gen. Anstalten geleisteten Dienste schriftlich den Dank der Stadtoerordnetm-Versamm- I hing auszusprechen, findet einstimmige Annahme. — Die in der vorigen Sitzung |
tokslund's echkrs Msh ErtraKt
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»lutarmuE das'mit «alt bT -7 /--ichsucht" und
schwächliche Kinder empfohlen. Da/ neue Mtitel Loe«nn»>^^Eebr«sthran für w>rd bei zehrenden Krankheiten mit beftem SrfoFge mÄWJ
n?obei ausdrücklich zu verlangen: °°n Ed. Loeflunb^in Siuttgatt" ^"""eten.
, , S.~, lEme Mahnung für Frauen und Mädchen.? $on ärztlicher Seit- wirt. °!?tÄs Mahnung veröffentlicht: „Die jetzt beliebten hvchfchnürendeu
™r-Jür d>e wichtigsten menschlichen Organe, be- °5d-rs chad ch für Heranwachsende Mädchen. Von den Hüsten bis unter di? Achseln preffen l'e die Gedärme, Leber, Magen, Herz und Lung-in einer S fcV ft dncn von der Natur angewiesenen Verrichtungen unterdrückt werden 1mn„f?1n8 mnrf,/,er6lnb^t' .»ur Verdauung erforderlichen Dor- und Rückbkwks- 2”|U t»e 8unße wird beim Atbmen gehemmt, sich vollständig auszu-
dehncn -c. Die ersten Folgen davon sind: Gestörter Blutumlauf, mangelhafte Ver- dauung, verdorbene Safte, Blutandrang noch dem Kopfe, Angstgefühl, oft nur die Seltenste ift" ™(“nb ?^rechen, unter denen die Schwindsucht nicht das
S-eltenttc ist. JBtr seine Töchter oder bt< ihm anvertrautcn jungen Mädchen lieb bat sollte sie veranlafsen, der Modethorhcit der hochschnürenden Corfetts zu entsagen und zu den früheren niedrigen Corfetts zurückzugrcifcn, die dem Körper eine freie Haltung fronenn' °°r Druck der Rockbändcr schützen, ohne die Organe ungebührlich ein?
Germ Ls ch r e
” sLebensalter der verschiedenen Handwerkers Aus der Berufsftatistik wurde kur-uch der Procentsatz Derjenigen, welche bei einem Alter von mehr als 60 Jahren ^ ^'ch-'denen Handwerken noch thätig sind, festgestellt und ist man dabei, nach ^ommunalblatt , zu folgenden Resultaten in Procenten gelangt- Spinner 4PV^' Wirker 35,5, Weber 21,7, Böttcher 18, Seilir 17 5 Drechsler 16,8, Korbmacher 16,2, Glaser 16, Schornsteinfeger 15 8 Kammmacker isV Zi-n-n-r-r ".«.Tischler 13,7 Töpf-r 13,6,' Jtu?ferfim?Ä?13 4,Vau“!
Schuhmacher 13, Dachdecker 13, Stellmacher 12,9, Schneider 10 6 Schlosser 12,2, Uhrmacher 12,1, Zeugichmiede 11,3, Sattler 112 Fleischer 10 5 Ror- biere 9 4 Klempner 8,9, Bäcker 8,4, Maler 8,2, Vergolder 8,1 Tape i-rer 8 vCt An M-bIrn°unbM'k zunächst dl- starke Vertretung des Greisenalters unter den Spinnen! Webern und Erkern auffällig. Im Uebrigen sind große Unterschiede in der Ver' 5^“nrg Mtersklassen im Handwerk zu bewirken. Wo dieselbe, wie bei
D^lern, Vergoldern, Backern, Fleischern, Klempnern, eine sehr geringe ist da dürfte quc^ bte ©tnroirrung des Gewerbes auf die Gesundhettsverhäitnisse mit Ivrechen jedoch wohl nicht überall und auck nicht entscheidenddenn e« kaum erklärlich, wie die Tapezierer die letzte Stell? einnehmen könnten W
ift pä oT ^^rherbestimmung von Nachtfrösten.^ Nach der Meteorolog. Zeitschr." ist es A. Kammermann von der Sternwarte in Genf gelungen, mit Hilfe des feuchten ^hermometers die tiefste Temperatur der nächsten Nacht oorauszubestimmen.
