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leit Jahrzehnten einer gehässigen Bedrückung ausgesetzt find und der Unmuth des Münchener Gemeinderaths-Collegiums gegen die ungarische Hauptstadt, in welcher der Haß gegen alles Deutsche anläßlich der Janski-Affaire erst jüngst wieder zum widerlichen Ausdruck gelangte, erscheint verzeihlich.

In Irland werden die englischen Behörden nunmehr wieder einen här­teren Stand haben. In Belfast, Dublin, Dungannon und anderen Städten gährt ts bedenklicher als je, Nationalisten und Orangisten liefern sich förmliche Schlachten und allenthalben ist es nicht die Polizei, sondern das Militär, welches die Ruhe wieder Herstellen muß. Da das Cabinet Salisbury ein besonderes Comttv zur Berathung der irischen Angelegenheiten eingesetzt hat, so wird sich daffelbe mit seinen Beschlüssen wohl beeilen müssen.

Das Cabinet Salisbury soll beschlossen haben, die afghanische Grenz- Commission baldmöglichst zurückzurusen, obwohl Rußland und England über die Noch schwebendgn Punkte bezüglich der afghanischen Grenzsrage noch zu keiner Verständigung gelangt sind.

Telegraphische Depesche«.

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Berlin, 18. August. Anläßlich ihrer heutigen 50jährigen Dienstjubiläen ver­lieh Seine Majestät der Kaiser dem General Obernitz sein Bild in der Uniform des 1. Garderegiments, dem General Dannenberg das Großkreuz des Rothen Adler­ordens und dem General Steinäcker das Groß - Csmthurkreuz des Hohenzollern- vrdens.

Breslau, 18. August. Um Mitternacht brach in der dem Fiskus gehörigen auf der Hinterbleiche belegenen Clarenmühle Feuer aus, welches sich in kurzer Leit über das ganze Grundstück verbreitete. Clarenmühle II ist bis auf die Umfassungs­mauern niedergebrannt, Clarenmühle I dagegen vollständig erhalten. Mehrere tausend Eentner Mehl, Getreide und Malz sind verbrannt. Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen. Erst gegen 3 Uhr Morgens gelang es der Feuerwehr, welche mit allen Mannschaften und Fahrzeugen am Platze war, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken.

Metz, 18. August. Der hiesige Bischof Dupont des Loges ist heute früh 2 Uhr gestorben.

Wien, 18. August. In Triest sind seit gestern bis heute Mittag an der Cholera 23 Personen erkrankt und 6 gestorben.

Laibach, 18. August. In Tranik, Bezirk Gottschee, sind 4 Cholera-Todesfälle vorgekommen. Die Landesregierung berief den Grazer Unioersitätsprofessor Max Gruber, um baktereologische Untersuchungen vorzunehmen.

London, 18. August. Laut officieller Mittheilung beschloß die Regierung nicht die sofortige Zurückziehung der afghanischen Grenzcommission, sondern sie unterhandelt vielmehr wegen des noch unabgegrenzten Thetles in der Rähe des Oxus mit Rußland. Bis zum Eintreffen der Antwort Rußlands werde über das Datum der Zurückziehung der Grenz-Commission nichts beschlossen; es sei jedoch beabsichtigt, die Commission zu Anfang des Winters nach Indien zurückkehren zu lassen.

London, 18. August. Ein Telegramm des Reuter'schen Bureaus aus Kairo von heute erklärt die mehrfach verbreitete Nachricht von einer demnächst zu erwartenden Berufung einer internationalen Commission zur Prüfung der Lage Egyptens für un- degründet.

Edinbnrg, 18. August. Die Königin ist heute Morgen hier eingetroffen und wurde von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. Sie besuchte Nachmittags die Aus­stellung. Die Stadt ist festlich geschmückt.

Montevideo, 18. August. Als der Präsident der Republik gestern Abend in das Theater trat, schoß ein Mann mit dem Revolver auf den Präsidenten, denselben leicht an der Wange verletzend. Der Attentäter wurde sofort ergriffen und von der Volksmenge derart mißhandelt, daß er kurz darauf starb.

