barfeit des Gewerbverelns und der Handwerkerschule rechnen, allezeit würde man feiner in dankbarer Anerkennung gedenken.
Herr Prof. Dr. Buchner schloß unter dem Beifall der Anwesenden seine Rede mit dem Wunsche, daß die Anstalt weiterhin wachsen und gedeihen möge zum Segen für ihre Schüler und zum Wohle unserer Stadt. Möchte nicht nur in Handwerkerkreisen allem, sondern bei der gesammten Bevölkerung Gießens sich eine klare und bestimmte Ueber- zeugung ausbilden/ daß die Blüthe einer Stadt auch von dem Blühen des Handwerks abhängt, daß letzteres aber nicht erreicht werden könne ohne gründliche Kenntnisse im Zeichnen und in den Gesetzen der Schönheit! , _ _
Hierauf ergriff der Generalsekretär der Centralstelle des Landesgewerbevereins, Herr Dr. Hesffe aus Darmstadt, das Wort, um zu constatiren, daß die Schulen des Handwerker- Vereins sich in einem Zustande befänden, mit welchem man zufrieden sein könne. Die Ausstellung von Lehrlingsarbeiten in Darmstadt im Jahre 1887 sei auch von außerhalb Hessens gelegenen Theilen besucht gewesen, in den hierüber veröffentlichten Berichten sowie in den an den Centralvorstand gerichteten Schreiben, u. A. aus Oesterreich-Ungarn, habe man sich mit größter Befriedigung geäußert über ihre Leistungen, namentlich habe man die Prinzipien der Lehrlingsarbeiten-Ausstellung lobend erwähnt. An Stelle des verhinderten Präsidenten des Landesgewerbevereins überbringe er die Grüße des letzteren und die Wünsche für das fernere Blühen, Wachsen und Gedeihen der Anstalt. — Herr Beigeordneter Gnauth spricht Namens der Stadt feine Befriedigung über die Bestrebungen der Handwerkerschule aus; Stadt und Bürgerschaft hätten allen Grund, mit deren Leistungen zufrieden zu sein, die Fortschritte der Stadt zeugten von den Fortschritten und dem Streben der Anstalt. Seien auch die der Schule zu Gebote stehenden Lokale nicht immer so gewesen, wie sie hätten sein sollen, für die Zukunft dürfe man auch hierin das Beste hoffen. Der Stadtvorstand sei der herzlichen Einladung des Gewerbevereins mit Dank gefolgt, er (Redner) habe den Versammelten noch mitzutheilen, daß der Stadtvorstand beschlossen habe, dem Verein zur Anschaffung von Modellen für den Zeichenunterricht einen Credit von 100 Mark zu bewilligen. Er füge dieser Mittheilung den Wunsch für das fernere Gedeihen der Anstalt bei. — Herr Realschuldirektor Rod nagel überbringt die Glückwünsche der Realschule und des Realgymnasiums. Die Lehrerschaft dieser Schulen habe ganz besonderen Antheil an den Bestrebungen der Haudwerkerschulen. So verschieden auch die Ziele der Schule seien, in dem Bestreben nach Förderung des Schönen und Guten seien sie eins. In diesem Bewußtsein begrüße die Realschule die Handwerkerschule. Redner fügte dem Wunsche für das Wachsen, Blühen und Gedeihen der letzteren den Wunsch bei, daß der Handwerkerschule in Zukunft ausgedehntere Räumlichkeiten zur Verfügung stehen mochten. — Herr Direktor Schiele als 2. Vorsitzender des Gewerbevereins ergreft hierauf das Wort, um mitzutheilen, daß der Vorstand des Localgewerbevereins Gießen beschlossen habe, Herrn Geh. Baurath Professor von Ritgen in Anerkennung der Verdienste, die derselbe seit so langen Jahren um den Verein und die Haudwerkerschule sich erworben, zum Ehrenpräsidenten zu ernennen. Er theile diesen Beschluß des Vorstandes hierdurch mit, das Diplom werde dem geehrten Herrn Ehrenpräsidenten später überreicht werden. — Herr Geh. Baurath von Ritgen dankte in tiefempfundenen Worten für diese Ehre; soviel er vermöge, wolle er auch in Zukunft für die Schule und den Verein thätig fein. — Herr Architekt Hug theilte fubann mit, daß die Preise für die in Darmstadt prämiirten Lehrlingsaibeiten