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_ _ _ 5. Januar. Die Schlittschuhläufer wird es interesstren m erkabr-n

M dem Etsoereirr die Befugniß ertheilt wordm ist, auf der Lahn, Mischm Ä

Wbhr und dem Felsen, allein das Bahnkehren und das Anschnallen der Schltttschuhe besorgen zu lassen. Selbstverständlich hat sich Großh Polizeiamt vor- gestatten' ^Di?se Maftrcael^ K "k der Lahn erst nach Prüfung der Eisdicke zu nnfiA,r hprnnnt. a . * 2 Verbindung mit dem Bestreben des Eisvereins als Bahn Benutzenden^ ' $U b6i6,d,nen unb abzusperren, erhöht die Sicherheit der die

s°-retär^7er°v°Ü' G^In3Z%ffö"Kn)at^rid,,en] ' 3561,661 ift ber ®armftnaVtft -'E??6666^ Äo°blet in Michelstadt zum Postmeister.

>s UOMMSch-SS-SSL' Orten SaÜvtfichlicko bln DOm Landesausschuß zu bestimmenden

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S9f S1D tm Hinblick auf die dem Vaterlande von verschiedenen Seiten brnbpnhm

Cr mit Zuversicht, daß der Reichstag die für bieStuMbÄ

1 WehLäfte"^Kriegsfälle nothwendige Verstärkung der deutschen ®erim Wiederzusammentritt der zweiten hessischen ^s Mnnstermm von socmldemokratischer Seite über die Handhabuna

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suchungen gegen Socialdemokraten gewesen sein, in welchen die Organe die den bmmä"'Sf£neÄ'fotnenm^tfatS U6ber8riffe unb Amtsüberschreitungen ,»Schulden ,a. 4« äanuar. Seit heute Morgen führt der Rhein ziemliches Treib-

^oI0e anonymer Denunciation haben jüngster Tage bei in Frankfurt und ifa^^babn Cn^S»rh bCn "eamtIn der Ludwigsbahn, Bebraer Bahn und Nassauischen Staatsbahn Haussuchungen nach verbotenen socialdemokratiscken ©Triften Statt-

2ß6,sd6 9ie,ul*atc diese Haussuchungen gehabt ist nicht bekannt worden doch ist einer der von den Haussuchungen heimgesuchten Beamten ein Locomotin- worden d°r 3M,auito6n Äinfelden (eineAttFraf'C°L.e)°"ersetzi

ÄSBWBE;

f?°r e beMle)Iscn Landgerichts wurden heute Morgen die geständigen faÄXMsaÄÄiÄ =ä iss»

° * MÄSw'ÄÄ'Ä« -27 MMMUSZZ worauf man den M.. bei dem bald hnrniif an oeJL friTen Notyverband an, Behandlung brachte. Es wird befürchtet datz der Hu^d ^inen^lnsnU^^ in ärztliche bekommen hat, weshalb sofort diebehördliche^nterskchungäXt.00"

aus Hamburg lautend, im Ueberzieher g?fund?n ^lun Ot? m?er

und todtgemeldeien Hamburger die Wahrheit et i E unserem beraubten zur Morgue, und soll es ihm auch na» I-na'en $oIiici-, 3um Bahnhof und

den Etg-nthümer des von dem tobten SX?ÄbIU!0.6n jungen fein, sich als auszuweisen. Man zerbricht sich nun ht>n Cr* i urp r cn<. ^amcn§ und Geldes

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bBBSrÄÄÄ« 5 <8 t ~ ® b Schluß des vielversprechenden Festes bilden. -h.

IHRS unb K^a^lse ausgefuhrt werden. Es handelt sich nicht um sog Wundererscheinunaen Personen ^üb O"sondern,,lnn"miss^'Ä>6"t^^,r' b6 £em Magnetiseur Gewalt über andere TiueMftnrrr m "'ssmschastlich begründete Experimente mit Schlafwachen,

Alles was in^Betteff"de? WEstns^it'^^'L bcäoba*et£n b-»Puls, bie's^piL uni> °erständ7gen und Laien war AimU" bead)tmM> Das Lob der Sach- reellen Versuch °n°^ t,mn ß,?nnhboirS fd,relb u- « = »Wir haben es durchaus mit sichil ch der Katalevs e lSol^üi 8«an66n V6 verschiedenartigsten Experimente rück- Jnserat) Katalepsie, Hallucination und Hypnose vortrefflich." (Siehe auch

daß Ehre, Gerechtigkeit, Wahrheit und Selbstverleugnung zu den Grundbe« Grüße gehören; daß Muih und Enlschloffenheit nicht unvereinbar I?" J, unb Duldsamkeit, daß ein einfacher biederer Mann, der an

