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einzureichen oder von dem Beitritt neuer Mitglieder Anzeige zu machen; viel­mehr ist nur das Ausscheiden von Mitgliedern der Aussichtsbehörde oder der von derselben errichteten gemeinsamen Meldestelle anzuzeigen.

Im deutschen Eisenbahnverkehr tritt der Mangel einheitlicher Frachten und Gebühren-Bestimmungen für die Viehbeförderung fühlbar hervor, weil die auf den verschiedenen Landesbahnen bestehenden verschiedenen Bestimmungen hierüber zu den mannigfachsten Weitläufigkeiten und Schwierigkeiten Veranlassung geben. Der ständige Gebührenausschuß hat fich nebst den deutschen Bahnen mit dem Gegenstände eingehend beschäftigt und der eigens bestellte Unterausschuß des erstern Anträge zur Einführung empfohlen, denenzusolge die Frachtberechnung für Viehbeförderung nach dem Flächenraum des zum Versandt benutzten Wagens nach den betr. heutigen Grundpreisen berechnet werden soll. Darnach wird die bestehende Frachtberechnung für halbe Wagenladungen abgeschafft, außerdem noch eine ganze Reibe Einztlbestimmungen beantragt. Sämmtliche Anträge bedürfen zunächst der Zustimmung des ständigen Ausschusses und dann noch der Geneh­migung der Hauptversammlung der deutschen Eisenbahnen.

Die obersten Landes'finanz»Behörden find durch Bundesraths-Beschluß ermächtigt worden, für westindischen Honig Privat-Transitlager ohne amtlichen Mitverschluß zuzulaffen, wenn ein Verkehrsbedürsniß dasür anzuerkennen ist.

Oesterreich.

Innsbruck, 18. Juli. Der deutsche Kaiser ist heute Abend um 9 Uhr hier wohlbehalten eingetroffen, am Bahnhofe vom Statthalter Wittmann empfan­gen und nach demTyroler Hof" geleitet worden. Die Bevölkerung begrüßte den Kaiser mit sympathischen Zurufen. Einen osficiellen Empfang hatte der Kaiser abgelehnt. Die Abfahrt von Bregenz war um 4 Uhr 25 Min. erfolgt. Von Mainau bis Bregenz gab auch das Erbgroßherzogs-Paar dem Kaiser das Geleit aus dem Verdecke des SchiffesWilhelm", woraus die Begegnung des Kaisers mit dem Prinz«Regenten Luitpold stattsand. Der Kaiser, der Prinz- Regent und die badischen Herrschaften nahmen dann den Thee ein.

Arankreich.

Paris, 19. Juli. Senat. Der Kriegsminister Ferron legt die Vor­lage, betr. die versuchsweise Mobilifirung eines Armee Corps vor und beantragt die Dringlichkeit. Nachdem daraus zweimal mit zweifelhaftem Resultate abge­stimmt worden, wird die Dringlichkeit mit 137 gegen 92 Stimmen erklärt. Die beiden von der Deputirtenkammer bereite angenommenen Gesetzentwürfe Ferron's, betr. die Bildung neuer Kavallerie-Regimenter und die Reorganisation der In­fanterie, werden vom Senate gleichfalls angenommen.

Deputirlenkammer. D6lisse bringt einen Antrag ein, die Regierung zu ermächtigen, während der Abwesenheit der Deputirtenkammer alle Maßregeln zu treffen, welche zum Schutze der einheimischen Industrie gegen die Einfuhr des deutschen Alkohols nothwendig seien. Die Dringlichkeit wird erklärt und der Antrag der Zoll'Commission über wiesen.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Corresponderrr-Brrreair.

