Die August-Meteore.
Lokales
TOnx"e N'it der Großherzog von Hessen und bei Rhein und Seine
mM hoch^ Ä “ ”On Deutschland, sie leben hoch! und nochmals hoch! und aber- All-s" aelunam mid^ hn^h6*' M8lcb »Deutschland, Deutschland über begonnen Wi- 11?« ?urd> Böllerschüsse gegebene Signal mit den Spielen oegonne». 2bte Icfton von Anfang an, wahrend der Aufstelluna des Festmaes so ^? bn ?uch bei ben (Spielen bie Spielordner, Damen und Herren, daß sie mit Luft und Weit, mit richtigem Verstandniß für Alles das, was Ktnderherzen beweg«, sich
Iur,iün»sten Kaiserbegegnung übergehend, sagte Lord Salisbury der iebiae Kaiser Deutschlands habe von Anbeginn seiner Herrschaft einen hohen Sinn für den Werth des Friedens gezeigt, nicht nur für die Menschheit, sondern auch für sein Reich wel- rauche ein absolutes Bedürsniß sei und ohne welchen es alle herrlichen die -s gewonnen habe, aufs Spiel setzen mürbe. Lord Salisbury zeigte sich llrh?nlil6. V?,elfMr«!JknÄ®artU!I:aen/ rocellÄc an die Kaiserzusammenkunft geknüpft worden seien, Deutschland habe wie England alles gewonnen, was es gewinnen konnte uni) wünsche nur, daß seinem Volke gestattet werde, die eigene moralische und industrstlle bestehenden territorialen Arrangements zu verfolgen; dreser Geist beseele den deutschen Kaiser- Lord Salisbury ist überzeugt daß 8 die ?"?rredung zwischen den beiden Kaisern dem Zaren, der stets offen und hrlich auf das Höchste dem Interesse des Friedens sich gewidmet habe, die Kraft gebe, seinem Volke seine Politik aufzulegen und die Bildung einer großen Friedensliga zu empfehlen die keme andere Macht brechen könne. Frieden zwischen Rußland und Demschland bedeute Frieden in Oesterreich und in allen Ländern, wo die Aufrechterhaltuna der jetzigen eine gebieterische Nothwendigkeit sei, und er bedeute auch Frieden
Snfp^ff?Cf"Ürfi:blCr n)^I^Cr.auf ^rrUnb enÖlanb§ maritimer Interessen, stets ein hohes Interesse für England haben müssen. Er glaube daher, die lüngsten Ereignisse würden 17h.n™be§ngrLnbenU?g?r;id)®iflIanb5 ®cftr£t,un8en <ci£n s--bsü-erst°nblich auf bie Er- Papst Ä -etzsinÄgen^auLsin sik^^"" brt ba6 bcr
Ravenna, 9. August. Der Gemeinderath beschäftigte sich heute mit der Be- rathung der anläßlich der Reise des Königs in die Romagna demselben fcar= raeu?8etnb/uniabenrCn ' blc Königin Margherita zum Besuche der Stadt
Es rst nun eine Hauptaufgabe der heutigen Astronomie, die Bahnen der Himmelskörper so genau wie möglich zu bestimmen und es ist ihr die Lösung dieser Sabe mit einem geradezu erstaunlichen Grad von Schärfe und Sicherheit aelunaen all- jene Kamelen, welche wenn auch nur wenige Wochen?b r Manäte°dem mm ch Heften Auge sichtbar wurden, so genau gemessen und beregnet nrnrh»» menicp- i-aje unb Dimensionen ihrer Bahnen im Raume fehr genau f nnt. \s ist ^,b7r° auch° nadibem man °uf anderem Wege die wahre Größe der Bahngefchwindigk st ber ©tern- schnuppen ermittelt hatte, gelungen, diejenige Bahn au bestimmen yxw\ap tonuppentoauer, der alljährlich um'ben V bis 11. SHuguft aufTe?'ßÄfielrt iie Sonne b-fchre.bt. Kaum hatte man aber dies letztere Refullal gefunde^als mal
Insbesondere geliebte Jugend l
qrrr 2 Gemüth und Thatkraft sind die Grundpfeiler der menschlichen Seele und Alles, was wir m unfern Kindern lieben, achten und ehren "ist m diesen Punkten £e“t«9 $a®lSateUt6a^l,db1e S6bur?U Sf‘V' *f‘ b°be Aufgabe ber eitem und
SJpn rx01e Schule, der Turn- und der Spielplatz, das sind b;e
sie.eu Mensihlll-N °berlnbllye7 £®£® fceien M-nsch-nw-rd-n, zu einem
Treten jjcenf^emeoen heranbildet. Geistesgegenwart, Muth. Ausdauer (Skmnnhfhpif
baä des richtigen Augenblicks, das ist das Wesentlichste was durch das Turnen und durch das Spiel bezweckt wird und dabei 'wirdderKörper aesund erhalten unb stankhafte Zaghaftigkeit u„b Schüchternheit v-rschrnmb-t von 7- » '
Bebeutungovolle suchen wir burch Fest- zu beleben So feie n wir ,ur i-b-ndig-n Erregung unserer fimber bas so allgemein beliebte Jua-nbsest lorln llck ä! KX'Ä'.ÄÄÄ&.rj’S » äÄÄT, SÄ“?
