Samstag:
Sonntag:
Gottesdienst in der Synagoge.
Sam6taßr«benbt5"b 4” U6f' ®am8tofl Morgen 8°° Uhr, Samstag Mittag 3°° Uhr,
Kirchliche Anzeigen -er Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
24. Sonntag nach Trinitatis, den 11. November- ^Vormittags 9«/» Uhr: Pfarrer Schlosser.
„ Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer vr Naumann- Vormtttags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser.
schule T wUta:Ätt12' Number, Abends 8 Uhr, In der Kleinkinder« Pfarrer o^aL nm ' Derfd,iebenc 2,11 d-r Kinder Kains und Sech-, im Ab-^dfon^di"/^^ 9Z0DtmbCr' B-'cht- und heiliges Abendmahl Schlo?/-d^"°'^^^ in der Woche vom 11. bis 17. November besorgt Pfarrer
Für die Abgebrannten in Hünfeld gingen ferner bei uns ein: F. Burk 20 Jt Vb W 1 n A A s o 9Z?umann 12 A zusammen 34 Jt, insgesammt 218 Jt "" Wettere Beitrage nimmt gerne entgegen ziö
- ___________Die Exped. d. „Gießener Anzeiger".'
Vermischte s.
„ntl 8 November. Die Thatsache, daß die hiesige Gegend mit Vorliebe
..J* Äigeunern aufgesucht wird und hierdurch die Polizetorgane besonders die iSnh- liÄnAJOrtrom^rc!tb im hohen Grade in Anspruchgenommen'werdenbat Lben PanhÄ? d^ovinztalbehörden schon vtelsach zu der Erwägung geführt,ivie dieser Landplage am thunltchsten zu Leibe zu rücken ist. Eine Reihe “on Maßnahmen sind Schritte unternommm worden^ nk-r S m “ b!rr vergeblich gezeigt und wenn eine Bande in einem Bezirk alücklick ="äÄ s «'"ää. w MM ^'kerung" H«°o7rgerustn wmde^'sin^ w-Ich-n Ä",""nicht unbedeMenden"Ver-
m' abcn "Erdings die Sicherheitsorgane die Weisung erhalten mit
i» Ww?“' ät: Fundamente unter den Tragsäulen der Bardokapelle vollständig gewichen sind und eine ßanj neue Untermauerung stattfinden muß. Diese Arbeiten sollen s!?or in Anaritt genommen und alsbald auch die Fundamente der anarenrenden Tb-tt- /s ^n0 5 einer forgsStttgen Untersuchung und Besichttgnng unterzogen'werbm ^ " $°me8
Mer ^Ntl^ngetretene Kälte hat veranlaßt, daß der größte Theil der Bauten
L mrdstnstlök^gewoL^"^ "" 8r°6c Arbeiter Umarmt schne?br°d- i._r iar. Firma Kupferberg & Co. hat für ihre Schaumweinsabrik in Brüssel aus iS Mbä-TM" 92 s” •'"* “«««.-'«SS -»■ftw.xr'ä'ax 19—14 ^r Äund verkauft. Die Riesling-Trauben von der Frühlese kosten OuanOtisten Most gekauft. ®einfitmen ^be>* «•» »'-mlich beträchtliche
1 ?Jn ^üri3 anoertraut und war bald die wildeste und ausgelassenste Üh/s,, Genossinnen — diableroe nannte sie selbst sich; — doch auf die Dauer wurden ihr die Teufeleien langweilig und sie wurde zur Abwechslung fromm bis zur Schwärmerei; ja sie übte sogar Askese, durchaus nicht im Sinne ihr?r ErVttherinnem ?urj "ach ihrer Heimkehr verlor sie die Großmutter und war fortab von ihrer Mutter durch Liebe und Haß gepeinigt. Um sich der mütterlichen Zucht zu enttiehen reichte «mJ822 bcm ?ar0.n Dudevaut ihre Hand zu einer Conoemenzehe, die ihrem Herzen ?-«!?- nCnr aVa"? % ^nnri ^ic auch ihrem Gatten gerne zu Willen war/so setzte sie sich doch in Zwiespalt mit sich selbst, was sie äußerst unglücklich machte. Ihr Gatte erlaubte ihr daher, mit einem Einkommen von 500 Frc. jährlich einige Monate von ihrem Töchterchen Solange begleitet zu verbringen. Ihr dortiges Leben das sie ^I^Etterung ihres Gedankenkreises. zur Vorbereitung auf ihren künftigen literari- Cnn “T?6- baIb bcor Gegenstand zahlloser Anekdoten, ähnlich denen,
