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gültige Lösung des gesetzgeberischen Problems kann die Vorlage nicht bringen. Was Kaiser Wilhelm I. angeftrebt, Kaiser Friedrich in seine Märzkundgebung ausgenommen, das zu verwirklichen erstrebt der regierende Kaiser und seine hohen Verbündeten. Diese Gesetzgebung wird eines der schönsten Blätter der deutschen Geschichte bilden. Lassen Sie sich, meine Herren, bet ihren Arbeiten leiten von dem Satze: Liebet die Brüder! (Bravo!)

Al:g. Grillenderger (Soc.): Goldene Worte haben wir genug gehört, aber goldene Thaten fehlen. Man will den Pelz waschen, ohne ihn naß zu machen. Soctal- reform bi-ißt, den Anthetl des Arbeiters an der productiven Arbeit zu erhöhen; aber die Vorlage ist Armengesetzgebung, das haben Scheffle, Platter u. A. anerkannt. Die Unfall- uno Krankenversicherung sind doch zu gut, um diese Vorlage als die Krönung jener zu bezeichnen. Am liebsten wäre es mir, wenn diese Vorlage einfach abgelehnt würde, denn thatsächlich handelt es sich nur um eine anderweite Regelung der Armen­pflege, zu welchem Zwecke der Arbeiter mehr belastet wird. Bei einer Altersversorgung muß man auch die Versorgung Derjenigen anstreben, zu deren Unterhalt der Unter­stützungsbedürftige verpflichtet wird. Man sollte die Kreise der unter das Unfallgesetz Fallenden erweitern. Außer den vom Vorredner bereits angedeuteten Bedenken haben wir noch die des Mangels jeglicher Rückgewähr der Beiträge. Mit der Beseitigung der Berufsgenoss i ' haften sind wir einverstanden, denn diese sind nur Organisationen der Unternehmer und haben es auch vielfach dahin gebracht, daß als Entschädigungen infolge von Unfällen ganz unzureichende Sätze gezahlt werden. Ließe man den Berufs­genossenschaften die Verwaltung der Alters- und Jnvalidenversorgung, so würden sich diese bemühen, alle Lasten der Unfallversicherung auf die Invalidenversicherung abzu­wälzen, namentlich wenn für die letztere das Umlageverfahren angenommen würde. Das Markensystem ist nicht praktisch, seit man die Ortsklassen etngeführt hat; es wäre nur anwendbar, wenn man einen einzigen Entschädigungssatz hätte. Die ganze vor­geschlagene Orqantsationsform bekundet, daß man das Wahlrecht der Arbeiter fürchtet. Wir werden eine Retchsversicherungsanstalt auf der Grundlage der communalen Ver­bände, nach Art der Organisation der freien Hülfskassen, beantragen. Der Reichs- beitrag ist untzchnicht hoch genug. Arbeiter mit einem Einkommen bis 750 JL müssen beitragsfrei bleiben; ihre Beiträge muß daS Reich zahlen. Bezüglich der Beitrags­berechnung sind die mitgetheilten Berechnungen unrichtig und nicht maßgebend. Man sollte zunächst eine gründliche und umfassende Arbeiterstattsttk veranlassen. Jedenfalls würden die Arbeiter lieber einen höheren Beitrag zahlen, wenn sie früher in den Genuß der Rente kämen. Rach den Hirsch'schen Tabellen über die Sterbefälle bei den centra- lisirten Hülfskassen erreichte das Durchschnittsalter der Versicherten überhaupt nicht 70 Jahre, so daß diese ganze Altersversicherung nur geringen praktischen Werth hat. Die richtige Altersgrenze wäre das 60., besser noch das 56. Lebensjahr. Die Rente ist so gering, daß damit der Unterhalt für einen Arbeiter an keinem Orte gedeckt werden kann, selbst für die Armenpflege müsse mehr aufgewendet werden. Man hätte 120 JL als niedrigsten Rentensatz bestehen lassen sollen und von da aufsteigend die Sätze normiren sollen, statt sie bis auf 72 JL zu ermäßigen. Das ist nicht einmal eine Verbesserung der Armenpflege. Und mit solchem Elend, das sie dem Arbeiter für fein Alter zeigen, hoffen Sie die Arbeiter der soctalistischen Bewegung zu entfremden? Die Lohnklaffen bestehen ganz gut für Arbeiter der bayerischen Staatsinstitute und es wäre leicht, eine Lohnstatistik von den Berufsgenossenschaften zu bekommen. Der Be- 6riff der Invalidität ist nach der Vorlage ein sehr dehnbarer. Invalide wird, wer täglich nicht mehr den Satz der Rente verdienen kann. Kann er nur wenig mehr verdienen, so ist er nicht invalide. Es wird sich eine Gelegenheit finden, einem solchen altenJlrbeiter einen Tagesverdienst von 30-40 H zuzuwenden. Er darf sich dieser Arbeit nicht entziehen, wenn er nicht als Arbeitsscheuer oder Simulant behandelt roerden will. Dadurch wird aber in schädlichster Weise auf die Löhne gedrückt. Roch fchlechter, oder richtiger garnicht, ist für die Halbinvaliden gesorgt. Das Jahr ist mit

