Ministers an den König vom 29. Mai 1885 und weitere Berichte hervor, auf welche der Ministerpräsident einen Zettel des Königs erhielt, in welchem ihm aufgetragen wurde, dem Finanzminister einen Verweis zu ertheilen. Am 26. Januar 1886 habe der König an den Minister des Innern Zettel geschickt, nach welchen der Minister im Falle der Nichtbeschaffung von 20 Millionen behufs Fortsetzung der Bauten das Land verlassen müsse. Am 17. April habe der König das Ministerium beauftragt, bei dem Landtage eine Anleiheoorlage für die Cabinetskasse einzubringen, was die Minister abgelehnt hätten. Dies habe den König zu Wuthausbrüchen veranlaßt. Der Referent resümirt schließlich die Darstellung zu dem Anträge auf Genehmigung der Regentschaft. Die Kammer beschloß, die Generaldebatte und die Specialdebatte zusammenzufassen. Der zweite Präsident, Freiherr v. Pfretzschner, erörterte die Verfassungsmäßigkeit des Verfahrens der Minister und erklärte, die Kammer könne dem Prinzregenten das vollste Vertrauen entgegenbringen. Graf Ortenburg bemängelte, daß das Ministerium, welches den Zustand des Königs gekannt, so lange Zeit hindurch von dem geisteskranken Monarchen Staatsacte habe vollziehen lassen, daß die Minister niemals den Versuch zu einem persönlichen Verkehr gemacht und rügt das Vorgehen der Staatscommission in Hohenschwangau und die Verbringung des Königs nach Berg. Redner spricht übrigens sein Vertrauen zum Prinzregenten aus.
Ministerpräsident v. Lutz vertheidigt das Verhalten der Minister. Ihr Gewissen sei ruhig und frei. Die Kammern verblüffe die Plötzlichkeit des Verlaufs der That- jachen; das Ministerium habe deren Entwickelung gesehen. Bis Januar 1886 habe das Ministerium nichts von der Geisteserkrankung des Königs geahnt und nur von den Verlegenheiten der Cabinetskasse gewußt. Erst die fortwährenden Anleiheversuche durch untergeordnete Zwischenpersonen hatten das Ministerium auf eine mögliche Geisteskrankheit aufmerksam gemacht. Ende März hätten die ersten Unterredungen mit Dr. Gudden stattgehabt. „Wären wir Psychiater gewesen, wir hätten schon früher angefangen." Lutz hob weiterhin die Schwierigkeiten der Materialbeschaffung und der Zeugenvernehmung und die große Verantwortlichkeit des Ministeriums bei solcher Staatsaction hervor und sagte, das Ministerium wolle lieber den Vorwurf tragen, zu früh vorgegangen zu sein, als zu spät. Die Verhältnisse des Landes seien übrigens hierdurch in keiner Art geschädigt worden. Der Ministerpräsident weist die zahllosen über die Katastrophe verbreiteten Lügen zurück, betont dem Reichsrath Ortenburg gegenüber die Erfolglosigkeit jeglichen persönlichen und schriftlichen Auftretens gegen den König. Der Minister rechtfertigt schließlich die gethanenen Schritte in Füssen, Schwanstein und Berg, er entschuldigt speciell das Verfahren Gudden's. Fürst Löwenstein-Freudenberg glaubt, daß dem zufolge bis jetzt factische Ministerregentschaft herrschte, da die Geistesstörung des Königs mindestens im Auslande längst vermuthet wurde, während das Ministerium bei Conflicten mit der Kammer sich stets auf das Vertrauen des Königs berufen habe. Der Referent verzichtet auf das Schlußwort. Hierauf wurde der Antrag des Ausschusses, der Regentschaft die Zustimmung zu ertheilen, von den anwesenden 48 Reichsräthen einstimmig angenommen. Der Dotationsantrag wurde dem Finanzausschuß überwiesen. Der Präsident schlägt schließlich vor, allen- fallsige Anträge betreffs Interpretation von Titel 10 Kapitel 18 der Verfassung (Beamtenanstellung während der Regentschaft) einem Ausschüsse zu übergeben.
