Lokales.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
Angeklagte Dietz bekennt sich in vollem Umfange der Anklage schuldig und will den- Landesoerralh aus Noth begangen haben. ^eine Ehefrau erklärt sich jedoch für ur£ Schlmstück- gchab. habe " demw.rktichenEharakter der inSta'ge fmnmenben
—• 3uli. 3 m Landesverrat Hs-Prozeß gegen Dieß und (Sprtnffpn fpnnnpt betJDlüanBeflaote SJppea beharrlich einen Ä
zeichnet bte Angaben Eabannes als Erfindung, beriebentlick als mH ft Z „r di-Eheirau Eabannes nach dessen Ve?ha.,un° nur °uÄAYdt unter' stutz' und mcht gewutz baß Eabannes Spionage treibe. Er habe angenommen »ak Eabannes für französische Zeitungen schreibe, habe Eabannes nnr Kn9ThV^ „LJ?
BSeS*’’"*“ «S‘”Ä«tXuStaÄ5,ÄJ die 3ourn*f^nÄ,bfbel3 *8U“;ut®1raZltetCe ^'wär Ä’W“B besucht und verlies in glänzendster Weise 29° Theilnehmern
liften^dn«, biefebie‘ Säfte ÄÄ&Ä’
"«ske Iibenbe", vr Manicus, hob die P-rdienste desbäntschen Königzüm«,"»»- s ellung hervor, er betonte den Charaeter der Ausstellung als den eines nordiicken UnlernehmenS, wies aus die internationale Bedeutung derselben hin und toastete auf ble,®on'0? (£er,n°^lld,en Reiche und die srcmden Souveräne^und Sta°tsbLuv?er welche das Werk aesordert haben. Kammerherr Bille toastete aus die Bresse woraus Sbnnemann von der Frankfurter Zeitung", Vachow vom Pariser Tempi" und ber rF01?!11I“r ! dankend erwiderten. Major v. SBalbt Rebtrolk von ber
.?cb.QI?'c anerkennend der warmen sympathischen Theilnabme die f.*L?.Uhu'sn ?C. ,c 6c*m ~°fce Kaiser Friedrichs bekundet habe. — Abends 9 Uhr
Versammlung per Dampfer nach Kopenhagen zurück und begab sich nach dem.
Ä? wurbC rUn ^°°"' ,V° äU Ehr-n der Gäste eine große/Feu-7wer?°bg°^ qr Kopenhagen, 2. Juli. Die Eröffnung der deutschen Abtheiluna der bieiiren SÄ.T “ am ti- b- 'N G'g-Nwaü des KötUgs und der ^Lst! '/°n gestern^n/a!ni!bs ^lcn Generallieuteiiants von Grolmann wurde'
ferner" Ärnuftonn^Odan ^-llnahmen.^°'" °U<6 btr <5»"W«flb«nt Sagasta,
UAß b. Juli. Im hiesigen Schlachthaus wurden im Monat Juni er
1326Är 2eJsrhnb U? 9Ä 8 * Fasseiochsen und Kühe,. km JttnDer, - Pferde. 713 Kalber und Hammel, 499 Schweine. Ein Ochse und ein wegen Perlsucht für nichtladenrein erkannt und zwei Kalber sind wegen
Magerkeit an den Eigenthumer zurückgewiesen worden. 0
_ 3‘ puIi,1n?5e“te Ickten die Mannschaften des Landwehrbataillons.
nrthiP™ ^nnl iUoC T\ » aß 0e? Hebung hier ein, nachdem die Offiziere und Unteroffiziere schon im Lause des gestrigen Tages eingetroffen waren.
