hnr Die einzelnen Fracttonen des Reichstages sind durch Farben
| deutlich unterschieden und zwar sind die Wahlbezirke der mit der
Regierung gehenden Herren Abgeordneten durch grüne, die der Oppositionellen durch rothe Farben ersichtlich gemacht. In die einzelnen Wahlbezirke ist außerdem der Name des betreffenden Herrn Abgeordneten deutlich aufgedruckt und überdies ein alphabetisches Verzeichniß beigegeben, so daß eine Orienttrung schnell und leicht möglich ist. Breis der Karte 1.20 Mk.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Btbelftunde am Mittwoch den 6- November, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule, Philipper-Brief Kap. 2, Christliche Eintracht in Selbstverleugnung nach dem Vorbild des erniedrigten und erhöheten Christus. Pfarrer Dr. Naumann.