b - erLu:n ein gutes hunderttheiliges (Celsius) Thermometer das ecke von Mousse»»^ Z^beintheilung hat Dieses wird an seiner Kugel mit einer Hülle ?p°fhp nnult!!? * 1 Einer einfachen Lage weicher Leinwand eingewickelt und btt- ,ebn SflummnSpn Ieruf^ße.^fien:.- gelingt bies vollkommen, wenn man etwa Lrhott Sleichmaßig über bte Thermometerkugel vertheilt unb unter der-
felben zusammenknupft ober flechtet. Das herabhängende Ende dieser Fäden läßt man in ein unterhalb angebrachtes, mit Wasser gefülltes Gefäß tauchen. Auf dem Wege der Haarrohl^en-Anziehung wird die Thermometerkugel so stets feucht gehalten Dor dem Gebrauch muffen sowohl die Thermometerhülle wie auch die Baumwollefäden in mSn"1' 3Baffer ausgewaschen und auch für die Folge sehr reinlich gehalten Sufftprr.mn h Feuerung derselben ist mindestens jeden Monat vorzunehmm. Die Aufstellung des so vorbereiteten Thermometers geschieht im Freien an ^inem vor Sonnenstrahlen und auch vor den Ausstrahlungen des Hauses geschützten Orte • man benuken^M^ch "nen innerhalb weiß angestrichenen, nicht zu stark gelüsteten Kasten t nun die Dorausbestlmmung der bekanntlich oft sehr schädlich wirkenden f«^ b h b e .em „ d'°s°lbe °uf der von finmmermann beobachte" "That
“ . , . . aufe der Nacht, d. h. von Sonnenuntergang bis Sonnenauiaana
-nt ret-nbe mebngfte Temperatur stets noch 4°C. geringer ist als bas stuck!-Tbermo- ?+?• ÄftÄ'ii Sobald also bas feuchte Thermometer Nachmittags ■ q r c * muiedriger herabsinkt, ist ein weiteres Herabgehen der Temperatur !m £,a“fc. b!r Nacht unter den Gefrierpunkt unb mithin Nachtfröste zu erwarten Na» Ü le8t «-machten Beobachtungen sind die auf diese West - ha tenen Resul a^ ziehm können^'" Unb iUD£rläffi8c Ullb bic *«1« wirb hiervon großen Nutzm aemüselVst 8-it Mr Köchinnen unb wirthfchaftliche Hausfrauen, bte
Dst o ä am im «et er '^°"»5'blickUch, geht halb ihrem Ende entgegen.
In heaehrX°u>bewahrten Kohtkopfe, bie Rüben und ähnliche für bie Stiebe unb haben d7e bunarch»?sn-/b 8-uf? bc§ Winters bem finsteren Gelaß entnommen UNV yaoen Vie hungrigen Esser zum würzigen Mahle einaeladen ^r-'tit sind die Kellen MM8WS schmeckendem Feldsalat besetzen können! ? ''?au^rau !^rcn Mittagstisch mit wohl
anläßlich eines Gesuches berührten Etgenthumsverhältniffe bei mehreren Grundstücken in den Wingerten bilden den ersten Gegenstand der Berathung. Es steht fest, daß verschiedene Parzellen an der Hardt und in den Wingerten größeren Flächeninhalt besitzen, als in den Grundbüchern angegeben. Diese Verhältnisse rühren nach Darlegungen des Herrn Geometer Buttron von früher her, wo der Flächeninhalt nicht auf Messung, sondern auf Schätzung beruhte. Da tndeß das Eigenthum an dem überschießenden Flächeninhalte mehrerer der in Rede stehenden Grundstücke nicht nach- gewtesen werden kann, so beschließt die Versammlung, die Sache auf sich beruhen zu lassen. — Bezüglich der Herstellung des Wegs in den Wingerten, welche auf Veranlassung mehrerer Eingaben vorgenommen iverden sollte, inzwischen jedoch ebenfalls Nachforschungen über die Etgenthumsverhältniffe daselbst angestellt werden mußten wurde beschlossen, die Herstellung bis zum Herbst zu verschieben. — Den Feldweg nach Wismar betreffend, welcher vor längerer Zeit zum Theil restaurirt wurde, hat die Baudeputation beantragt, von weiterem Ausbau abzusehen, dagegen dahin zu wirken daß fragt. Weg als Kreisstraße betrachtet werden solle. Die