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13. Plenarsitzung.

Am Bundesrathstische: Freiherr

Lokales.

von der Groß-

.. , Merlin, 10 December. Der Ausschuß des Deutschen Kriegerbundes, der gestern hat beschlossen, als Aufstellungsort für das dem Kaiser Wilhelm I zu errichtende Denkmal den Kyffhäuscr zu erwählen. y 3

Deutscher Reichstag.

(. Mittwoch, den 12. December 1888, 1 Uhr.

Haus und Tribünen sind mäßig besetzt, v. Marschall, Lohmann.

M iS*"' ÄTÄÄ'W gange in Madrid am 11. November anläßlich der Anwesend -Vbcf b? ?or= die Politik der Regierung. Siloela griff dabei befüa bie Ö9L ^wie über

standen hätten, Ruhestörungen vorzubeugenSaaasta^rm^ nid)t ver­

nicht gewaltsam die Anwrsenheit von etroa 20 000 Wprfnnpn b Regierung habe hindern können. Sobald s zu unaef/h^ ber Ankunft Canovas'

fekt die nöthtgen Maßregeln xgAM^m HmUung« gekommen sei, habe der Prä­fabrik von^Doulton m^^Lm^im Londoner Stadtviertel Lambet? hbfc*9ro>6c Thonwaaren- fast ganz zerstört worden. ^nooner Dlavtorertel Lambeth durch eine Feuersbrunst fErbif»«Ä^ro?Äsö S-i.-wird die Nachricht, der

unbegründet bezeichnet. 8 n Jia,alte ,n Bukarest besuchen, als vollftänblz

Anträge sind wtoujÄta,?"" ®£8£"ftanb b""«enb- be.de

. , . Abg. Metzner (6tr.) begründet den Antrag. Die Kapltalwirtbschast ruinire das Sandwerk und di- G-sitzg-bung habe hierzu wescnllich deigetragen. Der a-ft-llt- Antrag bezweck- freilich auch keine Radikalkur, aber er sei immerhin eine BreiMe im Prineip der G-werbefr-.h-tt, er falle das Pfuscher,hum beseitigen D-r S-ndw " brauche den Beiahigungsnachwets zum Schutze gegen die Kapilalwtrthschaft. In Preußen di- Regierung die S°rd-rung des Antrages Im Prine,p anerkannt durch die Ein" fuhrung der Hufdeschlagsprufungen. Daß das Handwerk oom Freisinn nichts >u erwarten habe, sei bekannt. Für den Antrag zu stimmen ist eine nnHn, , 8ebau£rIi4 sei, daß der Reichskanzler nach seinen groben Erfolgen in der äußeren Abg. Rickert s "lgt Lachem" $° -°ns-rvati°- Standpunkt ausgibt und dem Q. . ^0-21 Jr m,a ,n n (conf«): Seine Freunde haben sich gedrungen aefüblt den Antrag w eder einzubringen, nachdem er in der letzten Session nicht zur Verabschiedung erfreulich sei die mit dem Centrum erreichte Einigung. Von den neu geschaffenen Jnnungsbesttmmungen sei bisher Seitens der zuständigen Verwaltunas" dehorden ein viel zu geringer Gebrauch gemacht worden und man dürfe sich nickt wundern, wenn in den Kreisen der Handwerker der Wunsch nack einpm Wpf-hcL 5nhUi?0§t9Imth ^^enn man sieht, wie einzelne Handwerker die Grenze der

Fabrikanten überschritten haben, während andere in das Proletariat gedrängt werden abam5?,6rt^?Sr?ehen6? Wttkung bei d-n Handw-rk-rn her°°rbrlngen"°w-nn b7r ^nnf*pbsLCrIarl' bal r?3 Handwerk dem Untergange geweiht sei. Dem einhelliaen Wunsche des Handwerkerstandes gegenüber sei auch die Haltung des (SpmprhPfnmmp?? Auck^bpi-"Äs^/^ ?zcher sich dem Befähigungsnachweise gegenüber ablehnend verhielt Jnnungstages ist dem Befähigungsnachweis günstig. Ich hoffe' daß d°r Reichstag zu einer bem Hanbwerk günstigen En.schli-ßung kommen wl?d.^ ' Zehner ni«nh nn, #5 (n?tL) verwahrt sich gegen die Unterstellung des Abg.

