Einzelbild herunterladen

Haarwasser v. Retter, München

1989

HESS3

Wiener Hof.

Vorläufige Anzeige

Auf ihrer Concert-Reise wird die Capelle dcS 1. Schlefischen ; aren-Regiments Nr. 4 auch Gießen berühren und Samstag ! aa Nroaramm aussübren. <>439

Neue Grünkern

KLeiderkattune «7

5400

5466

Ferd» Drebes

Marktplatz 21.

Lindenplatz.

5471

Steinhauerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit,

II n ff ff tt

tr ff ft ff

ff ff ff rt n

?u 42 Pfg. pr. Mir.

Julius Klippstein

Großh. Ortsgericht.

Lüdeking.

. 327,20 401,80 209,40 128,10

53.05 3106,15 vergeben

Beding­

sollen im Submissionswege werden.

5479] 3000 bis 4000 Mk. gegen absolute Sicherheit, zu 5% verzinslich, öuf brei bis vier Jahre zu leihen gesucht.

Offerten werden eub L. L. 3 durch die Wb. d. Bl. bef.

Bauarbeiten.

Die zur Veränderung des Haupt­eingangs und Instandsetzung des Fayadenputzes am Anatomiegebäude zu Gießen erforderlichen Arbeiten,

Husaren-Regiments-- -....

und Sonntag ein gewähltes Programm ausfuhren.

Wegen vorg. Saifon verkaufe meine noch vorrathigeu ächtfarbigcn

welches statt Oel ob- Pomade täglich gebraucht, das Haar bis m's höchste Alter glan­zend, geschmeidig und Scheitel haltend macht, die Kopfhaut von allen Unreinigkeiten, Schuppen 2c., befreit und dadurch die Thätigkeit der Kopfhaut und Haarwurzeln erhöht.

Zu haben um 40 H und 1,10 bei I. H. ^uhr, Sonnenstraße, Gießen.

Wärmegrade der Lahn und der Luft

nach Recumur gemessen am 20. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17 Grad, Luft im Schatten 16 Grad.

L. Ehr. Rübsamen.

nämlich:

Maurerarbeit, veranschl. zu JL

' 5473] Nene Kartoffeln werden ver- !

I kauft. Kaplansgasse 5. l

Pläne, Voranschlag und ungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis zum 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind.

Gießen, den 20. Juli 1887.

Großh. Kreisbauamt Gießen.

Walter. 5460

Zur Haarpflege!

Von unübertroffener Wirkung ist das vom königl. Staatsministerium u. Ober- medicipalausschuß geprüfte u. genehmigte, sowie von allen Autoritäten begutachtete

Bekanntmachung.

Bau- u. Nutzholz- verfteigerung

im Licker Gemeindemald.

Mittwoch den 27. d. M, Vormittags 9 Uhr beginnend, sollen im Licher Gemeindewald 57 Stämme Eichen-Schnittholz mit 55,28 Festm- Inhalt, sowie ca. 130 Festm. Eichen-Bauholz von 1935 Ctm. mittlerem Durchmesser u. 2 bis 10 Mtr. Länge unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht wer­denden Bedingungen öffentlich ver­steigert werden.

Die Zusammenkunft ist am Hatten- röder Vicinalweg vor dem Walde.

Lich. den 18. Juli 1887.

Großh. Bürgermeisterei Lich Walz. 5450

Tüchtige solide Cigarren- macker finden in «.»er b.-- figen Fabrik dauernde und lohnende Beschäftigung.

Näheres in der Exped. 54b4x

hastig geworden wie die Fabrikanten. Sie brauchen nicht mehr kostspielige unverkäuf­liche Meisterstücke anzufertigen, können ebenso wie der ungeprüfte Fabrikant gelernte und ungelernte Arbeiter beschäftigen, können sechs und mehr verwandte oder nicht ver­wandte Handwerke nebeneinander betreiben und auch Fabrikate verkaufen, die sie gar nicht selbst gefertigt haben. Aber die Gewerbefreiheit hilft nicht Allen und ist Vielen unbequem, sie bringt nicht blos Licht, sondern wirft auch Schatten. So ist man denn daran, es wieder einmal mit dem Zwange und der Bevormundung zu versuchen.