Versammlung ist mit dem Baudeputations-Antrag einverstanden. — Von Köntgl. Eisenbabn-Directiou sind die Pläne zur Überführung des Weges an der Rüssing'schen Wirtschaft eingesandt worden. Danach wird beabsichtigt, die Ueberbrückung mit 7 Meter breiter Fahrbahn herzuftellen die^ Zufuhrwege in Breite von 10 Metern anzulegen. Desgleichen ist in den ^Planen eine Verlegung des Güterschoppens auf die Seite der Schlessinger'schcn Besitzung in Aussicht genommen. (Dem Frachtoerkehr in unserer Stadt würde dadurch ein eminenter Hemmschuh angelegt werden.) Die Baudeputation hat beantragt ersteres Project nicht zu beanstanden, ohne indeß einer etwaigen Verlegung des Güter! schuppens der Köln-Gießener Bahn auf die andere Sette zuzustimmen. Die Versammlung erklärt, sich mit dem Project nicht einverstanden, will vielmehr, daß die Zufuhrstraße in senkrechter Richtung in die Frankfurter Straße mündet und auch bestimmte Angaben über die zukünftige Lage des Güterschuppens gemacht werden — Da Herr Andreas Euler mit den ihm zur Ausführung seines Neubaues in'der Nordanlage gestellten Bedingungen, unentgeltliche Hergabe des in die Straßenfluchtlinie fallenden Geländes und Anerkennung der Bestimmungen des Localbaustatuts einverstanden ist, so wird die Zustimmung ertheilt. — Herr Karl Mette welcher sich mit seinem von der Polizei beanstandeten Bauprojecte an Großh. Ministerium mit der Bitte um Dispensirung von den Bestimmungen der Bauordnung gewendet findet in der Versammlung Befürwortung seines Gesuches. — Das Gesuch des Herrn Herr Walldorf wegen Bestehenlasfens seiner Bude auf dem Oswald's Garten wird ab gelehnt. — Der Voranschlag der Realschule und des Realgymnasiums für die Finanz Periode 1888/91, zu dessen Erläuterung Herr Realschuldirector Rod nagel erschienen rft, wird genehmigt. Der Voranschlag weist in seinen „sachlichen Ausgaben" wesentliche Veränderungen gegen frühere Jahre nicht auf, dagegen in den Kapiteln „Besoldungen und persönliche Ausgaben". Hier haben sich Erhöhungen der Beiträge herausgestellt veranlaßt durch die Vermehrung der Lehrkräfte um 2 akademisch gebildete Lehrer' Herr Director Nodnagel weist in seinen Erläuterungen auf die Notwendigkeit der Vermehrung der Lehrkräfte und auf die Gefahren und die Schädigung des Ansebeus gen. Lehranstalten hm, welche entstehen, wenn dem Mangel an Lehrkräften und der naturgemäß damit verbundenen Ueberlastung der Lehrer nicht abgeholfen würde -
ay 4-bcr -?cbcnbc Berathungsgegenstände werden den Anträgen
der Baudeputation entsprechend befürwortet und zwar das Gesuch des Herrn Franz Nolte um Erlaubnis zur Errichtung eines Geschäftshauses auf dem von ihm ae pachteten Triebviertel an der Licherstratze, und das Gesuch des Herrn Sattler L Kubne um Erlaubnis zur Erbauung eines Vorder- und Hinterhauses am Asterwea - berüalick des letzteren Gesuchest hat bie Saubeputation bie virschristswibrige Anlage von Fenst rn tn ber Sranbmauer be§ Hinterhauses beanstandet, - Die Berathung bes Gesuches k br', ^Ublarnen um Uekcrlassung eines Kieslagerplatzes wird ausgesetzt da bie Laudeputation erst eine Besichtigung vornehmen will. 0 9 '
o AU Dietzen, 7 Mai. Auf Wunsch »eilen wir hiermit berichtigend mit, daß Herr
N°ll sich um bie stelle eines städtischen Wiegemeisters beworben batte, judock auch wieder von der Bewerbung zurückgetreten sei.
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Student, Marktstrabe 34. M