Lokale-.

Gieße«, 18. August. Es liegt uns das Programm zur Feier des -40. Stiftungsfestes des Gießener Turnvereins vor und genügt eine kurze Durchsicht desselben, um jetzt schon zu sagen, die Vereinsleitung hat alles aufgeboten, seine Mit­glieder und Gäste auf das Beste zu unterhalten.

Die Feier^ beginnt Samstag Abend mit einem Festcommers in Stein's Etablissement. Sonntag Morgen Wettturnen der Zöglinge und Eoncert der Kapelle unseres hiesigen Regiments. Mittags Festzug, Festrede, Wettturnen, Fechten. Abends Ball und Pretsvertheilung.

Auch wird ein aus hiesigen Gesangvereinen gebildeter Chor mehrere Lieder bei der Feier singen und ist durch die Bereitwilligkeit jener Vereine es der Leitung des Turnvereins ermöglicht, auch in dieser Richtung etwas zu bieten, was bei derartigen Festen nicht oft zu hören ist.

Gieße«, 19. August. Seit dem für das deutsche und namentlich für das Hessen-Volk so denkwürdigen Tage der Schlacht bei Gravelotte ist fast eine neue Generation erwachsen. Trotz der verflossenen sechszehn Jahre bleibt er in stets lebendiger Erinnerung derer, die ihn actio im Felde mitgemacht und derer, die in Langer Sorge die Stunden desselben in der Heimath zählten.

Mit Recht haben sich deshalb auch bieienigen, die den blutigen Tag überlebten, endlich zusammengethan und in hiesiger Stadt einenVeteranenoerein" gegründet. Eigentlich ist die Gründung eines solchen Vereins nicht so wörtlich zu nehmen, denn der Kitt, der die Menschen auf dem Schlachtfeld für das ganze Leben verbindet, ist besser als jedes Statut.

Gestern nun war jener Tag wieder einmal heraufgezogen und nicht ungefeiert ließen ihn seirw Helden vorüberziehen. Nachdem eine Deputation des Veteranen- vereins die Gräber auch die des ehemaligen Feindes auf hiesigem Friedhöfe geschmückt hatten, versammelten sich die Mitglieder und deren Gäste im Saale des Cafä Leib zu einem Commers.

Wahrhaft überrascht war Jeder, der gestern Abend den Saal betrat, denn so schon und der Feier würdig hatte er ein Kleid angelegt, wie wohl nie zuvor, und brauchen wir,nur an dieFeld-Gruppe" im Hintergründe zu erinnern.

Nach Gesang des LiedesSind wir vereint zur guten Stunde" ergriff der Vor­sitzende, Herr L. Petri III., das Wort und schilderte die Erlebnisse des 18. August 1870 auf den Feldern Gravelotte-St. Privat in solch würdiger und beredter Art, daß alle Anwesenden mit der größten Aufmerksamkeit dem Vortrage folgten. Manchen Veteranen ,ah man wahrend dessen kopsnickend ruhige Zustimmung ertheilen. Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Heldenkaiser und den Damaligen Führer der hessischen Division, Se. Komgl. Hoheit unfern Großherzog, schloß Redner seine Ansprache.

Von werteren ^.oasten, die ja immer bei derartigen Gelegenheiten losgelassen, wollen mir nur noch den des Herrn Rechtsanwalt Baist erwähnen. Er kam zurück auf einen von dem 1. Sprecher des Turnvereins, Herrn Uhl, ausgebrachten Toast, hob namentlich die Thatigkeit der Turner, Frauen und Jungfrauen während des Feld­zuges in der Heimath hervor. Sein Schlußwort galt den Eltern, die ihr Alles in's Feld der Ehre geschickt und mit heroischem Schmerze ihre Verluste getragen. Die Rede wirkte so ergreifend, daß über manches Krieger Wangen die Thränen rollten

Doch auch wieder heitere Bilder folgten. Die Musikkapelle und ihr kann wirklich alles Lob gespendet werden ließ ihre frohen Weisen ertönen, der Bäuer'sche Gesangverein bot der Festversammlung einen recht hübschen Genuß durch Vortrag einiger Lieder. Herr Trapp und Herr Feld haus sangen je ein Lied, Herr Schuft beclamirte recht ernste Gedichte aus den Befreiungskriegen, bengalisches'Feuer fehlte ebenfalls nicht. Alles in Allem genommen, so wird jeder Theilnehmer recht befriedigt bas Astlokal verlassen haben. Die Veteranen aber mögen noch recht lange den Tag des 18. August wieoerkehren sehen. d

Universität- - Chronik.

