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Dragoer, 30. Juli. Das deutsche Geschwader passirte um 8 Uhr 10 Min. die Kjoege-Bucht. Das KöntgsschiffDanebrog" mit dem Könige von Dänemark kommt soeben in Sicht. , , .

Dragoer, 30. Juli. Die KönigsyachtDanebrog" mit dem dänischen Ge­schwader und die KaiseryachtHohenzollern" mit dem deutschen Geschwader passirten Uhr Morgens Dragoer.

Kopenhagen, 30. Juli. Als beide Geschwader sich einander näherten, begaben sich der König und der Kronprinz mit einer Schaluppe an Bord desHohenzollern", wo ihnen der Kaiser entgegenkam und den König und den Kronprinzen auf das Herz­lichste durch Umarmung und Kuß begrüßte. Der König und der Kronprinz kehrten nach kurzem Aufenthalt an Bord desDanebrog" zurück, worauf die Weiterfahrt hier­her erfolgte.

Kopenhagen, 30. Juli. DerDanebrog" kehrte um 1035 V. zurück und der Hohenzollern" traf um 11« V. hier ein. Auf der Kommandobrücke stand Kaiser Wilhelm in Admiralsuniform mit dem Bande des Elefantenordens. Alle dänischen Schiffe und Forts begrüßten den Kaiser mit Geschühsalven und alle Schiffe warm in Flaggengala. Die Musikcorps spielten die Nationalhymne und die Mattosen riefen Hurrah. Die Privatdampfer und das ganze User warm von Zuschauern angefüllt, welche den Gaff mit sympathischen Zurufen begrüßten. Auf mehreren Privatdampfern wurde die Nationalhymne gesungen. Der Kaiser begab sich in der Schaluppe der Hohenzollern" zur Landungstreppe, wo er den König, den Kronprinzen und die übri­gen Prinzen begrüßte; dann eilte er die Treppe hinauf, wo die Königin, die Kron­prinzessin und die Prinzeß Waldemar den Kaiser erwarteten. Der Kaiser küßte der Königin die Hand und begrüßte die Kronprinzessin und die Prinzessin Waldemar, und ließ sich darauf die dänischen Minister, die anwesenden Hof- und Staatswürdenträger, das diplomatische Corps, dm Vertreter des AusslellungscomitS's Grafen Frysenborg, den Präsidenten des Landsthing, den Rector der Universität, den Vorsitzenden des Ge­meinderaths und den Geheimen Regierungsrath Lüders aus Berlin vorstellen und schritt dann mit dem König die aufgestellte Ehrencompagnie ab. Darauf erfolgte, während das Musikcorps den dänischen Fahnenmarsch spielte, die Abfahrt nach Alna- lienborg, wohin die Königin vorausgefahren war. Im ersten Wagen saßen zwei Adju­tanten des Königs, dann im sechsspännigen Galawagen mit Vorreitern der Kaiser und König, während zwei Kammerherren zu beiden Setten ritten. In weiteren Wagen folgten Prinz Heinrich, die Kronprinzessin, die Prinzeß Waldemar, drei Brüder des Königs, die Prinzen Wilhelm, Julius und Hans, Graf Bismarck, General Kauffmann und das gesammte übrige Gefolge. Als der Kaiser in Amaltenborg etntraf, wurde die Kaiserflagge aufgezogen. Der ganze Weg von der Zollbude, die Promenade und Lange­linie entlang bis zum Schlosse warm von vielen Tausenden von Menschen besetzt, die den Gast mit sympathischen Hochrufen begrüßten. Nach der Ankunft im Schloß fand ein Dejeuner statt und darauf ein etnstündiger Besuch der Ausstellung.

Kopenhagen, 30. Juli. Auf der Fahrt nach und von der Ausstellung em­pfing Kaiser Wilhelm fast ununterbrochen sympathische Kundgebungen der Bevölkerung, wiederholt warfen Damen Blummbouquets in den Wagen. Im Ausstellungsgebäude, wo der Kaiser sich längere Zett auch mit dem Krtegsmintster unterhielt, überreichten deutsche Aussteller ein prachtvolles Bouquet.

