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Telegraphische Depeschen.

WoM'S telegr. Eoeeelpondenr-Bnrea«.

Berlin, 10. November. Seine Majestät der Kaiser hatte eine gute Nacht. Er stand Mittags auf und nahm die Vorträge Albedyll's, Perponcher's {unb des Krtegs- minrsters brUegen.^ Berlin lebenden Russen wurde durch Schutzleute eine Liste ruaestellt mit rubricirten Fragen über sämmtliche Geburts-, Familien-, Aufenthalts­und Erwerbs - Verhältnisse, welche auszufüllen und dem rus,rschen Eonsulate einzu­senden ^we|b 10 November. Wie dieWeserzeitung" aus Oldenburg meldet, ist im Grotzh. Schlosse zu Jeoer ein Brand ausgebrochen.

VariS, 10. November. Der Municipalrath von Paris nahm gestern eine Tagesordnung an, worin er den Polizeipräfekten auffordert deni Polize^Jnspektor ab- ruseken, welcher am Dienstag anläßlich der Beerdigung Pottier's zwei Municipalrathe verhaftet hatte, und worin er ferner erklärt, der Municipalrath werde bis zu der erfolgten Absetzung des Inspektors die Prüfung aller von der Poltzelprafektur vor-

_ Die Morgenblätter weisen auf die Schwere des Zwischenfalles hin, hervor- «rufen durch die ,urückdatirten Briese Witton's. Die Malier glauben, bisher komme ausschließlich di- Verantwortlichkeit der Polizeipräfektur tn Betracht. Rouvier hatte «st rn eine längere Conseren, mit dem Poltzeipräfekten und dem G-neralprokurator den oppositionellen Kreisen gibt die Angelegenheit zu heftigen Angriffen gegen das Ministerium und Greoy Anlaß. Man glaubt, es werde eine bezügliche Interpellation in der Kammer eingebracht werden. ,

Varis, 10. November. Der Ministerrath beschäftigte sich heute mit inneren Kragen und den Zwischenfällen, die bei dem Begräbnisse Pottier's vorgekommen waren. Die Wahlen für die Erneuerung des Senats sind auf den 5. Januar 1888 festges^t. Die Municipalräthe werden die Delegtrten am 4. December 1887 wählen. Bei der heutigen Verhandlung im Procetz Eaffarel, welcher der Generalprokurator und Prokurator der Republik beiwohnten, hielt zunächst der Verlheidiger der Limousin sein Vlaidoyer. Derselbe führte aus, die Angeklagte habe ihre hohen Beziehungen benutzt, um Eandtdaten für Ordensdekorattonen zu empfehlen und sich für die von ihr unter­nommenen Schritte einfach bezahlen lassen. Hierin läge kein Betrug; er beantrage de^"^^PariS^10.u§?o'vember. Proceß Eaffarel. Der Anwalt Demange sagte, Eaffarel sei kein Betrüger, sondern ein von Feinden Boulanger's in die Sache hineingezogenes Opfer Auf Mittheilung des Prokurators beantragten vor Eröffnung der Untersuchung wegen des gestrigen Zwischenfalles die Verlheidiger die Vertagung der Verhandlungen. Das Gericht vertagte alsdann die Verhandlung betr. Eaffarel. Die Verhandlung betr. d'Andlau nimmt ihren Fortgang. , m ,

Mehrere Blätter wollen wissen, die Regierung habe beschlossen, den Polizei­präfekten Gragnon abzusetzen. .. . .,

Rouvier begab sich nach der Kammersitzung zu Grevy, um diesem die Vor­gänge in der Sitzung mitzuthellen. t ,

Rom, 10. November. Gestern Morgen Vfo Uhr fand tn tforlt ein lang- anhaltendes Erdbeben statt; zur selben Zeit wurde auch tn Imola ein 15 Sekunden dauerndes Erdbeben verspürt. irz - ... t .

Athen, IO- November. Der ministerielle Prasidentschafts Candidat wurde von der Kammer mit 72 gegen 38 Stimmen gewählt.