rbiit3rood)en zu lang berechnet. In manchen katholischen Gegenden würde die j Abrechnung der Feiertage kaum noch 47 Arbeitswochen ergeben. Man darf das J Arbeitsjahr nur mit 40 Wochen berechnen. Jugendliche Arbeiterinnen, Dienstboten, \ bie fick später verheirathen, sollten die Hälfte ihrer Beiträge zurückerstattet erhalten. Durch bie Eapitalansammlungen wird der Zinsfuß gedrückt; die Edelsten der Ration werden billige Hypotheken auf ihren großen Gütern bekommen. Aber wenn nun ein­mal eine soctalistische Regierung käme und einen Strich durch diese Hypotheken machte, konnten da nicht diese Edelsten auf der Strecke liegen bleiben? Mißkauch des Sj.uitUmggbudjS läßt sich nicht 'nbern, so lange der Arbeitgeber das Buch in die ^tanbe bekommt. Das Dutt* .uDud) allein würde das ganze Gesetz für uns unan­nehmbar machen, obwohl .* bereit sind überall da mitzuhelfen, wo es möglich ist, ? «esserungen für den '.cveiter zu schaffen. Tragen Sie den berechtigten Wünschen der Arbeiter Rechnung, so werden wir zu dem Zustandekommen des Gesetzes beitragen. Aber glauben Sie nicht, daß die Arbeiter jemals die Hand küssen werden, die das Ausnahmegesetz schuf, die Brod verspricht und einen Stein giebt.

Badischer Bundesbeoollmachtigter v. Marschall: Im Ernste kann man doch nicht glauben, daß hier eine verbesserte Armenpflege für 13 Millionen Bürger geschaffen werden soll. Redner legt den Unterschied der Almosen-Empfänger und der Invaliden dar, der so groß sei, daß beide gar nicht verwechselt werden können. Die Haltung der Socialdemokraten beweise, daß wir auf dem rechten Wege mit der Socialreform sind. Die Arbeiter werden bald einsehen, daß die Vorlage ihnen in einem Jahre mehr bringt, als bie Socialdemokratie ihnen bisher im Ganzen gebracht hat.

Das Haus vertagt die weitere Berathung auf Freitag 11 Uhr. !

Schluß: 4«/« Uhr.

Telegraphische Pepesche».

IBeXtt* telegr. EorrespOvderrz - Vrrreim.

ILrriversttLLs - tzhrorüL.