ö e & cLl t -e^ner ^bischen Sendung glaubt und aus die Vorsehung vertraut, große Thaten verrichten kann, ohne auch nur ein Haar vom Pfade der Tugend oozuwerchen. In Glück und Unglück war sein Verhalten untadelig. Als König, Unterthan, Gatte, Vater, Soldat und Bürger that er seine Pflicht und erwarb nch oie tiefe Liebe und die völlige Achtung Aller, mit denen ihn das Geschick Ein solches Leben wie das seinige gelebt zu haben, heißt der Menschheit für alle Zeiten nützen. Noch ungeborene Geschlechter werden von des ehrwürdigen Kaisers Beisviel lernen und ihn ihren Kindern und Kindes- rtndern als die seltene Verkörperung aller menschlichen Tugenden preisen. Es M gut, an einem Jahrgedächtniß, welches der gebildeten Menschheit eine Gele- genheit zur Huldigung Wilhelms von Hohenzollern darbietet, zu wiffen, daß seine reine und edle Vergangenheit durch jedes den Sterblichen erreichbare Glück be- whnt worden. Angebetet von seiner Familie, seinem Hausgesinde und seinen eolbaten, verehrt von allen Freunden Deutschlands und geachtet selbst von seinen Feinden, kann der graubärtige Jubilar sich eine fast hehre Besriedigung . Oeftanen, wenn er auf eine Laufbahn von mehr als 80 Jahren zurückblickt,

. ? Manz nicht von irgend einer unwürdigen That ober Pflichtoergessenheit ' getrübt ist. <

Reichstag.

.x m .c c E- Berlin, 4. Januar 1887.

. Beiaihuug bes Etats wird mit dcm Kapitell Retchsamt des Innern,

iSesimoheltsamt, fortgesetzt.

. e Abg- GrohS (Volkspartei) befürwortet den Erlaß strenger Bestimmungen gegen den Kunstwein; ein generelles Weingesetz würde sich besonders für die bayerischen Weinbauern segensreich erweisen.

Abg. vr. Lingens (Ctr.) schließt sich diesen Wünschen an. Leider habe die ^udlkatur dre mißbräuchliche Anwendung und Ausnutzung des Nahrungsmittelgesetzes ^ogllcht; strengere und bindendere Vorschriften seien nothwendig, um der deutschen Ehrlichkeit willen, tm Interesse des deutschen Rheinlandes.

Director des Reichsgesundheitsamts Köhler: Es machen sich auf dem Gebiete Wbr Frage zwei Richtungen geltend; die eine will jeden Zusatz zum Wein anzeige- f.lllchtig machen, die andere will weniger streng vorgehen. In der Nechtspraxis hat sich allmalig an der Hand der^ Reichsgerichts-Entscheidungen auch in ben unteren Instanzen eine ziemlich gleichmäßige Auslegung der einschlägigen Paragraphen des Nahrungsmittelgesetzes herausgebildet, so daß man darauf fußen kann. Die An- schauungen über die Definition vonWein" gehen so wett auseinander, daß eine ent­sprechende Vorlage im Hause kaum auf Annahme rechnen könne.

13ar^ia/rt (dfr.): Die Franzosen würden sich in's Fäustchen lachen, wenn c? W o l5nen aHein bie Rothweinsabrikativn überlassen wolle. Mit Recht hat das Danziger Landgericht entschieden, daß dem Wein zugesekt werden Kurte bie d^atur ihm versagt hat und daß ihm genommen werden dürfe, was ihm die Natur ö.u /"el gegeben hat. Ich habe seiner Zeit gegen die Anwendung des ^s-s^^"elgesetzes auf das Weingeschäft gestimmt, inzwischen sind die Uebelstände dieses Gesetzes klar zu ^,age getreten. Das Reichsgericht sagt: Zusätze sind zulässig iThta k C.uan^ltat.^e§ Wernes vermehren. Wie sollen die Weinfabrikanten da das Rechte trefien. Da ist es doch besser, die Anwendung des Nahrungsmittel­gesetzes auf den Wem aufzuheben. Das Reichsgericht ist aus Anlaß des Danziger mchra^uchbar^ ^em gekommen, daß das gegenwärtige Gesetz schlecht und

