Lokale-.
Gießen, 19. Juli. Das erste Schützenfest des Gaues Hessen und Nassau nahm aestern seinen Anfang. Früh Morgens Weckruf, sodann Früh-Concerl um 10 Uhr in der Restauration Stein; Nachmittags bewegte sich ein recht stattlicher Zug mit zwei Musikcorps durch die Hauptstraßen der Stadt; besonders imponirte hierin der bereits preisgekrönte junge Nadfahr-Verein. Vom herrlichsten Wetter begünstigt soll sich auch auf dem Festplatz und in der Festhalle ein recht reges, buntes Treiben entwickelt haben. Viele Häuser in der Stadt hatten Flaggenschmuck angelegt.
verwischte-.
Butzbach, 17. Juli. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr läßt es an Vorbereitungen nicht fehlen, um ihren zum 10. oberhessischen Feuerwehrtag am 25. Juli hierher kommenden Kameraden angenehme Stunden zu bereiten. Nach der Tetegirten- versammlung wird beim Mittagessen ein Theil der Capelle des 118. Infanterie-Regiments concertiren und nach der Uebung der hiesigen Wehr findet Concert und Tanzbelustigung statt. Die Speisewirthschaft ist bewährten Händen anoertraut und werden Speisen und Getränke zu den ortsüblichen Preisen — Glas Bier 10 — abgegeben.
Feuerwehrleute in Uniform haben selbstverständlich zu dem Festplatze freien Zutritt und steht anderen Personen gegen 30 $ einmaliger Eintritt zu. Karten, welche für eine Person zum beliebigen Besuche des Festplatzes am Samstag Abend und am Festtage selbst berechtigen, werden ä 80 und solche für Familien ä 1 -A 20 H verausgabt.
Darmstadt, 16. Juli. Auf Grund einer Entscheidung des Reichsgerichts sollen Milchpantscher nicht mehr, wie seither, mit Strafbefehlen, sondern wegen Betrugs vor die Strafkammer verwiesen werden.
Welch' einträgliches Geschäft aber die Milchfälschung sein kann, zeigt der erste Fall, welcher, wie wir erfahren, demnächst die hiesige Strafkammer beschäftigen wird. Der betreffende „Milchmann", erst 20 Jahre alt, ist bereits wegen des gleichen Vergehens mittelst Sttafbefehls zu einer Geldstrafe verurtheilt worden. Neuerdings an- gezetgt, wurde auf Grund der angeführten Reichsgerichtsentscheidung von der Amts« anwaltschaft die Sache an den Staatsanwalt abgegeben und hat es sich Denn herausgestellt, daß der Bursche, welcher einen Jahresgehalt von 200 JL beziehen soll, m einem Jahre nicht weniger als über 1200 «M. auf der hiesigen Sparkasse niedergelegt hat, welche Summe nachweisbar lediglich aus dem Gewinn, welcher durch die Milch- Verfälschung erzielt wurde, herrühren soll. (9t. H. P.)
Frankfurt a. M., 15. Juli. Vor einigen Tagen passirte hier ein junger Postbeamter (Herr Althing aus Trier) durch, welcher beauftragt ist, sich in Port- Said an Bord des nach Asien gehenden deutschen Postdampfers „Oder" zu begeben, auf demselben unterwegs die Expedition der für die verschiedenen Anlaufhäfen bestimmten Briefschaften zu besorgen und dann für zwei Jahre in Shanghai dem dort zu errichtenden kaiserlich deutschen Postburcau vorzustehen. Sein Gehalt betragt von Seiten der Post 6000 und von Seiten der Dampfschiff-Gesellschaft ebensoviel.
‘ Marburg, 16. Juli. Wie wir hören, hat der Kreisausschuß in seiner letzten
Sitzung dem Kreistag zur Genehmigung vorgeschlagen, zu den Baukosten einer Eisenbahn niederer Ordnung von Gladenbach nach Niederwalgern den Betrag von 20 000 JL. sowie die aus communalständischen Mitteln bewilligten 15000 dem Kreise Bieden- kopf zu überweisen, damit dieser die von der Negierung gestellten Bedingungen übernehme und aussuhre. (O. Z.)
