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vor, die bewahrte deutsche Politik auf neue, geradezu russenfeindliche Grundlagen zu stellen. Unser Verhältniß zu Nutzland läßt sich mit wenigen Woricn umschreiben: greift Rußland uns an, so ist uns auch ein französischer Angriff gewiß; überfällt uns dagegen Frankreich, so ist ein Krieg mit Rußland nicht eine unbedingt sichere Folge des französischen Vorgehens; ungewiß wie Rußlands Haltung in einem solchen Falle ist dre Haltung, welche Deutschland im entscheidenden Augenblick gegenüber den orien­talischen Plänen einnehmen würde, deren Abweisung Oesterreich und England obliegt. Wir haben keinen Anlaß, ein so zartes Verhältniß durch Maßregeln noch zu verschlech- rern, welche Rußland verletzen müssen und welche wieder gut zu machen nicht in der Macht des begabtesten Staatsmannes stände. Fürst Bismarck hat die politischen Gründe, welche gegen die Verleihung eines preußischen Armeecorps und des Ordens pour le merite an den Dattenberger und die Vermählung des also ausgezeichneten Prinzen mit der Prinzessin Victoria sprechen, zugleich mit seinem Eventual-Entlasfungs- gesuch am Mittwoch Morgen dem Kaiser in einer Denkschrift von 30 Setten und einem Nachtrag zu derselben unterbreitet. Die Kanzlerkrisis, welche wenige Tage vor­her durch die kaiserliche Entscheidung zu Gunsten des Fürsten Bismarck erledigt schien, drach also von neuem aus. Wir freuen uns, feststellen zu können, daß die englische Presse, der es natürlich sehr gelegen käme, wenn Deutschland für Bulgarien in's Zeug geyen wollte, doch Ruhe und Objecttouät genug bewahrt hat, um unfern deutschen Standpunkten dieser Frage unbefangen zu würdigen.

_ ic mvrJStanbarb' welcher von der Bismarck'schen Denkschrift Kunde hat, erwähnt, Kaiser Wilhelm habe geäußert, er gebe seine Enkelin nicht einem solchenRebellen". Zar Alexander aber betrachte den Battenberger nicht nur als Rebellen, sondern er voffe ihn bis über das Grab hinaus, und es sei sogar nicht unmöglich, daß er die Arwahlung als einen casua belli ansehen würde. Diese Anschauung des englischen Blattes ist übertrieben; aber Fürst Bismarck ist wohl mit Recht der Ansicht, daß die deutsche Staatskunst nicht in der Lage sein würde, selbst mit dem ganzen Aufgebot ihres gewaltigen Könnens die muthwillig verschlechterten Beziehungen zu Rußland wieder ins Geleise zu bringen. Der Berliner Berichterstatter der Times bemerkt, daß lerne eigenen Nachrichten vollständig mit jenen der Kölnischen Zeitung übereinstimmen, und schreibt dann weiter:Deutschland macht thatsächlich eine Kanzlerkrisis durch, 2k- r jröejib eine, welche es unter der Herrschaft des Kaisers Wilhelm beunruhigte. Die Wunsche des Kaisers Friedrich und der Wille seines Kanzlers stehen in diesem Augenblick m einem ernsten Gegensatz zu einander . . .; es ist fraglich, ob die Königin von England am 12. ds. (dem Geburts und in Aussicht genommenen Verlobungs­tage der Prinzessin Victoria) nach Deutschland kommen wirdwie sie beabsichtigte, wenn die Hetrathsangelegenheit vorher im verneinenden Sinne entschieden werden sollte. Der tragische Regierungsantritt des Kaisers Friedrich hat plötzlich zu einer AM so dramatischer« und peinlicher» Lage geführt, als dieselbe durch das Element verschiedener starker weiblicher Willenskräfte verwickelt wird, mit denen Fürst Bts- marck me vorher so direct zusammengestoßen ist." Es ist uns unerfindlich, wie die Dimes dazu koinmt, in ihrem Leitartikel diese Bemerkungen ihres Berliner Bericht- 2/u ° $ eine Richtigstellung der Nachrichten der Kölnischen Zeitung hinzustellen; es ist das wohl nur ein Ausfluß jener journalistischen Eifersüchtelei, welche bei solchen Gelegenheiten stets wunderliche und unschöne Blüthen treibt; um so lieber erkennen wir es an, daß die Times sich sachlich, wenn auch etwas schwankend, durchaus auf unfern Standpunkt stellt. Prinz Alexander könne, so sagt das englische Blatt an leitender Stelle, durch keinerlei Aufgebot von Willenskraft sich in einen einfachen Privatmann verwandeln und sich der Wichtigkeit entkleiden, die er nun einmal er« worben habe; im Gegentheil, jeder Beweggrund, der ihn vorher zur Ablehnung der bulgarischen Angebote veranlaßt habe, würde ihn nach der Heirath zur Annahme der­artiger bmgartscher Aufforderungen bewegen, welche kaum ausbleiben würden. Wolle man Heirath aber trotzdem als eine Privatsache behandeln, so würde sie doch die Deutfch-ru,fischen Beziehungen verschlechtern.Es gibt kein sichereres Mittel, den Zaren zu reizen, als die Begünstigung des Battenbergers." Zu diesem Ergebnisse kommt die Dimes selbst dann, wenn sie den Battenberger für einen Augenblick als einen bloßen Privatmann betrachtet, was übrigens, wie sie zugibt, unmöglich ist. Nehme man aber, so fahrt die Times fort , die politischen Erwägungen hinzu, so komme man zu daß unter dieser Heirath die Theorie zusammenbrechen würde, an der mit übertriebener Zähigkeit festgehalten habe, daß nämlich Deutschland sich um Bulgarien nicht zu kümmern habe, obschon Deutschland ein Pebensintereste an dem Wohlergehen eines Staates habe, für welchen Bulgarien von 7°V i Ltd)hdftlt Auf der andern Seite möge Kaiser Friedrich denken, daß Ruß­land doch nicht zu versöhnen sei, und daß es also zwecklos sei, selbst in einer so

