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hören, zu verrichten haben, ohne Rücksicht darauf, ob die Verrichtung inner­halb oder außerhalb der etwa vorhandenen Betriebsanlage erfolgt.

15) Die Anmeldung hat zu erfolgen ohne Unterschied, ob es sich um einen Neubau oder um die Unterhaltung und Wiederherstellung von Bauwerken handelt.

16) Für die Anmeldung wird die Benutzung des nachstehenden Formu­lars empfohlen.

17) Ist ein Unternehmer zweifelhaft, ob er feinen Betrieb anzumelden habe oder nicht, fo wird derselbe gut thun, die Anmeldungsfrist nicht unbenutzt verstreichen zu lassen, wenn er sicher sein will, den aus der Nichtanmeldung eines versicherungspflichtigen Betriebes sich ergebenden Nachtheilen zu entgehen. Hierbei bleibt ihm unbenommen, in dem Formulare, SpalteBemerkungen", die Gründe anzugeben, aus denen er die Anmeldungspflicht bezweifelt.

18) Schließlich werden die betheiligten Betriebsunternehmer noch be­sonders daraus aufmerksam gemacht, daß, wenn sie die vorgeschriebene An­meldung nicht bis zum 1. September 1887 erstatten, sie hierzu durch Geld­strafen im Betrage bis zu einhundert Mark angehalten werden können.

Formular für die Anmeldung.

Staat. .................

Bezirk der höheren Verwaltungs-Be­hörde ................

Anmel

Bezirk der unteren Verwalte».» Hörde...........,

Gemeinde- (Guts-) Bezirk . .'"'

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auf Grund des § 11 des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli lifo in Verbindung mit § 11 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli

Name des Unternehmers (Firma).

Gegenstand des Betriebes.*)

Art. des Betriebes.**)

Zahl der durch­schnittlich beschäftig­ten versicherungs­pflichtigen Personen.***)

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1

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........... den........ 1887.

(Unterschrift des zur Anmeldung Verpflichtet«.)

*) Z. B. Strom- und Wegebauarbeiten.

Bei mehreren Betriebszweigen ist der Hauptbetrieb zu unterstreichen.

* ) Z. B. Betrieb mit Dampfkraft, Gasmotoren.

** *) Die Anmeldung hat auch dann zu erfolgen, wenn weniger als 10 ött. sicherungspsltchtiae Personen (Arbeiter und solche Betriebsbeamte, deren Jahrksarbtii^' verdienst an Gehalt oder Lohn zweitausend Mark nicht übersteigt) beschäftigt wniüL

t) Beispiele:Bereits angemeldet auf Grund des Gesetzes vom 6. Juli f »Der Wegebaubetrieb ist der Hauptbetrieb. Der Unternehmer gehört wtg#n btt bei dem Wegebau herzustellenden gemauerten Durchlässe der Nordöstlichen Bauuewerks, Berufsgenossenschaft an.

oder:

»Die Erdarbeiten (Eisenbahndammschüttung, Herstellung von Eisenbahlitin, schnitten) bilden den Hauptbetrieb. Die dabei zur Verwendung kommende Arbeiter: gehört der Straß en bahn-Berufsgenossenschaft an."

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Gießen, den 1. August 1887.

(Fr. StB-)

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: getroffen wurde, daß der Tod sosorl tftiül. Der gestern bet dem Eisenbahnunfall 0^

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Reparatur am Schulhaus in der Neustadt.

Gesuch der Firma Heyligenstaedt u. Co. um Erlaubniß zur AufstelliW eines Dampfkessels.

Die städtische Lastwaage. ,

Gesuch des Kaufmanns A. Katz wegen pachtweiser Ueberlassung eines Holz- lagerplatzes. i.^j

Irankreich.

Paris, 1. August. Die CorrespondenzHavas" meldet aus Konstan­tinopel: Die Pforte äußerte sich dem Prinzen von Koburg gegenüber dahin, er möge nicht eher nach Bulgarien gehen, als bis die Mächte ein Einverständniß unter sich erzielt hätten.

Schiffers dessen Unfähigkeit hervorgeht.

Hesterreich

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.