jetzt vertheilt werden würden. Die erschienenen Lehrlinge (wir haben die Namen derselben bereits in Nr. 287 vom vorigen Jahre veröffentlicht) nahmen hierauf der Reihe nach aus den Händen des Herrn v. R it g en, welcher an jeden der Lehrlinge einige beherzigende Worte richtete, die Preise, unter welchen recht werthvolle und nützliche Gegenstände sich befanden, entgegen. Damit war der offizielle Theil des Festes geschlossen und die Theil- nehmer vereinigten sich zu einem gemüthlichen Commers bei einem Glas Bier und Musik. Die Reihe der Toaste eröffnete Herr Geh. Baurath Prof. v. Nitgen mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Kgl. Hoheit den Großherzog, der'so viel Antheil an allen Schulen des Landes habe. — Herr Renter Aug. Heß brachte der Centralstelle des Landesgewerbevereins ein Hoch aus. — Herr Dr. Molly toastete auf den gesammten Stadtoorstand, welcher es durch seine der Anstalt zugewandten Unterstützungen ermöglichte, daß die Handwerkerschule nicht nur blühe und gi-deihe, sondern auch schön so gute Früchte getragen habe. — Herr Commerzienrath Noll gedenkt des in der Ferne weilenden Kronprinzen, fein Hoch galt der baldigen und gesunden Wiederkehr S. Kgl. Hoheit des Kronprinzen. — Herr Gaswerkdirektor Bergen widmet seinen Trink- spruch dem hochverdienten Herrn Prof v. Ritgen, der mit kuirftgeübter Hand und in so segensreicher Weise für die Haudwerkerschule und den Gewerbeverein thätig gewesen sei, dem es zu danken sei, daß die Zeichenschule auf ihrem jetzigen Standpunkte stehe. Mit dem wärmsten Dank für die segensreiche Thätigkeit deS Herrn v. Ritgen spreche er den Wunsch aus, daß es diesem vergönnt sein möge, noch lange, bis an die äußerste Grenze menschlichen Daseins, in seitheriger Weise thätig zu fein. — Herr Geh. Baurath Professor v. Ritgen toastete auf die Lehrerschaft mit Herrn Hug an der Spitze, welche sich namentlich um die Ausstellung so verdient gemacht habe. Ihm ^Redner) sei das Geleistete nur mit Hülfe der vorzüglichen Lehrer möglich gewesen. — Herr Generalsecretär Dr. Hesse bringt ein Hoch auf den Localgewerbeverein Gießen aus, für das der Großh. Centralstelle ausgebrachte Hoch fühle er sich verpslchtet, den besten Dank auszusprechen. Wenn die Be- urtheilung der Leistungen der Schule eine so günstige gewesen, so sei dies nächst den Lehrern auch den Localoereinen zu danken, deren Wirken durch die Ausstellung in Darmstadt ■in so schöner Weise zum Ausdruck gekommen sei. — Herr Professor Dr. Buchner gedenkt nunmehr in launigen Worten der Schüler der Handwerkerschule. Auf die Thätigkeit der Schule bezügliche und auch sonstige Toaste seien auSgebracht worden, was wolle man aber mit einer Schule, wenn sie keine Schüler habe, er hätte es gern gesehen, wenn zuerst die Schüler und dann die Lehrer gefeiert worden wären; wenn die Lehrer zuerst gekommen, nun gut, sie seien älter. Wir haben gesehen, daß wir tüchtige Schüler haben, die es sich angelegen fein lassen, durch gute Leistungen den Kampf um's Dasein aufzunehmen. Wer diesen Kampf nicht bestehe, raisonnire über die Schule, raifonnire über andere, aber nie über sich selbst. Zu den Schülern gewendet, sagte Herr Prof. Dr. Buchner: „Euch, die Ihr Schüler seid und die Ihr Meister werden wollt, Euch bringt nur Fleiß, Treue, Redlichkeit und Zuverlässigkeit vorwärts. Die Schüler der Haudwerkerschule leben hoch!" —Herr Stadtverordneter Petri bringt ein Hoch aus auf den Vorstand des Local- gewerbevereins, ohne welchen die Schule nicht zu dem Erreichten gekommen sei. Unter Absingen verschiedener Festlieder entwickelte sich bald eine allgemeine Heiterkeit, unter welcher bad Fest gewiß zur Zufriedenheit aller Theilnehmer seinen Abschluß fand.