, . Frankfurt a. M., 15. Juli. In einem Alimentenprocesse gegen einen kinderlosen Ehemann wegen eines illegalen Weltbürgers erschien der Beklagte in Begleitung seiner Frau und hörte der Verhandlung höchst aufmerksam zu. Als das Zeugenverhör beendigt war und über die Schuld des Beklagten auch nicht mehr bte geringste Zweifel bestand, stand die Frau, der man den inneren Kampf ansah, plötzlich auf, trat an die Barriere und sagte: „Heinrich, einen dummen Streich hast Du gemacht. Ich will Dir aber doch verzeihen. Kinder haben wir keine, wir wollen den kleinen Buben aboptiren." Der Mann war nach einigem Zögern, ebenso bie Klägerin, damit einverstanden und ging noch auf dem Gerichte der kleine dreijährige Knabe in den Besitz seiner neuen Eltern über.
Wiesbaden, 14. Juli. Die vor Kurzem hier verstorbene Frau General- mustkdirector Meyerbeer, geb. Mosson, hat laut Testament ein Baarvermögen von Zehn Millionen Mark hinterlassen. Größere Summen hat die Erblasserin milden Stiftungen vermacht. Während ihren Enkelkindern die Tantieme von der Oper Die Afrikanerin" zufällt, erhalten sie außerdem bis zu ihrer Großjährigkeit die Zinsen ihres Vermogensantheils. v
, ., ~ Kötzschenbroda in Sachsen erfreut sich einer Specialität, wie sie nicht Mich roteber gefunden werden dürfte, es ist dies ein weiblicher Barbier. Jeden Morgen sieht man die Fran mit dem bekannten, das obligate Handwerkszeug enthaltenen Kasten ihre Kundschaft besuchen. Die Frau treibt das Geschäft ihres verstorbenen Mannes schon seit Jahren mit ungeschwächten Kräften weiter unb hat sich die alte Kundschaft „ihres Seligen" zu erhalten gewußt. '
Telegraphische Depesche«.
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Mainau, 18. Juli, Vormittags. Kaiser Wilhelm ist gestern Abend im besten Wohlsein von Friedrichshafen zurückgekehrt. Die Abreise ist auf heute Nachmittag 1 Uhr festgesetzt, die Ankunft in Lindau erfolgt Nachmittags 4Vr Uhr, die Ankunft in Augsburg Abends 81/: Uhr.
Lindau, 18. Juli. Se. Majestät btr Kaffer traf heute Nachmittag 4 Uhr hier ein und wurde am Bahnhofe, auf welchem die Kriegervereine, die Feuerwehr und die Schulen Ausstellung genommen hatten, von den Spitzen der Behörden empfangen. Die zahlreich anwesende Menschenmenge begrüßte Se. Majestät mit enthusiastischen Kundgebungen. Um 4 Uhr 40 Min. erfolgte die Weiterreise Sr. Majestät.
London, 18. Juli. Die Wahlen sind nunmehr brs auf Drei beendet; von letzteren dürften voraussichtlich zwei zu Gunsten der Parnelliten und eine zu Gunsten der Anhänger Gladstone's ausfallen. Demnach würde das neue Unterhaus laus 317 Conservativen, 191 Anhängern Gladstone's, 76 dissentirenden Liberalen und 86 Parnelliten bestehen. , „ ,, , „
Graz, 18. Juli. Die anläßlich des Gauturnfestes hier eingetroffenen 800 sächsischen Turner wurden am Bahnhof auf das Herzlichste empfangen und von einer sehr großen Volksmenge jubelnd begrüßt. ...
Wien, 18. Juli. Uebereinftimmenben Nachrichten zufolge wird sich der Minister des Auswärtigen, Graf Kalnoky, in den nächsten Tagen zum Besuche des Reichskanzlers Fürsten Bismarck nach Kissingen begeben.
