Lokales.
Gießen, 21. September. fVerzeichniß der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oderhessen pro 3. Quartal 1888.]
1. Montag den 24. September. Vormittags 9 Uhr: Angeklagter Georg Christian Schnabel, Postoerwalter zu Homberg a. d. Ohm, wegen Verbrechen im Amte. Die Anklage vertritt Großh. Erster Staatsanwalt Jockel. Vertheidiger: Rechtsanwalt Metz.
2. DienStag den 25. September, Vormittags 8>/, Uhr: Angeklagter Carl Diehl von Ober-Ohmen, wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Seeger. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Schwarz.
3. Mittwoch den 26. September, Vormittags 8>/2 Uhr: Angeklagter Caspar Adolf von Klein-Linden, wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Großh. Erster Staatsanwalt Jockel. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Gutfletsch.
4. Donnerstag den 27. September, Vormittags 8Vi Uhr: Angeklagter Georg Volz von 'Rieder-Mockstadt, wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Theobald. Vertheidiger: Rechtsanwalt Lauer.
5. Freitag den 28. September, Vormittags 8Vi Uhr: Angeklagter Johann Georg Haumann von Rockenberg, wegen Brandstiftung. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Theobald. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch.
z- wteße«, 21. September. Zum Vortrage am zweiten Recitationsabende, Samstag den 22. d. Mts., hat Herr Oscar Zack „Aus Goethe's Jugendzeit", Dichtung in 9 Gefangen von Adolph Mitzenius gewählt, lieber Goethe's Jugend schwebt noch so manches Dunkel, obgleich das freie deutsche Hochstist und mehrere literarische Vereine und Gesellschaften, sowie einzelne Forscher alle Mühe aufgewandt baden, auch über die Jugendjahre des großen Frankfurters einiges Licht zu verbreiten Dramatische und erzählende Arbeiten, wie Gutzkows „Königs!ieutenant" Levin Schückings „Der gefangene Dichter" u. a. haben einzelne kundgewordene Vorkommnisse mit künstlerischer Fassung umkleidet. Wenig ist uns bekannt über Goethe's Nähere Beziehungen zu Freunden in Darmstadt (Merk, der landgräfliche Hof, die „große Landgräfin" u. s. w.) und noch weniger über des Dichters Verhältniß zu feinen Verwandten in einem damals noch von Darmstadt durch Gärten und Gelder getrennten Dorfe. u
Hrtedrtchsruh, 20. Sept. Der österreichische Minister des Aeußeren, Graf Aalnocky, wird heute Abend 11 Uhr 30 Mm. die Rückreise antreten.
Köln, 20. Sept. Die 61. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte nahm im Verlauf der heurigen Sitzung die voraeschlagenen Statutenänderungen im Ganzen mit geringer Mehrheit an. Danach ist die Mitgliedschaft eine dauernde; die Gesellschaft kann eigenes Vermögen und eigenen Besitz erwerben und wählt einen fünfzehngliedertgen Vorstand, wozu der jedesmalige Geschäftsführer gehört. Der jetzt gewählte Vorstand wird mit der Ausarbeitung der endgilttgen Satzungen be- auflraat behufs Beschlußfassung darüber auf der im nächsten Jahre in Heidelberg statt- ftndenden Verf mmlung.
Hannover, 20. Sept. Eine hier betrest's der deutschen Emtn-Expedttion unter dem Vorsitz des Oberpräsidenten o. Bennigsen tagende Versammlung war von etwa 2000 Personen besucht. Die Afrikareisenden Dr. PeterS, Lieutenant Wißmann und Paul Reichard sprachen über das projeclirte Unternehmen. Tie Versammlung be« schloß, eine thaikräftige Unterstützung deS Unternehmens in der Provin» Hannover zu organisiren, und ein Huldtaungstelegramm an den Kaiser zu richten. Bennigsen äußerte unrer dem Beifall der Versammelten: die einzelnen Regierungen und die Landesvertretungen müßten für dieses national Werk zusammenwirken.