— [S-oncert.] Es ist ein glücklicher Griff, in den Cyclus der Concerte einen Abend für Streichquartett allein einzufügen. Sinn und Verständniß für diese Seite der Musikliteratur sind bei der heutigen Ueberproduction in Clavier und Gesang leider nur bei Wenigen zu finden. Die Münchener Künstler spielten Haydn op. 64 Nr. 1 in D-dur, Schumann op. 41 Nr. 2 in F-dur und Beethoven op. 59 Nr. 3 in C-dur. Die Wahl des Schumann'schen Werkes, das bei seinen enormen Schwierigkeiten wohl kaum in Dileitantenkreisen gespielt wird, war beiouders daukenswerth. gtur schade, daß es bei seinem zum Theil schon im mysteriösen 2, namentlich aber im 3., 4. Satze schweroerständlichen Inhalt auch noch so undankbar für 'die Instrumente geschrieben ist. Die Große und Ausführung der oft orchestralen, aber auch excentrischen Gedanken sprengt im Großen und Ganzen die dem Quartett gezogenen Grenzen. Welcher Gegensatz zu dem urgesunden Haydn'ichen Werke, das durchsichtig gearbeitet, melodiös ohne Trivialitäten, der reine Typus des Streichquartetts, einen ungetrübten Genuß bereitete 1
Das Beethooen'sche Werk erschien neben dem modernen, coloritreichen Schumann mehr als ein Weik, dessen Grötze sich (abgesehen vom Andante) hinter der streng logisch gegliederten Form barg. Das Münchener Quartett selbst besitzt vor Allem einen ausgezeichneten 1. Violinisten, der mit seiner Stradivari seine Partner, obgleich auch tüchtige Spieler, gewaltig überragt. Dadurch, daß die anderen Instrumente zuweilen zu wenig bervortraten, waren die Leistungen nicht so ausgeglichen, wie bei dem Leipziger Quartett, doch vorzüglich genug, um den reichen Beifall zu verdienen. Der Inhalt der raschen iLätze schien uns mitunter unter überhastetem Tempo zu leiden.