Wien, 19. Juli. DieWiener Abendpost" schreibt: Der innigen Freundschaft gedenkend, welche die beiden Katserhöfe und deren Reiche segensooll verbindet, begrüßen dre Völker Oesterreich-Ungarns mit Freude den Beherrscher des befreundeten deutschen Reiches auf österreichischem Boden. Für den Aufenthalt des kaiferlichen Freundes und Gastes empfinden wir doppelt warme Segenswünsche, da ihm vergönnt war, nach den Tagen des Unwohlseins wieder das österreichische Alpenland aufzusuchen. DasWiener Fremdenblatt" begrüßt gleichfalls den Kaiser Wilhelm als Friedensfürsten und allver- ehrten Freund und Bundesgenossen des österreichischen Monarchen.Oesterreichs Volker werden mit sympathischer Theilnahme den Kurverlauf verfolgen, welcher von segensreicher Einwirkung auf die kostbare Gesundheit des greisen Herrschers fern möge."

an irr ' 10. Juli. Kaiser Wilhelm traf um 1 Uhr Nachmittags in bestem Wohlsein ein und nahm das Diner hier ein. Die Abfahrt nach Gastein erfolgt um 41/2 Uhr. ö

Bad Gastein, 19. Juli. Kaiser Wilhelm ist Abends 71/4 Uhr wohlbehalten Zier elngeUofien. Ein officieller Empfang war verbeten, nur der Statthalter Thun, Bürgermeister Straubinger und der Ortspfarrer waren im Vestibüle oes Badeschlosses zur Begrüßung anwesend. Gastein ist festlich geschmückt. Die Kurgäste em­pfingen den Kaiser mit enthusiastischen Kundgebungen. Der Kaiser erschien wiederholt am Fenster.

, ... Innsbruck, 19. Juli. Der deutsche Kaiser begab sich Morgens vomTyroler rum Bahnhose, auf dem Wege von einer dichtgedrängten Menge ehrerbietigst begrüßt. Auf dem Bahnhofe sprach der Kaiser dem Siatlhalter Dank für den Empfang aus, bestieg darauf, die auf dem Bahnhofe Anwesenden huldvoll grüßend, den Salon­wagen und fuhr um 9 Uhr ab.

cv Bern, 19. Juli. Nach hier eingegangenen Nachrichten sollen bet Besteigung der Jungfrau sechs Touristen verunglückt sein, die Nachforschungen nach denselben seien bis letzt vergeblich gewesen.

19.,3uH. Heute Nachmittag feuerte ein von Metz ankommender Reisender tm Zollsaale aut den Polizeicommissar Reoolverschüsse ab, von denen zwei drang in^die Wandachten Arm und einer in die linke Seite gingen; ein Schuß Das Unterhaus nahm die Regierungsvorlage in Betreff

Gewährung kleiner Pachtguter an Bauern in erster Lesung an.

, ~ Die diplomatische Correspondenz über Egypten umfaßt den Reitraum vom

4. November 1886 bis zum 17. Juni 1887. Aus derselben sind folgende ActmL hervor,»heben: 3» einer britischen Note an Rustem Pascha wird erklärt, daß England oerlange bte DtfupaHon burd) die britischen Truppen länger sortdauern zu lassen als nothwendig sei- die Beendigung der Okkupation sei aber erst festzusetzen bis die bereits bekannten Bedingungen gesichert seien. Eine Depesche Lord Salisdurp's vom is Tf' enthält die Instruktion au Sir H. Drummond Wolff für seine Mission n Konstantmopel, worin es heißt, das Ziel der Mächte und Englands se" die Nem tralistrung Egyptens; England müsse sich dabei Vorbehalten, die durch Opfer Englands H9/ aufrechtzuerbalten; England müsse im Falle von Ilnorb-