l r yami^lcnan0e^c0enbeit Rücksichten zu nehmen, durch welche man doch nur die Enthaltung Rußlands von offenen Feindseligkeiten etkaufe. Wir unserseits glauben, daß Deut ich landS Stellung in der Welt zum nicht geringen Theil auf dem Glauben , ul^e ->'tiedensliebe beruht und daß wir deshalb wohl daran thun, nicht bis r ulgarten zu gehen, um Händel zu suchen, sondern abzuwarten , biS man uns $a??e;-/u!3ann0t' diese dann allerdings mit voller Kraft durchzufechten. Das deutsche u , daß die Lenker seiner Geschicke selbst unter Aufopferung schöner

..berechtigter menschlicher Empfindungen an dieser erprobten zur Abwehr ge- schlosfenen, aber versöhnlichen und friedlichen Politik festgehalten werden.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Korrespondenz-Bureau.

. Berlin, 9. April. Se. Majestät der Kaiser hatte eine gute Nacht. Er stand ! u aurlUKm der Kaiserin zu verabschieden und machte Mittags eine Spazier­fahrt nach dem Westend. \

' Der Kaiser nahm das Diner gemeinsam mit den Prinzessinnen Sophie und Margarethe und dem früheren badischen Minister Roggenbach ein. Vormittags hörte er den Vortrag Wtlmowskr's.

9- April. Die Kaiserin trat um 7 Uhr 15 Mtn. srüh mit drei Prin- zessmuen-Töchtern von Eharlottenburg die Reise nach Posen an.

2lpriI;r $/ute fanbcn zwischen den an der Nothstandsvorlage be- Restorts kommissarische Berathungen statt. Dem Vernehmen nach handelt es sich um emen Betrag von ca. 30 Millionen Mark, wovon zwanzig vornehmlich zur Unterstützung $UC Wiederherstellung beschädigter Etsenb-chndämm-^ u/t xv. vtjuinnn ijt,

. . Berlin, 9. April. Dem Chemiker Professor Hofmann wurde anläßlich seines gestrigen siebzigsten Geburtstages vom Kaiser der Adel verliehen. Die Kaiserin Viktoria

^hr^nnTa*aOI?^n9-2.Tlb ~.$°fmann lebte 20 Jahre in England - ließen dem- ^rftnnh deutsche chemische Gesellschaft überreichte durch ihren