Haltet fest die Eindrücke des heutigen Tages in Eurem Herzen mähret und pfleget reu bas Spiel, b-n G-ist b-r Jugend unb bie Begesilerun? für das Spiel unb biefe Begeisterung soll fein bas Banb, bas uns zusammenhalt von Fest zu F t '"d'° s-rnsten Zeiten. - Aber auch unserer Schutz- unb Schirmherren wollen wsi m dieser Stunde gedenken. Möge es ihnen vergönnt fein, noch lange ,u Deutschlands roa«r'@?ttl$el“ 4 tt"bä e^C Unb iU D-utschlanbs Wohlergehen zu «gieren? Das
I Himmel, m^t l'instger^Aulnahme"e9insi,er ° Sonntaü"' ft ta acroo6nt waren, b-n
ieberjeit zu Regenschauern bisponlrl zu s-h-n^ so ist es eiaeutlich kein unb
I daß man allgemein der Ansicht war bafc mi* »nlL fe n »u nennen,
denn die Welt hatte sich in diesem' Sommer""s«^endfest verregnet werden müßte, wohnt, baß schon etoaj mehr w?e Ml- stüv-rsickt da.n I Ebnete Feste ge-
I arrangiren. Die Auspicien unter nSL .5 ki b<?5“ gehörte, überhaupt Feste zu I kommen sollte, waren aber' auchsonst nickt aerld? dugendfest zu Stande
wegen Abhaltung desselben imSn t?X„K u bl günstigsten. Als die Frage ! Gefühlen, $ bieUne?ne gefte?fraib?nüberbauBet9rni4It' nnf?bm Gunter bem Druck? °°9n
Mit dieser leider unabänderlick feststehenden Augen für immer.
Vorstände rechnen, als die Frage weaen Abbaltnn, -VorstandundSchul-
Neuem herantrat. War man8 einerstits der 9lntt^ an ^lc toicbcr von
Trauerzeit der Abhaltung e^nes SniAflÄ4S?a6^,c un§ gekommene W«TSLUWZMU LWSLLMßWM ununtersucht lassen. Das schöne Feit fnm L.İEnten zu suchen sind, wollen wir Himmel war bem W fo bolb ba6 man M hn'a C.j??Uplfadl£' ber ää ä ä was da kommen sollt8 richtigoorzuber7iten das,
mit dem Jugend-Trommler-Chor und unserer 9tegiments Mull?nn^^ WMMMZZW- -ZWMZWWE
Hochgeehrte Versammlung!
