UntverfitatS - Chronik.
a-äjÄaeraneÄS&ärjWÄ'tfssssiTsj
WJjÄÄKäS M " »" IW..«-
Deutscher Reichstag.
_ . . ,. , „,54- Sitzung Dom 6. Mär, 1888.
. . mt-rnak°n°l-Vertrag zur U n t e r d r L ck u n g des Branntweinbandels 6ngcnommen°rb CC^ *Cm b°bn ®cc ®ttb bebatt£lo§ 'n erster und zweiter Lesung
Ebenso werden die Freundschafts-, Handels- und Schifffahrlsoerträge mit Ecuador Quatemala uni> Honduras m erster und zweiter Bcrathung angenommen '
fr , Et/Ä b £ CI tC ®erat^un0 ber Allgemeinen Rechnung über den Etat
Abg. vr Meyer-Halle beantragt, die Rechnung zur Vorberathuna an die Rechnungscommiision zu uberwersen, ohne daß deshalb diese Commission nernffiAM lein solle, ihre Arbeit noch vor Schluß der Session zu beenden verpflichtet
h„r ® ohne weitere Discussion angenommen und sodann die Recknuna
ver Kaste der Ober-Rechnungskammer sur 1885/86 Decharge ertheilt ecynung
der Reichsausgaben und Einnahmen für 1886/87 wird nach den Anträgen der Rechnungscommisflon in zweiter Lesung erledigt om
d-utsch-n Ichukg-bi^-m^ Gesetzes b-tr. ble R-chtsv-rhältniss- in den
Eine Generaldiscussion findet nicht statt.
Lokales.
tonarliiuiW ^.roleraeänfle®9”feaX^ V^ U*?^oUrtn^bllma^ttönhe^^ä(t^^sblw
nahmen 193 durchreisende^Handwettsge?^ ün^ Monat^?^^' <3*
kosten - ÄÄ im V-\TÄ 128,04 * ^Regungs-
Rach eingehender Debatte, an welcher die Abgeordneten Schröder Osann Hechler, Haas theilnehmen, werden die Anträge des Ausschusses, zu Tit 1 die Summe von 53M) zu bewilligen, ferner sich damit einverstanden zu erklären daü die Stelle des Vorstehers des bautechnischen Bureaus der Dtinisterialabtheiluna für Bauwesen ihrem Gehalte nach unter die Stellen der Kreisbaumeister eingereiht werde, E. daß künftig die Stellen der Krersbauamter und die Stelle des Vorstehers des technischen^Bureaus der Mtnisterlalabiheilung sur Bauwesen, zusammen 15 Stellen, ihrem Gehalte nach dotirt sind: '
3 Stellen mit 3000 JL, 4 Stellen mit 3500 JL,
4 „ „ 4000 „4 4800
Wlii allen gegen 3 Stimmen angenommen.
« . 3" Tit. 2 beantragt die^Mehrheit des Ausschusses den definitiv zu begebenden StarAfl nnn fmn "i cV b swlcUe kines Wasserbau-Jnspectors, sowie ein weiterer Betrag von 1000 JL, fofern biefc von einer oewährten Kraft von auswärts besetzt zu sow e ferner 3800 JL zu oerwilligen für den jedoch nicht definitiv zu ver-
Arspectors^^" fur Dersehung der Dienste und Stellung eines zweiten Wasserbau- R Für die Regierungsforderung sprechen die Abgeordneten Heinzerling und »nttäg-n ed,affCr" ®ie Sammer be'chltetzt sadann den
Ebenso sivden Tit. 3—15 Annahme nach den Anträgen des Ausschusses.
Z^ olgt Kap 110, Centralbauwesen im Ressort des Ministeriums der Finanzen.