Gastein, 1. August. Der Kaiser machte Morgens nach dem Bade einen Spaziergang auf dem Katserwege. Gestern Abend nahm der Kaiser den Tbee bet der Gräfin Gruenne ein.

Die Großherzogin von Sachsen-Weimar trifft hier am 6. August zum Kur- gebraucke ein. ö 0

©«litt, 1. August. Der Kaiser von Oesterreich wird am 6. August, Nach­mittags 3 Uhr, in Gastein eintreffen und am 7. August wieder abreisen.

a "Post" meldet aus Warschau, es sei nunmehr der Befehl ergangen, den ^fernung ausländischer Dtrectoren, Administratoren und Geschaftsletter tndustrleller Etablissements aus ihren Stellungen binnen 10 Tagen durchzufuhren. u *

ce 112IrU0Ultm^ic ^ißt, sind Proust und Ferry d'Esclands die Zeugen

Ferry's. da Raynal und Perrer abwesend sind. 3 u

v p a rL^UkUft o Meldungen aus Stradella zufolge werden alle Mitglieder des Communalraths dem Letchenbegangniß von Depretts beiwohnen. An dem Wohn­hause des Verstorbenen soll eine Gedenktafel angebracht werden: für ein Monument in Stradella ist die Subscription bereits eröffnet. em Monument in

«n- ..." ^crk Innern. Crispi ist provisorisch auch mit der Leitung des

Ministeriums des Auswärtigen beauftragt worden. B

London, 1. August. Im Unterhaus erklärt Smith, die Regierung aebe die Eisenbahn-Canaloerkehr-Btll, die Uebertragung des Grundbesitzes und die Novelle zum Jrengesetze auf.

3m Oberhaus erklärt Salisbury, er wisse nichts von der Gründung einer amerikanisch-chinesischen Bank. Die Neuhebriden betreffend, bedauere er auf das Tiefste die anhaltende französische Besetzung; er könne nicht sagen, daß gegen die Sprache der

UniverfitittS - Shrontk.

Leipzig, 30. Juli. Zum Rector unserer Universität wurde für nächstes Jahr Professor Ribbeck heule gewählt.

Deutschland.

Lich, 2. August. Bei der heutigen Wahl zum hessischen Landtage wurde unser seitheriger Abgeordneter Herr Obersörster Theobald wiedergewählt.

Bremerhafen, 1. August. Das Seeamt fällte heute folgenden Spruch: Die Strandung des DampfersOder" bei Sokotra am 30. Mai ist dadurch verursacht worden, daß beim Erblicken von Ra» Felink die Entfernung desselben zu weit abgeschätzt und in Folge dessen ein von dem an der Ostspitze Sokotra's liegenden Felsenriff freisührender Kurs gesetzt ist. Abgesehen von der falschen Schätzung der Entfernung würde es richtiger gewesen sein, einen in größerer Entfernung von vorerwähnten Riffen führenden Weg einzuschlagen. Dem Kapitän Pfeiffer ist die Berechtigung zur Ausübung des Schiffergewerbes nicht zu entziehen, weil dies nur dann zulässig ist, wenn aus dem Verhalten des

Nr. 30 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 27. v. M., enthält:

(Nr. 1741.) Verordnung, betreffend den Eigenthumserwerb und die dingliche Belastung der Grundstücke im Schutzgebiete der Neu-Guinea-CoMM. Vom 20. Juli 1887.

Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann.

Petersburg, 1. August. Katkow ist heute Nachmittag 4 Uhr auf feinem ©nie Snamensky gestorben.

Sofia, 1. August. Die Regenten verließen Varna und befinden sich cuf der Reise nach Rustschuk. Die Ankunft in Sofia dürfte am 4. August erfolgen.

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Die Quellwasserleitung. ...

Gesuch des Glasermeisters Hermann Scherfs um käufliche UeberlasM eines städtischen Bauplatzes.

Gesuch des Rentners Hetnr. Vogt wegen Wasserabführung.

Lokalstatut zur allgemeinen Bauordnung.