Tb Person des lungen Lord Byron knüpften. Besonders machte man ihr ^i?nrbfnmFSa0Cn jtI..ctcb1un9 einen Vorwurf, während sie dies doch nur aus
^mmen nfrfit 8nnf!«nh» s^ Senothigt sah. Sonst hätte sie mit ihrem geringen Ein- kommen nicht anständig auskommen können. Damals trat sie zuerst als Schrtttstellerin nünS a T e3 Sandeau zusammen unter dem Pseudonym „Jules Sand fi^f*?Uh hß8 ^iCD1 * unJcy!iflC" Roman „Rose und Blanche" verfaßte, das will sagen : fu fjiieb ben Roman und Sandeau arbeitete ihn um. Ein Jahr später erschien ihr erstes selbstständiges Werk, der Roman „Indiana" unter dem Namen George Sand. ^l..l-?7.u^eure Erfolg dieses Werkes war ebenso wie der von Rousseau's „neuer m "Werther", kein rein änhetischer, aber er machte die Verfasserin
^^^l^beruhmt und pekuniär unabhängig. Den Winter 1833/34 verbrachte m * ibriCm Alfred de Müsset in Venedig, wo die Verschiedenheit *brIr 9a(uaftcrc S tinc,.n Bruche zwischen den beiden genialen Menschen führte, der bcr, ^borge Sand einen tiefen Eindruck hinterließ. Nach ihrer Rückkehr 1834 während ibr ^tt- Z Mc" 0cfd)kbcn' roKobd fie im Besitze von Nohaut blieb, ’S/ einer Geldsumme abgetunden wurde. Von da ab beginnt die 20 fe,nr?jC ®a"acn bie stattliche Zahl von etwa HO Bänden bilden, ?bCnJn ?c ner oollständtgen Ausgabe oorltegen. Die französischen wie auck die fie/np(fdiriPhßCnaniflnin ^saMmtausgaben enthalten nur den kleineren Theil dessen? was si^ geschrieben. Wie mancher vielbeschäftigte Schriftsteller kannte auch sie von ihren ÄÄ »,?• £Ä SS« ä, XtSX,1;; SÄ““ *•=«*«
«Wen Womone „fidia-, inhaltlich mit „Indiana" verwandt, d. h. ßflnKa h en .n,enmc1n1b' erregte einen solchen Unwillen, daß George
bebaucrk, feiger in ber Meinung, unbemerkt durchzuschlüpfen, pseudonym fdn^ lln3fprbhbC1L dagegm bas Pseubonym fallen zu lassen, schien ihr seigern Haupt fort fie'SBcrfen ragt „Sonfuelo" hervor, das bedeutendste übex-- nnh Q geschaffen. In den vierziger Jahren ließ sie sich von Michel de Bourges ^ona zu pEstchffoctaltstischen Tendenzromanen verleiten, doch Saint ^^onfftin ist sie eigentlich nie gewesen. Gegen bie Ehe selbst hat sie sich nie mitrebcn. beni nur 0e0cn bic ohne Herzensnetgung unb babei burfte sie füglich
^on"te die Tenbenzbichtung ihren poetischen Genius nicht befriebigen.
e/.ctT ^nrstanbe verbanken wir bie lieblichen Dorfgeschichten, bas anmulbtafte und Fetische, was ihrer Feber entflossen, frei von aller Tenbenz; - nu7^s chattenhaft Hter?rHA fhSHn ba auf. Bis unmittelbar vor ihrem Ende war sie
literarisch thätig. Sie starb am 8. Juni 1876 auf ihrem Gute Nohaut.
nur in AbnnI Vaterland, auch über die Grenzen Frankreichs hinaus fand Wealassun^d-^kk englisches Blatt berichtet einmal „Man beabsichtige, unter iuaeben e^ lieber,etzung einiger ihrer Romane heraus-
zugeoen, es haue für seine Pflicht, diesen Plan zu denunzieren."