^nn nnn@ZÜdmUn ^Q^re^C !on)te, ble Marmorbüste des Jubilars und einen Betrag von JL 30M0 zur Begründung einer Hofmannsstiftung. An der Sammlung hierfür haben M "(ebefn putschen ^Österreichern auch Engländer, Italiener, Franzosen und Russen hblhestigt. Von einer großen Anzahl anderer wissenschaftlicher Vereinigungen anderer Lander und DiplomeKorporationen liefen gleichfalls Adressen, Glückwunschschreiben, Telegramme . Berlin, 9. April. DieNational-Zeitung" bemerkt: Für das Faktum daß ,crcnt.fle Wochen nach dem einstimmigen Vertrauensvotum des Reichs­

tages Schwierigkeiten in seiner auswärtigen Politik fände, seien die Einzelheiten nicht von Belang; sicher sei, daß der Reichskanzler die Schwierigkeiten bisher überwunden habe, und sicher, daß er zurucktreten werde, wenn sie sich wiederholen, ohne daß er si" überwinden kann. Bezüglich des Prinzen von Battenberg fügt dieRational- Fettung"

bkCr,cIbe ro?r Zn der preußischen Armee Lieutenant; daran ändere die ThaNacke nichts daß er als Fürst von Bulgarien mit dem Titel eines preußischen Generals Ä Avancement vom Lieutenant zum fommanbirenben General

n Preußen bie Tapferkeit und militärische Geschicklichkeit nicht genügen bie ber drin-tn ber langen unb blutigen Rauferei zwischen zwei halbciotltsirten Völkern aus welcher der bulgaitsch-serbtsche Krieg bestand, sehr ehrenvoll erwiesen hat. ' ci_r >*, W., 9. April. Die Kaiserin traf um 10 Uhr 20 Min

biti ein, verließ den Salonwagen unb ließ sich die Spitzen ber Behörden unb hte lÄu"83roe 00tfteUen- Sie dank,- benfdben O beren autopfe'rnbe

. . .. DerNeumärkischen Zeitung" zufolge sagte bie Kaiserin

ici ihrer heutigen Anioefenhe» zu dem Landralhe Jakobs:Ich beauftrage Sie, Allci"

die bei der jetzigen Gefahr sich hilfreich beteiligten, den Dank des Kaisers und b,» i "«"Sen "Uszusprechen. Wir nehmen den tiefste» Antheil an dem Unglück- unb boffen d°b was Menfchenhilse lindern kann, sie lindern roirb." Qu Klibina saate die ($;( ' dn^?/"d° 2^-n V-rsonlich, ich soll Ihnen Namens des Kaisers^es°nd?rs ausftrechen baß sich die märkische Treue wie immer, so auch biesmal und mit Erfolg bewährte Polen, 9. April, Der Kaiserin, welche um 12 Uhr 58 Min, hier eintrar mn.

2eblitz-Trutzschler bis Kreuz entgegengefahren. Hier in Posen wurde bi-Kaiserin durch den Oberburgermelster Müller begiüßt, worauf die Vorstellung °er- sch,ebener Siotabilttäten erfolgte. Alsdann sand die Vorstellung der Osfieie?- d.a 2 Le dhusaren Regiments Nr. 2 statt, ferner der eoangelijchen und fatbolitoen t Itdjfeit (an ber letzteren Spitze befand sich Erzbischof Dinder) der^Spitz ' Ä: i & <unAunb der Deputation des Hilfscomitä's, Bet der Einfahrt in die Stadt nom E^nhos aus bildeten Schuler und Schülerinnen der hiesigen Schulen, die Gewerke mit Emblemen und Fahnen und der Landwehroerein Spalier. Die Begrüßuna seitens der Bevölkerung war eine enthusiastische. Zuerst besuchte die Kaiserin b-a präsibente,?sta°tll'°'' * St-btfchule, alsdann sand' illn Diner Lm Oderk

