Einzelbild herunterladen

eine Locomotlve mit Ledensrnittebi von Suhl über Zella bis in die Nähe der Station zu bringen, von welcher aus die Bedrängten einen schmalen Weg durch den meterhohen Schnee bis zur Locomotive bahnten und sich also mit Speise und Trank versehen tonnten. In den in Reuß gelegenen Dörfern Seibis und Schlegel verhinderten die Schneemassen Anfangs jeden Verkehr von Haus zu Haus, so daß in manchem Haus während der Feiertage Schmalhans Küchenmeister war. Schulkinder wurden von ihren Vätern auf dem Rücken in's Schulhaus getragen und aus demselben abgeholt. Schließlich ging aber auch das nicht mehr und der Unterricht mußte ausfallen. Im Königreich Sachsen mußten während der vergangenen Woche über 150 Gerichts­verhandlungen ausgesetzt werden, da die Parteien, Zeugen ?c. durch die Verkehrs­stockungen verhindert worden waren. Eine einzige große Buchhandlung in Leipzig berechnet den ihr durch die lange andauernde Verkehrsstörung gewordenen Schaden auf muthmaßlich 75 000 «X, was vielleicht etwas zu hoch gegriffen ist, aber doch nicht .allzusehr über die Wirklichkeit hinausgehen mag. Der Leipziger Buchhandel besonders, wie auch, da Leipzig Hauptcommissionsort ist, der deutsche insgemein hat sicher durch Liese kurz vor Weihnachten eingetretene Betriebsstörung ganz empfindliche Verluste erlitten. Dem Personal der sächsischen Staatsbahnen hat die Generaldirection für die Hingebung, mit der daffelbe bei der durch Schneestürme verursachten Betriebsstörung nicht nur seine volle Schuldigkeit gethan, sondern oft weit darüber hinaus der Ver­waltung und dem Publikum mit äußerster Selbstverleugnung die wesentlichsten Dienste geleistet hat, Dank und Anerkennung ausgesprochen. Diese Anerkennung ist eine wohl­verdiente. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen Beamte bis zu 50 Stunden ohne Unterbrechung auf Posten waren und mancher andere heroische Zug tritt uns aus dem Gesammtbilde dieser außergewöhnlichen Ereignisse entgegen.

Bermischte-.

* Ranstadt, 5. Januar. Ein sehr interessanter Fall ereignete sich gestern Abend in der Nähe der hiesigen Haltestelle. Als nach Abgang des letzten Zuges der Halteftelleaufseher M. in Begleitung seines Hundes den Bahnhof revidirte, eilte Plötzlich der Hund nach einem in der Nähe befindlichen tiefen Graben zu. Ein Sprung -in denselben und es entstand zwischen dem Hunde und einem sehr großen Fischreiher sein heftiger Kampf. Dem inzwischen herbeigeeilten Haltestelleaufseher gelang es, sich des "Reihers zu bemächtigen und denselben lebend in seine Wohnung zu verbringen.

X Mainz, 6. Januar. Nach hier eingetroffenen Nachrichten hat der gestrige Schneefall wiederum in der Nheinpfalz verschiedene Verkehrsstörungen hervorgerufen. Die Linien AlzeyKaiserslautern und FreinsheimGrünstadt waren Beute früh gesperrt, ebenso ein Theil der Eisthalbahnlinie Worms-Offstein, zu deren Freimachung Militär von Worms requirirt wurde. Auch die Riedbahn ist theilweise gestört.

Die Militärconservenfabrik wird, nach heute von Berlin hier eingetroffener Nachricht, mit dem 20. d. M. in vollen Betrieb gesetzt werden.

X Aus Rheinhessen, 6. Januar. Für zwei der gestern erwähnten flüchtigen Liebenden von Oppenheim hat die Sache einen unerwartet üblen Ausgang genommen. Der von der Flucht seiner Tochter nicht sehr erbaute Vater eines der beiden Mädchen Hat nämlich mit Rücksicht darauf, daß sein Töchterlein noch minderjährig ist, bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erhoben, worauf die beiden Flüchtigen auf Requisition von Mainz von der Polizei in Hamburg verhaftet wurden. Unter polizeilicher Bedeckung befinden sich die beiden Liebenden auf der Reise nach Mainz.

In Sobberheim hat sich heute Morgen der Stationsgehülfe Schneider in feiner Wohnung erhängt. Noth und Armuth sollen den Unglücklichen zu dem Schritt Getrieben haben.

Frankfurt a. M., 4. Januar. Der Reichstagsabgeordnete Sabor, der be- Fanntlich ausgewiesen ist, wird, wie derBeob. a. M." meldet, nach Aschaffenburg Äbersiedeln. Er hat bereits eine größere Wohnung gemiethet und zwar in dem Hause, nn welchem der Commandeur des Aschaffenburger Jägerbataillons wohnt.