Schluß der Sitzung a/,2 Uhr. — Morgen 9 Uhr Fortsetzung. ” 5
1ramm”“HSÖIne3ta”"™eIbetnn,a8 4 USr 30 ®inUte" batirtcS "le-
q Der Großberzog von Hessen Prinz Wilhelm, Prinz Heinrich, die Prinzessinnen Louise und Margarethe machten gestern Rachmiltag auf dem „Barbartgo" einen Aus- äh0 Ä k? Tortola und kehrten erst Abends zurück. Professor Walbeyer traf Abends 8 Uhr von Berlin ein. Heute ist sonnenhelles, aber rauhes, kaltes Wetter.
Atzten Tagen der Kronprinz stundenlang auf dem Balkon verweilte find daher heute die nach der Sudseite gelegenen Fenster des ersten Stockes der Villa Lirio sammtlich geschlossen, lieber das Befinden des hohen Kranken laufen forb roa^renb die rotberipredjenbfien Angaben um. Reben ben neuerbings günstigen Nach- ä^^?^^^^^!^b^uelle, welche hier ausgehängt sind, behaupten sich bie schlimmen r.c ^st nod) v^hr Glauben finben, weil sie angeblich von einer ärztlichen «ut°ritat stammen, welche mit ben behandelnben Aerzten enge Fühlung hat.' Fort- ^brend wirb von ernster Besorgniß einer Blutvergiftung und von antiseptischen Jn- -alationen gesprochen. Man versichert, alles sei zur Rückführung des Kronprinzen St ober werde bereit gemacht Prinz Wilhelm hätte, wie man behauptet, Die Auf- gabe, diese Matzregel Zu empfehlen unb zu erwirken. Anberseits verlautet wieder bestimmt, die kronpnnzliche Familie werde mindestens bis Anfang Mai bleiben ßu UnricbtiafeiT^nni^TMr0 ju b°bm sind, zahllos umlaufenden, die
Ur^ bcr SUrn ragenden und doch sich erhaltenden Gerüchten gehört, datz Mackenzie sich nun auch pessimistisch äußere, daß er dem hohen Patienten mnrhpn^Pt619 3“nir ßebe. unb baB er vom Prinzen Wilhelm nicht empfangen
worden sei. Hiesige Landsleute^ freuten sich zu sehen, daß Prinz Wilhelm in diesen
? re!?Jrube” ^or0engä^gen regelmäßig begleitete. Der Zulauf San Remo find noller^alsle " ®aMÖfe' namentlict> im Oft«, non
England.
6. März. Der Deputirte für Cork, Gilhooly, ist wegen einer aufrührerischen Rede zu 2 Monaten Gesängniß ohne Zwangsarbeit verurtheilt worden. Derselbe legte sofort Berufung ein.
heute veröffentlichte Blaubuch enthält zahlreiche Briefe Gorbon'r und ein Condolenzschreiben der Königin an die Schwester der General» vom r7' jne t 1885, roorin e8„^e,6t •' die Königin empfinde großen Kummer, daß die Versprechungen von Unterstützungen, welche fie so oft und so beständig Den- Mgen empfohlen, d e Kordon veranlaßt hättest, nach Khartum zu gehen, nicht nhWmn &en ’it» ?’e ®4mQI5> welche England durch dar grausame,
obschon heroische Geschick Gordon'r zugesügt seien.
Ataliea.
5-t3¥rj- D" Kronprinz verweilte im Lause der Tage, t c 4k e n 0k au* bcm Balkon. Der Husten hat nachgelassen. Allgemeinbefinden und Appetit find gut- 11 u
Ulorwege».
Christiania, 6. März. Der Ingenieur O. Jacobsen, sowie die Mit- worden b8i Sl°rt6 n9<' unb 2ieftoeI» ffnd zu Staatrräthen ernannt
®fro®en^Ip^^™n3Utob befinitt° Äfr«C't6‘n (3' Mecklenburg-Schwerin) beantragt die
».- b,i “■ «*'“■.« «w« *
& n tnm>Cr (Soc.) befürwortet den Antrag Rickert.