Genua, 18. Juli. Der König hatte gestern Vormittag 11 Uhr an Bord des Panzerschiffes „Italia", welchem sich zwei andere Kriegsschiffe und zwei Abtheilungen von Torpedobooten anschlossen, Spezzia verlassen. Nachdem dieses Geschwader dem Hasen von Genua gegenüber angelangt war, hielt der König, umgeben von dem Herzog von Genua und von den Ministern des Kriegs, der Marine und öffentlichen Arbeiten, eine Revue über bas hier befindliche permanente Geschwader ab. Die Municipalität von Genua, sowie die Bürgermeister mehrerer anderer Städte, fuhren dem Könige auf einem Dampfer, welchen eine große Anzahl kleiner Fahrzeuge begleiteten, entgegen. An dem Hafen hatte sich eine nach vielen Tausenden zählenden Menschenmenge versammelt, welche den König, der um 5 Uhr Nachmittags an's Land stieg, mit begeisterten Kundgebungen empfangen. Die Königin, welche in Begleitung der Herzogin von Genua eine Stunde später eintraf, wurde mit gleichem Jubel von der Bevölkerung begrüßt. Der König sprach dem Bürgermeister von Genua für diesen herzlichen Empfang seinen Dank aus. Der König hat einen Tagesbefehl erlassen, in welchem er den Officieren und Mannschaften des Geschwaders, der Schulschiffe und Reserveschiffe ■für die bei den schwierigen Manövern bewiesene gute Schulung und Disciplin seine vollste Anerkennung ausspricht. — Heute findet die Enthüllung des Denkmals Victor Emanuel's statt, worauf der König das Flottenarsenal in Spezzia besuchen wird.
Genua, 18. Juli. Die Enthüllung des Denkmals Victor Emanuels hat heute unter nicht enden wollenden Kundgebungen für den König unb bte Königin statt- gesunden.
London, 13. Juli. Gestern ereignete sich bei Dunbar (Schottland, Nordseeküste) ein schreckliches Boots-Unglück, bei dem 9 Personen ertranken. Das Boot hatte nur eine kurze Fahrt über die Bai, eine Entfernung von etwa 6 Kilometer zu machen. Die Paffage ist eine durchaus leichte, wenn man erst aus dem Hafen ist, aber in der Nähe der Hafenmündung ist die Küste felsig und gefährlich. Das Wetter war gestern ziemlich gut, mit gelegentlich scharfen Windstößen. Einer der letzteren brach plötzlich los, als das Boot den Hafen hinter sich hatte und die Segel aufgehisst worden waren. Das Boot enthielt 13 Männer und Frauen, die sich mit Fischerei beschäftigten. In einem Augenblicke kenterte das Boot und sämmtliche Personen wurden in's Wasser geroorfen, das stürmisch bewegt war. Das Unglück wurde am Gestade bemerkt und so schnell als möglich Beistand entsandt, aber dennoch konnten nur 4 Personen gerettet werden.
— In der Zeit vom 21. bis 25. Juli wird in Milwaukee, dem amerikanischen Deutsch-Athen, das 24. deutsche Sängerfest des nordamerikanischen Sängerbundes stattsinden. Nach einem soeben in Nr. 26 der „Gartenlaube" erschienenen Artikel wird bas Fest mit einem Aufwanb gefeiert werden, wie solcher bei allen bisherigen Feiern dieser Art in der Neuen Welt noch nicht erreicht wurde. Der Festausschuß verfügt allein über einen Garantiefonds von 3/< Millionen JL In dem Artikel finden wir sehr interessante Mittheilungen über die ersten deutschen Ansiedler in Milwaukee; einer derselben, Mathias Stein, lebt noch heute. Die „Gartenlaube" bringt die Abbildung seiner Blockhütte, welche vor kaum 50 Jahren sich im dichten Urwalde an derselben Stelle erhob, wo jetzt sich das Häusermeer der 160,000 Einwohner zählenden Stadt Milwaukee erftreeft.
— Ein weiblicher Wilddieb dürfte zu den Seltenheiten gehören. In der Bonner Strafkammersitzung vom 3. d. M. wurde eine solche gewehrkundige Amazone, die jugendliche Ehefrau Adam Battes aus Combahn bei Beuel, zu 20 JL Geldbuße verurtheilt, weil sie, nachdem wiederholte Verwarnungen wegen Schießens nach Vögeln rc. fruchtlos geblieben waren, im vergangenen März von ihrem Garten aus einen sicheren Schuß auf ein Feldhuhn gethan und dasselbe erbeutet hatte.