Kopenhagen, 10. November: Der Czar tritt die Reise nach Berlm nrcht vor dem 17. d. M. an. ____________

Darmstadt, 11. November. fPrioat-DepescheJ Prinz Heinrich von Preußen, sowie seine Schwester, die Erbprinzessin von Meiningen, reisen heute nach Berlin zuruck.

Die Krankheit des Kronprinzen.

Berlin, 10. November.

Heber das Befinden des Kronprinzen liegen auch heute Morgen keine amtlichen ärztlichen Mittheilungen vor. Dagegen sind mehrere Privatdepeschen eingetroffen, welche leider recht ungünstig lauten. Die beiden von Mackenzie zugezogenen Aerzte, Dr Krause unb Professor Dr. Hchrötter, haben gestern im Laufe des Nachmittags gemeinsam mit Mackenzie eine Untersuchung des Kehlkopfes vorgenommen. Sie baden sich einstweilen bis zu der heute stattfindenden endgültigen Untersuchung und Berathung mit Dr. Schmidt zu Stillschweigen verpflichtet, doch scheint die Beunruhigung des kronprinzlichen Hofes nach dieser ersten Untersuchung noch zugenommen zu haben. Hier in Berlin erwartet man, daß heute Nachmittag die erste zuverlässige Depesche über den fetzigen Befund eintreffen wird. Beachtenswerth und mit unseren bisherigen Nachrichten in Ueberein- stimmung ist nachstehende Auskunft, welche heute die Vossische Zeitung von einer, rote sie sagt, allerersten medicinischen Autorität Hierselbst veröffentlicht:

Das Halsleiden des Kronprinzen wurde in der ersten Zeit von dessen Letbarzt Dr Wegener behandelt, der den Geheimen Medtcinalrath Professor Dr. Gerhardt als eine Kraft ersten Ranges auf diesem Gebiete zu Rathe zog. Professor Dr. Gerhardt führte alsdann die Behandlung etwa sechs Wochen lang mit Dr. Wegener gemein­schaftlich. Dr. Gerhardt war der erste, welcher eine Geschwulst in der Gegend des linken Stimmbandes entdeckte und die operative Beseitigung desselben für dringend geboten erachtete, zumal er gleich Anfangs den bösartigen Charakter der Geschwulst zu erkennen glaubte. Die Beseitigung erfolgte mittelst Glühdrahtes; indessen mußte im Falle der Bösartigkeit der Geschwulst die Neubildung derselben gewärtigt werden. Diese Neubildung trat ein und Dr. Gerhardt glaubte bet der abermaligen Beseitigung, selbst auf die Gefahr hin, das Stimmband zu verletzen, nach Tiefe und Breite so weit opertren zu müssen, als die Geschwulst irgend erforderte. Der Erfolg war wiederum ein guter, ja, der Kronprinz konnte äußerlich nahezu als vollkommen hergestellt gelten, da auch die Stimme ihre frühere Klangfülle fast gänzlich wiedergeroonnen hatte. Der Kronprinz wurde dann in das milde Klima von Ems geschickt, ohne daß jedoch die Aerzte an die dauernde Beseitigung des Hebels fest geglaubt hätten. Sie wollten viel­mehr abwarten, ob nicht in Ems die Geschwulst wieder auftreten werde, was sie als ein sicheres Zeichen des bösartigen Charakters betrachteten, wobei übrigens die Reizungen des Kehlkopies, sei es infolge der Operationen, sei es infolge von Erkältungen, eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielen. Leider bestätigte sich die Befürchtung der Aerzte nur zu schnell. Die Geschwulst wuchs abermals nach und die behandelnden Aerzte, Dr. Gerhardt und Dr. Wegener, waren nicht im Zweifel, daß die Bösartigkeit der Geschwulst eine Operation von außen erfordere.