nungen das Recht der Intervention in Egypten behalten, aber es werde hiervon nur ber zwingender Rothwendlgkeit Gebrauch machen. Die Pforte bezweifelte daß die ^^^^f^rung bezüglich der Eapitulattonen zustimmen würden und'verlangte ^Mtzung einer emiährigen Frist zur Räumung Egyptens von britischen Truvmn und Ersetzung der britischen Üfficiere in der egypttschen Armee durch türkische. Der darauf folgende Depeschenwechsel betrifft den Vertragsentwurf über die Neutralisiruna Egyptens, wofür die Pforte eine größere Geneigtheit zeigte, sowie die Zaherna* der Räumung Egyptens durch dre britischen Truppen zu bildenden eannZn W°lff °°llte die Zahl aus 10,060 Mann festgesetzt wiffen^während ' Pforf- 7,ne Erhöhung der Heeresziffer au, 12,000 verlangte. Gegen die Bezeichnuna Neutrnrt- fatwn Egyptens" wurden vom Sultan »ebenten erhoben und Wolff ersetzte dos .Neutralisation" deßhalb durch den v°,u Sultan verlangten Ausdruck TerrO^.o Sicherheit" Von der Pforte wurde endlich auch Widerspruch erholen gegm d °Be - Gewalten ^^'nanzrathe bet der egyptrschen Regierung und gegen die ihnen gewähtte»

^onKott; 19. Juli. Unterhaus Fergusson erklärt, die Unterhandlungen 6e- re,f§ die Rattstkation der egypttsch-turktschen Convention rückten jetzt nicht vor^es sei

Lokales.

Gieße«, 20. Juli. Das sechste Abonnements-Eoncert bringt uns außer der seither gewöhnten Militärmusik einen Theil Streichmusik und »war selben eine Novität ersten Ranges. Es kommt zur Aufführung die Subii?.,^ Ouvertüre" von Siegfried Ochs, welche zur 500jährigen Jubelfeier der Univ^ Heidelberg von genanntem Autor componirt worden ist und mit unserem mnr/Ik Eoncert die dritte Aufführung erfährt (das erstemal in Heidelberg, dann Berlin rc; akademie) und zum drittenmal in Gießen). Dem Meisterwerk, welchem die > Alt Heidelberg du feine" sowieEine feste Burg rc." zu Grunde liegen, dokum^? Siegfried Ochs, der sich durch die Bearbeitung des Volksliedes'S kommt ein geflogen" jedem deutschen Ohr zugänglich gemacht hat, als vollendeter 6omponiffl Meister des Jnstrumentirens. p nqt

Außerdem folgt ein Wagner-Theil, in welchem uns das Vorspiel zu Trauermarsch a. d. Götterdämmerung, eine große Fantasie a. d. Walküre und?' Tannhäuser-Ouverture zu Gehör gebracht wird. Da die vorzügliche Ausführuna 2 Wagnermusik unserer Capelle hinlänglich bekannt ist, machen wir ein mufitliebenU Publikum auf diesen uns morgen bevorstehenden Kunstgenuß ganz besonders mit merksam. uu'-

auch eine Wiederaufnahme derselben in Kurzem nicht wahrscheinlich Drumn.^^ cm übergab der Königin die Ratifikation nicht, daher könne dieselbe auch^n gezogen werden. Die Frage wegen Zustimmung zu der Wahl des Prinzm vn» entstehe für dre Stgnatarmachte erst, wenn der Sultan dieselbe fanctionirt hnb/' butg(

Gestern erfolgte ein Zusammenstoß zwischen den Panzerschiffen a Devastation" bei Portsmouth.Devastation" ist stark beschädigt und muß inm»!?? mouth an Dock gehen. B m Ports

Montevideo, 19. Juli. Der Minister des Auswärtigen demissionirte t f Garcia Lagos wurde zu seinem Nachfolger ernannt. ' ^Ibefofe

Vermischtes.

Darmstadt, 18. Juli. Auf dem Felsenkeller des Herrn Fay hat sich beut, ein entsetzlicher Unglücksfall ereignet, indem ein sogen. Sattelfaß in's Wanken aen,! und auf zwei Arbeiter fiel. Der 19jährige Peter Pfeifer aus Bierbach i. O roeltS heute seinen Geburtstag feierte und deßhalb gestern seine Eltern in seiner HeimM besucht hatte, wurde von dem schweren Faß förmlich zerquetscht und war sofort tobt Der andere Arbeiter, dkamens Wilhelm Herzog aus Bayern, kam mit starken fiaut- verletzungen und einem zerquetschten Daumen davon.