Telegraphische Depesche«.
telea*. Torresporrdem - Brrrsair*
EmS, 22. Juni. Se. Majestät der Kaiser trank heute früh am Kesselbrunnen, machte eine Promenade und nahm einen Vortrag Albedul's entgegen. Zum Diner sind geladen: Der Erbgroßherzog von Oldenburg, der Herzog Georg von Oldenburg, der Prinz Reuß XIII.
Hirschberg i» Schl«, 22. Juni. Nachts 2 Uhr erreichte die Bober den höchsten Stand, 4 Meter. Seitdem ist sie um 0,2 Meter gefallen. Auch aus Warmbrunn wird ein Zurücktreten des Zacken gemeldet.
Petersburg, 22. Juni. Die Ernennung Urussow's zum Gesandten in Brüssel und Chttrowo's zum Gesandten in Bukarest ist heute officiell bestätigt worden.
— Gestern fand in der katholischen Katharinenkirche eine Seelenmesse für den verstorbenen König von Bayern statt. Derselben wohnten bei der Großfürst Sergei als Vertreter des Kaisers und andere Mitglieder des kaiserlichen Hauses, sowie Herr v. Giers und das diplomatische Corps.
Lokale».
Gießen, 23. Juni. In der vielbesprochenen Streitsache der Stadt Gießen gegen Herrn Gasfabrikanten August Heß ist die mit so großer Spannung erwartete Entscheidung des Schiedsgerichts heute den Parteien eröffnet worden. Dieselbe ist für die Stadt ungünstig ausgefallen. Das Schiedsgericht hat nämlich auf die ihm von den Parteien unterbreitete Frage, „ob bei Feststellung des wirklichen Werthes der Gasfabrik als betriebbarer Anstalt die Betriebsrente durch die Experten in Berücksichtigung gezogen werden solle?"
dahin entschieden,
„daß bei Ermittlung des wirklichen Werthes der Gasbeleuchtungsanstalt als betriebbarer Anstalt die ihr innewohnende Ertragsfähigkeit mit in Berücksichtigung zu ziehen ist, jedoch nicht nach Maßgabe des bisher that- sächlich daraus gezogenen, sondern nach Maßgabe der durch die Gasherstellungskosten, die Höhe des Gasconsums und die entsprechenden Preise bedingten Rente.
Die Kosten der Abschriften und Zustellungen des Schiedsspruchs trägt jede Partei zur Hälfte, die Anwaltskosten hat jede Partei selbst zu tragen."
Die Aufnahme der sehr umfangreichen und in hohem Grade interessanten Ent- fcheidungsgründe würde den Raum dieses Blattes überschreiten; sie sollen jedoch in Nr. 7 der Verwaltungsblätter wörtlich veröffentlicht werden. Mit Rücksicht auf das hohe Interesse, welches wohl sämmtliche Einwohner der Stadt Gießen an dieser wichtigen Entscheidung nehmen, soll die Nummer der Verwaltungsblätter statt am 1. Juli schon morgen erscheinen.
Gießen, 23. Juni. sSch w urgericht.j Vor den Schranken dieses Gerichtshofs stand gestern der Gemeinde-Einnehmer Johannes Möbs IV. von Nieder-Mörlen wegen Verbrechens im Amt. Derselbe war beschuldigt, in mehreren Fällen Geldbeträge, welche er in amtlicher Eigenschaft eingenommen resp. in Gewahrsam gehabt, unterschlagen und in Beziehung auf die Unterschlagung unter Beibringung falscher Belege die von ihm geführten Bücher unrichtig geführt und verfälscht zu haben. Aus den Verhandlungen entnehmen wir Folgendes:
Möbs war im Jahre 1884 wegen einer von ihm zum Nachtheil des Heinrich Brauburger in Nieder-Mörlen begangenen Fcldpolizeiübertretung in eine Geldstrafe von 6 JL und eine Entschädigung von 3 JL verurtheilt worden, welche Beträge er auch bezahlt hat. Am Schlüsse eines Rechnungsjahres werden die in einer Gemeinde erhobenen Entschädigungen vom Rentamt zur Auszahlung angewiesen und so erhielt auch Rechner Möbs bezüglich mehrerer derartiger Posten, darunter auch derjenige Brauburgers, Auftrag zur Vertheilung an die Bezugsberechtigten. Anstatt wie vor- geschriebcn, alsbald nach Empfang der bezüglichen Anweisung den erforderlichen Eintrag in seine Bücher vorzunehmen, unterließ Angeklagter jedoch dieses bis zum 23. Mai 1885, an welchem Tage er den Eintrag als „bezahlt" vollzog. Gleichzeitig fertigte er selbst eine Quittung aus, in welcher er den Empfang von 3 JL Entschädigung mit der Unterschrift „Heinrich Brauburger" bescheinigte. Brauburger hatte längere Zeit auf Zahlung der ihm zustehenden Entschädigung vergeblich gewartet, weshalb er sich an mehrere Stellen und Beamte, schließlich auch an den Gcmeinderechner Möbs wandte. Derselbe erbot sich auch zur Auszahlung und legte dem Brauburger eine von ihm ausgefertigte Quittung zur Unterschrift vor. Brauburger verweigerte jedoch Annahme der Zahlung, da ihm die bezügliche Quittung nicht vorschriftsmäßig dünkte. Er erzählte die Sache nun weiter und führte dann schließlich bei Großh. Kreisamt Friedberg Beschwerde. Möbs, dem dies zu Ohren kam, ließ nun durch seine Freunde, den Caplan Günther in Nieder-Mörlen vermittelnd in die Sache eintreten, welcher darauf dem Brauburger die ihm gebührenden 3 Jü behändigte. Der zweite Fall, welcher dem Angeklagten zur Last gelegt wird, betrifft ebenfalls die Auszahlung zweier dem Caspar Wagner in Nieder-Mörlen zustehenden Feldentschädigungsposten im Betrage von 20 und 60 Pfg., deren Empfang von Wagner entschieden bestritten wird, trotzdem Möbs in
seinen Belegen Quittung des Wagner besitzt. Wagner bestreitet die Unterschrift als nicht von ihm herrührend. Der dritte, dem Möbs zur Last gelegte Fall betrifft eine der Marie Scheibe! von Nieder-Mörlen aus der Gemeindekasse dortselbst zu zahlende Vergütung für Arbeitslohn. Die Scheibe! hatte lange Zeit auf Auszahlung des Geldes vergeblich gewartet und ging deshalb zu Möbs, um solches in Empfang zu nehmen. Möbs zahlte das Geld auch aus, ließ jedoch die Quittung von einer seiner Töchter, nicht aber von der Empfängerin des Geldes unterzeichnen mit dem Bemerken, der Beleg sei schon weggeschickt. Bei den Rechnungsbelegen befand sich eine gefälschte Quittung mit der Unterschrift: „Marie Lcheibel". Der Angeklagte giebt im ersteren Falle die Fälschung der Urkunde zu, in den beiden anderen jedoch stellt er solche entschieden in Abrede. Die Quittung des Brauburger will er, da der Termin zur Rechnungslegung nahe gewesen, selbst angefertigt und unterschrieben, jedoch später die Auszahlung vergessen haben.
Es wurden eine Reihe von Zeugen vernommen, welche im Wesentlichen die dem Angeklagten zur Last gelegten Thatsachen bestätigten.
Die Geschworenen bejahten von den ihnen vorgelegten Schuldfragen nur die ..A^ der Angeklagte schuldig, die Quittung des Brauburger über 3 «M. Feld- cntschädigung fälschlich angefertigt und davon zum Zwecke der Täuschung Gebrauch gemacht zu haben? mit mehr als 7 Stimmen, worauf die Staatsanwaltschaft eine Gefängnißstrafe von 6 Monaten beantragte.
Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten wegen einer Urkundenfälschung zu 4 Monaten Gefängniß; wegen der übrigen unter Anklage gestellten Delicte erfolgte Freisprechung.
Die Verhandlung schloß erst gegen 11 Uhr Abends.
Universität» - Chronik.
Marburg, 22. Juni. Der Oberbibliothekar der hiesigen Universitätsbibliothek, Professor Dr. Cäsar, ist gestorben.
Halle a. S. Der Geheime Justizrath Professor Ernst Meier Hierselbst ist zum Curator der Universität Marburg ernannt worden.
vermischte».