Es handelt sich dabei nicht eigentlich um die Tracheotomie, da die Operation weiter dringen und zugleich den Kehlkopf spalten sollte. Indessen sind solche Operationen an sich keineswegs besonders gefährlich, sondern verlaufen in den meisten Fällen glücklich, beseitigen auch, wenn rechtzeitig unternommen, das Nebel von Grund.aus. In dieser Lage glaubten die behandelnden Aerzte eine weitere Verzögerung der Operation nicht verantworten zu können und zogen daher andere hervorragende Fachmänner zu, welche einstimmig die Dringlichkeit der Operation und die Bösartigkeit der Wucherung erklärten. Als Spezialist von weitem Ruf und gutem Namen wurde dann auch Dr. Morell Mackenzie berufen. Derselbe glaubte der Geschwulst den bösartigen Charakter abfprechen zu sollen und den wiederholten Nachwuchs auf die angeblich unzureichenden Operationen zurückführen zu dürfen, welche vom Munde aus auch ferner wirksam vorzunehmen er völlig in der Lage sei. Infolgedessen sahen sich die bisherigen behandelnden Aerzte der Verantwortung für den weiteren Gang der Cur enthoben, wenn auch nicht in dem Glauben, so doch mit dem innigen Wunsche, sich in der Diagnose geirrt zu haben und Dr. Mackenzie's Ueberlegenheit anerkennen zu müssen. Dr. Mackenzie über­nahm die fernere Behandlung, und die einzelnen Stadien derselben sind noch in frischer Erinnerung. Leider scheint nach den neuesten Berichten kein Zweifel zu fein, daß Dr. Mackenzie sich geirrt hat. Es ist zwar mcht ausgeschloffen, daß die neuen Schwellungen und Wucherungen einen gutartigen Charakter haben; indessen erklärt schon Mackenzie selbst, das örtliche Leiden zeige einenschlimmeren Charakter"; es scheint sich thatsächlich wieder um den befürchteten Nachwuchs zu handeln. Wäre früher die Operation von außen vorgenommen worden, so wäre die Geschwulst be­seitigt worden, ganz gleich ob sie gutartig oder bösartig war. Dr. Wegener, Dr. Gerhardt und die übrigen zugezogenen Berliner Aerzte glaubten, daß der günstige Augenblick für diese Operation nicht versäumt werden dürfe. Ob die Operation jetzt zu vermeiden und ob sie jetzt mit größerer Aussicht auf Erfolg zu unternehmen ist, läßt sich nach

den bisherigen Mittheilungen aus San Remo nicht beurteilen. Da übrigens jetzt vielfach die seltsame Annahme auftritt, daß Virchow sich in seinem Gutachten über bte ausgeschnittenen Stellen geirrt habe, so ist es nöthig an die Sätze zu erinnern, mit denen derselbe sein Gutachten vom 9. Juni schloß:Der vorliegende Befund geht erheblich über den Befund vom 21. v. Mts. hinaus. In dem damaligen Object waren nur sehr schwache, höchstens annäherungsweise mit den jetzigen in Vergleich zu stellende irritative Veränderungen nachzuweisen; allem Anscheine nach gehörten sie nur der Peripherie des Krankheitsherdes an. Gegenwärtig ist eine offenbar mehr centrale Stelle gefaßt worden. Obwohl diese Stelle eine sehr ausgeprägte Erkrankung erlitten hat, so ergibt doch die gesunde Beschaffenheit der Gewebe an der Schnittfläche ein prognostisch sehr günstiges Urteil. Ob ein solches Urteil in Bezug auf die gelammte Erkrankung berechtigt wäre, läßt sich aus den beiden exstirprrten Stücken mit Sicher­heit nicht ersehen. Jedenfalls ist an denselben nichts vorhanden, was den Verdacht einer weitern und ernstem Erkrankung hervorzurufen geeignet wäre."

Berlin, 10. November. Prioattelegramme auS San Remo bezeichnen die Rückkehr des Kronprinzen nach Berlin als wahrscheinlich. Heute (Donnerstag) finden dort weitere ärztliche ^Beratungen statt. (Wiederholt, wril gestern als Privattelegramm verstümmelt wiedergegeben.)

DreNordd. Allg. Ztg." erhält solgende Mittheilung: Die gestern in San Remo stattgehabte ärztliche Consultation beseitigte leider die Befürchtungen nicht, welche Mackenzie über das Leiden des Kronprinzen neuerdings zum Ausdruck gebracht hat. Die definitive Entscheidung über die weitere Behandlung ist bis nach erfolgter mikro­skopischer Untersuchung ausgesetzt.