Hamburg, 20. September. Laut Bekanntmachung deS Senats ist vom Reichskanzler auf Grund der ihm vom Bundesrath erthetlten Ermächtigung der Hollanschluß Hamburgs auf den 15. October festgesetzt.
PariS, 20. Sep'. Der Mtnisterrath beschloß in heutiger Sitzung, der Aufhebung des Eingangszoll s auf Getreide von 5 Francs nicht stattzugeben.
£ Paris, 20. Sept. Der Strike der beiur Bau des Eiffelthurms auf dem Marsfelde bcichaftrglen Arbeiter ist beendet und die Arbeit wieder ausgenommen. Dagegen hat sich die Lage in Saint Etienne verschlimmert. Dort gelang es den Strikenün, fast alle Arbeiter der Kohlengrubengesellschaft zur ArbellsemsteUung zu bewegen, so daß der Strike heute nahezu ein allgemeiner ist.
Rom, 20. Sept. Anläßlich des 18. Jahrestages der Befreiung Roms war heute die Stadt reich beflaggt. Unter dem (Geläute der großen Glocke deg Kapitols begab sich der Gemeinderath zum Grabe des Königs Victor Emanuel, um donselbst einen Kranz niederzulegen, ebenso, gemeinsam mit der Deputation der Armee und begleitet von einer zahlreichen Volksmenge, an derjenigen Stelle der Stadtmauer, wo die Kanonen bei dem Ptusthore Bresche gelegt Hutten. Der Bürgermeister verlas ein Telegramm des Königs Humbert aus Monza und hielt eine patriotische Ansprache. Die Volksmenge begleitete die Rede mit Betfallszeichen und den Rufen: „Es lebe der König, es lebe Rom, die unantastbare Hauptstadt Italiens'." Der König wohnte derweil in Btella der Enthüllung des Denkmals für Sellu bet und wurde aus diesem Anlaß lebhaft begrüßt. Professor Hoffmann aus Berlin hielt die Festrede, worin er dre Verdtentle Sella's hervorhob, durch dessen Politik das deutsch-italienische Bündniß angebabnt worden sei.
Rom, 20. September. Der „italienische Konigs-Yachtclub", dessen Protektor der König und bei welchem der Kronprinz als Commobore eingeschrieben ist, hat darum nachgesucht, der Marine-Revue zu Ehren des Kaisers Wilhelm mit seiner Flottille beiwohnen zu dürfen. Es verlautet, daß an der Marine-Reoue gegen 36 italienische und ausländische Marine-Fahrzeuge theilnehmen werden.
20. Sept. Auf den Glückwunsch des Gemeinderaths an den König an- lavltch des heutigen Jahrestages der Befreiung Roms erwiederte der König telegraphisch aus Monza: Der 20. September sei ihm wie der ganzen Ration ein geheiligter Tag. Rom verstand wahrend dieser 18 Jahre nach jeder Hinsicht seine hohe Mission Italien und der ctvilisirten Welt gegenüber zu erfüllen. „Bald wird unser willkommener Gast, der deutsche Kaiser, unser Freund und Bundesgenosse, das Haupt eines mächtigen Volkes, welches sich in derselben Zeit wie wir einigte, der Zeuge unserer neuen Gestaltung und Etviltsation sein."
Bukarest, 20. Sept. Die Kammer trat heute zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, worin das Dekret in Betreff der Auflösung der Kammer und der Wiedereinberufung der Wähler auf den 24. Oktober verlesen wurde.
die Entgleisung weiterer 4 Wagen herbeiführte. Außer einigen Hautabschürfungen sind Beschädigungen an Menschen nrcht eingetreten. Durch diesen emgctretenen Unfall wurde die bislang planmäßige Verladung der Truppen verzögert, so daß die letzten in der Richtung Berlin beförderten Züge IVi Stunden Verspätung erlitten. Die bi Richtung nach Cüstrin zu befördernden Militärzüge erlitten größere Verspätung. Heute früh 10 Uhr waren beide Geleise wieder fahrbar hergestellt, und ist der regelmäßige Betrieb wieder ausgenommen worden.