Berlin. Ein in unseren Meergewässern äußerst seltener Raubfisch, derSee­teufel" ist in der Nacht zum 19. December von Fischern an der schleswig-holsteinischen Küste bei Kiel gefangen und nach Berlin gebracht worden, wo er, mit Wickers- lbeimer'scher Flüssigkeit behandelt, Brüderstraße 20 ausgestellt ist. Die Heimath des Seeteufels (Lophius piscatoriue) ist das Mittelmeer, nur ganz vereinzelt ist er auch im Westlichen Theile der Ostsee vorgekommen. Er hat mit den Flossen eine Breite von 4 Fuß. Seine Gefräßigkeit hat feine Grenzen; nach der Angabe des Prof. Möbius in Kiel nimmt der Seeteufel täglich etwa 60 Pfund Nahrung zu sich. Dafür hat das Thier, das zur Zeit des Fangens 137 Pfund wog, auch einige Hunderte von Zähnen, Lie am Unterkiefer nach innen beweglich sind.

Die Verausgabung des neuen Magazingewehres für die Infanterie des Deutschen Heeres hat bereits einen solchen Umfang angenommen, daß die Geheim­haltung der Zusammensetzung desselben von den Behörden aufgegeben worden ist, iindem die Beschreibung desselben im Buchhandel käuflich zu haben ist. Das neue «Gewehr hat feinen eigentlichen Erfinder, es ist vielmehr aus der vereinten Thätigfeit Der Gewehr-Prüfungs-Commission der Schießschule und d<r Gewehrfabrik in Spandau hervorgegangen und fann mit vollem Recht alsdas deutsche Magazingewehr" be- Zeichnet werden. Die amtliche Benennung desselben istInfanterie-Gewehr M/71. 84", ^wodurch angegeben wird, daß das alte Jnfanteriegewehr nach der Erfindung Mauser Durch die im Jahre 1884 erfundene Magazinvorrichtung eine Aenderung erfahren hat. Wer sich des Näheren über die neue Waffe unterrichten will, dem sei das Heine Lehr- Ibüchlein von Transfeldt, dem bekannten Bearbeiter des militärischen Unterrichtsbuchs, welches bei E. S. Mittler u. Sohn erschienen ist, empfohlen; es führt die Aufschrift' Das Jnfanteriegewehr M/71. 84. Angenehm berührt es, daß in dem auf amtlicher 'Grundlage verfaßten Büchlein sich weder das WortRepetirgewehr" nochRepetir- miechanismus" vorfindet. Es heißt da auf gut deutschMehrladevorrichtung". Die­selbe hat den Zweck, die in dem Patronenmagazine untergebrachten Patronen beim Oeffnen und Schließen der Kammer in die Patroneneinlage zu befördern und somit Den Ladegriff entbehrlich zu machen, wenn ausnahmsweise besonders schnell geschossen Werden soll. Das Patronenmagazin (hätte vielleicht besser Patronenrohr geheißen) ckann acht Patronen fassen. Es besteht aus einem Rohr von dünnem Stahlblech, 'welches im Schaft unterhalb des Laufes liegt und hinten in die Hülfe mündet, vorn Dagegen über den Oberring vorsteht und mit einem aufgeschraubten Deckel geschlossen -ist. _ Zum Zusammensetzen der Gewehre in Pyramiden ist der Deckel mit einem Stock versehen. Das Jneinandergreifen der Schloßtheile, sowie der Gang der Mehrlade- oorrichtung ist in dem Transfeldt'schen Büchlein genau beschrieben. Zu erwähnen ist noch, daß das neue Gewehr feinen Entladungsstock hat, auch daß man über die end- giltige Einführung des furzen Seitengewehrs, welches an einzelne Regimenter probe­weise ausgegeben ist, noch nicht schlüssig zu sein scheint, da die Beschreibung desselben in dem Transfeldt'schen Büchlein noch fehlt und auch einzelne Regimenter das neue Gewehr, welches sich äußerlich von dem alten fast gar nicht unterscheidet, erhalten haben, ohne daß dabei das furze Seitengewehr zur Ausgabe gelangt wäre.

Wie gewaltig der furchtbare Schneesturm in der Rhön gehaust hat, ist daraus zu ersehen, daß, abgesehen von 68 Personen, die auf größeren Strecken im Schnee umgefommen sind, zwei Männer aus Gehaus, die den Marft zu Wacha am 20. v. M. besucht hatten, jetzt endlich nach tagelangem Suchen 50 Schritt, sage fünfzig Schritt von ihrem Heimathsdorfe im Schnee steckend, tobt aufgefunden worden sind. Nach stundenlangem Marsche waren sie soweit gekommen, uni bei den heimathlichen Hütten zu ermatten und so nahe der Hütte einen schrecklichen Tod zu finden.

