Sir. 232. Samstag dm 5. Oktober
Gießener Anzeiger
Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen.
Bnreaur Schulstraße 7.
■g--mmi iiirii—iniihiiminii
Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS.
DreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh»
Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf
Gießen, am 3. October 1889.
Hafer 16.60, Heu v4t 6.30, Stroh JL 6.80. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.
I Lammte Personen-und Güterverkehr von Naumburgs bisDonnd^ I eingestellt worben. Der Verkehr wird nur noch auf der Linie Artern-Donndnri I Ston81.fai flanSCunb1Emmmt408 $orau6W= Dauer i£
getr-.en^M'dL Uhr borgens'" Öber b,e »f-r
, . ?^October. Nach weiteren amtlichen Ermittelungen sind nnch
folgende Personen bei dem Eisenbahnunglück getödtet worden: Katharina Streib Vo^ steherin der Haushaltungsschule zu Herrenberg und Heinrich Pongratz, Pharmaccut in Wolfach. Der Minister von Mtttnacht besuchte heute die Verwundeten im spttal, sowie im Privatspttal des vr Zeller und fuhrdaraufnach dem^ri-Ä^^' die Leichen der Verunglückten im L-ich-nhaus- zu b-stchtig-n * Scicb6of- um r , . b. October. In hiesigen Hofkreisen wird die Nachricht bestätiat
M£ben wird' D°n 1,11(6 b£" V-rmählungssct-rlichkeil-n in Athen nach Egypten
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Korrespondenz -Bnrean.
um 4 Uhr Nachmittags in Ludwigslust dn S* ffl »ä l'ffi Jagdgeielllchast gegen 7 Uhr Abends nachfolgt 'a,e|tat ber Äa,|er mir der
bi-ibt *atx OE melde,
sor.au m«e SchwA°n-"auktztLuch ^-r D|ttditz nach W*
!MKW»8 SSWMW MMMWIZI §WEVMWZWP zur Zett aus etwa 27,SOO Werken, dt?72.OOü Bän^ umfassen 6 "°^°n r,nb' besteht
s “ s'tach hier -ingcgang-n-n Meldungen haben gegen 10000 Grubenarbeiter h,r ihres Lohne? " ® ftrict Sollon bie äIrMt nicdergcleg, und verlangen eine Erhöhung
b« Ä&SffKJÄ* w«
d-m der Rheder und den Delegttten de! Strtkmden"-» l« ^tehem Zwischen «hier Einigung gekommen, die in der Annahme einiaer der -A-E S am Mittwoch zu seitens ihrer Arbeitgeber gipfelt. Es wurde ^^^ungen der Strtkenden
und Freundlchaftsverlrages, sowie eines Handelsvertrags »C "eä Sriebenä-- von Menelik neugegründeten „Kaiserreich Äthiopien" geführt' Du^ch"^?^ Unb bem fich-rt sich Italien in jeder Beziehung seine unttr ?cibe Abmachungen
^glichen Mißerfolgen errungene Stellung am Rothen M«re °P "" Unb nac6 an=
Pslitifche Akundschs«.
Gießen, 4. October.
^*Ud) » die so freundliche Hauptstadt des Grotzherzogthums Mecklen-
b° tia^7oi "i,?b' 1?,,me6r ™\bem B°Wche, den die kaiserlichen Majestättn dem vo.trgen Hofe m der Zett vom 1. bis 4. October abgestattet, seine Kaiiertaae aebabt mbfeftlieb‘emnffl[?C' daselbst gesunden, gab an Herzlichkeit wie
Reiches?ichts^ »m ??LPf8n,0e be5 suchten Paares in anderen Städten des Deiches nichts nach. Von Schwerin trafen die Majestäten am Abend des 4 Hctober e er im Neuen Palais bet Potsdam ein und werden sie bis zum Antritt ihrer heran:
S^ie*^^Dofitionen fiir °M U a»$ S“ ®£tteren Reise-Ausflüge mehr unternehmen. ttnovZ s?nd m.Jnad) Italien, Griechenland und Constan- hoa. m ^^tmmt zu melden weiß, nunmehr dahin festgesetzt, daß
^Katserpaar am Abend des 17. October Berlin verläßt und sich Über München und Derona nach Monza bei Mailand zu einem Besuche der italienischen Köniasfamilie ftü mn abrfi*ff£nt6an 6k Kaisers und der Kaiferin in Monza wtt'L°fs°n,°en?g? -n
Absichten, nur anderthalb Tage wahren und reisen die Majestäten am 21 October h‘V ,f,<6lff£n fie fid) fofort an Bord d-r vom U-bnngsg-schwad-r ble änf?nftSnm PC^6^0“^11 Unb Mren' Neapel berührend, nach AIh?n, wo land mit der Vr^eMnK1' m” trabend ber Hochzeit des Kronprinzen von Griechen- rano mit Cer Prinzessin Sophie von Preußen, erfolgen soll. Die ferneren Reiledisvo- na4nsLnhiCn “'s166?.?6 "“r1 nic6t flani Mt- jedenfalls stattet aber das Kaiserpaar Rettich » Sltbener Hochzeitsseierlichkeiten dem Sultan den schon signalisirten Heimreise ettÄn '' Unb bQtfte aud* aon ber türkischen Hauptstadt aus di-
$em ^elde der auswärtigen Begebenheiten beherrschten die Wocke die I Dalkanhalbinsel Zunächst interessirt bie Zbun welche bie
?!n0e in Serbien mit ber Rückkehr ber Königin Natalie sowie mit dem erbrüdenben S‘G^er Partei bei ben Skupschtina-Wahlen genommen haben. Der scharfe Conflict, welcher sich sofort nach ber Rückkehr ber Königin-Mutter imifcben ihr nnh ber Regentschaft erhob, inbem letztere bie Wteberbegegnung Nataliens mit dem Köntn I Alexander, ihrem Sohn, zunächst zu verhindern wußte^da'ff* b^e^fttatatabJ Ä? Dingungen Milans und der Regenten nicht fügen wollte scheint nock ni^hphnh ««6a„M?*8ften3ub?UfÄe b“ M'n'st-rrach b°n°'Lun1ft-rpräZ-n!kn Ä
Un0e!t ber Königin-Mutter zu leiten, welche indessen ungeachtet der Ner rntttelungsversuche des Metropoliten Michael bis jetzt fruchtlos geblieben Istch b Rlsttts fragte bei Milan telegraphisch an, ob derselbe, nachdem Natalie jede Berständiauna ab ehne -tn- Begegnung letzterer mit König Alexander gestatte^ -in- Antwort Mttans
Die weiteren Nachrichten von ber Balkanhalbinsel belieben Weimar, 3. October. Die Gesanbtschatt bes Sultans nnn ,
Wte benen zufolge bie Pforte bie Anerkennung M getroffen unb wird morgen vorn SrÄ ift
EMMDW--WS --WW--W-SWW
älbanefen und Montenegrinern bei Gustnje wird von keiner Seite Bedeutung beigeleat ?elUtfl?,c ^}? ? « bkem evangelischen Hohenzollernkaifer an der Spitzc^he?vora?a°naen •ÄÄ’SSÄSÄ8**Ä tSS-ÄaS“*«’«*-*’
**t*ÄteÄSKÄ" .................- ?!!