- 17: August. Als Privatdocent in der theologischen Facultät unserer

Hochschule habilitirte sich Herr Lic. theol. Adolf Link aus Coblenz für das Fach der rreutestamentlichen Exegese.

Vermischte-.

Darmstadt, 18. August. Am 10. d. M. wurde der Heizer bei den Ober- hessischen Eisenbahnen Heinrich Waag zumLocomotivführer und der Hilfsheizer Georg Gern and aus Bruchenbrücken zum Heizer bei diesen Bahnen ernannt.

Berlin, 15. August. Das Polizei-Präsidium macht zur Warnung für das Publikum Folgendes bekannt:In der Tagespresse wird gegenwärtig unter dem NamenHomeriana-Thee" ein angeblich gegen Lungen-, Halsleiden und Asthma wirk­sames Geheimmittel angepriesen, welches von dem Agenten A. Wolffsky, Alte Jakob­straße Nr. 93 hierselbst wohnhaft, in Päckchen mit 65 Gr. Inhalt bei einem Werthe von 5 bis 6 Pfg. für den Preis von 1,20 Mk. verkauft wird und nach dem Ergebniß der amtlich veranlaßten, sachverständigen Untersuchung lediglich aus Vogelknöterich besteht, wie er auf allen Wegen und namentlich auch oft in wenig verkehrsreichen städtischen Straßen zwischen den Pflastersteinen wächst. Eine specifische Heilwirkung hat das obengenannte Kraut nicht."

Berlin, 17. August. Am gestrigen letzten Tage des Radfahrer-Congresses fand das Zwei- und Dreirad - Meisterschaftsfahren von Europa statt. Für das Zweirad war eine Entfernung von 10,000 Nietern vorgeschrieben, welche nach hartem Kampfe zuerst von dein Mcisterfahrer von England, E. Hale, in 19 Minuten 3 Secunden ge­nommen wurde, während auf dem Dreirad der Meisterfahrer von Holland, Niederlen, die 5000 Meter zuerst in 10 Minuten 15 Secunden znrücklegte. Die Sieger führen jetzt den Titel Zwei- und Dreirad-Herrenmeisterfahrer von Europa; hui!

Münster. Vor einigen Wochen reichte hier eine Dame beim Staatsanwalt eine Anzeige wegen einer That ein, deren Verübung an ihr sie einem im Lehrfach stehenden, sehr geachteten Herrn zur Last schrieb. Der Mann wurde verhaftet und vor den Untersuchungsrichter geführt. Er betheuerte seine Unschuld und berief sich darauf, einen Doppelgänger zu haben, einen Menschen, der ihm täuschend ähnlich sei. Der Staatsanwalt stellte den Angeschuldigten der Angeberin gegenüber und diese erklärte auf's Bestimmteste, daß er der Angreifer ihrer Ehre gewesen sei. Der Staatsanwalt batte über den Bezichteten Erkundigungen eingezogen, die sämmtlich sehr zu seinen Gunsten sprachen, und da auch das ganze Gebühren desselben auf ihn den Eindruck eines zuversichtlichen Mannes machte, verfügte er dessen einstweilige Freilassung. Vor einigen Tagen ging der Staatsanwalt den Weg nach dem westfälischen Bahnhof zu; plötzlich stürzte ihm der, so hart gekränkte Lehrer entgegen mit der hastig vorgebrachten Meldung, er habe jetzt seinen Doppelgänger selbst gesehen, dort gehe er, etwa dreißig Schritte vom Bahnhof entfernt, der Beamte solle mit ihm kommen, denselben festzu­halten. Dieser geht darauf ein; Beide nähern sich einem Individuum, dessen Aehn- lichkeit mit dem Beschuldigten allerdings so täuschend war, daß sie leicht zur Ver­wechselung der Person hätte führen können. Der Doppelgänger wurde festgehalten und zur Polizei verbracht. Noch einmal wurden die Angeberin und deren Zeugen herbei­geholt, noch einmal dem Lehrer gegenüber gestellt, noch einmal erklärten sie sich bereit, zu beschwören, daß er der Missethäter sei. Da läßt der Staatsanwalt den Doppel­gänger oorführen und bei dessen Anblick erklären die erschreckten Damen, eidlich erhärten zu wollen,, daß der soeben Vorgeführte der eigentliche Schuldige sei. (Wests. P.)

