London, 28. Juni.
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worin er die Schwäche der von Lord Hartington gegen seine irische Politik vorgebrachten Argumente hervorhob und betonte, er sehe dem Wahlkamps ohne Zagen entgegen und was dm Vorwurf Lord Hartington's angehe, daß er 1881 die Nationalisten bekämpft habe, während er sie jetzt unterstütze, so glaubte er 1881, die Nationalisten hätten unrecht, jetzt glaube er aber, sie hätten recht.
dem nächsten Provinzialtag eine Vorlage wegen würde.
England.
Gladstone hielt heute Nachmittag eine Rede,
3 in Bezug auf die Inanspruchnahme der Staatshilfe zu . , Negierung sich nicht berechtigt, Staatsmittel zur Ausgleichung des Schadens zu verwenden. — Hierauf wurden noch einige Wahlprüfungen und Petitionen erledigt. — Die nächste Sitzung findet Mittwoch statt; für dieselbe ist die wegen der Ueberschweinmungen in Schlesien eingebrachte Interpellation auf die Tagesordnung gestellt.
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Ems, 28. Juni. Seine Majestät der Kaiser besuchte gestern Mittag den Fürsten und die Fürstin von Solms-Braunfels im Englischen Hofe. An dem Diner nahmen Theil der Statthalter von Elsaß-Lothringen, Fürst Hohenlohe, und der Com- mandeur des 8. Armeecorps, Generaüieutenant Freiherr von Loö. Abends wohnten Seine Majestät der Theatervorstellung bei. Heute machte Allerhöchstderselbe eine Kurpromenade und hörte später den Vortrag des Wirkt. Geh. Raths v. Wilmowski. An dem heutigen Diner werden theilnehmen: Der Statthalter von Elsaß-Lothringen, Fürst Hohenlohe, und der Erzbischof Cardinal v. Haynald aus Kalocsa.
Berlin, 28. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm in seiner heutigen Sitzung die Vorlage, betreffend die Kreisordnung und Provinzialordnung für die Provinz Westfalen, in der von dem Herrenhause beschlossenen Fassung an. — In der Beant-
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streichen, sowie Weber-Offenbach aus die Hälfte, und Heidenreich-Affolterbach auf ein Dritte! Streichung abgelehnt sind. Am Schluß der Sitzung theilte der Vorsitzende mit, daß gegenwärtig Erhebungen wegen Erbauung eines
München, 28. Juni. Die Eidesleistung des Prinz - Regenten Luitpold fand heute im Thronsaale des Residenzschlosses statt. Prinz Luitpold bestieg die Stufen des Thrones, worauf der Justizminister den in der Verfassungsurkünde enthaltenen Eid verlas und Prinz Luitpold, indem er die drei ersten Finger der rechten Hand zum Schwur erhob, die Worte: „Ich schwöre!" sprach. Hierauf hielt der Präsident der Kammer der Reichsräthe, v. Franckenstein, eine Ansprache an den Prinz-Regenten, in welcher er wiederbolt des schmerzlichen Verlustes gedachte, den das königliche Haus und das bayerische Volk erlitten habe, und gleichzeitig dem Vertrauen und der Zuversicht auf die Regentschaft Ausdruck gab, sowie das unveränderte Festhalten an den seit sechszehn Jahren bestehenden Verträgen betonte. Die Ansprache schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Prinz-Regenten, in welches die Anwesenden enthusiastisch einstimmten. Prinz Luitpold sprach seinen Dank aus und hob hervor, daß die Vorsehung ihm am späten Lebensabende die schwere Pflicht auferlegt habe, die Zügel der Regierung zu ergreifen. „Möge' es mir vergönnt sein, zum Wohle des treuen Volkes wirken zu können, das ist mein sehnlichster Wunsch. Das walte Gott!" Der Prinz- Regent verneigte sich hierauf gegen die Versammlung, reichte dein Präsidenten v. Franckenstein die Hand und verließ den Saal.