~ , .Director des Reichsgesundheitsamts Köhler bemerkt, daß der Danziger Prozeß noch nicht endgültig entschieden fei. Die Handhabung des Gesetzes ist vorliegt^s dnc ^renge, auf Bestrafung wird nur erkannt, wenn eine Fälschung

^fr- ^uhl ftratlib.): Zusätze zu sauren Weinen müssen gemacht werden aber bann Men solche Weme auch alsWeine mit Zusatz" bezeichnet werben. Das nicht zu Gunsten einer. Jnbustrie völlig auf ben Kopf gestellt werbet. Ich verlange emfach ein Reichsgesetz, welches bestimmt: Die Fabrikation aeftattrt- bip nnhfrp Qitfnto» nniftn"rr zu einem gewissen Grabe

Weine"^tragen ' b enthalten, müssen bie Bezeichnung:Verbesserte

c. «rx^S* (Centrum): Man barf in seinen Anforberungen an bie Reinheit be§ Weins nicht ju meit gehen; Verschnitt des Weines ist keineswegs eine Fälschung Wenn Sie im Gesetze sagen wollen, Naturwein soll einige weitere^^Zusätze erhalttn dürfen, so schafien Sie eme ganz schwankende Basis. ° ö 9 11

w.^bg. ^'.Bamberger (dfr.): Das Publikum macht gar nicht diese Ansprüche an Reinheit; beim Weine ist rede Verbesserung erlaubt, jede Verschlechterung verboten ?'Crf 5"rU{I^D r^re cr 5-aA vollkommen Recht, wenn er ein gutes Gesetz in dieser t(m f ur ebr (^?cr über bann ist auch der jetzige Zustand unhaltbar und eme Besserung nothwendig. Was die Rechtsprechung betrifft so scheint her S2 Grundsatz:bei zweifelhafter Schuld keine Strafe"^^allmälig^au gegeben zu ein

. Abg Or. Witte (dfr.) bittet die Reichsregierung um d^e^ möMt Ein­bringung einer Vorlage, die die Verwendung von giftigen Farben regelt.

Abg. Schumacher (Socdem.) befürwortet eine ar öftere

Flußreinigung durch das ReichsgesmLheitsamt Q * Berücksichtigung der Staatssecretär v. tticher erwiedert, daß dies nicht zur Competenz des Reiches gehöre, sondern Angelegenheit der Einzelstaaten sei. 6 V 3 0 9 Jtetc9c5 7. 3anuanaUf W bie Fortsetzung der Etatsberathung auf Freitag den

Telegraphische Drpescheu.

Wolfes lelegv. Correspondenz ©uteatu

< ? o derli«, 2'Fanuar. Eine königliche Verordnung vom 3. ds. ruft beide Häuser Des Sanblags auf ben 15. Januar ein. jpau,cr

. 4- Januar Die Staatsanwaltschaft beantragte gegen bie 'Bota-

sa?'eH^r^t6S S'l 3Ser^itunfl bt§ Gerüchts über bie angeblich? Verwunbuna Üttf°h?ens° ° Villaume in Petersburg die Einleitung des Straf?

4. Januar. Das Erposö des Finanzministers an hi>» betreffend den Etat für 188789 balancirt mit 57 Millionen jährlich Für Matriknsi^' beitrage find 9,970,000 vorgesehen, vorbehaltlich einer Nachtragsforderuna in Folae^hes Retchshaushalts pro 1887-88 sowie des neuen ^iIitärfle eM Tn eineF ©teuer erhobung .st abge ehen, allein in Folge der erhöhten Matrikularbeitrüge könnte eo?ntuell die Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer in Frage kommen. ntucu

4- Jnnunr. Die Kammer wählte ein der Oppositionspartei ange­höriges lvtttglied zum Präsidenten. Der Ministerpräsident beantraate hm o 8 tritt b-s Ministerraths, um die Auflösung der^^Kammer?Zusammen-

4. Januar. In der Kohlengrube von Escoussiaux in der Nähe von Dour, anb heute eme Explosion schlagender Wetter statt. In der Grube waren in dem Augenblicke der Katastrophe 30 Arbeiter beschäftigt; bisher sind 6 Leichen und 4 Ver­wundete zu Tage gefordert worden. UIlu * 'UCTS

.. nac^ Westen gehender Schnellzug auf der Bal-

trmore-Ohio-Bahn stieß beute mit einem Güterzug in der Räbe non Giffin zusammen. Viele Wagen wurden zertrümmert? bisher wurden l9 Leichm au? den verbrannt* b6rDOr068O06n- ®inE Anzahl Passagiere ist verletzt. Drei Waggons sind