c ,lcr'c unb Ärttlfcn wurden natürlich von solchen, die nichts von Georae Sand gelesen, gewissenhaft nachgebetet, auch in unserem Vaterlande ?nd da sie bei durckaub8 nnri*H^U^e über sie waren, so verbreitete sich vielfach eine
durchaus unrichtige Beurtheilung, ungerechte Verurthetlung der genialen Frau von der Brandes sagt. „Ein weiblicher Genius, so vollständig , so bedeutend^ daß nie Kr8ejnet0te6once"0eWl*le "" 38616 fi* im ctner !° reichen IchöpseUschen
^g etwa in großen Zügen der Gedankengang des geistvollen Vorttags ward^"Das' Vukt^del- ^"^ohlreich versammelten Hörern mit lebhaftem Beifall gelohnt ward. Das Pult der Rcdner.n war mit zwei prachtvollen Sträußen geschmückt
Th. M—n.
$.”.S, bS" *•“ 3,lu- "*«" »■»“• ii«‘« -
rmi.., .7 Rach einer an Großherzogliche Bürgermeisterei hierher gelangten officiellen ^6 n<*i8 ^U” ClbAbcl ^trarf an getragenen Kleidungsstücken gedeckt, so
daß solche nicht mehr nach dort abgesandt werden möchten.
Eingesandt.
F. Küpp"r"Maiermund^unsthändl^au"s Düssel?or/ Leder S
Sammlung vieler trefflicher Gemälde anerkannter fi-ünm5rbCr4Cr?^r ^kichhaltigen diese Kunstwerke bieSn al im groß n Souie des m «Mienen und hat
sind dieses mehr uls 150 Nummern, °°n welchm unstr7 HefiÄ °us0estelli. ES »""*»" —W:.a
Ä'.“äK sä SS, jä-ä for. 2 ebensalls ein Norwegisches Fjord.
ÄSSiaW'äFS1«
„Schmiide im Spreewald " ' im Schwarzwald" und Nr. 16,
U*Ä Sftflsg2? •*«- !»“'■* ”s g ÄS's;'^ rK.Ät MMMIW-M-LZ --ZRWMES-!-— -SKL-L-LL-------- ilSSSÄSi -MWMZ-MM in bcr ^ffel" ist ein Werk von Heinr. Hartung in Düsseldorf und Nr 60 ausgezeichnet hat sich A. Borsow durch feine Landschasten Nr ^
\^nn0?AUt/ Lsikm genialen Maler in Düsseldorf, sind Nr 69 derbst- landschaft und Nr. 70, „Wtnterlandschaft", beide kleine Bildchen sehr sorgfältig aus-
Das glänzendste unter den ausgestellten Gemälden ist aber Nr 72 an der schwedischen Küste" von Axel Nordgren in Düsseldorfsaeboren 1828^in® ÄÄ »•ftteÄÄSSÄ s. s
«'»-«»" «■« ■»»!
Gießen, den 8. No°embe^l888. Dr. H. „ Ritgen.
Katholische Srmeiade.
!» *2u.6jlnntaP Pfingsten.
zur^hl. Beichte" U,r unb Abends um */i8 Uhr Gelegenheit ^?Ä0ettn- oon 6 Ahr an Gelegenheit zur hl. Beichte: um 7 Mr SLwii V? mit Predigt; Nachmittags
UM d Uhr Christenlehre und Andacht.
Ziegler's Patent - Corsets, sowie wollene EorsetS für ältere Damen Krauen, und Kinder-CorsetS in jeder Preislage empfiehlt zu billigsten Preisen 9060J J. Kaan Jr.9 am Kreuz.
‘«’-ÄSiKri NM'werüimfl I
-- 7----------; —— I können solide Personen sich erwerben durch >
Entlausen: vier Enten . Verkauf eines leicht verkäuflichen Artikels. I 9075 r h* zu richten unter Nr. 9066 an
okm Officier-Castno. I die Exped. d. Bl. 9066 I
9073 Ein älteres gangbares Colonial- waarengeschäst alsbald zu vermiethen.
Offerten unter Chiffre K. g. 10 an die Exped. d. Bl. erbeten.
9042 Ein gut erhaltener Uederzieher preiswerth abzugeben. Weftanlage 28 M