— Der Prinz-Regent ernannte heute Nachmittag seinen Militärhofstaat: Den bisherigen persönlichen Adjutanten Freyschlag zum Generalmajor und Generaladjutanten, der bisherige persönliche Adjutant des Königs Ludwig ist in die Front zurückgetreten. Der Regent verfügte, daß die Creditive der bayerischen Gesandten zu erneuern und dem Bundesrathe die Regentschaftsübernahme zu notificiren sei.
Bern, 28. Juni. Der Natiönalrath nahm einstinimig die Vorlage über die Organisation des Landsturms an.
Paris, 28. Juni. General Prinz Murat und Sohn sind, da sie einer ehemaligen Herrscherfamilie angehören, aus den Armeelisten gestrichen. — Der Herzog von Nemours hat die Präsidentschaft der Gesellschaft zur Hilfeleistung Verwundeter niedergelegt.
— Das „Journal des Debats" meldet aus Shanghai, die Verhandlungen Englands und Chinas in Betreff Birmas seien abgebrochen.
Rom, 28. Juni. Cholera - Bericht. Vom 27. bis 28. Juni, Mittags, kamen in Brindisi 19 Erkrankungen und 8 Todesfälle vor, in Latiano 50 Erkrankungen und 9 Todesfälle, in Sanvito 11 Erkrankungen und 3 Todesfälle, in Francavilla 8 Erkrankungen und 4 Todesfälle und in Erchie 4 Erkrankungen und 1 Todesfall
Belgrad, 28. Juni. Auswärts verbreitete Nachrichten über eine angeblich zunehmende Unsicherheit in Serbien durch Ueberfälle räuberischer Banden sind übertrieben; nur in den südlichen Kreisen sind solche oorgekommen. Die Behörden ergriffen energische Maßregeln, welche erfolgreich waren.
— Die von mehreren Blättern gemeldete Ernennung des Dr. Giorgieoic zum Polizeidirector von Belgrad ist unrichtig.
Valparaiso, 28. Juni. Der Minister des Innern, Balmaceda, ist zum Präsidenten der Republik Chile gewählt.
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4. •f?ör2l4Lfl-V; » Juni- Der Empfangsausschuß für die Jubelfeier derGroßh. technischen Hochschule therlt uns zur Veröffentlichung mit, daß die Pfalzbahnen, die Rerchsbahnen rn Elsaß-Lothrrngen und die Main-Neckar-Bahn eine Verlängerung der Retourbillett rn der Weise eintreten lassen, daß Billete, in der Zeit vom 29 30 Juni und I.Jutt gelöst, bis einschließlich den 6. Juli zur Rückfahrt berechtigen, sofern dreselben aus der Station Darmstadt der Main-Neckar-Bahn mit Tecturen und entsprechendem Stempel versehen worden sind. Ebenso haben die Oberhessischen Eisen- bahnen und dre Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft die vom 1. Juli ab gelösten Retour- brllets rn rhrer Gültigkeit bis einschließlich den 5. Juli verlängert. Als Legitimation dient die Einladungskarte zur Jubelfeier.
Darmstadt, 27. Ium. l. 10. Mainthal-Sängerfest.j Auf dem gestrigen Dele- girtentag wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Das nächste Mainthal-Sängerfest findet rn ^rredberg 1888 statt. Die Wahl des Vorsitzenden, sowie der übrigen Herren des Vorstandes fand perAcclamation statt. Wahl-Friedberg ist somit wieder als Bundes- Präsident gewählt.
Die Kosten für das Fest belaufen sich auf 4000 Jt.
Heute Morgen schon früh zogen von allen Seiten die Sänger in die reich geschmückte Feststadt ein. Um 10 Uhr fand der Empfang und Vortrag des Festgrußes Seitens der Darmstädter Vereine im Saalbau statt. Hierauf Generalprobe für die von sammtlichen Vereinen gesungenen drei Lieder, welche als wohlgelungen und von ergreifender Wirkung zu bezeichnen ist.
