Vermischte».
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Zu demselben hatten sich die Spitzen der
Stud. Sior brachte einen mit
Universität» - Chronik.
Amtliche Professor der philosophischen Fakultät der Universitär Gottmgen, vr Karl Klern, ist m gleicher Ergenschaft in die philosophische Fakultiu der Universität Berlin, d^ ordentliche Professor in der philosophischen Fakultät der frtlfCrtDtr‘ ^bisch, in gleicher Eigenschaft in die philo-
sophlsche Fakultät der Universität Göttingen versetzt worden. Professor Lexis ist als ordentlicher Professor für Nattonaloknnomie an die Universität Göttingen berufen, wird sein Amt aber erst mit dem nächsten Wintersemester übernehmen
~ . Dom Jubiläum zu Heidelberg ist ein Ueberschuß von etwa 36,800 Jt übrig geblieben, wovon 4000 für das dortige Schesiel-Denkmal und 2000 jU mr Beschaffung eines Ehrenaeschenks für Professor Hoff in Karlsruhe, den L?stlAschen Veranstalter und Leiter des Festzugs, verwendet werden sollen, während der Rest dem Stlldtrath zur -instw-ll.g-n Verwaltung und bcreinstigen Verwendung zu geme n- nutzigen Zwecken nut Zustimmung des Bürgcrausschusses überwiesen werden soll Der Betrag von 10 soll als Grundstock für das 1000jährige Jublläum der Universität verzinslich angcleg werden. Derselbe wird bis dahin auf ungefähr 2 Millionen angewachsen sein - Mit oben erwähnter Zusendung von 4000 ist nunmehr der F°nds für das Heidelberger Scheffel-Denkmal aus 25,620 M angewachsen Er hat SmeTwÄ bk Ünne6men lä6t' ba6 di° Ausführungen ba d in Angriff
Senheruttgen derart durchzufahren, daß die Infanterie-Bataillone für die Kriegsstärke jederzeit in sich gleichmäßig ausgerüstet sind.
gez. Wilhelm.
_________________ Bronsart v. Schellendorf.
Reichstag.
E. R. »erlitt, 17. März 1887.
Der Präsident erbittet die Autorisation, Sr. Majestät dem Kaiser zu dessen Geburtstage die Glückwünsche des Reichstages in einer Adresse und event. mündlich darzubringcn. Die Autorisation wird erthetlt.
Zur Berathung steht der Gesetzentwurf betreffend die Unfallversicherung der Seeleute.
Abg. Schrader (dfr.) will trotz der schweren Bedenken gegen die Vorlage nicht zu deren Ablehnung kommen, sondern nur heroorheben, wie notywendig eine gründliche Berathung derselben und wie wünschenswert es sei, daß vor der endgültigen Beschluß- sassuna den Interessenten, Rhedern und Schiffsleuten noch Gelegenheit gegeben würde sich über die Vorlage zu äußern.
Staatssecretär v. Bötticher widerlegt verschiedene Bedenken des Vorredners und wünscht, daß ein brauchbares Gesetz zu Stande kommen möge, indem er betont daß dasselbe kein politisches, sondern ein wirtschaftliches Interesse Hervorrufe, für welches alle Parteien ein Herz haben.
. _ .. Abg. G e b h ar d t (natlib.) theilt den Wunsch, daß ein Gesetz zu Stande komme, bas die Interessen der Rhederei nicht schädige, den Seeleuten aber die Vorteile der UnfallveMcherung gewähre.
(Zentrum) beantragt Ueberweisung der Vorlage an eine Commission von 28 Mitgliedern.
., .,, Abg. Wo ermann (natlib.) ist der Ansicht, daß den Seeleuten gegenüber nicht dieielben Principicn zur Anwendung gebracht werden dürfen, wie gegenüber den anderen Industriezweigen auf dem Lande; es hätten andere Prtnctpien zur Geltung gebracht werden muffen. _ Zu berücksichtigen sei, daß bei der Rhederei die Art des Betriebes Nch sehr schnell andere; die gedrückte Lage derselben beruhe auf den größeren Betriebs- koften bei den neueren Einrichtungen.
Geh. Reg.-Rath v. Woedtkc tritt für die Richtigkeit der in der Vorlage an- gegebenen Zahlen ein. ö
Nach einer zustimmenden Bemerkung des
9« ™aIXa6JI = ^iil6 lcons.) wird die Vorlage an eine Commission von
28 Mitgliedern zur Vorberathung verwiesen.
®auar6®HCiOt8t *** itfk ®cratbun8 beS Gesetzentwurfs über di- Unfallversicherung der
.. . Abg. vr. Barth und vr Schrader (dfr.) bemängeln vornehmlich, daß nicht die betreffenden B-rufsg-noss-nschaften der Prämienhohe gemäß die Risiken festsetzcn, sondern dritte Personen. '
Staatssecretär v. Böttcher erläutert die Gründe der von der sonstigen Unfall- geietzgebung abweichenden Bestimmungen.