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Siedmung: ^anjistanerbräu, Siebener 2Ictim= und I^iorbin, und d^-utzn"d-m°?ü' gute warme -Spelten, auch für 5«brgelegenbeit geforgt ist fo hoffen raff ™ e. . 1 red>t viel, fröhlich, Menschen auf der Burg oeretnt zu leben. — iBein'rinta oortreffficfr Auswahl unter mehr al« 20 i>ergebenen Weinen. ' finben
Vermischtes.
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201 k5?1??16a?!1 SNtrigen Sitzung unserer Stadtverordnel« oder nu? n?n?tni,^ SifÜr btl?°L0ec^nx "^roßherzogltche Bürgermeisterei Ma.n? oder nur glattweg eine „Bürgermeisterei Mainz" geben ioll. In dem vor etniaer Q* ubiksigen Polizei hatte da« Mrnistenu« «Hr7,armILabL daß e« nur Bürgermeisterei und nicht Grobherzogliche
5<atUt tmmcr Diese Beanstandung wurde in der Lokal d!» verschiedenen Serken als ein unberechtigtes Ansinnen der Regierung bezeichnet VerwaltungPvlizeiwesen hier aus den Händen der städtischen hrtn bt u ? beS Staate« übergehe. Diese Preßfttmmen fanden lebhaflen Wr^- ?^^r ^ladtoerorbnetenversammlung, während von anderer Seite behauptet wurde die Sache sei ganz bedeutungslos und es sich nur um eine HöflichkettSsorm brrh/ @inf Zen?enibiläo<7,tb«tfSHnblfttl hVerwaltung gar nicht berührt werde! V-, Tendenz läge der Beanstandung nicht unter und hätte der Bearbeiter der Ver- fein^n0^Mfc ®°Si "1? ubie Absicht gehabt, einige Anstände ZU sinden, UM
!c JW1 Clti bcroctfcn- Die Debatte endete damit, daß mit 17 gegen 16 Stimmen r£a8 Polizeistatut vor „Bürgermeisterei" überall das Wort B^nun°? 6^iUf4n!len* an d-ner Stelle von dem Ministerium gefordert abgelebm "^roßherzoglicher Bürgermeister" wurde indeß mit großer Majorität
s △ ^ai7' 20. September. Hier ist man einem eigenthümlichm Octroischmuggel f flrfommen, bei welchem der Postwagen, welcher zwischen hier und Finchen J ?enu6(*rourM* ^,at£2n?mIid? ermittelt, daß in der Abteilung des Pos" imh h?r fRnmf nfm-b C befördert werden und zu welchem das hiesige Postamt ?ln,Vn JC Einen Schluffe! besitzen, Fletsch seinen Eingang in die Uvd rwar ohne Octroizahlung und ohne sanitätspolizeiliche hi?nAr° Ci ü.11^ von welchem Umfange der Schmuggel schon betrieben uius
h!mLma Ch^Cm nftRl n^U4n0 cb^n^° wie eS auch der Ermittelung noch bedori
inwieweit der Posthalter in Finthen für das Vorkommniß verantwortlich ist. ' . — rnnrfurt, 20. September. Racbdem man »wei Wochen httihnr*
riAMn bTetIrIff/ntii*7^mahn(,ahia<T nl4t8 n,cbr ^hört halte, dringt heute die Rach- hi?Vnn^hmCnff verwegene Einbrecher sich mit Hartnäckigkeit gean,
? lC dem vielbestraften Weber Willer aus Skojeuk-w rnfn in1 QU§Aem 2ahre 1872 stammende wohlgclungene Photographie will er mcht anerkennen und leugnet munter weiter. Ueberraschen kann dies Verhalten habJ Qmprf “ Lh bleibt unbegreiflich, daß der Mensch sich einbilden kann, sein Leutznm habe Zweck, nachdem er anfänglich Bergmann zu heißen behauptete später abfr ru» aÄ hhl” ^r?n Bonn mit 6 Jahren Zuchthaus bestrafte Eatt Mr^ gar nicht existirt) sei. Ob die Stargarder Polizeibeaimen welche 5,™“" ->'» *.....