Würzburg, 15. August. Der um 9 Uhr 52 Min. von hier nach Nürnberg abgehende Schnellzug Nr. 579 mit Restaurationswagen mußte, nachdem er die Station Dettelbach verlassen hatte, nach Dettelbach zurückfahren, weil der Zugführer auf dem­selben Geleise einen anderen Eisenbahnzug bemerkte, von dem man glaubte, er fahre von Kitzingen nach Dettelbach. An der Station Dettelbach erfuhr man, daß ein Extra-Güterzug in der Richtung nach Kitzingen vorausfahre. Es ist sonach lediglich der Vorsicht des Zugführers xu danken, daß der Schnellzug nicht auf den voiaus- fahrenden Güterzug stieß und daß ein Zusammenstoß vermieden wurde. Bei der Rückkunft nach Dettelbach verließen mehrere Passagiere des Schnellzuges sofort die Waggons, weil sie den vorausfahrenden Güterzug für einen entgegenkommenden hielten und deßhalb einen Zusammenstoß befürchteten.

Die Heidelberger Jubelfeier gibt dem Berichterstatter desTemps", welcher seinem Blatte sehr umfaffende und in warmem Tone gehaltene Berichte gesandt hat, zum Schlüsse noch Anlaß zu folgenden Betrachtungen über das deutsche Studenten- leben:Um alles zusammenzufassen, dies Fest hat einen sehr großen Eindruck auf mich gemacht. Ich kenne schon geraume Zeit das deutsche Studentenleben; ich kannte seine guten und schlechten Seiten, aber ich kannte es bisher nur, wenn ich so sagen darf, aus seinem regelmäßigen Treiben, so, wie man es beobachten kann in den kleinen Universitätsstädten, wo es eintönig wird, und in den großen Städten, wo es mehr verschwindet. Aber ich habe es nie so mit einem Schlage und so ursprünglich .sich auf? drängen sehen. Und was mich zum erstenmale so überraschte, das war die Festigkeit der Bande der Freundschaft, welche beim Glase geschlossen wird, die Verbrüderung, welche aus dem Corpsleben hervorgeht, so tyrannisch und zeitraubend letzteres auch sein mag. Diese Verbrüderung schlingt ein unzerreißbares Band um Professoren und Studenten und im späteren Leben um Junge und Alte. Sie achtet nicht die Grenzen des Alters und bleibt trotz aller feindlichen Einflüsse bestehen. Daß sie manchmal unbequem wird, läßt sich nicht leugnen; noch öfter aber ist sie nützlich und werthvoll und bei Gelegenheiten, wie diese Jubelfeier war, bringt sie die Jugend zurück, frischt sie die alte Fröhlichkeit in den Herzen wieder auf. Viele dieser graubärtigen alten Burschen", welche am ersten Festtage beim Durchwandern der Straßen des Staunens Ende nicht finden konnten, daß sie sich so verändert hätten und kaum wieder zu er­kennen seien, viele von ihnen lebten sich in die Einbildung ein, noch einmal auf einen Augenblick ihr 20. Lebensjahr zu beginnen. Und das will doch etwas heißen, nicht wahr? Und ich glaube, daß sie schließlich ihr Alt-Heidelberg doch eben so wieder- gesunden haben, wie sie es einst geschaut, ebenso poetisch, ebenso verführerisch und ebenso jung." Es thut ordentlich wohl, in einer französischen Zeitung ein so warmes Urtheil über deutsches Wesen zu finden.