<r 6 9- April. Bei dem Diner beim Oberpräs,deuten, wozu Einladungen seitens

der Kaiserin ergangen waren, ließ sich die Kallerin die Damen des hiesigen HilfscomitÄ und fuhr um wer Uhr durch die Altstadt nach den Baracken im Fort Vrillwch ° e°° Obdachlose untergebracht sind. Die Kaiserin besichtigte alles aufs Genaueste und ftrach sich äußerst anerlennend Uber die getroffenen Maßregeln aus. Sie erklärte dem

. t?e.mm33°tjynben bel Provinzialhilsskomites Grasen Posadows?

der Ka.jer es auss tiefste bedauere, Nicht persönlich nach Posen kommen zu konnm und gab der Hoffnung Ausdruck, daß es staatlicher und privater Hilf- gelingen werd? das Unglück, welches die Provinz betroffen habe, zu linder». Sodann begab sich die' Kaiserin nach den Kas-rnem-nts des Leibhusarenregiments. Zum Abschied auf dem Babm roJCvet Sp'tz-n der Behörden, darunter der kommandirende GemrÄ der Erzbischof und der Bürgermeister inzwischen eingefunden. Um 5V4 Uhr erfolgte bie' Abreise. Die Kaiserin äußerte sich über die Aufnahme außerordentlich besciedigt* 1 * 3 * . «rpzig, 9. April. In den hiesigen nationalliberalen Kreisen ist eine Adresse an

ben Reichskanzler in Vorbereitung, worin der bringenbe Wunsch nach seinem Berb .iben ausgesprochen unb zugleich bas rückhaltslos- Vertrauen bekunbet wirb Kaiser Friedri» werbe in seiner allgemein verehrten Weisheit unb hochherzigen Hingebung an die großen unb ffiege finben, einen so unersetzijchen Verlust von Dcuisch- anb ab^mvenben. Die Abress- soll zur Unterzeichnung öffentlich ausgelegt werden S * 7 8 schw-m^im"^^' 9 10 * 12 13" 2lpnL Prtnzregent sp-nd-l- 10,000 jl für die Ueber- 27. Apn?mfgese^t^worben. Carnot's nach Borbeaux ist befinitin auf ben

Bet der gestrigen Ersatzwahl in Perigneux (Dordognel haben von URonn ca. 100,000 ihr Stimmrecht ausgeüdt. Boulanger wurde'mit mmcn Der opportunistische Kandidat Clerjonnie erhielt 35,750 St

4450 Stimmen waren zersplittert. ' '

Paris, 9 April. In seinem Brief an die Wähler in der Dordoane dankt Bou­langer für die großartige Kundgebung des Patriotismus. Es handle sich hier nicht mehr um einen Mann, sondern um das Vaterland, dessen Würde und Zukunft. Die Dordoane zeigte, daß sie nicht geneigt, sich vom Parlament beherrschen zu lassen, dessen Unfrucht­barkeit und Ohnmacht die Republik dem Gespött Europas ausliefern werde.Die qestriae Wahl bestätige die Rothwendigkeit der Kammerauflösung und Verfassungsrevision Das allgemeine Stimmrecht ist unser Herr, es ist unerträglich, wenn Politiker ohnt Achtung dasselbe zu ihrem Diener machen wollen. Die Wirkung der gestrigen Wahl ist ungeheuer. Ich ersuchte Sie nicht um Ihre Stimmen, ich verpflichte mich im Rord- departement zu kandidiren. Am nächsten Sonntag werden die Stimmen dieses Departe­ments zusammen mit den Ihrigen eine neue bezeichnende Protestkundgebung bewirken Sie werden nur Männer wählen, welche wie ich eine nationale republikanische Politik ohne Compromiß und Schwäche unterstützen. Die Stunde ist gekommen, wo alle Franzosen ohne Unterschied der Provinzen sich vereinigen müssen, zum alleinigen Zweck der Größe des Landes." p

London, 9. April. Lord Salisbury und Mr. Goschen hatten Unter­redungen mit Herrn von Richthofen, dem Delegirten der egyptifchen Staats- fchuldkasse.

2luf Ersuchen des englischen Botschafters in Berlin, Sir Edw. Malet erlaßt der Lordmoyor von London in sämmtlichen Zeitungen einen beredten Aufruf für die Ueberschwemmten in Preußen und erklärt sich zur Annahme von Gaben bereit In der Zuschrift an den Lordmayor bemerkt der Botschafter, Tausende in England würden geroiß freudig bereit sein, gerade in dieser Zeit materielle Beweise ihrer Sympathie unb Achtung für Deutschland zu geben.