Berlin, 10. November. DerReichsanzeiger" enthält eine wörtlich überein­stimmende Mittheilung mit derNordd. Allgem. Zeitung" über das Befinden des Kronprinzen.______________________________

totale!.

Gießen, 11. November. Unter großer Betheiligung fand gestern das Leichen- begangniti des Herrn Prof. Dr. Baltzer statt. Die Studentenschaft, sowie die einzelnen Verbindungen ehrten das Andenken des Verstorbenen durch Kränze mit den betreffenden Schleifen. Den Trauerzug eröffneten die Docenten der Universität, ihnen folgte der Studentenausschuß, die Schüler des Verewigten und die Korporationen der Hochschule. Dieser schlossen sich die übrigen Theilnehmer an.

Nach der Einsegnung durch Herrn Pfarrer Dingeldey sprach der Rector der Universität den Nachruf, in welchem er den Charakter des Verstorbenen und seine hohen Verdienste an der Hand seines Lebenslaufes schilderte. Daraus legte cind. math. Übrig einen Kranz am Grabe nieder im Namen der Schüler.

Der Verlauf der Feier war ein würdiger und entsprach der Beliebtheit und Achtung, dic der Verstorbene allenthalben genoß.

Gießen, 11. November. Die Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen nehmen Montag den 12. December, Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des Herrn Landgerichtsraths Hofmann ihren Anfang.

Gießen, 10. November. Der diesjährige Cyclus dramatischer Vortrage des Herrn Oscar Zack fand gestern Abend mit Gutzkow'sUriel 21 cofta" einen in jeder Beziehung würdigen Abschluß. Das überaus zahlreiche Auditorium folgte mit großem Jnterefse und wir wundern uns keineswegs, wenn die innige Wärme, mit welcher der Vortragende aglrte, sich auch auf sämmtliche Hörerinnen und Hörer über­trug. Wir hatten in den Reden Acosta's, de Silva's> und in den Worten der Judith keine pathetische Declamation vor uns, sondern eine reine tiefempfundene Seelensprache, ein Aufgehen in der Sache, welches unbedingt ansprechen mußte. Jeder Character wuchs zur Ntesengröße und der Schmerz, mit welchem Gutzkow's Held zu kämpfen hat, kam bei dem Vortragenden wahr und voll aus dem Herzen heraus. Zu all diesen Vorzügen rechnen wir noch die Fülle des Organs hinzu, welches Herr Zack meisterhaft in der Gewalt hatte, in Folge dessen er auch die einzelnen Charactere farbenreich wiedergeben konnte. Daß der ganze Vortrag durchgeistigt war, brauchen wir kaum zu erwähnen, schon die Auffassung des Rabbi Ben Akiba liefert drn sprechendsten Beweis dafür. Hoffentlich wird uns öfter Gelegenheit geboten, derartige Vorträge anzuhören. "d-

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nn. Darmstadt, 10. November. Die heutige Sitzung der Landessynode wurde mit Gebet eingeleitet und trat man sogleich in die Berathung des Gesetzes-Entwurfs, die Wahlen zu den Dekanats-Synoden betr. Nachdem die vom Ausschuß beantragten Abänderungen resp. Zusätze Seitens der Synode angenommen, wurde der ganze Gesetz-Entwurf mit allen Stimmen gutgeheißen. Auch in der später stattgefundenen zweiten Lesung wurde das Gesetz ohne redactionelle Aenderungen angenommen. Hieraus vertagte sich die Synode auf unbestimmte Zeit.

nn. Am Dienstag Abend wurde der Bahnwärter Bohl von dem um 9 Uhr dahier eintreffenben Mainzer Zuge unweit der Hammelstrift durch Abfahren beider Beine in der Nähe der Hüften auf der Stelle gelobtet. Bohl muß bei seinem Revisions­gang zu nahe an dem Fahrgeleise des genannten Zuges gegangen sein, wobei ihn die Maschine erfaßte und in zwei Theile schnitt. .