hnrrfi roar bin herrlicher Genuß, welcher unseren Kunstfreunden
durch das Gastspiel der hervorragendsten Mitglieder der König!. Oper in Cassel am ßErrgen Abend bereitet wurde und sind wir Herrn Theaterdtrector Rudolph dankbar
uns die allerliebste Oper: „Der Barbier von Sevilla" in so künstlerischer Weise vorgefuhrt hat. Das total ansoerkaufte Haus war vollständig ertthusiasmirt von der nietsterhaften Aufführung. Der Sturm des Beifalls steigerte mn6ipCra^hß' fbaß $err ^bstie Einlage „In vino veritaa“ da capo singen
mufete. Ebenso wurden die Herren Bartram und Schulze auf das Lebhafteste aus- gezeichnet Frl. Volz und Frl. Rieuls, sowie Herr Simon fügten.sich dem Ensemble in ber üeschlcktesten Weise. Unserer Regimentsmusik unter Leitung des König! Kammermusikus 9t a g el gebührt unsere vollste Anerkennung. Wir geben un/ber angenehmen Hoffnung hin, recht balb wieder einer derartigen künstlerischen Aufführung begegnen zu können und sind der Meinung, Herr Rudolph sei durch den glänzenden Erfolg des gestrigen Abends wohl ermuthigt, recht bald wieder bei uns zu erscheinen.
. , ^^danorama Rauscher.) Mit zu den besten Panoramen, die je hier ge- jeiflt rourben, darf das in Oswald's Garten aufgestellte des Herrn Adolf Rauscher prahlt werden. Abgesehen von ber Reichhaltigkeit ber dem Auge vorgeführten An- c Drunter die Ereignisse des laufenden Jahres hervorragend vertreten, sind be- sonders die naturwahre Wiedergabe, die prächtige Perspective, die Klarheit der Bilder nicht minder aber auch die Vorzüglichkeit der Gläser hervorzuheben. Das Beschauen dieser wirklichen Sehenswürdigkeit können wir Jedermann bestens empfehlen
Vermischtes.
. _ Eckend erg. Im Garten des Herrn Apotheker Sartor dahier stehen iroei e was über 20 Jahre alte Prachtexemplare ber Yucca gloriosa. Von diesen bat baS augenblicklich wieder über 400 Knospen und Blüthen getrieben, nachdem dasselbe auch vor drei Jahren, wenn zwar in weniger Fülle, geblüht hatte und steht dennoch hest fePn ’dürfte" e$°nbclt unb @tdtfc nt4t "ach, was letzteres besonders eine SelteiK Mainz, 2. Juli. Rach dem Verlauf, welchen die aerichtliche llnterfnrfMinA- ber angeblichen Mordaffaire bei Mombach bis jetzt genommen bat, )u fÄ ficb bie Sache für die Angeschuldigten wesentlich günstiger gestalten als man anfänglich glauben konnte, indem die gemachten Erhebungen bie Möglichkeit nicht ausschließen daß der anfänglich vermißte und später im Wallgraben als Leiche aufgefundeve Bae/ ist D^urch die H a2l8 ^nfenntnifj des Weges in den Graben gestürzt
dnb 5apr^itvl ^"gehabte Ortsbesichtigung konnte nicht constatil t werden
daß Baer in -> Wasser geworfen worden, Hwar fand man auf dem Wall? unfpr« W°s "s eine jerftampfte St-ll-, btefdbe kann aber ebenso gu, von anderer' Udache hn^^bnpn nir ''^ort er Märten die Angeschuldigten übereinstimmend, daß sie das ihnen zur Last gelegte Verbrechen nicht verübt, sie hätten allerdings Den Baer f’Si 0CpSet t, Jbn über bann auf ber Brücke liegen gelassen Ln Folge des Ortsbesichtigungsbefundes sind bereits zwei der Verhafteten wieder in Rreihrk fLroorbe5-unb wird gegen bie beiden Anberen die Anklage nicht auf Mord sondern auf schwere Körperverletzung erhoben werben. ' ’ nDcrrt
, ( Frankfurt M., 2. Juli. Gestern Nachmittag wurde vor dem ^aunusbabn- Hofe ein lunges, in Schwarz gekleidetes, sehr hübsches Mädchen von einem älteren «Verrn unb feinem Sohne festgenommen unb nach einer heftigen Scene veranlaßt in einer Droschke Platz zu nehmen und ihnen nach ihrem Hottl zu folgen. Unter Bei.
Baugesuch des Gastwirths Johannes Spieß
Geländes.^ (5WcnDcrcinö ^tzen um käufliche Ueberlaffung städtischen
Ueberschreibung eines Erbbegräbnisses.
Ausbau ber Ostanlage.
Die Errichtung einer Badeanstalt.
Telegraphische Aepeschen.