Der Gesetzentwurf wird an die nämliche Commission verwiesen, der der Gesetzentwurf über die Unfallversicherung der Seeleute zugewiesen wurde. ö
, . ^Aste Sitzung Freitag. (Abänderung des Reichsbeamtengesetzes; Gesetzentwurf betr. Ausschluß der Oeffentlichkeit bei Gerichtsverhandlungen.)
§P’8 U*b»inb.ig' «ibt's Märzenstaub, ^rt fläppern, der ist nicht taub, Ist s Märzenbier stark, so wird sich's ieinen Daß viele Nebel im März auf teigen
?ind grad von Nordost, So bringen die vierzig Märtyrer Frost, Wenns an St. Gertrud fest gefriert, Zu große Hitze uns nicht genirt.
^iffche und tanzen die Mücken,
„GreizeVTa^gdblatt"^mmi^9^dz^^^. b^^b-8 k8stliches^ Inserat besindet sich lm unbemittelten Frauen oder Männern'unevm.miL L-u."' " bcfannt- daß wir tir-ndc können sich am 14. ds. Mts Vormittöas^n^, t6,icrauf Reflec-
H-rmann Schultz- u. Sohn, ZahnartisKn ta @?d$ ” 9 W Ubr' M un§ melbm- jungen Gräfin Ma?ia statt'^Dte Dam?ballm bie Bermählung der bestellt, darunter -in Brautkleid um Preise von "ir 12,000° Fr!
Erdbeben eilte das reizende Mädcb-n 'Tot»/,*-« ?r" ^,u hie erfic Kunde von dem und übergab di- für ihre Toiletten widerrief die Bestellung
weißen^BaftsM-id?zum SUtar.^ tincm °°»"ihr °s!lbstan"-f-rtigt-u^n?achen klingende ©e^id^te^^me^et^bi^Vu^'eine^g^rteber°@oe?ette 9feirf^
Telegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Correspondcnz - Bnreau.
Berlin, 17 März Seine Majestät der Kaiser nahm Vormittags militärische Meldungen und hierauf die Vorträge Albedyll's und des Kriegsministers -ntaea-n Nachmittags -rthetlte Allcrhöchstderselbe dem Fürsten Fugg-r - Babenhausen Aud?-n,' unh empfing spater den Erbgroßh-rzog von Oldenburg. Abends findet im kais-r lichen Palais eine große eoirte statt, zu welcher 220 Einladungen ergangen sind . , Abg-ordnetenhaus genehmigte -ndgiltig und unverändert ben Gesetz-
entrourf über die Sekunbarbahnen und sonstige Bauausführungen auf Staatsbahnen und ebenso das V-rstaatlichungsgesetz. Das Haus überwies schließlich den Gesetz- -ntwurf über di- Kantonge angnisse In der Rheinprovinz noch unerheblicher Debatte an di- Gemeind--Commission und genehmigte die Vorlage über st-bend-G-^ll, iv Schleswig-Holstein und durch Auseinanders-tzungsoerfahren begründete gemeinschaftliche Angelcg-nh-it-n m erster und zweiter Lesung unverändert. Samstag kleiner-Vorlage! und die Kreis- und Provmzralordnung für die Rheinlande. 0
pari«, 17. März. Di- meisten Morgenblätter betrachten das Verhalten Bou- langer's gegenüber der Armee-Commission als inkorrekt. Einig- sagen! di- Com- Erl-dtgung b e Wicht'gk-it d-s Zwischensalles und erschwere dadurch desftn
—. Seit heute früh herrscht hier Schneefall; auch aus Toulouse Rimes Mont- pelller und Nordspanien wird Schneefall gemeldet. ' ^ont'
Pari«, 17- März. Soulanger richtete an den Präsidenten der Armee-C»m- mission cm neuerliches Schreiben worin er sein- Achtung vor den Mitgliedern d!r Ä"?bftd,uAXbT\3niÄ «nn^er^e^einjir^nb^aein^fft^L^Ä^^ ieb^Wa5H6STn^%eWH8°eTtfr,W unterftüben unb W, dieses Schreiben »erbi fdjafterä”^e?6tett? roirb Vortnacl^8beme‘ntirt^°rfe^8e^°^^^ »h-rufung d-s Bot- „ , - Ti- heute gewählten Mitglieder der Senats-Commission für die Ercoli-n- Vorlage sind durchweg der Annahme der Kammerbeschlüssc zug-neigt ' L * _ — , D-r Schneefall dauert hier ununterbrochen fort. In Marseille s;.