apftnft^rLn114 Un?Tilt,{Ile licb den Besuch der braunen Söhne der lybischc» Wüste gestatten können, auf 20 $ am Vormittag und 50 am Nachmittag ermäßigt 11fr 3 unb 5 Ubr’fiatt ****" ftt“ ®onntao9 - 4 Vorstellungen, »Suilich um 9fr h,r J’"’"' ®oIt»et ''"en gefährlichen Schwindler aufgegriffen,
ber mittelst gefälschter Dokumente, in welchen um milde Gaben für einen Rircbenbau Steten wurde, namhafte Beträge erschwindelte. 64 ist ein oielbeftrafleh esubjett ba« fub aI4 Kirchendiener au»gab und es auch verstand, durch eine fromme Miene bie Leute zu lauschen. Um seinem Schwindel mehr Nachdruck zu verleihen, hatte er die erwähnten Dokumente mit der Unterschrift zweier hiesiger Pfarrer versehen
. + Bocken Heim, 20. September. Verwtchene Nacht nach 1 Uhr brach in der Maschinenfabrik von Gebrüder Weismüller Hierselbst auf bisher unaufgeklärte Weise ^UEr °u«. Der Modell- und Lagerschuppen, welcher vorzugsweise fertige landwrrth: 3JiQJ*lncn barg, wurde ein Raub der Flammen. Ter Schaden wird auf
^tlÄbhnb ift üU- versichert. Do« angrenzende Wohnhaus, Weise ungestött br f blieben vom freuer verschont. Der Betrieb ist glücklicher — Herbstanfang hat der Kalender für den 22. September oeruidmtt ^?*1CT4eer<Crr rocrbcn bie Felder unb der Landmann hat vollauf zu thun, all' den reichen Erntcsegen unterzubringen. Die Thätigkeit draußen wird mehr und mehr ein ? ba,8 §au8 ??'egt zu werden. Die Abende sind schon recht lang und die Lichtarbett nimmt ihren frühen Anfana. Jetzt beginnt die Zeit für daS Familten- "®c?n ber engen Zelle die Lampe freundlich wieder brennt, bann wird auch im Busen Helle im Herzen, baS sich selber kennt." Diese Worte Faust'« J® ^cht den Zauber, der dem abendlichen Lichte der Lampe innewohnt. Drautzen ist es finster geworden, drinnen leuchtet daS Licht unb bilbet ben Sammelpunkt der am Tage zerstreuten Familie. Vater, Mutier unb Kinder sitzen an dem 95-v^n Famrlientisch in nützlicher Beschäftigung ober angenehmer Unterhaltung Welch köstliche Erinnerung für später bilben biese Abenbe im trauten Vaterhause! Mit bieser lS beginnt aber auch überall bie frohe Zett ber Geselligkeit. Alle
UlIaubl: .und Erholungsreisen wieder daheim unb bie lange „in CQCnCs §vlons unb „guten Stuben" öffnen wieber ihre Pforten.