Gießen, 16. Jan. (Turnverein.) Auf den beute Abend im Eaf4 Schnell stattfindenden Vortrag über: „Welchen Einfluß hat das Turnen auf den geistigen sowohl wie auf den physischen Menschen und wie ist es demgemäß zu betreiben?* sei hiermit nochmals aufmerksam gemacht. Es ist gewiß dankbar auzuerkcnnen, daß der Vorstand durch Gewinnung einer geeigneten Kraft zu obigem Vortrage und in dem Bemühen, auch auf diesem (gebiete den Mitgliedern des Vereins etwas iu bringen, zur Förderung der Vereinsinteressen beitragen will. Gleichzeitig dürfte hier her Wunsch ausgesprochen sein, daß Derartiges öfters den Mitgliedern geboten werden möge, was wohl, in Anbetracht, daß Gießen eine Universitätsstadt und als solche gewiß keinen Mangel an geeigneten Kräften zn einem interessanten, populär gehaltenen Vortrag hat, zu ermöglichen sein dürfte. Möge das schöne Beispiel des Vortragenden Nachahmung finden! Die Mitglieder des Vereins aber mögen durch zahlreiches Erscheinen ihre Dankbarkeit dem Vortragenden bezeugen. x-
Gießen, 16. Jan. Nachdem die letzten Wochen in gehöriger Abwechslung eine Fülle von Schnee nebst anhaltender Kälte, sowie das unausbleibliche Thauwettcr gebracht haben, konnte man sich auch einmal gestern eines prächtigen Wintertages bei geringer Kälte und Hellem Sonnenschein erfreuen. Die günstige Gelegenheit, wieder trockenen Boden unter den Füßen und blauen Himmel über sich zu haben, ließen denn auch Viele nicht unbenutzt vorübergehen und eine Menge Spaziergänger wanderten in den Nachmittagsstiuiden zur Stadt hinaus, um sich in frischer Lust zu ergehen. Groß war auch die Zahl Derjenigen, welche sich auf der Eisbahn dem Vergnügen des Schlittschuhlaufens Hingaben und selbstverständlich war is die junge Welt, die sich dort tummelte und in fröhtchem Treiben die Stunden ausnutzte. Bei eingetretener Dunkelheit wogte es in den Straßen von den von Eisbahn und Spaziergängen Heimkehrenden.
Gießen, 16. Januar. sTheater.j Die Aufführung des Kaufmann von Venedig, welcher man in unseren kunstverständigen Kreisen seit Langern mit gespanntem Interesse entgegensieht, findet heute Abend statt. Die wunderbare Dichtung des großen Britten ist mit außerordentlichem Fleiße einstudirt und gehört mit zu den besten Leistungen der Nudolph'schen Gesellschaft. Wir wollen daher nicht verfehlen, auf diesen genußreichen Abend besonders aufmerksam gemacht zu haben, denn Shakespeares „Kaufmann von Venedig" ist längstens Gemeingut der gelammten gebildeten Welt geworden. Außer dem „Kaufmann von Venedig" finden nur noch drei Vorstellungen statt, da uns die Rudolph'sche Gesellschaft bereits am nächsten Montag verläßt.
Gießen, 16. Januar. Eine am 24. December v. I. dahier entwendete Taschenuhr wurde am 14. d. M. beim Feilbieten durch die Schutzmannschaft angehalten und der Dieb in.der Person des Taglöhners und ehemaligen Kutschers Karl Ernst aus Willstädt, ermittelt und verhaftet.
Gießen, 16. Januar. Die heute zur Ausgabe gelangte Nr. 1 der Verwal- tungsblütter hat folgenden Inhalt:
1. Entscheidung Großh. Verwaltungsgerichtshofes in Sachen betreffend die Klage des Karl Seyfried zu Bensheim gegen den Großh. Fiscus wegen Forderung, hier Eompetenzconflict.
2. Entscheidung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz betr. die Beanstandung der Beigeordnetenwahl zu Herchenhain.
3. Entscheidung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz betr. Necurs des Johännes Peppler III. zu Großen-Ltndcn wegen verweigerter Wirthschasts- concession.
4. Oeffeutliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen vom 10. December 1887.
5. Anbringung von Fenstern in Brandmauern.
6. Entscheidung des Reichsgerichts.
7. Verschiedenes.
Abonnements auf die SBerroaltungSblätter nimmt die Expedition des Gießener Anzeiger entgegen und zwar für die Abonnenten letzteren Blattes zum ermäßigten Preise von 50 pro Quartal.
Gingesandt.