Wien, 18. August. Der Mitarbeiter deralten Presse", Leo Truxa, hat sich gestern Nacht in einem Hotel in Interlaken, angeblich im Traume, aus dem offenen Fenster eines Zimmers im zweiten Stock gestürzt und ist er gestorben. Truxa war 35 Jahre alt, ein begabter Publicist und eifriger Verfechter des Taaffe'schen Regimes. Großes Aufsehen erregt es, daß ein Mann aus eigenem Antriebe heute Nacht von außen die Spitze des Stephansthurmes erstieg und dort, anläßlich des Geburtsfestes des Kaisers, eine schwarz-gelbe Fahne aufhisste. Der Mann heißt Joseph Pircher und ist Anstrelchermeister in Favoriten. Sein Wagestück bildet heute das Stadtgespräch. Er fuhr in einem Fiaker um Mitternacht am Stephansplatz vor und kletterte um 12 Uhr Nachts längs, dem Blitzableiter mit einer am Rücken gefesselten 10 Fuß langen Fahnenstange bis auf die 432 Fuß hohe Spitze des Stephansthurmes, wo er die fckwarz-gelbe Fahne mit der Aufschrift:Hoch Kaiser Franz Joseph!" befestigte. Unterwegs zog er die Stiefel aus und langte um 2 Uhr barfuß zurück. Die Feuer­wehr rückte mit Sprungtüchern aus: er weigerte sich aber, in das ausgebreitete Sprung­tuch hinabzuspringen. Der Wagehals kam unversehrt herab, wurde von der Polizei angehalten, jedoch wieder freigelassen. (F. 3.)

Wenn man noch nicht weiß wasPech" ist, so wird man es jetzt erfahren: Kürzlich wurde in einer größeren Stadt eine Hochzeit gefeiert. Beim Hochzeitsmahl ereignete sich ein für die Braut unangenehmer Vorfall: die falschen Zähne fielen ihr aus dem Mund und Molly, das kleine Thierchen, kommt herangewedelt, nimmt das kostbare Gebiß in das {einige und läuft davon. Ida, so hieß die Braut, weiß sich nicht anders zu helfen, als in Ohnmacht zu fallen. Ferdinand, ihr Bräutigam, sing sie ui den Armen auf und befeuchtete Nase und Lippen mit Erweckungsgeistern. Da lispelte die Arme:Wo bin ich ?" öffnete die Augen und schließt den Mund. In den Armen deines Gatten," antwortete Ferdinand.Gott, was ist mir nur ^eben?" seufzte Ida - Jetzt erst bemerkten die Anwesenden Jda's zahnlosen Mund und Molly an der ^hür, in seinem Gebiß die künstlichen Zähne haltend. Srun.ni und leichenblaß sitzt der Bräutigam in seinem Sessel.Ach welches Unglück!" seufzt Ida leise und fängt an zu meinen.Etwas Entsetzliches, um sich die Haare aus- zurauscn!" entgegnete Ferdinand, springt auf, hebt die Hand in die Hohe und reißt sich die Perrucke vom Kopie herunter. Einige Gäste fangen an zu lachen. Ein KenKes Gelächter entsteht. Die Braut lacht, der Bräutigam lacht und die Sacke Ä Wohlgefallen auf. Diejungen Leute" aber leben im größten häuslichen Glucke zusammen.

. '-Ein passioiiirter Jäger erzählt in der Beil.Post" Folgendes:Gestern, den 16. 0., Abends 7Va Uhr, spielten meine Kinder auf dem nach der Hinterseite des von nJir ^wohnten Hauses in der Kurfürstenstraße gelegenen Balkon, als mein 10 Jahre altes Töchterchen plötzlich fühlte, daß ein großer Vogel sich ihr auf den Kops setzte. Im ersten Schrecken stieß sie das Thier von sich und flog dasselbe durch die offene