.r. , 5 December. Das Verzeichniß der Studirenden unserer Universität

weist die Ziffer 5790 aus,1177mehr als im Sommer und 322 mehr als im letzten .Ai- theologische F°cuULt zahlt 840 Studenten, bie juristische 1585, bie rnedt- c'nts»- H56, bie philosophische 1909, Von b-n 1351 Preußen, welche sich in bet letzten h,fltnbE ,f «J575 aul Gymnasien hervorgcgangen, 322 aus Realgymnasien; 344 besitzen kein Reisezeugniß. Zum Horen ber Vorlesungen sinb außer den 5790 [ « »ta,wUtlln?n "och 1895 berechtig,, fo baß bie Gefarnmtzahl also sich aus ^5 beläuft. Unter ben europäischen Ausländern stnb 127 Russen, 86 Schweizer, 39k°s»ter xe'*er' 1n7mU?6ftn' ?? Briten, 13 Luxemburger, je 11 Italiener, Franzosen unb Rumänen, 10 Griechen, 9 Schweben unb Norweger; 171 Stubirenbe sinb aus Amerika, 39 aus Asien.

k «tetzen, 7. December. s5. Abonnement sc oncert.l Das gestrige Programm bot manches Interessante, in einer Ausführung, der wir unsere vollste ^Aner­kennung zollen müssen. Den Anfang machte die Ouvertüre zu Ignaz Brüll's liebenswürdiger OperDas goldene Kreuz". Sodann folgte Gounod's Meditation" eine reizend tnftrumentirte Bearbeitung des O-änr-Präludiums aus Back's wobl- temperirtem Claoier". Vor allem müssen wir hier die fast absolute Reinheit der Geigen heroorheben. In Goltermann's Romanze für Violoncello, von Herrn Krapp sehr zeichnete sich das Orchester durch äußerst becente Begleitung aus. Dm Schluß der ersten Abtheilung bildete der Marsch aus Lachner's Suite in D-moll Dieses Werk ragt durch eine außerordentlich feine Harmonik hervor, erinnert aber in auffallender Weise an den Marsch aus Weber's Elavierconcert in F-moll (op 79) dem pompösen Trio ist die Stimmführung der Blechbläser äußerst interessant. Bei dem Vortrag des Marsches konnte man ein Piano bewundern, wie wir es im Concert- verein bis jetzt nur äußerst selten gehört haben.

dritten Theil eröffnete die contrapunktisch hochinteressante Festouverture zum Heidelberger Jubiläum von Siegfried Ochs. Die Jntroduction ist eine harmonisch Durchführung der bekannten WeiseAltheidelberg, du feine", der auch die Themen des Hauptsatzes entnommen sind. Von großartiger Wirkung ist der Ein- satz ber Posaune, ber in kanonischer Verarbeitung über einem langen Orgelpunkte ber MelodieEtnsesteBurg" bringt. Aber geradezu ein Meisterwerk contra; punktischer Arbeit ist der Schluß, wo nach einem abermaligen Orgelpunkte beide Melo- bteen nebeneinander durchgeführt werden.

Ein entzückendes Stückchen ist bas stürmisch da capo verlangte Liebesliebcken von zaubert, mit seiner guitarrenartigen Pizzikatobegleitung.

r den zweiten Theil bildende SinfonieKönig Lear" von Lubwig Heibings- feld ist nicht nur an sich hochinteressant, sie wirb es noch mehr durch einen Vergleich mit Wagners C-dur-<Sinfonte Jene Ist das Werk eines 19jährlgen Jünglings, der Wagner noch nicht kannte, diese das eines 20jährigen (comp. etwa 1874, als op 8) Jünglings, der Wagner offenbar genau und mit größtem Nutzen siudsit hat.

Die Harmonie, die ganze Behandlungsweise des Orchesters besonders die Manier, eine Posaunen- oder Eellomelodie durch Geigentremolo zu begleiten, vor allem aber die hinreißende Gewalt der Melodik, alles das steht vollkommen auf Wag­ner schein Boden.