Bei dem Galadtner saß Kaiser Wilhelm zwischen dem König und der Königin von Dänemark, daran schlossen sich die übrigen Geladenen. Gegen Schluß der Tafel brachte der König einen Trinkspruch aus, indem er sagte:Ich danke Ew. Majestät für dm ehrenvollen Besuch, der mir und meinem Lande zu Theil geworden ist, und trinke aus vollem Herzen auf das Wohl des Kaisers, der Kaiserin und des ganzen Kaiserhauses; Seine Majestät der deutsche Kaiser lebe hoch!" Die Musik spielte die Preußenbymne. Der Kaffer dankte für den herzlichen Empfang und trank auf das Wohl des Königs, der Königin und der königlichen Familie, worauf die Musik die dänische Nationalhymne anstimmte. Beide Toaste wurden deutsch gesprochen.

Paris, 30. Juli. Eine Versammlung von 4000 stttkendm Erdarbeitern beschloß, bei Floquet gegen die Anwendung von Truppen gegen die Strikendm zu protesttren; zugleich wurde erklärt, die Verantwortung für die Zusammenstöße am Samstag treffe allein die Polizei. Die Versammlung ging ruhig auseinander. Vormittags versuchten Trupps von Strikendm an verschiedenen Punkten der Stadt die im Gange befindlichen Arbeiten zu hindern, die Bauplätze sind jedoch sämmtlich von^Polizei und Truppen bewacht. Von ernsteren Zwischenfällen verlautet nichts. Der Strike droht ein allge­meiner zu werden, heute sind ihm 400 Mtnenarbeiter in Villars beigetreten.

Paris, 30. Juli. Anläßlich der Enthüllung einer Statue des Generals Meunier fand gestern in Tours im Saale des Theaters zu Ehren Floquet's ein Banket mit 350 Theilnehmern statt. Einen Toast des Maire von Tours erwidernd, brachte Floquet einen Trinkspruch aus auf die alte Armee, welche Frankreich Ruhm erwarb, und auf die neue, welche Frankreich Zuversicht einflöße und ihm dm Frieden sichere.

Paris, 30. Juli. Eine Versammlung strikmver Erdarbeiter von Chateln (De­partement Loire) beschloß, ihre Forderungen aufrechtzuerhalten. Es herrscht hier leb­hafte Erregung.)

TourS, 30. Juli. Auf den von Seiten des Präsidenten des radikalen Clubs ausgesprochenen Wunsch bezüglich der Trennung der Kirche vom Staate ersuchte Floquet, der Regierung Vertrauen zu schenken.

Nom, 30. Juli. Kaiser Wilhelm antwortete telegraphisch auf den Glückwunsch des Papstes:Wahrhaft bewegt von der Theilnahme Eurer Heiligkeit anläßlich der Geburt Unseres Sohnes, bitten Wir, den Ausdruck der Dankbarkeit für den neuerlichen Beweis aufrichtiger Zuneigung entgegenzunehmen."

Petersburg, 30. Juli. Der König von Griechenland ist in Pawlowsk an- gekommm.

Lokales.

Nieste«, 31. Juli. Tagesordnung für die Stadtverordnetm - Sitzung am DlMuerStog de« 2. August 188«, Nachmittags 4 Uhr.

1. Die Gießmer Jahrmärkte.

2. Die Umpflasterung in den Neumbäuen.

3. Die Erhöhung der städtischen Trottoirs.

4. Gesuch des Hch. Noll und Ehr. Euler III. um Anlegung einer Gosse vor ihren Häusern am Hamm.

5. Marktordnung für die Stadl Gießen.

6. Die Straßenbeleuchtung.

7. Die Quellwasserleitung.

8. Unterhaltung der städtischen Anlagen.

9. Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben des Realgymnasiums Gießen für 1887/88.