19. Gesuch des Konr. Atzbach wegen Sandförderung im Stadtwalo.

Gießen, 2. August. Am Donnerstag vor. Woche wurde einem Taglöhner M einem Schlafkameraden ein Hundertmarkschein aus der Tasche gestohlen. Mr & wurde gestern verhaftet. Das Geld war bis auf 26 $ bereits

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Pestb, 31. Juli. Nach einer Meldung aus dem Badeorte Tatra- Fuered im Szalaer Cornitate ist daselbst für Den König von Serbien aus 4 Wochen eine Wohnung gemietet und wird der König demnächst daselbst eintreffen.

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Wien, 1. August. Die Blätter kommen erneut daraus zurück, daß die Abreise des Prinzen von Koburg nach Bulgarien unmittelbar bevorstehe und die Eidesleistung Donnerstag in Timowa stattfinden solle.

Wien, 31. Juli. Der preußische Gesandte v. Schlözer, welcher heute aus Rom hier eintraf, wurde vom päpstlichen Nuntius Galimberti am Bahn­hose empfangen und folgte des Nachmittags einer Einladung Galimberti'» Diner.

3. Erbauung eines Schlachthauses.

4. Gesuch des Jakob Franz um Erlaubniß zum Betrieb einer Zapf-- wtrthschaft.

Gießen, 2. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 4. August 1887, Nachmittags 4 Uhr.

1. Rechnungsstellung der Löber'schen Stiftung pro 1886/87.

2. Das Feuerlöschwesen.

französischen Regierung etwas einzuwenden sei ; die Schwierigkeit sei, Antwort auf Ütb: t Vorstellungen zu erhalten, worin der Ernst, mit welchem die Sache hier und in den Colonien betrachtet wird, hervorgehoben sei. Er spreche wiederholt die Hoffnung aus, daß die von Frankreich ausgedrückten Ansichten, die ganz korrekt seien, bald in d»e Praxis übersetzt werden. Die französische Regierung wünschte diese Unterhandlung^ gleichzeitig mit den Unterhandlungen über den Suezkanal zu führen; dagegen sei nichts einzuwenden. England würde aber Anstand nehmen, daß eine Unterhandlung durch eine andere verzögert werde.

Desgl. der Ehefrau des Eduard Denker.

Gesuch des Otto Schaaf um Erlaubniß zum Verkauf von Spiritus rc^

7. Ausbau der Ostanlage.

8. Herstellung der Wolfstraße.

Stiftung zu Gunsten des Realgymnasiums. .

Entetgnungsverfahren Seitens der Stadt Gießen gegen LederhaMM Fr. Zöller.

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Darmstadt, 1. August. Ein bedauerlicher Unglücksfall hat ßchh^u mittag beim Schießen des 1. Württ. Feld-Art.-Regts. Nr. 13 auf dem SchießpM Darmstadt ereignet, indem ein Kanonier, der sich außerhalb des Sicherheit-- an aufhtelt, von einer Shrapnelkugel derart getroffen wurde, daß der Tod wton

Frankfurt a. M., 1. August. Der gestern bet dem Etsenbahrmnfall g Bremser Landsiedel war schon bei dem großen Eisenbahn-Unglück bei Hanau, vor einigen Jahren stattfand, verletzt worden. Der Mann hat Frau unv 1 hinterlassen. Verletzt wurden auch 4 junge Leute, welche rur Regatta m 6 ^ kamen; ferner wie uns mitgetheilt wird die Gattin des Sehr bald erschienen die Herren Staatsanwalt Dr. Gordan und Untersuch Dr. Fabrictus, um die Unglücksstätte noch vor der Abräumung genau zu Während der ganzen Nacht wurde gearbeitet, um die Trümmer fortzusch N Schäden am Bahnkörper zu beseitigen. Heute Vormittag 11 Uhr wuro Locomotivführer des Mainzer Zuges, Limburg, und der an der Unsau,w Bahnwärter Müller gerichtlich vernommen. mit ehie^

Zwei Knechte von einem bet Halle gelegenen Dominium t gerast ur^ schwer beladenen Wagen über's Feld. Da gerieth das Gefährt in PMchie war nicht wieder flott zu machen. Umsonst ließen die beiden Kncch e w auf dem Rücken des armen Thieres ntedersausen, umsonst spann^ » kn Etns^ Kräfte an. Da erklärte der eine Knecht, Jul. Schongarth, daß er einen

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