Vn. b£?Jtften Ab-nbstunb-n bes 27. November 1885 bie Well burch einen ffhÄCnn r*pent£0£n “b£tEafd,t würbe, ber einen gerabeju übermälltgenben -.5’Sh ufmU,£ B-fchau-r mach,-, ba beherrschte bas Interesse an biefem großartigen
unb Seltenen Naturschausptel all- Kreise ber menschlichen Gesellschast. Allein es zeigte mlenarHrfl,nnr$. ui ^£" al! bcu*Ud,< wie stlesmütterltch gerabe bies Geb!-? bcr S *n»ÄtfHun0eü Jahrhunb-rl- lang unb dis in unsere Zeit herein von ber bte erflntn,fcb h.lrem(lln 3ti.al)renb.^i anderen großartigen Naturerscheinungen iln ®T fcinu1^ ilmgst zum Allgemeingut der Menschheit geworden war,
lagen bei den Meteorfallen die gleichen Erfolge der Wissenschaft in zu naher Ver- ' Q \ba aA-.e,f 11,011 b^ alten festgewurzelten, mehr poetischen als naturgemäßen ?;! ?,auun0e?( fc-l8U ®erbJ?anÖen tm Stande gewesen wären. Unb doch sind uby QfC ?^?ur und die Ursache dieser überraschenden Himmels- erschetnungen so interessanter Art, daß sie beim Herannahen einer Periode dieser auffälligen Erscheinungen Aller Interesse fesseln werden. '
hrt6 m®ic faUenbc" ?tcr"e obey Sternschnuppen sind eine so allgemeine Erscheinung, ' 2aTuntH4 llLlcr rweiten Halste des Jahres, an keinem klaren Abende vergeblich nach ihnen ausschauen wird, wenn man auch nur kurze Reil den Himmel ntr9hmHft rtn-?hOri*a0r*Ctv fbCmnnt ba^ in bcn Abendstunden vom 9. bis i y)cfupte: hL ?U0U^ aalabrIi(6 diese fliegenden Sterne in viel größerer Menge zeigen und I schlagen M in noeft größeren Mengen, aber auch in Pausen von 33 Jahren, im November 1 ~ ' ^iCtA?d?CtnUn8 ?Uitr «* k ?tienn Tan aber nach der Ursache, nach der Matur dieser a I!Un0 lra§t, J° flndet man die wunderbarsten Vorstellungen verbreitet. Selbst bei Leuten, welche den Ergebnissen der Naturwissenschaften nicht fremd gegenüber standen, traf man vielfach nus die Anschauung, wonach die Sternschnuppen wirklich fallende letn loförten- die weltkorperliche Natur der Sterne des Himmels dann nicht Zweifel gezogen werden konnte, schrieb man den Sternschnuppen eine irrlicht- 8?Z» n^c? ^s m unserer Atmosphäre verbrennende Gase oder
schweflige Dunste lrnsah. Diese Ansicht reichte bis in unser Jahrhundert herein und mnnnrh ' b 3 b c 3U-'^trilon«,bein Physiker Chladni vertretene Ansicht,
wonach die Sternschnuppen ganz ähnliche Körper sein müßten, wie die Meteorsteine und Feuerkugeln, die zuweilen omf die Erde herabfallen und also Boten aus dem fernen den Gelehrten Eingang gefunden hat. Die Frage war nur bk, rote fo kleine aus dem Universum zu uns kommende Körperchen zum Leuchten in ?lmospharc kommen konnten. Aber, wenn die großen Steinmeteoriten, welche ?i.ter /«rvrCrC ^lund wogen, bet ihrer Bahn durch unser Luftmeer sich bis zum Glühen erhitzen konnten, so ist um so leichter einzusehen, daß kleinere Körvercken welche mit derselben Geschwindigkeit die Atmosphäre durchschneiden, eine bis zur völligen Verbrennung gesteigerte Warme entwickeln mögen. Freilich ist ber Beweis dafür, daß ein Äorper, wenn er sich mit großer Geschwindigkeit im widerstehenden Mittel, wie es unsere Atmosphäre ist, bewegt, einen Theil feiner Geschwindigkeit in Wärme verwandeln AÄ's Sewesen, seit die neuere Physik gezeigt hat, daß die Wärme selbst