— (Mittel gegen Brandwunden.) Zu den in verschiedenen Zeitschriften so häufig publicirten Mitteln gegen Brandwunden fügen wir noch das folgende vom „Dampf" empfohlene hinzu: ^Schon häufig wurde der Gebrauch des kohlensauren Natrons, d. h. gewöhnlicher Kochsoda, als ein ausgezeichnetes Mittel gegen Brand- und Brühwunden empfohlen. Hervorragende Aerzte und medicinische Zeitschriften haben es bestätigt. Da Brand- und Brühwunden zu jeder Zeit vorkommen und da dieses Mittel, obwohl billig und einfach, sich so allgemein wirksam erwiesen hat, sollte Jeder sich desselben im Nothfalle erinnern. Die Soda, und die davon so leicht freigesetzte Kohlensäure, besitzt schmerzstillende, der Fäulniß entgegenwirkende bes- inficirenbe Eigenschaften, was bei Brandwunden sehr nützlich ist. — Bei leichten Verbrennungen bedecke man sämmtliche verletzten Theile mit pulverisirter Soda; bei stärkeren, wo aber die Haut nicht offen ist, tauche man einen leinenen Lappen in eine Lösung von etwa 10 Gr. Soda in ein Liter Wasser, lege den Lappen auf und halte ihn mit der Lösung befeuchtet. Bei sehr starken Brandwunden, denen Eiterung folgt, gebrauche man den feuchten Lappen in derselben Weise, aber wechsele ihn häufig, wenn trocken, mit frischen Lappen und wasche sorgfältig mit der Sodalösung allen Eiter ab, der sich darunter angesammelt haben mag, damit er nicht abforbirt wird und das Blut vergiftet. Hervorragende medicinische Journale führen zahlreiche Beispiele an, in welchen bei der obigen Behandlung sehr ernstliche Brandwunden schnell gehellt wurden und nur geringe Narben hinterließen. — Zusatz. Auf Ersuchen der Redaction des Gewerbeblatts hatte Herr Dr. med, Düring, Vorstand des Localgewerbevereins in Westhofen, die Güte, sich über den vorstehenden Gegenstand wie folgt zu äußern: Bei Verbrennungen werden immer neue Mittel empfohlen und Jeder wendet etwas anderes an. In meiner Gegend ward vielfach schwarze Tinte selbst auf offene Brandwunden gebracht, was natürlich zu verwerfen ist, und welches Mittel ich jetzt ziemlich oerbannLljabe. Anders ist es mit dem in der Zeitschrift „Dampf" empfohlenen doppeltkohlensauren Natron. Dasselbe wird in der That bei Verbrennungen angewendet und zwar mit sehr gutem Erfolge. Man hat es aber nicht sofort zur Hand und Soda ist nur einfach kohlensaures Natron, müßte auch noch erst vor seiner Verwendung gut pulöerifirt werden. Ich mochte ein Mittel empfehlen, welches in jedem Haushalte vorhanden ist und welches wie kein anderes die Schmerzen sofort lindert: Man bestreiche die verbrannte Stelle gehörig mit reinem Oel (nicht Petroleum) und streue darauf Mehl in dicker Lage, das ist alles. Wer dieses Mittel einmal angewendet hat, kann es nicht genug rühmen. Sind Blasen vorhanden, so müssen sie vorher mit einer reinen Nadel aufgestochen und ihres Inhalts entleert werden; die die Blase bildende Haut darf aber dabei nicht entfernt werden, sondern sie wird vorsichtig ihrer Unterlage aufgedrückt. Kommt es an den Blasenstellen zur Eiterung, so ist, ebenso wie bei tieferen Verbrennungen, um ärztliche Hilfe amugehen. Denn besonders in letzteren Fällen ist eine exacte antiseptische Wundbehandlung durchzuführen und nicht sind allerlei Quacksalbereien und Volksheilmittel zu versuchen.