10. Straßmherstellungsarbeitm am Wirth Spieß'schen Hause in der Neustadt.

11. Baugesuch des Gerbermeisters Louis Lotz.

12. Den Abzugscanal in der Marburgerstraße an dem Buchhändler Roth'schen Hause.

13. Das Gäßchen zwischen den Häusern des Advokaten Kohlermann und Buchhändler Roth.

Niesten, 31. Juli. Die heute zur Ausgabe gelangte Nr. 8 der Verwal­tungsblätter hat folgenden Inhalt:

1. Entscheidung Großh. Oberlandesgerichts in Darmstadt, in Sachen der Wittwe L. L. zu Gießen und Consorten gegen den Rentner L. B. und Ehefrau zu Gießen wegen Erbschaft.

2. Entscheidung Großh. Verwaltungsgerichtshofes, betreffend Beschwerde der Elisabethe Specht, geb. Eller, von Rhein-Dürkheim wegen Entziehung ihres Allmmdgenusses.

3. Oeffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Rheinhessen vom 30. April 1888.

4. Oeffentliche Sitzung des Prooinzialausschusses der Provinz Oberhessen vom 16. Juni 1888.

Abonnements auf die Verwaltunasblätter nimmt die Expedition des Gießener Anzeigers entgegen und zwar für die Abonnenten letzteren Blattes zum ermäßigten Preise von 50 H pro Quartal.

|| Der durch die Aufführungen des Lut her fest spiels erzielte Reinertrag beträgt 4000 Ji. (Die in Braunschweig stattgehabten 15 Aufführungen desselben Herrig'schen Lutherfestspiels haben bei einer Einnahme von rund 20,000 JL einen Ueberschuß von 5800 ergeben).

Verwischtes.

Odenhausen (Lahn), 30. Juli. Trotz des unfreundlichen Wetters war das «e Missionsfest gut besucht; die hiesige Kirche war übersüllt. Professor ottschick von Gießen predigte in sehr warmer, gedankenreicher und die Herzen und Gewissen anfassender Weise über die Nothwendigkeit, die Ziele und den Segen der Arbeit in der Heidenmission. Missionsinspector Prof. Plath von Berlin erstattete in höchst gelungener und sehr ansprechender Art Berichte übes Manches von dem, was er im .Laufe dieses Winters und Frühjahrs selbst in Indien, Jerusalem und Rom gesehen und miterlebt. Beiden Rednern fühlte sich die Festoersammlung zu hohem Danke verpflichtet; es war ein ungemein anregendes und befriedigendes Fest. Die Collecre für die Kelchs-Mission (Indien) betrug hundert Mark.

/X Mainz, 30. Juli. Bezüglich des von Homburg o. d. H. flüchtig gegangenen Postassittenten Haag macht das hiesige Poltzeiamt durch Plakatanschlag bekannt, daß es feststeht, daß der untreue Beamte am 24. d. Mts. hier in Mainz war und seinen bei dem 88. Infanterie-Regiment dienenden Bruder aus demHardenberg" aufgesucht hat. Alsbald nach dem Turnen der Truppenabtheilung, bei der der Füsilier Haag stand, begab dieser sich im Drillichanzug mit seinem Bruder aus der Kaserne und Beide sind seil dieser Zeit von hier verschwunden. Die Polizeibehörde nimmt an, daß sich die Brüder Haag in einem hiesigen Kleidergeschäfte neue Anzüge gekauft haben und daß das Wechseln der Kleider wahrscheinlich in einem hiesigen Hotel stattgesunden. Das Polizeiamt erbittet etwaige Anhaltspunkte. Auf die Verhaftung des Postdiebes ist eine Belohnung von 750 JL gesetzt. (S. Notiz aus Homburg).

Eine beharrliche Selbstmörderin ist eine hiesige 70jährige Greisin gewesen. In vergangener Woche wurde sie durch die Dazwischenkunft ihrer Angehörigen einmal von dem Erhängen und ein zweites Mal von dem Ertränken abgehalten. Gestern ist ihr ihr Vorhaben gelungen: in einem unbewachten Moment hat sie sich auf dem Speicher erhängt. Ihre Angehörigen fanden sie als Leiche.