Aus dem Großherzogthum. Die Beilage Nr. 20 des Großb. Hessisch«, Regierungsblattes enthält eine Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwafiuna der Wittwen- und Waisenkasse der Volksschullehrer vom Jahre 1885/86 betreffend Nach dieser belaufen sich die Einnahmen auf 388 181.28 JL, welche sich wie folgt zusammen setzen: Von Gebäuden und Grundstücken 130.60 JL, Antrittsgelder 8216 jähriu.' Beiträge 102 465 Jt, Kapitalzinsen 37 033.53 M., Zuschüsse von Großh. Rentamt Gießen 53.57 JL und aus den Provinzialschulfonds 90 000 verschiedene Einnahmen 2945.58 je, Kassenvorrath 144 678.14 JL, Ausstände aus vorderen Jahren 658 86 jl zurückempfangene Kapitalien 2000 JL Die Summe der Ausgaben betraat 203 339.07 JL und kommen hiervon auf die Rubriken: Zurückbezahlte Antrittsaelda und Beiträge 495 07 JL, Pensionen 195 487.54 JL, Kasseverwaltung und Rechnunas: führung 4664.61 JC, Nachlässe und uneinbringliche Posten 140 JL. verschiedene Aus­gaben 511.59 JL, Steuern und öffentliche Lasten 40.26 JL., neu ausgeliehene Kapitalien 2000 JL Dre Gesammteinnahme mit der Gesammtausgabe verglichen ergibt einen Rest von 184 842.21 JL, welcher in 728.36 .X liquidirten Ausständen unb 184113.85 JL baarem Vorrath besteht, welcher jedoch theils bei der Rentenanstalt zu Darmstadt depomrt, theils zu Ausgaben für 1886/87 verwendet wurde. Das verzinsliche Kapital­vermögen der Kasse betrug Ende März 1885 895 621.49 dt und das Immobiliarver­mögen repräsentirte einen Werth von 4450 JL Während des Jahres 1885/86 wurden zuruckempfangen 2000 JL und neu ausgeliehen ebenfalls 2000

Groß-Eichen, 17. Juli. Ein bedauerlicher Unglücksfall trug sich vorgestern . ucachmittag in der 9tähe unseres Ortes zu. Die Knaben Zulauf und Weizel gingen zusammen nach dem Walde, um Erdbeeren zu suchen. Unterwegs beschäftigt sich der 6jahrige Zulauf damit, von dem Rande des im Felde gelegenen Steinbruchs, an welchem sie vorüber kamen, Steine in die Tiefe herabzuschleudern, wo sich eine JJltnjt Wasser angesammelt hatte. Weizel hatte sich von seinem jüngeren Gefährten entfernt uno als er denselben eben zum Weitergehen aufforderte, sah er ihn in den Steinbruch strirzen. Der im Felde beschäftigte Großvater des Zulauf eilte auf das Geschreibes Weizel herbei, leider jedoch zu spät. Er konnte nur den leblosen Körper aus dem Wasser ziehen.

., R^ainz, 19. Juli. Die hiesigen Lokalblätter bringen heute Abend in ver­schiedener Darstellung die ebenso überraschende wie wenig glaubwürdige Mittheilung, daß man unter den aus dem Elsaß und Lothringen stammenden Truppen der Garnisonen Mainz und Kastel eine Verbindung mit der französischen Patriotenliga ermittelt habe, ritach den von uns eingezogenen Informationen ist an der Nachricht soviel richtig, daß letzter Tage tn den hiesigen und Kasteler Easernen, in welchen Elsässer und Lothringer liegen, Durchsuchungen stattfanden, deren Resultat war, daß man bei 4 Soldaten französische Lieder und allerlei Papiere in französischer Sprache fand. Die 4 Soldaten öeinfteUen in das Militärgefängniß nach Mainz verbracht. Wie wir hören, gab Anlaß zu den Casernendurchsuchungen die Thatsache, daß ermittelt worden, daß mehrere elsaß-lothringische Soldaten an einem bestimmten Tage in einem bestimmter total hier regelmäßig zusammenkamen und sich bei diesen Zusammenkünftm mit der Abstngung französischer Lieder befaßten. Alle anderen Mittheilungen in der Sache sinl mu.der größten Vorsicht aufzunehmen, zumal über die Untersuchung, da sie von dem Militärgerichte geführt wird, so gut wie nichts in die Oeffentlichkeit dringt.