An dem Mittags stattgefundenen Festzuge nahmen etwa 30 Vereine Theil und mögen es wohl an 1500 Sänger gewesen sein, welche im Zuge gingen.
Beim Eintreffen des Zuges auf dem Festplatze begrüßte der Oberbürgermeister Nomens der Feststadt die Sanger und brachte einen Toast auf Kaiser Wilhelin und unseren Großherzog aus. Leider trat auch heute wieder der übliche Festregen ein und veranlaßte, daß der Rest des Festes im großen Saale des Saalbaues zu Ende ae- bracht wurde. b
r , Abends fand Feuerwerk und Beleuchtung des Gartens statt. Se. Königliche Hoheit der Großherzog sandten am Abend ein Glückwunschtelegramm an die Sänger das mrt großem Jubel ausgenommen wurde. '
„Montag findet noch Frühschoppen und Concert auf dem Heilig Kreuzberg statt — Wie es scheint, find schon viele Sänger am Festabend in Folge des Regens nach Hause zuruckgekehrt.
.XXX Weimar. Die unter dem Protectorate Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Sachsen stehende Ständige Ausstellung für Kunst und Kunstgewerbe hierfelbst tritt m diesem Jahre mit einem ganz neuen, ebenso groß wie vorzüglich angelegten Lotterie-Unternehmen an die Oeffentlichkeit. — Es kommen in drei Klassen deren Ziehungen im Juli, September und December dieses Jahres stattfinden' loOOO Gewinne im Gesammtwerthe voii 750,000 Mark zur Verloosung, der Einzel- werth derselben steigert sich von denr niedrigsten von 10 Mark an bis zu 30,000; 40,000 und 60,000 Mark. Dagegen beträgt der Preis der Loose nur eine Mark für die erste und runf Mark für alle drei Klassen. Da die Anstalt in neuerer Beit mit den Rechten einer juristischen Person ausgestattet ist und als solche unter der^Aufsicht de? Großherzoglich Sächsischen Staats-Ministeriums steht, ist dem spielenden Publikum Sicherheit geboten, daß die Gewinne, welche unter der besonderen Aufsicht eines Großherzoglichen Commissars angeschafft werden, gut und den angesetzten Werthen entsprechend sind; dieselben werden übrigens den Gewinnern kostenlos und portofrei durch die Ausstellung übersandt.
Die Ausführung der Lotterie ist keinem Unternehmer übertragen, sondern wird von der ständigen Ausstellung selbst bewirkt, sodaß der Reingewinn nur den Spielern und der Anstalt, durch letztere aber wiederum dem Kunstgewerbe zu Gute kommt Unter diesen Umständen ist der Ankauf der „Weimarischen Ausstellungs-Loose" ebenso zu empfehlen, rote dem emporstrebenden Kunstinstitut ein recht guter Erfolg zu rounschen. ° ö
, Mainz, 26. Juni. Im alten Winterhafen versuchte sich heute Vormittag ein Mädchen, das em Kind auf dem Arme trug, durch Ertränken das Leben zu nehmen; gebracht ”0$ mit dem Kinde herausgezogen und vorläufig in's Hospital _ lieber diesen Fall wird uns noch folgendes Nähere mitgetheilt: Plötzlich, ohne daß es Jemand verhindern konnte, sprang das Mädchen, das Kind fest an sich drückend, u; den Hafen und verschwand sofort unter dem Wasser, während das Kind auf der Oberfläche dahertrieb. Sofort stießen einige Nachen am Ufer ab und ein Schiffsmann mar auch so glücklich, das Kind noch lebend aus den Fluthen zu retten, während das Mädchen, das ebenfalls nochmals aus der Tiefe aufgetaucht war, vollständig bewußtlos an das Ufer verbracht wurde. Sofort angestellte Wiederbelebungsversuche hatten 3uHrv„0‘Öe* daß auch das Mädchen nach Verlauf einer Viertelstunde wieder die Augen ausschlug. Nun wurde eine Droschke geholt und das Mädchen mit dem Kinde nach dem Hospital gefahren. Aus den Vernehmungen, die alsbald in demselben mit dem Mädchen angestellt wurden, ergab sich, daß man es in der That mit einer Wahn- unmgen zu thun hat. Die jugendliche Selbstmörderin ist 16 Jahre alt, heißt Jansorr
wortung der Interpellation von Strombeck, betreffend die Ueberschweinmungen in Duderstedt, Einbeck rc., erklärte der Minister von Puttkamer, um ein für^das Staatsinteresse bedenkliches Präzedenz ~ vermeiden, halte die Negierung
Lokale-.