, r Inhaltlich bekennt sich das Werk offen zur Fahne der Programmmusik im Style der sinfonischen Dichtungen Llszt's, Rheinberger's und anderer, während es formell den S monieen von Anton Bruckner verwandt ist, denn es überträgt den dramatischen Styl Wagner s auf dieabsolute Musik", ohne im wesentlichen die althergebrachte Form der Sinfonie zu beeinträchtigen. 0

, Stolz und majestätisch schreitet das erste Thema der Posaune einher,jeder Zoll ein König . Rach sehr schöner thematischer Verarbeitung durch das gesammte Orchester fuhren die Violoncelli und Fagotte das weichere, etwas an dieMeistersinger" ge- mahnende zweite-Thema ein. Die Durchführung beider Themen ist ungemein vielseitig unb geistreich. Am Schlüsse tritt noch einmal sehr schön das Hauptthema im Violon­cello auf, vom Tremulando ber Geigen begleitet. Im Adagio (Cordelia) ist besonders das zweite Thema, in Geigen und Holzbläsern, mit Pizzikato ber Celli, von ergreifen;

Der brüte Satz schilbert in ähnlicher Weise, wie das Vorspiel zum Akte desParsifal", die Oede; manchmal zuckt ein greller Blitz der Becken über die dustere Haide dahin. Besonders wirkungsvoll ist das grausige Echo der Hörner auf die unheimlichen Posaunenharmoniecn. Da naht der greife König, im Sturme einherwankend, klagend ertönt fein Thema in den Posaunen, es kämpft gegen bas tobenbe Ungemiher, immer leiser unb schwächer werbend, unb stirbt endlich in ben Klarinetten dahin, worauf von dumpfen Paukenschlägen begleitet der wunderbar groß­artige Trauermarsch der Sinfonie einen würdigen und schönen Abschluß verleiht.

. .Dies ist etwa der Eindruck, den das geniale Werk nach einmaligem Anhören yinterlatzt. Den tieferen, innigeren Zusammenbang der einzelnen Sätze, wie er durch bieLeitmotive vermittelt wird, kann man erst bei genauerer Kenntniß ber Partitur ganj verstehen und wir hoffen, Herr Krauße wird uns durch wiederholte Aufführungen hierzu Gelegenheit geben.

Ein Fehler des Werkes, wenn auch untergeordneter Art, ist die so sehr gehäufte Anwendung unkunstlerifcher Effektmittel, wie Becken und Trommel.

. Die Direction ber Sinfonie war ausgezeichnet. Mit bewunbernswerther Ruhe unb Sicherheit leitete Herr Krauße bie colossalen Jnstrumentalmassen; babei war die KP, nuancirt und außerordentlich plastisch, ein Beweis für das Vcr- standmß des Dirigenten. -jh. Mn.

QT, . Gietzen, 7 December. Herr Prediger Voigt aus Offenbach hielt gestern Abend im eaale desPrinz Carl" den dritten seiner Vorträge über bie Charakeristik 3efu. Der vierte Vortrag, welcher am ersten Donnerstag nach Neujahr stattfindet wirdDas Wirken Jesu" zum Thema haben. 19 '

6. December. DenBerl. Polit. Nachr." zufolge befindet sich ein t BmfcÄu?er bic ostafrikanische Frage in Vorbereitung, welches in den nächsten Tagen dem Reichstage zugehen wird. u

Straßburg, k December. Gestern waren der Bürgermeister, fünf Gemeinde- Ehe unb zwei Waldhüter ber babischen Gemeinde Altenheim an das linke Rhetnufer gefahren, um in dem hier belegenen Gemeindewalde Holz auszuzeichnen. Bei der Rück­kehr am Abend gerieth der Kahn in Folge des dicken Nebels in den Strudel und kenterte. Sieben Personen ertranken, nur ein Gemeinderath rettete sich durch schwimmen.

6. December. Boulanger hat die Wahl für das Departement Nord angenommen. In Folge dessen müssen für die Departements Somme und Charente inferieure Neuwahlen vorgenommen werden. v

?ecIe.TLer- Oberhaus erledigte heute die Ein,elber°thung der d-nn ?nA?r^'Aun7 debat,"os7m°^u'°^°" Abänderungen und nahm dieselbe io.