In der Nähe der Ingelheimer Aue wurde gestern die Leiche des jungen Mädchens geländet, das vergangene Woche bier gemeinschaftlich mit ihrem Bräutigam in den Wellen des Rheins freiwillig den Tod gesucht hat.

Aus dem Rhetngau, 30. Juli. In einem Garten in Mosbach wurde von der Untersuchungecommission jetzt auch ein Reblausherd ermittelt.

+ Homburg v. d. H., 30. Juli. Die Belohnung von 750 JL, welche die Oberpostdirectton zu Frankfurt a. M. auf die Ergretiung des Postdefraudanten Haag gesetzt hatte, ist bereits verdient worden. Der Durchgänger wurde in Basel von einem Grenzbeamten abgefaßt. Er hatte nur wenig Geld bei sich, so daß die Annahme berechtigt erscheint, daß fein Bruder mit dem größten Theil des Raubes nach Amerika entkommen ist. Heute Morgen traf Haag schon unter Escorte in Frankfurt ein.

Homburg, 26. Juli. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestetn Abend während des heftigen Gewitters. Ein Bauersmann Namens Hirsch von Kirrberg kam gerade noch mit einem Wagen Heu in das furchtbare Wetter. Sein ihn begleitender 12jähriger Sohn ging zum Schutze gegen den Wind und Regen neben dem Wagen her. Ein hestiger Windstoß warf den Wagen, als sie an eine Biegung der Straße in der Nähe von Ktrrberg kamen, plötzlich um, den Jungen unter dem Futter begrabend. Hilfe war bald zur Stelle, als man aber den Knaben zum Vorschein brachte, war er bereits erstickt. Der Vater mußte seinen todten Sohn auf dem Rücken nach Hause tragen.

Frankfurt, 30. Juli. Kein Tag vergeht ohne daß über unfern neuesten Silberdieb Bergmann weitere Mittheilungen in die Oeffentltchkeit gelangen; es beginnt sich ein förmlicher Sagenkreis um den interessanten Einbrecher zu bilden. Vieles von dem, was erzählt wird, ist jedenfalls wahr, Manches ist aber auch erfunden. Daß Bergmann in seinen Bekanntenkreisen gut gelitten, ja sogar gern gesehen war, theilte ich schon mit, nicht aber daß seine Intimität mit einzelnen Personen so wett ging, daß er sich mit ihnen associren wollte. Neuestens wird erzählt, Bergmann habe die Absicht gehabt, sich mit einem Brauer zu verbinden; seinen Theil der Einlage habe er freilich erst zusammenstehlen müssen, denn baares Geld habe er nicht viel besessen. Es wurden ca. 80 JL bei ihm gefunden und in seiner Behausung 50 Flaschen feinen Weins. Neu ist ferner, daß Bergmann seine Wohlhabenheit in Bekanntenkreisen auf sein Glück in der Lotterie zurückgeführt habe. Die launische Glücksgöttin muß ihm allerdings schon ganz riesig hold gewesen sein, wenn er einmal in einerSilberlotterie" 80 000 JL gewonnen hat. Viel Geld scheint er nicht in Händen behalten, sondern sich darauf verlassen zu haben, daß, wenn er keinen Mammon mehr besitze, Andere haben würden und diesen Andern hat er's denn redlich abgeholt, wenn ihm welches fehlte. Den richtigen Namen des Gauners kennt man immer noch nicht, auch weiß man über seinen Heimathsort noch nichts Zuverlässiges. Während man noch vor einigen Tagen glaubte, der Pseudo-Bergmann stamme aus Ostpreußen, heißt es jetzt, er stamme aus derberühmten" Langner-Gegend, aus Schlesien. Ob das richtig ist, wird erst der Verfolg der Untersuchung ergeben. Uebrtgrns soll Bergmann immer noch tapfer leugnen und nur das zugestehen, was gar nicht abzu- schütteln ist. Trotz seines reftgnirten Wesens ist die Polizei außerordentlich vorsichtig. Er wird sorgfältig bewacht und Abends mit einer Kette geschlossen. Unsere Polizei thut gut daran, lieber etwas zu viel als zu wenig Vorsicht aufzuwenden, damit aus Bergmann nicht ein zweiter Langner wird. Bei Bergmann ist die Gefahr des Ent­weichens eigentlich noch größer als bei Langner, da man ihm nachsagt, daß er ein vortrefflicher Turner sei, der sich bet seinen Einbrüchen mit Vorliebe der Blitzableiter, Kandel, Gerüste rc. als Hülfsmittel bediente. Von Pseudo-Bergmann sind inzwischen zahlreiche Photographien angefertigt und versandt worden. Von seiner Concubine ein gelungenes Conttefet zu erlangen, ist bis jetzt noch nicht gelungen; dieselbe verschließt, sobald sie merkt, daß man sieverewigen" will, hartnäckig die Augen oder schneidet Grimassen. Viel nutzen wird ihr das freilich nicht, denn mag sie das Verbrecheralbum schmücken oder nicht, sie wird der gerechten Strafe nicht entgehen, sofern die Unter­suchung auch für sie Belastendes zu Tage fördert. Ehe das saubere Pärchen vor Gericht steht, dürften wir übrigens 3 Monate älter sein.