Gießen, 29. Juni. Der hiesige Turnverein hielt gestern Abend in Stein's Saalbau seine zweite diesjährige Hauptversammlung ab, welche sich eines zahlreichen Besuches, besonders seitens der älteren Mitglieder zu erfreuen hatte. Die Verhandlungen betrafen die Gründung des Lahn-Wetter-Gaues, geschäftliche Vereinsangelegenheiten und eine zeitgemäße Umgestaltung der Satzungen. An letztere Frage knüpfte sich eine längere, hoffentlich für die Sacke recht fruchtbringende Debatte, welche in einem Beschlüsse gipfelte, wonach die Versammlung die vom Vorstände empfohlene Aenderung der Satzungen für ein Bedürfniß erklärt, über dessen Realisirung man sich auf Grund des § 17 der Satzungen in der nächsten (August-) Hauptversammlung im Einzelnen schlüssig machen will.
Wie aus dem Berichte des Vorsitzenden erhellte, zählt der Verein jetzt circa 850 Mitglieder.
Gießen, 29. Juni. Zu einer Volksbelustigung im wahren Sinne des Wortes gestaltete sich das vorgestern von der Generalfechtschule Lahr, Verband Gießen, auf der „Schönen Aussicht" abgehaltene Sommerfest. Der Garten nebst Lokal waren überfüllt und hat der Verband ein schönes Sümmchen gutzuschreiben. Wer das Raritätencabinet besuchte, hat seine Lachmuskeln sehr anstrengen müssen. Das Feuerwerk wurde sehr gut ausgeführt und waren die Besucher im Allgemeinen sehr befriedigt. Was zu wünschen übrig blieb, war die Bedienung und der Mangel an Sitzen. Es wird dies dem Wirth wohl auch eingeleuchtet haben und für ihn eine Lehre bilden. —r.
V Gießen, 28. Juni. Der Zitherverein „Alpenröschen" gab am letzten Samstag Abend im Cafä Leib eine musikalische Abendunterhaltung und legte dabei viel Rühmenswerthes an den Tag. Es bedarf keiner besonderen Reclame, um dem Vereine ein Ansehen zu geben. Das am höchsten zu Schätzende ist hier einfaches Auftreten und Bescheidenheit, mit welcher ansprechende Zithercompositionen zur Ausführung gelangen.
Die Zither, eigentlich für den Concertsaal nicht geschaffen, als Instrument der in ihrer herrlichen Zurückgezogenheit lebenden Alpenbewohner erfunden, muß als solches auch behandelt werden und darum eignen sich sangbare, das Ohr schmeichelnde Weisen am besten für dasselbe. Die Virtuosität liegt nicht immer in den sogenannten Mätzchen mit dem obligaten Saitengerassel, welches wir schon manchmal anderswo recht unangenehm empfunden haben, sondern gerade in der zum Herzen sprechenden Wiedergabe sehnsüchtiger Melodien.