6' December. Die Wahlen zum Storthing sind jetzt abae- unb 22 nUräQ! fcer,elben die Wahl von 21 konservativen, 37 Liberalen noch unbestimmt " @eOnnCnen' ®ic polltlfd,e Stellung von vier Abgeordneten ist 6 December. Der Finanzminister ordnete an. 15 Mill Rubel Gold sichergestellte Creditbillets aus dem Verkehr zu zteben.

rr ln- Detlie6 dem Unterrichtsminister Deljanow anläßlich helfen SOja^rfgen 'Jubiläums mittelst eines huldvollen Rescripls die Grasenwürde, zurückgekehrü W ®0t,4aftcr Marochettt ist gestern von seinem Urlaub Hierher

8 o f a I e 4.

schnell bffÖthfrt m,rht>n f^vreau warten müssen, währen^sie fitzt

Vermischtes.

nächsten Frühjahr unsere Tannenwaldungen diesem grimmigen Feinde nicht zum Opfer fallen sollen. 200, 300 und 400, ja sogar 500 Insekten sind an einzelnen Bäumen ro?irben'm dieser schrecklichen Mtttheilung bemerkt mit einer Anspielung

8 Juj die dortigen Bodenprodukte ein Mainzer Blatt mit frischem Humor: Die Reblaus j hat hiernach bei dem in Griesheim herrschenden notorischen Mangel ihrer sonst ge- wohnten Nahrung bereits die Tanne angeknuppert! Wenn sie nur nicht am Ende

c 2 December. Unser Großherzogthum ist nicht reich an geschichtlich

unb orchitectonisch bebeutenden Gebäuden. Eins dieser wenigen ist die sogen.Alte Canzlei dahier. Erbaut in der Mitte des 14. Jahrhunderts ist sie ein vorzügliches 2^110« ber alten Wasserburgen. Hoch ragt der Bergfried über den Pallas und die zugehörigen Gebäude empor. Bis auf Landgraf Ludwig IV. wohnten bie hessischen Lanbesherren mitihren Familien in biefem Schlosse. Der Landgraf Philipp ber ^hpr1518*'15^ *<eJ*M»äörenb der Sicklnger Fehde mit seiner Mutter nXin nachdem 1570 das neue Schloß als landgräfliche Residenz gebaut

k 0 le fcLnc Bedeutung nicht. War es auch vorzugsweise der Sitz der ?fl^nnrn®n8rken so wurde es doch oft genug von dem Landgrafen besucht,

ISäSXVV ?a "'^rend des dreißigjährigen Krieges das daneben stehende Univer- Mnnk8? ^"ohnte, erbaute zur besseren Verbindung mit seinen Behörden von hier L"/ber nach dem alten Schloß eine Brücke, bie erst 1763 wieder abgerissen wurde. St1887 war das alte Schloß einige Jahre lang Kaserne und litt in ?U^*40r^en Der Staat beabsichtigte bann, zwei Dienstwohnungen in bemfelben einrichten zu lassen, aber bie Stänbe versagten die dazu erforderlichen Mittel. Geradezu unglaublich klingt es aber, daß das Ministerium nun ernstlich müdem Plane das ^ganze Gebäude mit Ausnahme des Bergfried (ber im Volksnnmbe Vciventhurm heißt) abreißen zu lassen, um die Ausbefferungs- unb Unterhaltungs­kosten 'paren. Man sollte meinen, man stände am Anfang und nicht am Ende unsere^ Jahrhunderts, wo man doch sonst allerwärts auf bie Erhaltung geschichtlicher m^b^nmler bedacht ist. Hoffentlich gelingt es auch, das alte Bauwerk vor dem Abbruch zu behüten. (ftöln. Atg.)

Aus dem Großherzogthum Hessen, 6. December. Schreckliche Ver­heerungen durch die Reblaus hat derGriesheimer Anzeiger" entdeckt, in dem Folgendes ru lesen ift: 5)te neuerdings in den hiesigen Waldungen vorgenommenen Unter- n&n8?! na<m ^cblad haben ergeben, daß dieses schädliche Insekt sich bereits °usg'-bigst-n Maßnahmen bedarf, wenn Im