— (Das Briefgeheimniß und die Liebe.) Die 16jährige Emma T. in Berlin war Verkäuferin in einem Posamentiergeschäft und in heftiger Liede zu ihrem bereits verlobten Prinzipal entbrannt. Der Gegenstand ihrer Leidenschaft hat keine Ahnung davon und war deshalb febr erzürnt, als er Fräulein Emma eines Tages beim Lesen eines Briefes überraschte, den feine Braut an ihn gerichtet und der von der T. aus Eifersucht geöffnet war. Er stellte den Strafantrag, erklärte aber im Termine beim Anblick der thrünenüberströmten jugendlichen Sünderin, daß er denselben zurückziehen wolle. Das war nicht angängig, aber der Gerichtshof sah die Sache sehr milde an und erteilte der Angeklagten, welche von ihrer ersten unglücklichen Liebe noch nicht geheilt schien, nur einen strengen Verweis.
— Die Dummheit ist eine Gottesgabe, doch sollte man sie nicht so mißbrauchen, wie es in Bublitz geschehen ist, wo sich 17 Personen beiderlei Geschlechts von einer Kartenlegerin Liebespulver um schweres Geld aufhängen ließen, welche Zuneigung unb Oneigung bewirken sollten. Die Verkäuferin wurde wegen Betrugs zu 18 Tagen Gefangniß verurthellt. ö
t . - .lDi-, Dummen werden nicht alle!) Vor der Strafkammer in Zweibrücken fand neulich eine Verhandlung gegen eine gewisse Frau Bott statt, die sich wegen Betrugs und g-werbsmagiger Kartenschlagcret zu verantworten hatte. Die Bott batte u. A. einer gewissen Elis- S. vorg-spi-gelt, ein Lehrer sei in sie verliebt; als sich derselbe l-doch anderweit verlobte versprach die Bott der S., sie wolle den Schritt ruckgangrg machen. Einer kränklichen Wittwe versprach die Angeklagte einen Mann iU<;Upr,<x fie icdoch gesund werden; nun verschrieb ihr die Bott gegen
ÄA Honorar em Necept, wonach 5 Hasen mit Haut und Haar nebst Honig und n,“r^en' pni) diesem mixtam compositum wurde von der heiraths- Emer anderen Frauensperson schwindelte die Angeklagte vor, ^-^darmerle bannen zu können und erzielte damit das Honorar von worden ed)routi)Imn *u 3 Va Jahren Gefangniß und 42 Tagen Haft verurtheilt
?e?en 9. iR Frage beschäftigt jetzt die medicinische Welt Englands aus folgendem Anlasse. In Keating hat sich jünaft ein Mädchen vergiften wollen. Ste nahm eine gute Dosis Jnsectenpulver und legte sich ins Bett, wo man sie odt auffand Bet der Obductton fand sich das Jnsectenpulver noch gar nicht verdaut, tm Magen; die chemische Analyse ergab, daß t)Q§ $ulner ben Sden mobl todtlich sei, dem Menschen jedoch absolut nicht schaden fönne Uni Mädchen todt. Woran starb sie also? Die Aer te ideinen sie
ibrer Annahme gemäß todtliche Pulver genommen, an dem Schreck n nunmehr sttrben zu müssen gestorben. Das medicinische Fachhlatt „The Lance " e'rinnert bei d -ser psychologisches Experiment Vornahmen. Sie fesselten ibn an J
ijm die Augen und sagten ihm dann, man werde ihm die Schlagader am Halse durch- stechen und sein Blut herausrinnen lassen, bis er oollloimnen Se^UtTt metbe Ma» versetzte chm m der That einen Stich in den Hals, ab7r nicht in die Adn auck war der Sttch em ganz unbedeutender, nur mittelft einer Stednabd ib?.
Todesfurcht g-st°rb-m 4 ’ ,cd,S Minuten war der Unglücklich- vor
In Paris liegt jetzt ein vorsündfluthlicher Eichenstamm in der welker ganz außerordentliche Verhältnisse aufweist. Er ist 31,60 Meter lang, hält