D-mps-r in Folge des Unwetters äußerst beschwerlich aus unb ein “ ‘ f b
. . Petersburg, 17 Mär,. Beim Dienstagswut bei Wladimir si-l bi, n.n., Äschast-r? b°s K°is°rs aus. Letzterer unte.hielt sich lang-'"St XuWn
Masiau?b"7u'rÜckIuLn. ^8^un» beschloß, ben General Gen« sofort von
ÄÄft b-n Entwurf
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® « b-r ,°°n Frt-bb-rg. Derfelbe" war früherWeM'cr r * *
Zett bettelnd und landstreichend umher und wurdebrXih m.A ? ' •%längere Einmal hat Angeklagter auch mit dem Ächthause^^B kannts^ berelts oster bestraft, der Nähe von Butzbach einen dem Landwitth Iobanne/ffnÄs^^acht, weil er in Strohhaufen in Brand setzte und nach kaum verbüßtes °°o ba gehörigen
fühlte er schon wieder das Bedürfnißin^ das Zuchthausstrafe
14. Februar d. I. zündete er abermals einen in der Gemarkung Ä^^'^hren. Am größeren Haufen Stroh (dem rc. Knabenschuh aebörial^aufgesetzten thüm-r refp. ber ’Jta dem Eig-n-
Angeklagt- hat bie V-rübung ber That beim Betreten sofort cCrwucb§- Der
tretet der Staatsanwaltschaft beantagte fleam benklhen ,^9oto^en- Der Ver- 3«/, Jahren; der Gerichtshof erkannte jedoch auf eine olche vonÄ?^ ^"^ 00,1 .W»!!tÄÄO.Ä'} ;.**■»... kirchen wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg Die Ankl^°^ Ruhl- «-richtsasf-ssor Theobald; di- V-rth-idiLg füh78H-rr^R-cht7-Llt
fnr ^.cr am Montag begonnenen Schwurgerichtssession
sur die Provstrz Rheinhessen sind bereits zwei erwähnenswerthe Fälle zur Aburtbeiluna ^kommen Die erste Anklaae war gegen den 60jährigen Spezereihändler I Claus aus Osthofen gerichte der des betrügerischen Bankerotts angeschuldigt bisher
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der Ludwigsbahn"^i'n stin»°aellri?,7 b^- Direetion hat der Derwaltungsrath
Gesammtbetrage von 100 000 beschlosicn^^ cJa ^^allsaufbesserungen bis zu dem säSssasg ßefperrt£unb®*mSain Folge^einesRmemu^h fEngenist feit gestern Abend wiederum Remorqueurs, wodurch das erst-?- in schräg» Ft8e^‘ffeS ünb eineS gefahren ist. 1 tn 'Präger Richtung im Binger Loch auf-
Abend ^n$ Hülssb?emsir Veim” UefierWeUen ?-?^GeÄi"?^ 6°blImiJ,eridb 9eftcrn wurden ihm beide Arm- abge^br-n D» ,1" un,teF eJnc Maschin- und
mädch-n P^ch?-' aui Rußdorkm b^L- ^d-das Illr/^jährige Schul-
Kind hatte in fein™ Heim sorte in den Monate!? ungerath-ne
feitä -db daß ihr Niemand Veran^asfung zum Hast!" g?b«7höb°e^°^ flBb‘tet’ regeln ausgestellt: P ,Ur ben aJionot mär8 folflenbe humoristifchen Wetter-
Lautenfchläg^1raß!^°hnhaste' to^reidÄTg^
» uL"fL?Ä
Seiet * 0^r?eteÄ”^Än^e^
S glänzenden Verlauf. Zu demselben hatten sich die Sitzen der
Behörden, ^r Stadt - Commandant, sowie das Professoren-Collegium zahlreich ein- "Ä/u- Stud. Vowinkel führte das Präsidium. Stud. Sior brachte einen mit Katter'ZnMntnnir?me”6°Q?uf unseren Heldenkaiser, worauf die Musik die «n äm Ä^t mnenSe ”?n den Festtheilnehmern stehend mitgesungen wurde, n JsKtf l nifl 5,°*^ -u erwähnen der des Herrn Stadt - Commandanten säFe fleroiden^“rbem” ®cifteSftorun9 konnte mit ziemlicher Sicherheit eine Erblichkeit nach-