1 äswäääS
S„*'"SÄSSSTÄ
unschuldig V-ruttbE«. btachtragselal, Ausschluß der Oeffenlllchkeil, Entschädigung
Telegraphische Depesche«- öolff'ß telegr. <,^,ndenz«tbwraw«
noch ÄJ5’B«B5S?»o?8oÄ’Sa iUr 64onun8 ,dner Gesundheit h-ut-
-ichen DisLn'L^7S "-l«/rheb-
rw-iler Abstimmung. Morgen um elf Uhr mird dl- BeraL
» wÄÄSÄH.Krf!; ROT-- m ^d?8.°?ie ger" bringt folgendes Bullei,n aus San s » 1
6. Marz, Vormittags 11 Uhr. Gegenüber den in der Presse nerbrpiM™ ra. -2? oon M-'nungsD-rschi-d-nheiten unter den behandelnden Aer ken beä ftronpdmm er" k!°ren die Unterzeichneten, daß hinsichtlich der Beurtheilung der Natur der Kra,ckb-u eine solche unter ihnen nicht besteht. Ebenso roenia ift non ibnpn biP Krankheit fährltch-n Wendung des Leidens behauptet worden. Die einheitliche m?antwörllicke ’S," H
SÄXÄSiftW» tue Kanülen liegen gut, die Lungen sind gesund Husten und rf geheilt,
Mackenzie. Schrader. Krause. Hovell. Bergmann «rnmn»«
sw»im 8"'"
Vertheidigung des Landes. Brodrick bekämpft den Antrag Namens der Regiert geinte, die Untersuchung würde die Schwäche Englands der ganzen Welt blo^leaen Smith erklärte die Regierung sei bereit, eine Untersuchung darüber wie weit% Organisation des Heeres und der Flotte den nationalen Bedürfnissen ^ntforidit m ««f®oTn«X%«Wne 3,nlrQa $artdOt§ ni4t °nnehm-n.^ie DebaL^'ür'dc
in Foi7Zi^r^^"a^?naLe^eSa L ^btlbem'" nUnmc6r mit Sra,iano und den gemäßigt LLra.en Än EabMe'!
^Konstantinopel. 6. März. IMeldung der Agence f,avas" 1 t,,, « « 2 nabm be,n russischen Antrag an, nach welchem die Morte'die Anwe^enbeU
£*ä >« Wä'WäS: 2SS
Der Ausschuß beantragt:
L ®'rmÄn0?er- f™.ble,.50fVn be? Katastersgeforderten Gesammtsnmme v0",o^,000 JL einschließlich der von der Regierung geforderten Gebalts- erhohung des Dirigenten des Katasteramtes um 500 JL jedoch nur für den dermaligen Inhaber dieser Stelle,
2- ^/ Ermächtigung zu ertbeilen zur Anstellung eines Rev.-Geometers mit 2500 JL pensionsfähigen Bezügen.
. o blbg. Schröder wünscht bei diesem Kapitel, daß die Anfertigung der Karten der Landesaufnahme im Lande statifinden möge unb nicht in Berlin, wie es bereits geplant sei. 1619
Ministerialprasibent Weber erklärt, biesen Wunsch in thunlichste Berücksichtiauna riehen zu^ wollen. Leiber könne bie Anfertigung nicht auf unserem Kataster stattfinden da dort die nothigen Arbeitskräfte nicht vorhanden seien.
Das Kapitel wird sodann einstimmig genehmigt.
Kap 109, Localbaubeamten. Zu Tit. 1 wird Seitens der Großh. Regierung eine neue Gehaltsregelung Vorschlägen. Hiergegen hat der Ausschuß nichts ein- ruwenden. Dagegen hält er dafür, daß mit Rücksicht auf die einzuführenden zwei Staffierbautnfpectoren eines der Kreisbauämter im Rheinbezirk wegfallen kann und die kreisbauamtlichen Geschäfte durch andere Eintheilung der Baubezirke entsprechend m »ertbeilen wären. 3


