7. Denselben, Nachmittags 3 Uhr, gegen Johannes Eis feil er von Ermenrod, wegen Urkundenfälschung. Anklage: Herr Staatsanwalt Jockel, Verlheidigung: Herr Rechtsanwalt Metz.
8. Montag den 28. Juni, Vormittags 8V2 Uhr, gegen Heinrich Eckstein von Ma, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Anklage: Herr Erster Staatsanwalt Zimmermann, Lertheidigung: Herr Rechtsanwalt Barth.
9. Dienstag den 29. Juni, Vormittags 8V2 Uhr, gegen Jakob Hahn I. von Ober-Mörlen, dessen Ehefrau und Earl Heil III. Ehefrau daselbst, wegen betrüg- lichen Bankerutts. Anklage: Herr Staatsanwalt Seeger, Vertheidigung: die Herren Rechtsanwälte Windecker und Dr. Reatz.
10. Mittwoch den 30. Juni, Vormittags 8Vz Uhr, gegen Peter Geiß II. von Haingründau, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Anklage: Herr Staatsanwalt Seeger, Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Wei big.
11. Donnerstag den 1. Juli, Vormittags 8V2 Uhr, gegen Tobias Kraft von Ober-Mockstadt, wegen Meineids. Anklage: Herr Staatsanwalt Jockel, Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch.
Gießen, 19. Juni. sSitzung der Großh. Handelskammer vom 31. Mai 1886.] Gegenwärtig waren die Herren Silbereisen, Koch, Heichelheim, Katz, Kling- spor und Scheel.
Der Kammer wurde der Entwurf einer Petition an den Reichstag die Branntweinbesteuerung betreffend, vorgelegt, worin unter Hinweis auf die Verhandlungen des letzten deutschen Handelstags die Bitte ausgesprochen war:
„Hoher'Reichstag wolle den eingebrachten Gesetzentwurf die Branntwein- bcsteuerung betreffend ablehnen und darauf hinwirken, daß einer neuen Beschlußfassung in der angeregten Frage eine eingehende Enquete vorausgehe." Es wurde beschlossen die Petition in der vorgelegten Form alsbald abgehen zu lassen.
Der „Moniteur officiell du commerce“ vom 31.Dezember 1885 hat eine Liste notorischer Schwindelfirmen in Rotterdam veröffentlicht, welche der Kammer durch Vermittlung Großh. Ministeriums mitgetheilt wurde. Es wird dies dem Handelsstande mit dem Anfügen bekannt gegeben, daß Interessenten auf Ersuchen Einsichtnahme der Liste auf dem Bureau der Kammer gewährt wird.
Ein Circular des französischen Ministers für Handel und Industrie betreffend die Ausfuhr ausländischer Waaren aus Frankreich unter dem Scheine französischer Provenienz, welches an die Präsidenten der französischen Handelskammern gerichtet ist, soll zur besonderen Veröffentlichung gelangen.
Großh. Ministerium des Innern und der Justiz fragt unter Mittheilung eines Schreibens des Reichsamts des Inneren bei der Handelskammer an, in welchem Umfange Fortbildungsschulen für Lehrlinge und Gehülfen des Kaufmanustaudes dahier bestehen, ob bei den auf Errichtung solcher Schulen gerichteten Bestrebungen der Mangel eines Zwanges zum Besuche derselben als ein Hinderniß empfunden ist, und ob im Kaufmannsstande die Wiederherstellung des früheren Rechtszustands als erwünscht angesehen werde, wonach durch Ortsstatut die Gehülfen und Lehrlinge des Kaufmannstandes uilter 18 Jahren in gleicher Weise wie Gesellen und Lehrlinge anderer Gewerbetreibender zum Besuche einer Fortbildungsschule verpflichtet werden konnten.
Die Ansicht der Kammer in dieser Frage geht dahin, daß im Interesse des Kaufmannsstandes den Fortbildungsbestrebungen der Gehülfen und Lehrlinge zwar möglichst Vorschub geleistet werden müsse, daß aber die Einführung eines Zwangs den wirtlich strebsamen Elementen des Heranwachsenden Kaufmannsstandes gegenüber nicht erforderlich sei und bei den passiven Elementen keinen den zu leistenden Opfern an Zeit und Geld auch nur annähernd entsprechenden Erfolg garantire.
Man beschließt in diesem Sinne an Großh. Ministerium zu berichten mit dem Anfügen, daß dahier speziell für die Gehülfen und Lehrlinge des Kaufmannsstandes eine Fortbildungsschule nicht bestehe.
Eine Eingabe an die Stadtverordnetenversammlung betreffend Errichtung ,eines Güterbahnhofes mit Personenhaltestelle am Rodberge dahier wird von Interessenten mit der Bitte um geeignete Unterstützung des in der Eingabe enthaltenen Projects der Kammer initgctheilt.