In Oesterreich hat man vor 4 Jahren wieder mit dem Befähigungsnachweis angefangen und was ist die Frucht? Die neueste Nummer desOesterreichischm Ökonomist", Nr. 26, beschreibt in einem Aufsatze unter dem Titel:Vom Be­fähigungsnachweise" einige wichtige Erfahrungen der letzten Jahre. Danach zeigt sich als Frucht der Einführung der Befähigungsnachweises in Oesterreich, und zwar als stark heroortretende Erscheinung: der Kampf der befugten Gewerbtreibenden unter­einander, der nicht mehr einzeln, sondern in Masse von Handwerk gegen Handwerk geführte erbitterte Streit um die sogenannten Gewerberechte. Man nennt dasRegelung der Gewerbe", obwohl nur Unkenntniß und Selbsttäuschung es so heißen können. Manche bestehende Gewerbegenossenschaft betreibt diesen Kampf mit einer Energie, als ob sie ihn als ihren Hauptzweck ansehen würde und bet mancher neugebildeten Genossen­schaft ist er fast das erste Lebenszeichen, die auf seine Erfolge gesetzte Hoffnung der Anreiz, welcher die Abneigung gegen den Beitrittszwang überwinden helfen muß. . . . Sollte sich einmal, so schließt der Verfasser, die Einsicht Bahn brechen und sie muß es daß auf diesem Wege doch nur blutwenig zu erreichen, eine durchgreifende und definitive Regelung des Umfanges der Gewerbe jedoch mehr als je ein Ding der Unmöglichkeit ist, dann werden voraussichtlich die Gewerbtreibenden von dem auf­reibenden Bruderkampfe abstehen. Dann wird aber auch der Befähigungsnachweis in ihren Augen seinen Werth verloren haben, weil er sich ihnen als eine zwar Vielen hinderliche, Wenigen aber förderliche Einrichtung enthüllt und namentlich weil er sie in der eitlen Hoffnung auf dieRegelung der Gewerbe", auf eine Abgrenzung der Gewerberechte, so wie Jeder sich dieselbe von seinem Standpunkte eben wünscht, getäuscht haben wird." ____________________

Biiigesi a« Ito» Hotel zum deutschen Haus. Vollständig neu hergerichtet.

Bei mässigen Preisen gute und reelle Bedienung. Reine Weine.

4952 C. Weher, Weinhandlung.

Allgemeiner Anzeiger.

Ortskrankenkaste Gießen.

Donnerstag den 26. Juli d. I.:

ordentliche Generalversammlung

Abends V29 Uhr Restauration Postkeller bei Schütz.

Tagesordnung.

1) Abnahme der Rechnung von 1886.

2) Ergänzungswahl des Vorstandes.

3) Statutenänderung.

Die gewählten Vertreter der Arbeitgeber, ebensowohl die Vertreter der Arbeitnehmer werden dringendst gebeten, ihren übernommenen Pflichten durch pünktlichen Besuch nachzukommen. ^stand ° "

' DieRegelung der Gewerbe".

her Gewerbe" ist für viele Handwerker unserer Tage eine Zauber- , , um unliebsame Erscheinungen ver Cvncurrenz und Pfuscherei wieder

'Sie glauben, daß einige neue Gesetzetzparagravhen. wenn auch nicht * 2x9 doch einige gute Seiten derselben zuruckiuhren wurden. Sie uber-

m " äi der Staat selbst schon vor der Einführung der Gewerbeireiheit die mel= en Ordnungen des G-w-rbelebens langsam z--st°ren half weil er von gMili-nkN . Weltwirthschaft dazu gezwungen wurde. Obne daß der

^ndwttstrs^an^Ä"merkie, erthciUe der Staat schon seit zwei M-nsch-na tern «ne dm* der anderen an Handwerker auf dem Land- und an Fabrikanten IN s sfnbt welche fcchs und mehr Gewerbe auf einmal fabrikmäßig betrieben, ohne dcr Swdt, wetche techs unv m-m $ic concessionirte Großindustrie

SaÄ der neuen Freche« und das Kl-inhandwerk siecht- dahin in da alten H-dund-nheit. Jetzt sind doch wenigstens auch die Handwerker ders-lben^Frechelt^th^

Samstag den 23 Juli,

Nachmittags 2 Uhr,

werden auf hiesigem Ortsaericht die den Ag. Fdch. Planks Erben gehörigen Grundstücke:

Nur IX Nr. 47: 1712 Mtr. Acker auf der großen Weide,

o IX Nr. 48: 725 Mtr. Acker daselbst versteigert.