Gießen, 16. Januar
Mit Genugthuung ist es zu constatiren, daß heutzutage sehr viel zum Besten der Thiere geschieht. Gleichwohl ist noch viel zu thun übrig, wenn deren Lage erträglich werden soll. In vielen Fällen geschieht es lediglich aus Unüberlegtheit, daß gerade unsere edelsten Hausthiere Qualen preisgegeben werden, die als unverantwortlich angesehen werden müßten, wenn sich die Besitzer über deren Grad nur einigermaßen klar wären. Ist es z. B. begreiflich, daß man vielfach den Pferden, um ihnen ein schöneres Aussehen zu geben, im Winter die Haare abscheert und sie in diesem Zustande der Kälte aussetzt, während man sie im warmen Stalle mit Decken belegt ? Würde der Besitzer bedenken, daß den Thieren nicht besser zu Muthe sein kann, als ihm selbst, wenn man ihn ohne Kleider und Hemd auf die Straße führen würde, er würde sicher Uch davon absehen, den Pferden das warme Kleid, welches ihnen die Natur wohlweislich im Winter wachsen läßt, auszuziehen.
Gewiß genügt diese Anregung, um viele edle Thiere künftig vor unnützer Quälerei zu bewahren.
Eandel »nD StrftNt.
Grünberg, 14. Januar. (Fruchtpresse.) Weizen X 17.90, Korn X 13.60. Gerste X 13.00, Hafer X 12.10, Erbsen X 14.60, Linsen X 00.00, Lein X 26.00 Samen X 00.00, Kartoffeln 0.00, Wicken 00.10
Frankfurt, 14. Januar. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter X 0.00—0.00, das Gescheid 12—15 H, Eier das Hundert X 0.00—0.00, daS St. 6—10 X Butter im Großen X 00.00—00.00, im Detail das Pfund X 0.90 bis 1.20, Weißkraut per «stück 20—25 H, Rothkraut per Stück 20—30 H, Kohlrabi per Stück 0—0 H, Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 40—55 Kalbfleisch 40—55 H, Schweinefleisch 65—75 H, Hammelfleisch 40—60 1 Hahn
X 0.70—1.50, 1 Huhn X 1.00—2.20, 1 Ente X 1.80-3.00, Gans Pfund 60—00 4, 1 Taube 40—60 4, Welsche X 12.00—00 00.
Kirchliche Anzeigen der evsnget. Gemeinde.
Heute, Montag Abend 8 Uhr Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 13, von Vers 24 an, Christi Kommen; dieses Geschlecht; Wachet.
Pfarrer Dr. Naumann.
Mein Wohnhaus mit Ladeneinrichtung und Wcrkffätte ist zu verkaufest. 496
Christian Noll, Kaplansgasse 27.
Dienstag früh eintreffend: eine Sendung la. grüner Häringe, frisch vom Fang, vorzüglich zum Braten und Backen, per Pfd. 16 H.
494 A. Koch Nacht., Hamburger Fisch- u. Delicatessen-Handl.
488 Ein zweiter HauSdursche wird gesucht im
Hotel „Prinz Carl."
Allgemeiner
308 Eine gewandte Verkäuferin für ein Manufacturwaarengeschäft (Landkundschaft) gesucht.
Offert, unter J. A. 100 an die Exped. d. Bl erbeten.
Der Consumverein Krofdorf - Gleiberg bittet feine Brotlieferung öffentlich aus»
Offerten zu richten an
483 beit Vorstand.
Morgen Dienstag:
493
Punsch.
Anzeiger.
480 Ein hiesige Cigarrenfabrik sucht zu Ostern einen Lehrling mit guten Vorkenntnissen.
Offert, u. hl Nr. 11 bef. b. Exp. d Bl.
Theater.
Wir ersuchen auf diesem Wege nochmals um Aufführung von Maria und Magdalena tm Abonnement. 498^ Ein Kreis ständiger Abonnenten.
I" 7908 Stellenfuchcnde jeden
Berufs placirt schnell Reuter*» Bureau L Dresden, Reitbahnstr. 25.
Freitag, den 20. Januar 1888, Abends 8 Uhr präcise:
ErsterOilettanten-Abend in der großen Aula der Universität- 486
462] Mädchen ober Frau für Lauf- dienst gesucht. Ludwigsstraße 14 H.