^gner der vorliegenden Anträge Arbeiterfeinde seien. Gerad ° Cr rc}i-nb roarne er vor dem Anträge, der den Arbeitern statt g^rnh

^ch ln°Zuk7nskwl?b"d-7TüchLr-'d 6C^mPf "Ur dl-m7b-rn?Arb-ttk°^" Lm

rnacht-^hE fft'-°s n°ch°°eben"°"sBeta s/d sich darin breit

-'s 8W< M Sofft ber »nttaTwÄÄ* Ä*"*8" nÖU,l0£t bat auch ber Verebk^ÄSe "f F" n% boffentl1*

B--°-gung zu Gnbe g-h-nmüßie f b,£ Zu-°ngs Innung los, mit ber die ganze Jahre ?884 gefkllk"/kamals wurbk"beVRe^^£a"£^^, rocfcntHd> °°n dem im Gewerben, durch Die Leben und Sickerbpit ^ ^öuvgsnachweis nur verlangt von solchen der Ausübung desGewerbesD^en An rgo'^^ «^ährdet werden kann bei für die zweite Lesung einbringen " 0 1884 werden wir als Unterantrag

wird die Debatte geschlossen.

Referenten^die^yn^äö^empfo^ 1 conftaHrt de"?Retzow (cons.) als Schluß- missionsberathung nicht oorliegt und die VorlooP^- ba& cin Antrag auf Com- das Plenum gelangt 9 ° We 93011006 demnächst zur zweiten Berathung vor

Schluß 4'^UHr.^ ba§ H°us-ID°nn-rS,ag 1 Uhr: G-n-ss-nschaflsg-s-tz.

Gießen, 13. December. sDrittes ffnncrrt =

verein§.] Tas Concert wurde mit einem Prä?udium ctcn^r $oncert5 Sebastian Bach eröffnet. Der Vortrag des fierrn d/r « ^?0e !r- bic ^rpd von dem Urtheil eine ^eiftertetftunaÄUnem« nach überetnftimmen-

Schöpfung von erhabener Schönheit und düsterer Vrack/"m ber ®roica> eine

vorzüglicher Weise autzgeführt. ercr ^ratbt' rour^c vom Orchester in

heilen zu zergUedern^ würd? hsi?^weit^siihren ^auck"^fällt" n fcincn ^inzel- solchen Werkes und seiner Darstellung nicht leickt di?y/^e-^ dem Beurtheilcr eines abwägende Worte zu kleiden, während das He?r'no^^»^^nnung für beides in kühl die empfangenen unvergeßlichen Eindrücke erztttert Erregung über

tenbflen SWomente Deut'M in bte ' bU bcbeu

dieses Themas geht mit dem beweg ter m sM*resigntr: Ton mild wehmüthigen über. So spiegelt sich im eiüen^Thp^b n LTP ®tid)crcn' des ganzen Satzes. Die Melodie ßhnrpS lJ"cn der romantische Grundzug hoch wie eigens für bie Wo, k mMu Drr?ef!irJ°8 ausgeschrieben, klingt

°°n bem Unisono ber Sttrnmen^aorgettngen Ä"l a Doß fte

von bem Marschihema getragene Sah "S? !6ren 6&aratkr. Der

über gewaltige Crescendi zur vollen ®rn6p>nlTCbJiaCbCn ^"düngen wiederholt und Mitte der langen Entwickeln» a und Jnhalt ausgerollt. Die

ein. Der Achtelrhythmus der^Harfe und e.tnh°h ?m»"?° Kib nun geduldig" sie aus. Der Chor lauscht in rulhigen Harmonien ?er Violinen führt

abschnittes dieses Satzes ist mit der "Ader des zweiten Haupt-

Back die Bindewörter auszuzeichnen vsteat f TcI?cr Sebastian

bildet das Thema:Die Erlöseien des ^e'rrn^m^bp^^0/P ^ra0er dieses Abschnittes unb gen Zion kommen mit Jauchzen k chluß 7.nb£;/7."°.'£!.'^und ,g-n Zion Freude, ewige Freude wird über ihrem ? biIbcn die Worte:

aus und trägt das Hauptwort von Acco?d^u Acco!b"'in V6, Vtriode holt mächtig Als die Spitze erreicht ist, lhun Modulation m b,I Melodie kühn ansteigend, das Beethoven zuweilen liebt Aus dem 6 kühnen Ruck, wie

ruhigen unb zarten AuSbrück inne^r-f sL ta,

rotebergegeben, prägt sich unauslöschlich ein 6 " ° ®it,e £tettc- vorzüglich (0.mollf?es^U^'^tz/?^etbRh'pSÄt Ä* S 5auptabtonitt etwas Unsicheres, die Melodie in ihrem iäbpn r Vertheilung der Accente stätes Element. Unb wenn^ be! 8bor bi äuf-'»^b0rben .in un-