Gießen, Juli 1887.

t ro. zu stellen gewohnt ist. Zur Füllung von guten Betten ssMi-itat, Abgang . gjtinbeften zu verwenden und es ist daher nicht »u viel diese F-dern mcht > verausgabte Geld als nutzlos ausgegebcn bezeichnet puptet, diese F-dern sehr schlecht gereinigt sind und sich me - mit Blut

MU kommt noch, °°b enthaltende Federn darin vorstnden 1° daß es

><fittkt- und Standpunkte aus fraglich erschemt, ob dl-f- Federn dircct

um gesundhcltspolizcit ) $titmaterial verwendet werden dürfen. Dl- ganze Sendung 'V-ball- zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt und es ,st dadurch in der Gewerbebau , fid) DOn ^r Richtigkeit des Gesog en zu überzeugen ^bumann G-legcnhett S-il bilbetl| in welchem D-ihaltniß diese billige

cth tzch n hieftgen reellen Geschäften gebotenen steht und außerdem noch sich

S-«- m entscheiden, ob nicht durch Anpreisung derartiger Waare das

idai die Frage zu e^rtun0en gxtüufcht wird. Di- Commission für G-w-rb-fchutz. HlMUiUN 1*1

5.1 Dt. F. Gatter. - h am 12 Juli der Regierungspräsident v. Diest, 311. ^«ss-jberfötfter Passow ein, um sich an Ort und L-telle über die Mdrath Wus°nd u d D f D-rtilgung des dort ausgetretenen, so höchst gesähr- M-l ,u verstand brn, 3(^ronbunfl $u bringen sind. Zunächst wurde laut der ll*ch,K°l°r°b°kaft 'n z Wirklichkeit um diesen Käfer handelt und ein .jrn A*^ftÄ i>Wff«n ist; es wurde aber auch ferner -stg°st°llt daß einen Bezirk von etwa 12 Morgen eingenommen Hal und daß er --Mb- sch°u eine z vorhanden ist. Die Pächter der Grundstücke gestehen omigsims schau i-n drittmJ-h« varyan^ Gefährlichkeit gekannt. Oberförster il* auch zu, «awn id)On uor io Jahren dl- V-rtligungsarbelt-n m

ki'iew aus Se''.r(b Beieitet hat, wird auch im jetzigen Falle dieselbe leiten. Er

H Mh-im bei S* ge cb.£ ebung des verseuchten Ackers durch Frauen ab-

°>u ^ 'lj?v^um dadurch das Verbreitungsgebiet genau festzustellen. 'Rachdem di-f- firden ru lass , sollen Q Kgvtoffelpflanzen dieses Bezirkes ge ammelt, mit

aibe", "Äf unbVrbrannt roerten. Darauf soll der Acker bis zur notblg-i, T-es- getränkt und verbrEl- $enio[ getränft werden. Vor zehn Jabr-n Hai lj,fltÄrenm und Tränkmittel Petroleum verwendet, da fid) aber herausgesteUt bat

Äcker durch diefe Behandlung auf lang- Zeit -rtragsunfahfg gemacht wird, Hal °?? ür d'-smul eben zum Benzol gegriffen._______________

Forcellan. und Glaswaaren decorirte Kaflee-Service von 5 an, 0310

-B-B « »rl Put»» Bahnhosftrahe.

Buckskins \

in allen Qualitäten, sowie Stoffe für Waschanzüge empfehle zu außerordentllch i billigen Preisen. Anfertigung nach Maß unter Garantie guten Paffens. j 5376 Julius mipatem, Andenplah;

Grrhesßslht Eisenbahnen.

Wir bringen hierdurch zur Kenntniß Publikums, daß mit dem 1. September !.J. der Tarif für die directe Befor- 1-rrung von Leichen, Fahrzeugen und libenben Thieren im Main-Neckar-Ober- krfsifchen Verkehr vom 1- Ium 1880 Mangels Frequenz außer Kraft gefetzt Wird-

Gießen, den 20. Juli 1887.

5456 Großherzogliche Tirectton.

Ausgebot.

Die Lieferung des Bedarfs an Menagebedürfniffen für das untenge- > mannte Bataillon vom 1. October 1837 Ibis Ende October 1888 foll im Wege ! des öffentlichen Ausgebots vergeben ? werden. Angebote mit der Aufschrift J Angebot aus Lieferung von Menage- ; bedürsniffen" sind verschlossen und ; portofrei bis spätestens den 29. Juli j d. I, Vormittags 8 Uhr, an das ; untengenannte Bataillon einzureichen. \ Die Eröffnung findet an vorbemerktem \ Tage Vormittags 11 Uhr, durch die ; unterzeichnete Kommission statt.

Die Liesenmgsbedingungen können : aus dem Bataillons-Bureau Lud- wigsstraße 30 täglich während der Bureaustunden eingefeyen und Ab­schriften gegen Erstattung der Schreib­gebühren bezogen werden. 5454

Gießen, den 19. Juli 1887.

Die Menage-Kommifsion des Füsilier-Bataillons 2. Gr. Heff. Jnf.-Regts. (Großherzog) Nr. 116.