Reiskirchen, 21. Juni. Gestern fand unter Betheiligung der meisten Ortsbewohner die Einweihung des fast gänzlich umgebauten und vergrößerten Schulhauses statt, wobei uns die Herren Kreisschulinspector Büchner und Kreisingenieur Gnauth mit ihrem Erscheinen beehrten. Ersterer hielt vor versammelter Gemeinde am Eingänge des Hauses eine längere Rede, worin der inzwischen in's Leben getretenen 2. Schulstelle näher gedacht, Hufgabe und Wichtigkeit der Volksschule als Hauptträger des Staates neben Kirche und Familie betont und recht beherzigenswerthe warme Worte über Erziehung und Unterricht gesprochen wurden. Herr Gnauth erwähnte dankend das bereitwillige Entgegenkommen des Ortsoorstandes bei seinen Functionen als Techniker und Herr Lehrer Schäfer zollte allen denen, welche bei dem Aufbau dieses Hauses und der Errichtung der 2. Schulstelle gütigst mitgewirkt und thätig gewesen, Worte des Dankes. Zwischen den einzelnen Ansprachen trugen die Schüler geeignete Lieder vor. Nach dieser Feier wurde unter Vorantritt der Vorstände des Orts den Kindern ihre Plätze in den Sälen angewiesen und Backwerk an dieselben vertheilt, während die Vorstände unter Führung der Herren Büchner und Gnauth das ganze Haus einer eingehenden Besichtigung unterzogen, welcher später die übrige Ortsbewohnerschaft und Freunde des Schulwesens abtheilungsweise folgten. Besonders gut gefiel der recht geräumige und freundliche neue Saal mit seinen für 72 Schüler eingerichteten schönen Subsellien, aus der Fabrik des Herrn Carl Esäßer zu Schönau bei Heidelberg hervorgegangen. Das Haus selbst, inmitten eines freundlichen Gartens gelegen, umfaßt die beiden Lehrsäle und recht geräumige Lehrerwohnungen und gereicht Kreisingenieur Gnauth, Bezirksbauaufseher Ma ring er und allen daran Theil genommenen Arbeitern zur Ehre; für unser Dorf bildet es eine wahre Zierde. Nur erscheinen uns die Umfangswände von 15 Ctm. Stärke bei der freien Lage etwas schwach. Hoffen wir, daß, nachdem nun die gegenwärtig 739 Köpfe zählende Schuljugend besser herangebildet und erzogen werden kann, als solches je dahier geschehen, der Segen für unsere leider in Parteien zersplitterte Gemeinde nicht ausbleibe und Friede, Zucht und Frömmigkeit mehr und mehr Einkehr halten mögen.
Friedberg. Einem hiesigen Manne, der seine Frau mißhandelt hatte, war dieselbe durchgegangen. Nachdem sie durch Gensdarmen wieder geholt worden war und vor Gericht die Beilegung der ehelichen Zwistigkeiten versucht wurde, sagte die Fran dem Manne und der Mann der Frau Allerlei, wodurch eine ganze Reihe von Diebstählen an Leder, Silber rc. rc. an den Tag kam und wodurch weitere Personen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Ganzen sind bis jetzt 6 Personen in Haft genommen worden und sollen noch weitere Verhaftungen in Aussicht stehen.
Bad-Nauheim, 20. Juni. Der Erbgroßherzog von Baden kommt erst Anfangs dieser Woche. Am 17. Juni traf der Fürst zu Isenburg und Büdingen, sowie Prinzessin Elisabeth nebst Gefolge hier ein und stiegen in der Villa Reich ab. Als behandelnder Arzt wurde Dr. Schott empfangen. Die Saison ist eine noch bessere, als die vorjährige.
Darmstadt, 21. Juni. Für die Jubelfeier unserer technischen Hochschule ist eine außergewöhnlich große Betheiligung zu erwarten. Obwohl die zur Anmeldung bestimmte Frist erst in mehreren Tagen abläuft, ist die Zahl der angemeldeten Theil- nehmer bereits eine bedeutende. In sehr erfreulicher Weise nehmen auch Schulen, Corporationen rc. des Großherzogthums und von auswärts lebhajten Antheil an der bevorstehenden Feier und haben beschlossen, Deputationen mit Glückwünschen zu entsenden; so die Universität Gießen, der Mittelrheinische Architecten- und Jngenieuroerein, die Elektrotechnische Gesellschaft in Frankfurt a. M., der Lokalgewerbverein in Darmstadt, der Frankfurter Bezirksverein deutscher Ingenieure, der Mannheimer Bezirksverein deutscher Ingenieure rc. Auch die früheren und die derzeitigen Schüler der Hochschule werden Glückwünsche darbringen.