Dublin, 9. April. Die Versuche, die verbotenen Meetings abzuhalten, führten in den Grafschaften (Mare und Cork Conflicte mit der Polizei und dem Militär herbei. In Longhrea zerstreute die Polizei eine aus 4000 Menschen bestehende Versammlung und verwundete 30 Personen. In Macroom wurde in Folge einer Täuschung der Polizei um 6 Uhr Morgens außerhalb der Stadt ein Meeting abgehalten. Ein Nach- mtttagsmeeting innerhalb der Stadt wurde von Cavallerie und Polizei zerstreut wobei mehrere Personen verwundet wurden.

Rom, 9. April. San Marzano telegraphirt aus Massaua unterm 8. April: Die heute früh hier eingegangenen Nachrichten bestätigen, daß Ras Allula in Ungnade ge­fallen ist und fast gewiß durch Ras Agos ersetzt wird. Es verlautet außerdem, daß der Ruckzug der bewaffneten Massen heute Morgen begonnen haben soll, nachdem das Gepäck des Negus und der Anführer bereits nach Adua vorausgeschickt wurde. Die zahlreichen unbewaffneten Einwohner, welche dem Heere folgten, haben sich fast alle wieder in ihre heimathlichen Orte zurückbegeben.

e . Rom, 9. April Nach einer Depesche San Marzano's aus Massauah an den Kriegsmtnifter wird es durch beglaubigte diachrichten bestätigt, daß Rasalula beim Negus in Ungnade gefallen ist.

S p ! a U i

, m Netzen, 7. April. In ber heutigen Sitzung des Provinzialtages wurde der Voranschlag pro 1888/89 nach den Anträgen des Provinzialausschusses genehmigt unb Hiermit auch die Erbauung folgender Straßen: 1) Dorheim-Bauernheim-Fauerbach. A Renzendorf-Untersorg 3) Eudorf-Hattendorf. 4) Deckenbach-Rüddingshausen. 5) Verbtndungsrampe zwischen der Staatsstraße GrünbergHungen und der Kreis- nach Lauter zunächst der Steinmühle bei Grünberg. 6) Rieder-ErlenbachRieder-

Eschbach. 7) Klein-EichenSolms-Ilsdorf. 8) Völzberg nach der Kreisstraße Volkarts­hainHartmannshain. 9) Brücke zwischen Zeilbach und Kleinfelda ö

In den Provtnzialausschuß wurden gewählt an Stelle des ausaeschiedenell Herrn Kanzlers Or. Gareis das seitherige Ersatzmitglted Dr. Gutfletsch und an de sen Stelle Herr Landgerichtsrath Dr. ©Unter, an Stelle des gleichfalls aus- geschtedenen Mitgliedes Herrn Fabrikanten Wenzel aus Lauterbach Herr Bürgermeister ötopler in Lauterbach. °

Gießen, 10. April. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sttzung am Donnerstag den 12. April 1888, ^Nachmittags 4 Uhr. e ö

1. Die Ueberschwemmungen in Norddeutschland.

O Aen deutschen Verein für öffentliche Gesundheitspflege betreffend.

a b<?r Backer-Innung um Genehmigung ihrer Statuten

^Branntwein ^^nrich Hensel um Erlaubntß zum Kletnoerkauf von

Gesuch des Konrad Häuser um Concession zum Wirthschaftsbetrieb.

b. Gesuch des Herz Walldorf um Erlaubntß zur Aufstellung einer Photo- graphtebude.

7. Verwerthung des Schlachthausdüngers.

8. Gesuch des Gartners Wilhelm Gerhard um Erlaubntß zur Errichtung einer Verkaufshalle in der Südanlage.

9. Geländcerwerb für die neue Caserne.

10. Ankauf von Häusern in der Wetzsteingasse.

2C!U$ Rechtsanwalts Lauer wegen Ableitung von Abfallwasser.

12. Gesuch des Mobelhändlers Karl Stückrath um Bauerlaubniß.

13. Kostendecreturen.