Auch die Handelskammer hält im Interesse des Verkehrs im nördlichen Theile der Stadt Gießen die Errichtung eines Güterbahnhofs und einer Haltestelle am Rod- oerge für wünschenswerth und beschließt ein dahin gehendes Gesuch an competenter Stelle zu unterstützen.
In Kreisen des deutschen Handelsstandes zu Yokohama werden, wie zur Kennt- niß der Kammer gelangt, Klagen über die unzuverlässige Ausführung der an deutsche Fabrikanten gerichteten Aufträge und über unbillige Behandlung gerechter Reclamationen laut. Unter Angabe spezieller Fälle unbilliger Behandlung bei Reclamationen wird das viel liberalere Entgegenkommen englischer Fabrikanten gerühmt, und erachtet man es als im Interesse der deutschen Fabrikanten liegend, wenn in Zukunft dafür Sorge getragen werde, daß den Geschäftsrreibenden in Yokohama keine Veranlassung mehr zu ähnlichen Klagen gegeben werde. Nähere Anfragen über die der Handelskammer zu- gegangenc Mittheilung sollen auf Ersuchen eingehender beantwortet werden.
Das Reichsamt des Innern hat an Großh. Staatsmiuisterium ein Schreiben betreffend Hebung der Weserschifffahrt, hier Kanalisirung der Fulda zwischen Münden und Kassel gerichtet und ist dasselbe der Kammer unter der Auflage einer gutächtlichen Aeußerung in Form einer Denkschrift mitgetheilt worden. Der Inhalt des Schreibens ist folgender:
„Bei den innerhalb der Königlich preußischen Staatsregierung schwebenden Erörterungen über das Project einer Kanalisirung der Fulda zwischen Münden und Kassel, welche im Interesse der Hebung der Weserschifffahrt und der allgemeinen Gewerbthätigkeit in den Weser- und Fuldagegenden in Anregung gebracht worden ist, hat sich ergeben, daß die wirthschaftliche Bedeutung dieses Projects sich nicht auf die zunächst betheiligten preußischen Provinzen beschränkt. Es liegt vielmehr Grund zu der Annahme vor, daß das Project in beträchtlichem Maße auch die Interessen anderer Bundesstaaten berührt.
Es ist in dieser Hinsicht geltend gemacht worden, daß durch Ausführung der gedachten Kanalisirung die Weserwasserstraße bis Kassel, mithin bis zu einem größeren konsumtions- und productionsfähigen Endpunkte werde verlängert werden, dessen Lage einen leichten Uebergang der Güter vom Schiff zur Eisenbahn und umgekehrt gewähre, während dem jetzigen Endpunkte dieser Schifffahrt,^Münden, eine solche Verkehrsausnutzung durch die Natur der Ufer- und Fahrmasservcrhältnisse versagt sei. Eine derartige Verlängerung und die dadurch bedingte Belebung der Weserschifffahrt werde, zumal in Verbindung nut der von bremischer Seite geplanten Korrection der Unter- weser, voraussichtlich zur Stärkung des mitteldeutschen Binnenland-Verkehrs überhaupt und zu einer wünschensmerthen Annäherung der Handelsbeziehungen desselben an Bremen und die anderen Unterweserhäfen beitragen.
Es würde erwünscht sein, wenn für die vorstehend bezeichneten Voraussetzungen nähere positive Unterlagen auch rücksichtlich der in Betracht kommenden außerpreußischen Gebietsthcile beigebracht werden könnten.
Mit Rücksicht hierauf uud da ich ein Interesse an dem erivähnten Project insbesondere für die Provinz Oberhessen des dortseitigen Staatsgebiets voraussetzcn^ zu können glaube, würde ich es mit Dank erkennen, wenn das Großh. Staatsministerium eine gutächtliche Aeußerung der dortigen Handelskammer über das Project herbeiführen und mit den Bemerkungen, zu deneu dieselbe dortseits etwa Anlaß gibt, mir mitzutheilen die Gefälligkeit haben wollte.
Der Reichskanzler.
In Vertretung: v. Bötticher".
Es wird eine Kommission bestehend aus den Herren Katz, Klingspor, Kraatz und Schirmer zur Berathung und Entwerfung eines Gutachtens über das Kauali- sirungsproject gebildet, und soll der Entwurf des Gutachtens in der gewünschten Form in der nächsten Sitzung vorliegen.
B e r m isch t es.