nichts anderes, als eine Art der Bewegung der kleinsten Theilchen des erwärmten Kospas ist Daß aber die großen Meteore und die Sternschnuppen nicht weserMich verschiedene Körper sind, zeigt em Fall, der sich am 30. Januar 1868 zugetragen hat. i Um bleie Zeit siel In Polen (in Pultusk) nach einem furchtbaren Knall ein wahrer A.e nregeri zur Erde nieder, als! Schlußact einer großen Meteorerscheinung, wie sie nur selten beobachtet werden. Dieses selbige große Meteor erschien um diese Zeit ferner n0t7r CntPhpr£ a 1 gewöhnliche Feuerkugel, und noch weiter entfernte Orte sahen nur als Helle Sternschnuppe, freilich gehören ganz andere Geschwindigkeiten dazu fipCn tf hFPCre b e ^etbun0 der Atmosphäre zum Leuchten zu bringen, als ^uf der Erde zu erzeugen vermögen. Selbst die stärksten Krupp'schen Kanonen vermögen ihren Ge choffen keine hierfür in Betracht kommende Wärmeerhöhuna durch hpr §.“0babn crtÄcllcn; .Aber die Geschwindigkeit, mit der die Sternschnuppen an un^crer Atmosphäre aus dem Welträume anlangen, ist eben auch enorm I ölet hoher, man kann sie zu 6 Meilen in der Secunde annehmen. Wäre nun bie I Atmo.phare m den Hohen, wo die Sternschnuppen zu leuchten beginnen, schon so dicht wie an der Erdoberfläche, so mußte die Reibung bei dieser überirdischen Geschwindigkeit eme so enorme sein, daß binnen einer Stunde die Sternschnuppen eine Temperatur^ I erhohung von Millionen von Graden erlitten. Allein die Atmosphäre wird nach oben stetig leichter, dünner und so hat Schiaparelli in Mailand, dem, wie wir sogleich sehen werden der gewaltigste Fortschritt in der Erforschung der Sternschnuovennat ir ju danken ift, berechnet, daß in der That die Temperaturerhöhung der Meteorsteine auf I ihrem taufe durch die Lufthülle nur einige tausend Grade in der Secunde erreichen I rolrt). Daß aber eine solche für unsere Vorstellung immerhin enorme plötzliche Jem- I veraturfteigerung ausrelcht die kleineren Körper, welche die Sternschnuppen Wn zum Leuchten, ja )um Verdampfen ju bringen wird ohne Weiteres einleuchten. 3 r ®^fe Geschwindigkeit, mit der die Sternschnuppen aus dem Weltraum auf I unsere Erde losschießen, ist es nun auch recht eigentlich gewesen, welche uns üb7r den
Pr«ffT> brC eI schönsten Himmelserscheinung belehrt hat. Die Geschwindigkeit von I ^mi^hinfpHT Neulich fast um die Hälfte größer als die ?lanetarische Geschwinbigkeit, also btc ber Erde in ihrer jährlichen Bahn um die Sonne iinh I nun gerade bie Eesckwinbigkeit, mit der sich ein Himmelskörper in seiner Bahn beroeat I ein untertöeibenbeS Merkmal für seine besondere Natur bietet, so müffen wir fckon nefAmhihin?pitC ncrt ®on Himmelskörpern suchen, welche ähnliche Bahn- I
2nt^immfiaraU mc er b 6 Sternschnuppen unb Meteore. Eine solche Kategorie I
Hlmmelskorpern, welche sich mit größerer als planetarischer, nämlicft etroa 6 Äen pro Secunde betragender Geschwindigkeit in der Bahn bewegen, sind aber die Kometen I und zwar findet sich unter diesen eine Anzahl, welche in jroar UnggeÄn afiJr boA unffe ‘«ugutoetrore? 6 umkreist und dieselbe Bahngeschwindigkeit besitzt wie
aueft sofort eine völlige Übereinstimmung zwischen dieser Sternfcknn^P^k, r.
berjenigen fand, in welcher sich der dritte Komet be8 iq$? Ppnl6.Q^n un- bewegt. Die Uebereinstimmung ber beiden Bahnen die^nu^beA^üaHck ^Onnc (wegen der schwierigen Bestimmung dieses Elementes aus ben Umlaufszeit aefttungen) noch einer Bestätigung bedurfte war sa f^lnnpnk .Sternschnuvpenbeoab- zweifelhaft sein konnte über den urf& baK ma" nicht mehr
Beide Himmelskörper laufen in be-felben^Rrthn bctbcr Erscheinungen.
?.£' KlÄMay-! ä"? F“» bann cintge^gntf “rnungm iS^alTtmlfl'^l^abn mlu^^ li?
ffrerfe bes Kometen mit losg-löst-n Th-Ilch-n ang-süllt w7rb-n " $Ql,n=
kometarische oder meteorische Materie' binburckn-bpn k1111 b c^c Sett durch diese
»SB;•£ gM SS»
ihrem früheren Glanze verloren haben Erdnahe zuruckkehren^ okl von