£7 «-ää-s ÄÄ N ik\ine6eSettbnnfl®H,C6 ^Enbe^G-baK: Stimmung schwingt sich aus und ergreift von dp»0ein. T>,k XS*8.TuStiV^

ni

scheint. Da verkünbet ber So odariton in Kn g. "Suchens" zu veranschaulichen lich burch bie Figuren ber »läfereibtÄs t ? "^££ ^ataikr narnent-

Sier kommt ber Abschnitt in welchem bas D^Ä'. S ^.nber ber Auserstehung. Tobtenmesse aus einen Augenblick näher trit? D^ai^£"^£? berc aVen katholischen <?bor:Tob, wo ist bein Stach t 6önfn- lfS"189^-nb,$£r^lf.0;b£rnb fra0 b-r P°j--unen mit ein in bie bonne nben Mnreben f S-hließlich fallen bie

Er» in bie Herzen schlagen aebt ber Sah Zt5£ bie roie Stein unb

Ganz- trönnenbe Fuge übe/ das ThemaÄ na.*.(fdar und in bie bas unb Ehre unb Kraft". b " "®etr' bist wurbtg, zu nehmen Preis

aller ^^r^enb l^^XffÜ6^66Vrc^ -r bei ber innigsten Hingabe einer Sicherheit, die nur durch die nnprmfiMiAft?11 Frische und mit

Seiten des Dirigenten gewonnen mprhpn ^b - sorgfältigste Einübung von

verständnißvolle Auffassung und saubere unh^htpL überraschte durch

sührung des gewaltigen Werkes fiat her »KhMit der Auf- Ehrenabend begangen. Der in Den Annalen ^d!^ verein" einen

Merkzeichen verdient. r ^^sisen Kunstgeschichte ein eigene-

-MW--LW:PGS-L-Z i-boch bie §r<Se ber fi$riSenXÄZ««« T b-n G-schwor-nen verneint, Glsängnißstrase von ^Monaten u"ter"°Auftechnung" gemäß" au^üne

an ber£)*anlane^3ju^>err^^^tenben^StbuDDen^^?'a®9rn fbt^ b'n*cr L-ughauskaserne Jeugen finb eben bie Zimmerl-ute bfschättia, 1er ^ufnabmc, « 50 Kriegssahr-

hergestellt werDen soll, nimmt so ifpmH* 0hL ?Cr 93<?U/ bcI in Fachwerksconstruction gelegenen Turn- u'nd Exe7c^ ^nach der Ostanlage zu

gehört, wi? wir schon 'gelegen'/sich Cunsere?Ä\ r* u" DOn Schönthan unD Kadelburg

zapfte. Ueberhaupt sckeint una h J ' ? e ?r 0c^lern wieder in reichem Maße ver- schlagen, ber sich mit s-,n,mehr a?s £b£s ln ba? 9ad> beä ^errn Pieper einzu- absanb. Di- iitelpartie uermoSk unTntMt£r8eo^n'tcn Roll- so gut es eben ging, Pathos In bie Rolle, bas unseres (SrmbkLs nt*»°i£m"/ rt 5rL.ll« brachte ein bei ber Th-ubolinbl war bas am Matze b nn k??L?£?r 3»»^ Wespe"

T«kegr«pyisch< Kepeschen.

ttUgr. «srrespOn-rnz. Burezu.

arztes unD Gmerala^es^auer ^atte^DU ^Musikkavelle^ Jubelfeier des £eib= Grenadier-Regiments bereitS früh ne Mor^enmusck do^^ ^ fcr Alexander-Garde- eln sehr huldvolles Handschreiben mit seinem b^6ebracht. Vom Kaiser war erschienen persönlich zur GratL Von 11 Uhr ab

eine prachtvolle künstlerische Adresse mit ^0 onn w ° r- 5D]m Generalärzte, welche b2 Sanitätscorps überrei^Ä ium heften

wtt prachtvoller Adresse. Major Reitbardt : milrtarärztlichen Gesellschaft

SS;", f p"5'Ä

Jn°aiibtEs°mIag"e Onb£Säb(k %H.t(£')ninlffionJur Bvrberathung ber Alters- unb mann (conferoatto), gfürft ßh ib8f ±' R'ankustel, Salbern, Delius Habn Lb L"b.£'^L'^ e,M- Biehl Span^ At Ä M-

Rickert, Schmlbt fElberselbI (Fttlsinnl^ Ab-lmann (C-ntrum), Schrader

mann, Niethammer Skgle, Kleine bQUer' ®£bbatb- B-i-l, Struck^

äbTeb^lünbh^nbm^£^C'(r^^r:Un'^(rrn^llt®"eat®ertrekr'b^ ^u'e bie Hanbelsverträge mit 7 Li:äj»Ä??««*'»- »,