Eine tragische Geschichte wird aus Ko bürg mitgetheilt: Der Wagner Göhring wurde wegen einer kleinen Schuld von 90 Pfg. von dem Bierwirthe Georg aus der Wirthschaft geworfen und erlitt dabei so schwere ^chädelverletzungen, daß er ftarb, seine Frau mit 10 unmündigen Kindern zurücklassend. Der Wirtb wurde gefänglich eingezogen und erhängte sich im Gefängniß.

Einem raffinirten Walddiebstahl ist man, derW. D. Z." zufolge, in den nordwestlich von Klagenfurt gelegenen Revieren auf die Spur gekommen, leider ohne bisher den Thäter entdecken zu können. Man fand nämlich in den Bäumen ein­geschraubte, scharfe, angelartig gekrümmte starke Haken und oberhalb derselben sogen. Leck" angebracht, das ist eine Mischung von Salz und Thon 2c., welche das Rehwild ungemein gern an nimmt Diese Vorrichtung ist in solcher Höhe angebracht, daß das Reh, auf den hinteren Läufen stehend, sich am Baume in die Höhe richten muß, um das Leck zn erreichen. Wenn das Thier bei diesem Versuche ausgleitet, muß es mit dem Unterkiefer an dem Haken hängen bleiben und eines entsetzlich grausamen Toded sterben.

Gingesavdt.

i s. «x .. « £ Bietzen, 7. Januar.

o-r. Der w der Nacht vom 1 zum 2. ds. Mts. ausgebrochene Brand, bezw. die Löschung desselben, in dem Hause des Herrn Adam Huhn hat wiederholt den Beweis geliefert, wie die baldigste endgiltige Regelung des Feuerlöschwesens, ganz besonders aber eme allgemeine Verpflichtung zum Feuerlöschdtenste zur dringenden Noth- wendigfeit geworden ist . Denn ohne eine solche Verpflichtung wird es nie dahin kommen, um die fast bei jebem Brande vorkommenden Mängel zu beseitigen. Kann utcht geleugnet werden, daß seitens der Feuerwehren hier und da Verstöße und nächt- licher Weile auch Unregelmäßigkeiten vorkommen, so muß doch zugegeben werden, daß dies bei dem Mangel an genügender Anzahl Mannschaften und der hierdurch nicht möglichen genügenden Ausbildung nicht zu vermeiden ist. Leider aber trägt an diesen und das Betragen eines großen Theiles des hiesigen Publikums selbst die Schuld, denn, anstatt der Feuerwehr helfend xur Seite ,ncliebt, c§ ihm, derselben geradezu hindernd in den Weg zu treten und durch höhnische Bemerkungen und groben Witzeleien, Denjenigen, die sich in uneigen­nütziger Weise dem Wohle Anderer widmen, die Ausübung ihres Berufes zu ver- ^deU' wre dies bet dem erwähnten Brande in sehr greller Weife zu Tage getreten ist. Hoffentlich laßt sich jeborf) bte Feuerwehr hierburch nicht beirren unb nimmt vielmehr km'1!1!19' !n Zukunft derartige lästige Elemente fernzuhalten. Hierbei dürfte der Wunsch ausgesprochen werden, daß in weiteren Brandfällen für möglichst früh- äeittge und gründliche Absperrung des Brandplatzes von Seiten der dazu berufenen Organe gesorgt werde, rote dies auch in anderen Städten geschieht. Ebenso möge der

, ch^e gebührende Beherzigung finden, dem Streben der Feuerwehr, das ja nur dem Wohle des Nächsten gilt durch zahlreichen Beitritt die erforderliche Unterstützung an- gedechen zu lassen, widrigenfalls es dahin kommen könnte, daß wegen Mangels genügender Kräfte die Stadt zu sehr kostspieligen Opfern für Einstellung einer bezahlten Mannschaft gezwungen wurde.

ist von vielen Setten mit Freuden begrüßt worden, daß der hiesige Thierschutzvereln an mehreren Schoorbäumen Bretter anbringen ließ, um darauf die überwinternden Vögel mit Futter zu versorgen. Gewiß ist dies ein edler Zweck, denn wenn der Schnee die Fluren und Bäume, welche die einzigen Nahrungsquellen dieser nützlichen Thlerchen enthalten, tief einhüllt, so sind dieselben der bittersten Noch ausgesetzt. v

Mit Vergnügen haben wir beobachtet, daß die hungrigen Meisen, Buchfinken u. s. ro. diese Fmterungsbretter baldigst ausfindig gemacht hatten und schaarenroeise berbetfamen, um ihren Hunger zu stillen.