A Mainz, 9. November. Zu der Erweiterung des hiesigen Rochushospltals beschlossen unsere Stadtverordneten heute Abend den Ankauf eines angrenzenden Gebäudes zu dem Preise von 150 000 JL Die Erweiterungsbauten sind gleichfalls zu 150 000 JL taxirt. Gegen diese Erweiterung wurden sowohl in der Presse wie auch in der Stadtverordnetenversammlung lebhafte Bedenken erhoben und zwar weil man einmal eine Vergrößerung eines Spitals in einem dichtbevölkerten Stadttheil für nicht angezeigt hielt und zum zweiten, weil man die Erbauung eines zweiten Spitals tn Der Neustadt in absehbarer Zeit für nothwendig erachtete. Financielle Gründe gegen einen zweiten Spitalbau, wie die Zusicherung ärztlicherseits, daß der Umgegend des heutigen Spitals durch die beabsichtigte Erweiterung keine sanitären Nachthetle erwachsen, waren bei dem oben beregten Beschluß schließlich ausschlaggebend. , ..

sEolonic für Epileptische, Bethel bei Bielefeld.j Der Hilferuf fura j epileptischen Fallsüchtigen des Großherzogthums Hessen im vorigen Jahre ist nicht un­gehört verhallt, die Opferwilligkeit der Einwohner aller Stände hat sich bei gelegenpe t der Hauscollecte in erfreulichem Maße bewährt und der Vorstand sagt allen den Wvvu thätern und Freunden in Stadt und Land herzlichsten Dank, daß sie Barmherzrgte geübt und der Noth abgeholfen haben. ,

Nicht blos unsere bisherigen Zuschüffe für hessische Kranke bis 1885 tm -Betrag von 7000»* sind erstattet, sondern es wurde auch ermöglicht, eine Anzahl von Kranren, bei welchen dies sehr nöthig war, neu aufzunehmen. Bis jetzt sind Krame ou folgenden Orten aufgenommen: Darmstadt (2, ein Landarmer), Lautern (Kr. Ben- heim), Hering (Kr. Dieburg), Steinbach (Kr. Erbach), Offenbach und Neu-Wenv g. Gießen und Allendors, Otterbach (Kr. Alsfeld), Büdingen und Unter-Schmttten, u z- Hausen und Maar (Kr. Lauterbach), Assenheim, Niedereschbach und Ostheim t - Friedberg), Schotten, Mainz, Nierstein, Worms und Weinsheim. Mehreren anv ist die Aufnahme schon zugesagt. t t 0 dne

Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat am 9. abermalige Hauscollecte im hessischen Staatsgebiet beroiUtgi. Hierfür sind n»r dankbar und zweifeln nicht, daß auch die Einwohnerschaft Gießens ihre Lu Theilnahrnr für diese Aermsten aufis Neue betätigen und ihre Gaben, groß oder , uns anvertrauen wird.

sDie Aerzte des Kronprinzen.) lieber die Persönlichkeit der sultation mit Dr. Mackenzie nach San Remo berufenen Aerzte, Professor Dr. g«r aus Wien und Dr. H. Krause aus Berlin, erfährt dieN.-Z.": ^Professor Scdrütter ist, neben den Professoren Bamberger und Nothnagel, Director der dritten meo . Universitätsklinik in Wien und einer der hervorragendsten Laryngologen des> C als welcher er sich seit Langem eines ausgezeichneten Rufes erfreut. Derselbe 1 in den 50er Jahren, war der bedeutendste Schüler von Prsfefsor Turck und va, > wieder viele jüngere Specialisten ausgebildet. Zu letzteren gehört auch v * docent Dr. Krause, welcher in Breslau und Berlin ffudtrt und sich An! ,0. 70er Jahre hier niedergelassen hat. Später wandte er sich nach äßten, roo r Professoren todjrötter und Störck weitere specialisttsche Studien auf beirt <c|tctie Nasen- und Kehlkopskrankheiten betrieb. Nach seiner Rückkehr nach ® Herman»

er noch längere Zeit in dem physiologischen'Laboratonum des W gejitrum Munk in der Thterarzneischule und veröffentlicht u. A. eine Slrbett ube -

für das Kehlkopforgan im Gehirn. Dr. Krause steht letzt am Ende der öOer w