Un?=. Frauengestalten in hellfarbigen Gesellschaftskleidern, Elegante ^de wiegen sich im Takte nach den Klängen der Musik. Je enger schlreßt stch^^der Mensch an den Menschen, wenn es draußen öde und leer ^b'n V & ?/^balb blüht auch das Dereinsleben wieder auf mit seinen Vergnü^ungm und Unterhaltungen. Die besten Tage aber kommen für die Kunst. Sie bildet gerade dann wenn die Natur sich zum Schlafe rüstet, einen schönen Ersatz für die erst- schwundenen Freuden und weitz unser Herz mit Trost, unsere Phantasie mit schönen im?ßhü?™/r h?T1'?,L»n? ^k'lchled von ben Sommerfreuben erleichtern. Thalia unb Euterpe, diese holben Musen verschönern uns ba« Wtnterleben unb öffnen mit ben^tbÄ^^e ^.uellen neuer Freuden. Unb so wollen wir nicht trauern über ber Herbst !" b<V a ur' Zubern fröhlich rufen: „Der Sommer ist tobt. Es lebe
Die Dichtung Aus Goethe'S Jugenbzetl" führt, getragen von Trabitionen, uns oahtn und in bie Goethe liebgeworbenen unb auch später von ihm gerne auf- gesuchten Wälbcr unb Höhen, nach bem ibyllischen Jagdschlösse Klanichstein unb dem /n welchen ber harmlos länbliche Besuch durch ein hinzukommendes Abenteuer die Betheilrgten sammtlich in lebhafte Erregung unb Unruhe verseht.
, ^uch ohne bie ber Dichtung angefügten (unb beim Vorträge natürliche unmöglichen) Erläuterungen ist bas Ganze ein anmulhenbes Bilb in einfach gefälligem Rahmen, bas bem 15sahrigcn Dichterknaben unsere Theilnahme sichert unb ihn uns liebgewinnen lasst. Wir wollen baher nicht versäumen auf bas interessante Werk, welches gewiß im Verein mit ber Ausführung bes Vorttagenben bem Publikum ein hübsches, gnmuthiges Bild oorsühren wird, aus's Beste aufmerksam zu machen.
, _ 21;.®el’temWr. Das gestrig- erste Conceri unserer Regimentscapclle
im Cass Leib, nachdem dieselbe aus den Manävern wieder in die Garnison zurück- gekehrt, war zwar mäßig besucht, jedoch hinderte dies nicht an der musterhaften Ausführung des gebotenen Programms, dessen jede einzelne Nummer mit stürmischem Applaus belohnt wurde. Kein Wunder, daß unsere brave Capelle in der jüngst ver- sto,fcnen Zeit in Darmstadt, Worms und Umgegend, von wo die glänzendsten Berichte -orliegen, durch ihre vorzüglichen Leistungen so durchschlagenden Eisolg erzielte »
3" •Sutunft fcHen, rege Betheiltgung vorausgesetzt, auch in hiesiger Stadt eine bEnbJ bLXd) •''ert,en DOm Eodlenzer Confcrvaiortum Der« nnsün, v” '5*' 6cteils Sonntag den 21. Oclober statt. Es toll
ü« Reihe ber bebeutenbsten Kammermusikwerke alter wie neuer unb neuester 3eft kroCr^n' U."b bürste es vielleicht nicht uninteressant sein, Einiges über bie WrTbenc b?erx v"^"theilen. Die Violine ist in Händen von Herrn Eoncenmeister K. Scholz seit einem Jahre Lehrer ber 1. Violtnklasse in Coblenz, früher Lehrer am be^n^oX?m’Xnnrrf?ÜrblbafThüringen. Herr K. Scholz ift beroorgegangm aus ^udnte zu Berlin unb hat sich als Violinpäbügo^e einen bereits geachteten Namen erworben. Bet derlei in Hannover erschien ein Werk von ibm erbfecbeinen9Cmirhnb toic fl?* in Kurzem eine große Violmschule von
nnd Pin^- htr h^b* ^rr ^«^kten gel welcher in Weimar unb Dresden studirte uub "ner ber besten Schuler Grutzmachers ist, hat sich als Solospieler glänzend ein* ^hedor?iOhnrCfir°fiF.iU e°büna' Den Klavierpart hat diesmal 5^err
Tirector Walbrul übernommen. Der Name Walbrül tft auf musikpädagogischem bekannt, als daß man noch weiterer Kommentare bedürfe. Wir haben im „Klavierlehrer .einer mufikpabagogischen Zeitschrift in Berlin, besten Mitarbeiter er ift, ganz vorzügliche Aussätze von ihm unb im Drucke befindet sich zur Zeit ein größeres