Darmstadt, 17. Juni. Der 24. Verbandstag der hessischen Vorschuß- und Eredltvereine wird am Dienstag den 22. dss. Mts. in Butzbach abgehalten werden. Herr Reichstagsabgeordneter Parisius als Vertreter der Anwaltschaft in Berlin wird demselben beiwohnen. Vormittags 9 Uhr findet im „Hess. Hof" die Hauptversammlung ^rmd nach derselben das Festessen daselbst statt, woran sich Nachmittags ein Ausflug
nach dem Aussichtstempel auf dem Schrenzer und eine gesellige Vereinigung auf der Wilhelmshöhe anschließen wird.
Darmstadt, 17. Juni. Im Elatsjahr 1885—86 wurden im Großherzogthum Hessen 28,368 Hunde gehalten und für dieselben 141,840 JL. Hundesteuer entrichtet. Auf die Provinz Starkenburg entfallen hiervon 12,503 Hunde mit 62,515 Steuer- auf Oberheffen 8,505 Hunde mit 42,525 JL Steuer und aus Rheinhessen 7,360 Hunde mit 36,800 Steuer. — Außerdem wurden im Großherzogthum noch für 7,438 Hunde Communal-Hundesteuer im Betrage von 30,243 JL 50 H entrichtet. — In Darmstadt wurden 1087 Hunde gehalten, bezw. versteuert, wogegen deren Anzahl in dem erheblich stärker bevölkerten Mainz nur um ein Geringes höher war und sich auf 1114 belief.
Mainz, 16. Juni. Die officielle Ernennung des neu erwählten Bischofs in Mainz, Herrn Dr. P. L. Haffner, ist gestern bei dem Domcapitel von Rom eingelaufen;. Herr Dr. Haffner hat bestimmt, daß sein ofsicieller Name als Bischof von Mainz Pa.nl us Leopoldus lauten soll. In einer gestern Abend im „Frankfurter Hof" abgehaltenen Verfammlung hiesiger Bürger wurde bereits ein Comite für die Festfeier der demnächstigen Bischofsweihe gewählt; die Hauptfestlichkeiten dürften sich, da viele auswärtige Gäste erwartet werden, in der Stadthalle abspielen.
Mainz, 17. Juni. sPreisertheilung.] Wie wir erfahren, hat die chemischartistische Anstalt des Herrn Clemens Kissel dahier auf der soeben in Oporto geschlossenen internationalen Ausstellung für Photographie und verwandte Künste iw Anerkennung ihrer Leistungen auf dem Gebiete der Photozinkographie, Chemie- graphie u. s. w. den ersten und zweiten Preis — Goldene und Bronce-Medaille — erhalten.
Bingen, 13. Juni. Ein Act besonderer Rohheit vollzog sich gestern hier. Mehrere Kinder spielten Vormittags zwischen den während der „Hirchweihe" auf dem Fruchtmarkt aufgestellten Buden und erregten wahrscheinlich durch Lärmen und Neckereien den Zorn einer Zuckerbudenbesitzerin. Dieselbe versuchte die Kinder zu verjagen, ergriff, als ihr dies nicht gelungen, einen Topf heißen Wassers und schüttete eS über die Kinder. Ein 5V2jähriger Junge, der Sohn des Hutfabrikanten Poilvache, ein prächtiges Kind, wurde durch das übergefchüttete Wasser derart verbrüht, daß es' noch am Abend desselben Tages unter gräßlichen Schmerzen verstarb. Die Untersuchung ist bereits eingeleitet und dürfte die rohe Handlung durch geeignete Strafe ihren Lohn finden. (W. Ztg.) _____
Univerfktäts - Chronik.
— Durch Regierungs-Verfügung sind die polnischen Studenten-Ver- bindungen auf den vreußischen Universitäten wegen ihrer national-polnischen Ten» denzen aufgelöst worden. ________________________________
Geschichte -Kalender.
20. Juni.
1791. Flucht Ludwig XVI. aus Paris; er wird erkannt und zurückgebracht.
1837. Wilhelm IV., König von England, stirbt. Victoria wird Königin von England.
1877. Zusammentritt des Afrika Eongresses in Brüssel.
21. Juui.
1792. Ferdinand Christian Baur, bedeutender Theologe, geboren.
1805. Karl Friedrich Curschmann, Liedercomponist, zu Berlin geboren.
1866. Uebergabe der preußischen Kriegserklärung an Oesterreich.
1869. Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund.
Handel rrwd Werkehr.
Bekanntmachung.
Jnsolge der Beschlüsse der Berliner internationalen Telegraphen - Couferenz . treten vom 1. Juli d. I. folgende Aenderungeu des Gebührentarifs für den Tele- graphenverkehr in Kraft.