Wolsf'S telegr. Corrcspondenz. Bureau.
Berlin, 2. Juli. Se. Majestät der Kaiser arbeitete während der gestrigen Rachmitlagsstunden einige Zeit adern und machte bann eine gemeinsame Spazierfahrt mit Ihrer Majestät ber Kaiserin. Im Laufe des heutigen Vormittags nahm Sc. Majestät einige Vorträge entgegen unb arbeitete fobann mit bem Cioilkabinet.
.., Berlin, 2. Juli. Die „9torbb. Ztg." antwortet auf bie in verschiedenen Blättern erschimkne abfällige Kritik über die Paßmaßregel in Elsaß-Lothringen folgendermaßen: Die Einverleibung Elsaß-Lothringens sei eine strategische Erwägung gewesen, ein Schutz gegen etne französische Invasion. Der Eindruck, baß bie Vogesen die Grenze hüben, müsse vertieft, die Wirkung verschärft werden. In dieser Richtung wirke ber Patzzwang, wenn auch noch nicht ausreicheub. Weitere Maßregeln werben folgen unb bauern muffen, wenn die Loslösung Elsaß-Lothringens von Frankreich systematisch er- ^ebt werben soll Das beutsche Reich laufe ben Elsaß-Lothringern nicht nach, sonbern Folgen ein Jlim der Grenze ohne Ansehung ber baraus entstehenben
— Der Unterstaatsfekretär Herrfurth ist zum Staatsminister und Minister bes Innern ernannt.
t . Berlin, 2. Juli. Die Akademie der Künste beging heute Mittag die Trauer- Anwesend waren der Kultusminister Goßler, die Geheirn- ^de.Greiff, Schone Wehrenpfenmg und Zöllner, die Generäle Strubberg, Grolinann mrd fast Oer gefammte Senat. Nach ber Executirung bes Trauermarsches aus dee ?hPrnPf?p°n~Bbetboven hielt Jordan die Rede, in welcher er dem Schmerze hiP fMpf*i*?bf?eta& ben ""?>s Sohnes eines Helden Ausdruck gab. Beide werde tPHftif ?p^w 1 Ct§; änsammenfaffen. Alsdann folgte eine Lebensgeschichte und Charak-
b ? .P/rewiglen. Die zwei Kräfte, die den Kaiser geleitet, seien im Stande^ auch tränen bie^der b” m°‘ettc: "®'e mtt
M si? m ?r und fünf Uhr kamen zwei französische Offiziere der Pariser Garnison hp/inÄi^^our'-bois über bte deutsche Grenze, riefen vier in der Stäbe auf dem Felde | s ^°tn bfr "N orddeutschen" namentlich aufgeführte) Bewohner Rezonvilles befragten dieselben nach den Namen der umliegenden Ortschaften sowie sbe\b CLl3Cn Verhältnissen. Sie sagten zu denselben: „Ihr werdet seit 1871 sehr
gang. Die Aufstellung sämmtlicher mit bem „Hohenstaufen", sowie infolge der Sckn!?- verwehung über England beförderten Ausstellungsgüter ist bereits in vollem @anae
w^der Vorbereitung zweifellos am weitesten. Daß Deutschland offi' ziell bethelligt unb so zeitig am Platze ist, rief in Melbourne sichtlich einen guten (?in d^uck hervor. Die Aufnahme in ber Kolonie ist eine sehr entgegenkommend? hip fn- I wohl bei ber Raulnzuweisung, wie auch bei dem Transport der Güter in die Aus- I st-llungsg-b-.ub- bd b-m Verhalten der Zvllbehörben ,u Tage trat " b‘E WÜM '"rück a^ vb bas
wsau »? -SS
madjiifllcn der Babn mit den Lintencammtssionen tn KarlSrub/mh «'n Dtc Mitangeklagte Ehefrau des Dietz ist beschuldigt thrcin Ebem-^e
durch di-Thal Beihilfe getcistct zu haben, InbZm fic mit bem Äet‘v b« r?n iSfi(Alb Regierung verhandelte und bei der Absendung der Nachrichten bnlf h"?.. n geklagte Appell endlich ist beschuldigt, bie $1=6 bd ber äblenbmta6 *b r
"utzt und die Auszahlung des Geldes an Dietz vermittelt ferner de!Eschfn^rübef"n"' a-rlheilien Eanzlisten Eabannes Beihilfe zum ^andesveriath geleistd zu haÄ Der
'S 373 Abs. 2 C.-P.-O. unb 8 76 Abs. 2 St.-P.-O. herbeizuführen, nehmen wir Veranlassung, Ihnen die Befolgung nachstehender Grundsätze anzuempfehlen:
1) Soll ein öffentlicher Beamter des Großherzogthums über Umstände, auf welche sich seine Pflicht zur Amtsverschwiegenheit bezieht, als Zeuge ober als sachverständiger Zeuge (8 379 C.-P.-O.) in einer Civilsache vernommen werden, so hat bas Proceßgericht in Ansehung ber nieberen Diener und auf Widerruf angestellten Beamten bet deren unmittelbar vorgesetzten Behörde, in Ansehung ber Communal- beamten (einschließlich ber Angestellten ber Provinzen und Kreise) bei ben Provinzial- birectionen unb Kreisämtern, in Ansehung aller übrigen Beamten bet bem für ben betreffenben Beamten zuständigen Ministerium bie nach 8 341 C.-P.-O. erforberliche Genehmigung einzuholen.