Wer hätte es nun für möglich gehalten, daß es Menschen geben könnte, welche einem in so guter Absicht gestifteten Werke mit zerstörender Hand entgegentreten ko mite n < Leider ist es doch geschehen, denn die meisten Bretter sind von einer ver­ruchten Hand arg beschädigt und eines davon sogar heruntergerissen worden. Wer eine solche That begehen fann, der hat gewiß kein Herz für die hungernden Vögel, aber wir geben uns doch der angenehmen Hoffnung hin, daß derselbe von einer weiteren Zerstörungswuth absteht, wenn er nur einigermaßen berücksichtigt, wie nutzbringend diese Vöglein für die Menschheit sind.

Wir empfehlen nun noch obengenannte Bretter dem Wohlwollen und Schutze des Publikums.

LilerarischeS.

E. Werner, die beliebte Erzählerin, läßt ihren neuesten RomanHeimath- klang" von Neujahr ab in Schorer's Familienblatt erscheinen, worauf wir namentlich unsere oereurten Leserinnen aufmerksam machen wollen. Neben diesem Roman kündigt das Familienblatt noch eine ErzählungTannhäuser" von Hans Arnold an. Die in ganz Deutschland, sowie im Auslande mit warmer Sympathie begrüßten, unter dem TitelGedenket eurer Kinder" populär gewordenen autographischen Aussprüche zur Schulreform werden, von den bedeutendsten Autoritäten unterstützt, auch im neuen Jahrgang fortgesetzt werden.

ScdiM - Bewegung

der Post-Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt-Actien-Gesellschaft.

Moravia", 25. December von New-Aork nach Hamburg.Rhenania" 27. December von St. Thomas nach Hamburg.Allemannia", 24. November von Hamburg nach Westindien, 28. December in Colon angefommen.Wieland", 30. December von New-York nach Hamburg.Nhaetia", 30. December von Hamburg nach Nero-York.Silesia", von Westindien kommend, 30. December in Hamburg an­gekommen.Albingia", 24. December von Hamburg nach Westindien, 30. December von Havre weiter.Hungaria", 12. December von New-York nach Stettin 31. December von Copenhagen weiter.Rugia", von New-York kommend, 31. December in Hamburg angekommen.Slavonia", 25. December von Stettin nach New-York 1. Januar von Gothenburg weiter.Thuringia", 18. December von St. Thomas nach Hamburg, 2. Januar Lizard passirt.Saxonia", 2. December von Hamburg nach Mexico, 2. Januar in Vera Cruz angekommen.Sorrento", ab Hamburg, 27. December in New-York angekommen.Westphalia", 19. December von Hamburg, 1. Januar in New-York angekommen.Polynesia", ab Hamburg, 2. Januar in New-York angekommen.__

I M Unlust mancher Kinder M ittujihnri

«rbeitsüb-rbürdung, nicht an Trägheit oder Talentlosigkett. Suchen wieder

f' Äugend das schwere Studium der Tonkunst leicht u.interessantM machen. Es heißt:

J.» h; spielen, nicht aber: ,klavierarbeiten^ ,violinschwitzcn". S »

£ '< ( Di< Musik muß ein lieber Spielkamerad werden, mit dem man sich gerne die Zeit 2

X i j das Hauptstreben der musikalischen Iugendpost. 9

L U ^re"® nebstvielen Musikstücken IWIark.gi p ' Bestellungen nehmen alle Buch- u. Musikalienhandlungen, sowie sämtliche < Postanstalten und deren Briefträger entgegen. Verlag von p. I. Tanger,Köln D

Kirchliche Anzeigen der Ttndt Wiegen. Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

1. Sonntag nach Epiphanias, 9. Januar. Landes-Missionsfest.

Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann-

Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienft. Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Heid en Mission- Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser- Montag, den 10. Januar, Abends 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinder­schule, Markus Kap. 4, Vers 913 und von 21 an, Warum Gleichnisse? Das Wachsen des Samens, Pfarrer Dr. Naumann.

b t Dw am^Neujahrstage für die Armen unserer Gemeinde erhobene Kirchenkollekte

Die Pfarrgeschafte in der Woche vom 9. bis 15. Januar besorgt Pfarrer Schlosser-

Katholische Gemeinde.

Fest der Erscheinung des Herrn.

Von 7 Uhr an Beichte.

Um 8 Uhr: Frühmesse und Anstheilung der hl- Communion. V210 Uhr: Hochamt und Predigt-

2 Uhr: Festandacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 4 UBr, Samstag Morgen 83(> Uhr, Samstag Mittag 3_ U^r, Samstag Abend 5 Uhr.