1 itt. T t wird gemeldet: Heute Nachmittag mS

,^h^ vegab sich der Thierbandiger der Böhme'schen Menagerie in den großen Löwen- kafig, um mit den Thieren die tägliche Dressur vorzunehmen. Das eine derselben geberdete sich unbändig und schlug ihn mit der Tatze nieder. Nun begannen auch du anderen über den Darniederliegenden herzufallen, um ihn in der gräßlichsten Weise z« zerrleischen. Nur der Geistesgegenwart der Frau Böhme ist es zu verdanken, daß der- selbe noch lebend aus dem Zwinger gezogen wurde. Sie warf nämlich Fleisch in bei Käfig und mit der Hilfe herbeigeeilter Niänner wurde der Aermste fast nackt aus dem Zwinger gezogen. Derselbe wurde durch die Freundlichkeit des Herrn Schuhfabrikantei ^Que in dessen nahe Wohnung verbracht, wo er verbunden wurde. ßinct

-r11,, 6 zufolge ist der verunglückte Thierbändiger Herr E. Schöpfer, genannt ^iniHo , am 16. d. M. seinen gräßlichen Leiden erlegen. Ueber 100 Bisse und Kraß.

k ^*ie Bestien dem armen Manne beigebracht, die zwar im Einzelnen nityi todtlich, icdoch in ihrer Gesamrntheit verhängnißooll werben sollten. Herr Schöpf war der Schwiegersohn der Frau Böhme.

Aus Franken, 15. Juli. Eine Anzahl Professoren, Aerzte und Capitalistem es werden die Herren Bankier Seuffert, Hofrath Professor Dr. Schönbom unto Professor vr. Leube in Würzburg, dann Hofrath Streit, der Pächter der ME« Kalmen, sowie Brunnenarzt Dr. Scherpf in Kissingen genannt haben eine Acticn. gesellschast gegründet, um nach dem Beispiele des schwedischen Arztes Dr. Zander ün-i Jiutalt für mechanische Heilgymnastik (Massage rc.) in's Leben zu rufen. Das^ctlem kapital ist vorerst auf 200,000 JL bemessen und werden Jnhaberscheine ä 1000^ aus gegeben. Die Anstalt selbst soll vom 15. Mai bis 20. September in Bad Ktssinge» die übrige Zeit in Würzburg sich befinden.

Heilbronn. Die hier erscheinendeNeckar-Ztg." bringt nachstehenden w I merkenswerthen Artikel:Die vom hiesigen Gewerbeverein gebildeteCommission ! Gewerbeschutz »welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Publikum über den wahr« I Werth der zahlreichen von auswärts in hiesigen Zeitungen erscheinenden großartige I Anpreisungen von billigen Maaren aufzuklären, hat eine Sendung der neundings oc>. I Hamburg, Altona, Wien und anderen Städten angekündigten Bettfedern zur Pro ir I kommen lassen. Von der Firma Schliemann-Kähler in Hamburg wurden 9 Psuiv I neue, reine, gute Bettfedern für 6 JLU bezogen. Nach dem Unheil der Sachvei-» ständigen bestehen diese Federn nicht etwa aus Gänse- oder Entenfedcin, sondtir stammen von Geflügel der verschiedensten Art ab. Sie zeigen nicht eine einzige pei- jenigen Eigenschaften, die man bei uns angute" Bettfedern in Beziehung auf Gewtc^