Dabei sinb unter jufammenfaffenber Darstellung ber Sachlage bie Thatsachen, über welche ber Beamte als Zeuge vernommen werben soll, anzuführen unb erforberlichen Falles bie betreffenden Akten anzuschließen.
2) Soll ein öffentlicher Beamter des Großherzogthums über Umstände, auf welche sich seine Pflicht zur Amtsverschwiegenheit bezieht, als Zeuge oder als sachverständiger Zeuge (8 85 St.-P.-O.) in einer Strafsache vernommen werben, so hat
a. im Dorberettenben Verfahren unb bei unmittelbaren Ladungen durch ben e-taatöanroalt (8 321 Abs. 2 St.-P.-O.) ber Staatsanwalt;
b. währenb ber Voruntersuchung ber Untersuchungsrichter;
o. währenb bes Hauptoerfahrens der Vorsitzende des Gerichts die Genehmigung der vorgesetzten Behörde ber Beamten in gleicher Weise wie nach Nr. 1 bad Proceßgericht in Civilproceßsachen einzuholen.
3) Soll-ein öffentlicher Beamter bes Großherzogthums in einer Cioilproeeßsach? ober in einer Strafsache als Sachverstänbiger vernommen werden, so ist derselbe in ber Labung auf bie Bestimmung bes Abs. 2 des 8 373 C.-P.-O., bezw. Abs. 2 des 8 76 St. P.-O. ausmerksam zu machen; außerdem ist darauf Bedacht zu nehmen, oaß, dringende Fälle ausgenommen, zwischen ber Ladung zur Vernehmung und bem Vernehmungstermin ein Zeitraum verbleibt, welcher bem als Sachoerstänbigerr gelabenen Beamten gestattet, bte Entschließung seiner vorgesetzten Behörde einzuholen, falls er ber Ansicht sein sollte, seine Vernehmung tonne ben bienstlichen Interessen Nachtheile bereiten.
4) Entstehen bei einer Behörbe Zweifel barüber, ob die Ablegung des- Zeug- I niffes des Beamten dem Wohle des Reiches ober eines Bundesstaates Rachlheil bereiten | würbe (8 341 Abs. 2 C.-P.-O., 8 53 Abs. 2 St.-P.-O.), bann ist bie Entscheidung des für ben oetreffenben Beamten zustänbigen Ministeriums einzuholen."
Ä"5&Ä ^^°d-°-°rd„eteu-Sitzung am
2: Die Abha°L^d^^LffAN.7Mbu''^"-
»Äw'ra'*S 3ak°b H°u'-r dahier um Erlaubntß zum SIÄÄÄ'**™ Bvd-nb-uutzung unb des
Das Einquartierungswesen.
Verpachtung ber Wieseckböschungen.
Das Begiegen ber Straßen.
Besprengung ber städtischen Anlagen.
OueC^afferUHiinö, hier Gesuche um Anschluß an dieselbe.
RNnkanal^^^ " ®a“ Erlaubntß zur Herstellung dneä