Die Telegrammgebühr wird lediglich für das Wort erhoben; die bisher neben der Wortgebühr in Form einer Grund taxe erhobene Zuschlagsgebühr kommt in Wegfall,. Die Wortgebühr beträgt:
im Verkehr innerhalb des Deutschen Reichs und mit Luxemberg 6 Pfg.
für den Verkehr nach Belgien, Dänemark, Niederlande, Oesterreich- Ungarn und der Schweiz.......10 „
nach Frankreich und Helgoland.......15 „
nach Schweden und Norwegen, Italien, Rumänien, Serbien
Bosnien, Herzegowina und Montenegro . . . . 20 „
nach dem europäischen und kaukasischen Rußland, Spanien,
Portugal und Bulgarien.......25 „
nach Griechenland (Festland) mit Einschluß der Insel Poros . 40 „ nach den übrigen Griechischen Inseln und nach der Türkei . 45 „
Für den Verkehr mit Großbritannien und Irland bleibt die Grundtaxe (40 Pfg^ neben der Wortgebühr von 20 Pfg.) vorübergehend noch in Anwendung; der Zeitpunkt ihres Fortfalls wird besonders bekannt gemacht werden.
Als Mindestbetrag für ein Telegramm werden 60 Pfg. erhoben. Ein bei Berechnung der Gebühren sich ergebender, durch 5 nicht theilbarer Pfennigbetrag roirfc aufwärts abgerundet.
lieber die im außereuropäischen Telegraphenverkehr vom 1. Juli ab eintretenben Ermäßigungen der Gebührensätze ertheilen die Neichs-Telegraphenanstalten Auskunft.
Der Reichskanzler.
In Vertretung: v. Stephan.
Gießen, 19. Juni. Aul dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund ■Ä 0.80—0 85, Hühnereier 2 Sick. 9—11 Enteneier ©t 5-6 Käse pr. St. 5—8 Ä, KSsematte 3—0 Erbsen pr. Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 0,50 bis
0,70 Hübner per Stück 120-1.80, Hahnen pr. Stück JL. 0.75-1.60, Enten per Stück 1.50—1.90, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 H, Kuh- und Rindfleisch 52—56 H, Schweinefleisch 54—60 Hammelfleisch 50—66 L, Kalbfleisch 40—48 X Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.20—4.00, Milch per Liter 12—18 L, Zwiebeln per Centner JL 10.00—0.00, Kirschen per Pfund 10—15
Schiffs - Bewegung
der Post-Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft.
„Albingia", 6. Juni von Hamburg nach Westindien, 9. Juni von Havre weiter-' gegangen; „Allemaunia", von Westindien kommend, 10. Juni in Hamburg cin- getroffen; „Westphalia", 10. Juni von Newyork nach Hamburg; „Rugia", 29. Mat von Newyork 11. Juni in Hamburg angekommen; „Hungaria", von Westindien kommend, 12. Juni in Hamburg angekommen; „Bohemia",' 13. Juni von Newyork nach Hamburg: „Holsatia", 14. Juni von St. Thomas nach Hamburg; „Hammonia", 3. Juni von Newyork, 14. Juni in Hamburg angekommen; „Lessing", 13. Juni von Hamburg nach Otewyork, 15. Juni von Havre weitergegangen; „Bavaria", 30. Mai von St. Thomas nach Hamburg, 17. Juni in Havre angekommen; „Nhaetia", 30. Mai von Hamburg, 12. Juni in Newyork angekommen; „Sueoia", 4. Juni von Hamburg, 17. Juni in Newyork angekommen.
Auszug aus den StandesamtsreMeru des Standesamts Gieße«;
Eheschttetzrrnge«.
Juni: 12. Adolf Hermann Gäde von Salzwedel, Messerschmied dahier, mit Marie Konrad von Ramsbeck, wohnhaft zu Gießen. 16. Großh. Amtsanwalt Johann August Schmeckenbecher zu Lauterbach mit Bertha Emma Minna Marie Stammler dahier. 16. Königl. Stations-Assistent Wilhelm Karl Philipp Kaspar Mengel von hier mit Bertha Johanna Maria Henriette Kehm von Offenbach a. M., wohnhaft dahier. 16. Specereihändler Julius Robert Hermann May zu Limburg a. L. mit Anastasia Fürst von Schenkenzell in Baden, wohnhaft dahier. 17. Färber Christian Johannes Wallenfels mit Karoline Luise Loos, beide von hier. 17. Philipp Jacob Merschroth von Eschollbrücken, Spengler dahier, mit Karoline Katharine Kreiling von hier. 17. Peter Wagner von Mornshausen, Kutscher dahier, mit Christine Elisabethe Pletsch - von Niedershausen.
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Denselben und Lertha tin Dr. Karl Stam
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Den li.' Pletsch, ledige Niedershausen.
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