Frankfurt a. M., 18. Juni. Bankier Eduard Wohlfahrt, welcher durch seine Heirath mit den exclusivsten Frankfurter Familien in verwandtschaftliche Beziehungen getreten und in Folge meiner noblen Manieren in der vornehmen Gesellschaft ein gern gesehener Gast war, ist, nachdem er das ganze Vermögen feiner Frau an der Börse verspielt und die ihm anvertrauten Depots ebenfalls unterschlagen hat, flüchtig geworden. Eine Anzahl von Personen verlieren ihr ganzes Vermögen durch denselben. Nach dem „Franks. Journal" sind bis jetzt 2,570,000 JL angemeldet und übertreffen diese Unterschlagungen noch weit diejenigen der Gebr. Sachs.
— König Ludwig II. war eines Tages im Sommer 1871 plötzlich spurlos verschwunden aus München und konnte trotz der eingehendsten Nachforschungen in keinem einzigen seiner zahlreichen Schlösser aufgefunden werden. Helle Verzweiflung des Ministeriums! Man wird die Desperation eines Kronrathes begreiflich finden, der wichtige Staatsgeschäfte zu erledigen hat und dem der Monarch abhanden gekommen ist. Die Jagd auf den König wurde also mit wahrer Verzweiflung betrieben, jedoch resultatlos. Da kam wie ein Lichtstrahl aus Berlin die vertrauliche Meldung, daß man König Ludwig von Bayern auf der Durchreise in einem der französischen, noch von deutschen Truppen besetzten Bahnhöfe gesehen habe. Derselbe Tag brachte weitere Details. Des Königs Durchreise in der Richtung von Paris war nämlich aus Toul signalisirt worden, wo ein bayerischer Feldgensdarm den König bestimmt erkannt haben will. Sofort lösten zwei bayerische Minister in Begleitung des Generals v. Orff Bahnkarten nach Toul und befragten den Gensdarmen. Dieser Mann der Ordnung, welcher zwei Jahre vor dem Kriege Unterbereiter im königlichen Marstalle war, erklärte bestimmt, er habe in dem fraglichen Passagier, dessen Legitimation auf den Namen Sebastian Langhammer, Handschuhmacher aus Regensburg, lautete, an der eigenartige Bartform und an einer gewissen Schulterbewegung den König erkannt. Tie Minister fuhren nun weiter nach Paris, nachdem sie vorher noch ein Telegramm an die Polizeidirection nach Regensburg gesandt. Die Antwort war, daß es in Regensburg überhaupt keinen Langhammer gebe. Es war also Klarheit gegeben — der Paß war gefälscht. In Paris logirten sich die drei Königsjäger im Grand Hotel ein und stürzten sich kopfüber in den Strudel des Pariser Lebens, um ihren verlorenen Souverän herauszufischen. Unterdeß saß König Ludwig in aller Gemüthsruhe in einem kleinen Hotel garni; ja, man behauptet sogar, daß er einst von dem Dachsitze eines Omnibus die drei Königsjäger in einer schönen Equipage an sich vorüber rollen gesehen habe. Den Herren war aber durch eine Laune des Königs noch eine neue Schwierigkeit erwachsen: sie suchten Herrn Sebastian Langhammer, und diesen gab es nicht mehr in Paris, denn der König hatte inzwischen diesen Namen abgelegt und aus
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die drei genannten
potkugel, die er aU5 dem rechten t*“'-Sie Mi Isuch-Ui-, um bei Glückwünsche darzr besonders seitdem präsidirt jetzt regel! nehmen. Trese D weg musikalisch, und die Ehrendam Hört die Kaiserin i niemals ein Wort; innerung W Hascher Eichenwald Spaziei sonntäglich besucht den Gottesdienst; lebendiger. JhrI Leitung des ganze Oberst Dupont voi — Die Ge zum 15. Septembei ^halten und Entsc Md die einstweiligi Dermiethern und 3 Benutzung und Rii die Miethsräume e Fortsetzung eines a auch andere Sacher als Feriensachen be verfahren und das
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Die bei E neuen Hirch« vorkommenden Ä terialliefeiungen,
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