Frankfurt, 30. Juli. Aus Groß-Karben wird ein entsetzliches Unglück gemeldet, bei welchem wiederum die Unvorsichtigkeit die Urheberin war. Einem Passagier des Frühzuges war der Regenschirm entfallen unb zwischen die Räder gekommen. Während noch der Zug an der Station Groß Karden hielt, entstieg der Reisende dein Coups, um sein Eigenthum unter dem Wagen heroorzuholen. Als er eben hinfaßtc, setzte sich der Zug in Bewegung, der unvorsichtige Mann wurde erfaßt und auf det Stelle getödtet.

Heute Vormittag traf die erste Locomotive für den Dampfbetrieb auf bet Frankfurt-Eschersheimer Lokalbahn am Eschenheimer Thurm ein. Dieselbe stammt aus der renommirten Fabrik von Henschel & Sohn in Cassel. Dieselbe ist 60pferbig. Der Dampfbetrieb wird nun wohl bald beginnen. Der heutige Tag wurde mit Montirungsarbeiten verbracht.

Heidelberg. Der VII. internationale ophthalmologische Congreß wird hüt vom 8. bis zum 11. August tagen. Außer den drei von Anfang an festgesetzten Referaten ist eine große Zahl von Einzeloorttägen angemelbet, nämlich 24. Der Preis der Festkarte ist auf 16 Mark ober 20 Francs festgesetzt. Auch werben Damenkarten, bas Stück zu 5 Mark, ausgeqeben. Die allgemeinen Versammlungen finben in det Universitätsaula statt. Das Vergnügungsprvgr imm beftebt in verschiebenen Divertisse­ments in ben reservirten Räumen des Museums, bent Stabtgarten unb der Schloß- wirthschaft. Am letzten Tage, 11. August, ist eine Neckarsabn unb bei ber Rückkunft Schlvßbeleuchtung. Am 1. September wirb bas 50jährige Doctorjubiläum bes Pros, ehern. Kopp an ber hiesigen Universität begangen.

Hannover, 28. Juli. Die Versammlung deutscher Feuerwehrmänner ha> heute mit Eröffnung ber bamit oerbunbenen Ausstellung in bem großen Gesellschafts­garten in Bella Vista hier ihren Anfang genommen. Hannover hat zum Empfang del etwa 3000 Fremden ein festliches Klcib angelegt. Die Ausstellung zeigt nicht nut Feuerlösch-Maschinen, Geraihe u. s. w-, wie sie gegenwärtig hergestellt werben, sondern ! bringt auch bie Entwicklung bieses Fabrikationszweiges seit ungefähr 50 Jahren zur j Ansicht, unb ber Beschauer erkennt baraus recht klar bie frühere Unvollkommenheit de» ? Kampfes gegen das Feuer. Zu der bedeutenden Vervollkommnung der neueren Kamp ' * mittel haben die Fenerwehrmänneroersammlungen viel beigetragen, und auch diese