Wenn wir nun das eben Gesagte zu Gunsten des Zithervereins „Alpenröschen" zusammenfassen, so stellen wir demselben damit ein Zeugniß aus, wie er eS für sein
Streben und seinen Fleiß verdient. Namentlich gebührt dem Herrn Dirigent Fisch elr m erster Linie der Dank der Zitherfreunde, da er stets bemüht ist, mit einem geschmackvoll vorbereiteten Programm vor dieselben hinzutreten. Der Beifall am Samstag bekundete das regste Interesse, welches die Zuhörer an dem Concert nahnien und besonders ausgezeichnet wurden mit Recht „Alma Lied" von Merz und „Am Abend" von Scheßl, für 2 Zithern, vorgetragen von Fräulein Seibel und Herrn Fischer. ^ie junge Dame erfreute durch ihr inniges, weiches Spiel und saubere Vortragsweise! , 3r Es wurde zu weit führen, wollten wir das Programm aufzählen, wir wollen deshalb nur noch erwähnen, daß Herr Fischer neben seiner trefflichen Behandlung der Ztther auch als Lylophon-Virtuose wirkte und von Herrn Elsner dabei auf's Lobens- wertheste unterstützt wurde. _a_
o-, "..Erkauft wmde die seitherige Herberge zur Heimath an Herrn Wirth Thoma fui 39,000 JL Der Abschluß geschah durch Herrn Commissionär I. Blitz.
Universität- - Chronik.
- , Das Stiftungsfest unserer Hochschule wird am 1. Juli in
folgender Weise gefeiert werden. Vormittags 11 Uhr findet in der großen Aula des Universitatsgebaudes nn Festact statt; das Programm enthält: 1) Kaisermarsch mit Schlußchor von R. Wagner, 2) Festrede des Rectors, 3) Preisoertheilung, 4) Chor aus der „Schöpfung" von Haydn. Abends wird die Angehörigen der Ludoviciana ein solenner Commers in Stein's Saal vereinigen, welchem am 2. Juli ein Frühschoppen ebendort folgen soll. -
Gießen. Dem Licent. tbeol. Dr. phil. Gustav Krüger aus Bremen ist die venia legendi für das Lehrfach der Kirchcngeschichte ertheilt worden.
— Mrengabe für die Universität Heidelberg.! In seiner Sitzung vom Centralausschuß beschlossen, die bei O. Petters in Heidelberg unter Redaction von Geh. Hofrath Bartsch in zwölf Nummern erscheinende „Ruperto- Carola, Osstcielle illustrirte Fcstchronik der V. Säkularfeier der Universität Heidelberg" als Organ sur seine Veröffentlichungen zu benutzen.
Ferner wurde mit Rücksicht darauf, daß bereits eine namhafte Summe gezeichnet worden ist, der Beschluß gefaßt, den Unterzeichnern des Aufrufs vom 4. April d I die Errichtung einer zur Förderung wissenschaftlicher Bestrebungen von Docenten'dn Ruperto-Carola dienenden Stiftung vorzuschlagen.
Eine der ersten Nummern der Festchronik wird einen Bericht über den bisherigen Fortgang des Unternehmens bringen, in welchem zur Bildung von LokalcomitS's auf- gefordert werden wird. 1
Interessant dürfte es für viele sein zu erfahren, daß die Durchschnittssumme der bisher gespendeten Beitrage sich auf etwa zehn Mark beläuft, daß aber neben einzelnen sehr ansehnlichen Beiträgen auch kleinere bis zu einer Mark herab beigesteuert raur?eil-~ Da Viele glauben, nur große Summen spenden zu können, so scheint es M/'uaßig, von Neuem an die Stelle des Aufrufs zu erinnern, daß es nicht auf die Hohe der gezelchneten Summe ankommt, sondern nur darauf, den Beweis zu liefern daß die ehemaligen akademischen Bürger der Ruperto-Carola dieser Hochschule an ihrem Jubelfeste dankbar gedacht haben.


