Ausgabe 
11.4.1886 Erstes Blatt
 
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seien, in diesem Entwürfe noch die partikularistischen Interessen treten. Ein Gegenüber­stellen der Organisation der Unternehmer einer Organisation der Arbeiter sei noth- wendig; das sei in der Vorlage aber nicht der Fall. Dieser Fehler ist so bedeutend, daß Niemand den Socialdemokraten einen Vorwurf daraus machen könne, wenn sie gegen das Gesetz stimmen.

Zn der Specialdiscussion werden die einzelnen Paragraphen des Gesetzes nach Len Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt, mit Ausnahme einiger redaclioneller Amendements.

Der Gesetzentwurf, betreffend den Anspruch des Statthalters in Elsaß- Lothringen auf Gewährung von Pension und Wartegeld wurde ohne Debatte in erster und zweiter Berathung erledigt.

Es folgen Wahlprüfungen.

Die Wahlen der Abgg. Dr. Hahrmann, Dr. Frege und v. Maltzahn- Gültz, ebenso diejenige des Abg. v. Wurmb, die indessen zu längerer Discussion über die Wahlfreiheit und Wahlbeeinflussungen Anlaß gab.

Abg. v. Köller (ksv.) zog sich für einen Angriff auf die Wahlprüfungscom­mission einen Ordnungsruf des Präsidenten zu.

Die Wahlen der Abgeordneten v. Puttkamer-Plauth und v. Funke wurden beanstandet und des Weiteren beschlossen, über einige bei der Wahl vor­gekommenen Unregelmäßgkeiten Erhebungen anzustellen.

Nächste Sitzung Samstag. Kleinere Vorlagen, Rechtspflege in den Schutz- gebieten, Antrag Graf Moltke: Militärpension, Antrag Ausfeld: Zolltarif.

TrlegraMchr Depeschen.

Wolff'S teregr» «orres-ondenr'BvreLrr.

Berlin, 9. April. Das Abgeordnetenhaus verwies den Gesetzentwurf über die Eommunalbesteuerung der Officiere an eine 21gliederige Commission. Huer.e, Cuny, Oerhen, Rauchhaupt und Schreiber hatten sich wesentlich in einem der Vorlage günstigen Sinne ausgesprochen. Langerhans und Hänel verlangten die vollständige Gleichstellung der Officiere mit den Beamten. Der Kriegsminister betonte die Com- petenz des Landtags zur Regelung der eigentlichen Steuersrage. Tie Behauptung, die Officiere nähmen an allen Einrichtungen der Commune Theil, sei unbegründet und überschreite die Grenzen des Bedürfnisses und der Billigkeit. Der Vergleich der Officiere mit den Beamten sei unzutreffend. Die Officiere würden nicht, wie die Be­amten, bei Versetzungen um ihre Wünsche befragt. Eine persönliche Meinung zu haben, sei den Officieren unbenommen, Vorlagen der Negierung des Königs gegenüber hätten die Officiere aber sich mit ihren Meinungsäußerungen der größten Vorsicht befleißigen müssen. Es handle sich bei der Vorlage um Beseitigung eines zu Recht bestehenden Privilegs; man müsse dabei mit der größten Schonung verfahren.

Das Haus erledigte sodann Rechnungsberichte und nahm in zweiter Lesung die Vorlage über die Errichtung letztwilliger Verfügungen im Bezirke des Oberlandes­gerichts Frankfurt a. M. an.

Montag Interpellationen.

Pari«, 9. April. Hier eingegangenen Mittheilungen zufolge ist der Unter­präsekt des Jsdre- Departements, Latour-Dupin, welcher sich nach Lacombe begeber hatte, um dort eine Kapelle im Privatbesitze schließen zu lassen, mit Steinwürfen uni Revolverschussen empfangen worden. ES kam zu einem Zusammenstoß, in welchen drei Gensdarmen verwundet und eine Frau getödtet wurde.

An der belgischen Grenze wurden mehrere Ballen revolutionärer Prokla mattonen an die Strikenden von Tecazeville mit Beschlag belegt.

r Ueber den Zusammenstoß in Lacombe wird weiter gemeldet: Der Präfekt hatte die Schließung der Kapelle anbefohlen, der dortige Fadrikdircctor mit einigen Einwohnern, namentlich em Haufen von Arbeiterinnen, suchten die Polizei an der Schließung zu hindern. Dabei fielen mehrere Reoolverschüsse und es wurden eine Frau getödtet und sechs andere verivundet.

London, 9. April. Die Gladstone'sche irische Bill enthält folgende Bestimm­ungen: Die erste Abtheilung des irischen Parlaments wird aus den jetzigen 28 Ke- präsentatlv-Peers und aus 75 von der Bevölkerung nach dem neuen Wahlmodus zu wählenden Vertretern, die zweite aus 103 nnrf) dem iekiaen WnlUaekk i- »ap Vertretern bestehen. Beide Klassen sollen zusammen sitzen und berathen, aber getrennte Abstimmung verlangen können. Das irische Parlament kann keine besondere Kirche zur Staatskirche machen oder dotiren, es hat keine Jurisdiktion in Fragen, welche den Handel, die Schifffahrt, die Münze und den Notenumlauf betreffen. Die Frage wegen der Postverwaltung bleibt offen. Der Vicekönig soll kein Parteimann, darf aber Katholik sein. Die Richter werden von der irischen Negierung ernannt, die Polizei bleibt vorläufig unter englischer Controle, der Beitrag Irlands zu den Neichslasten wird auf V15 reducirt, zu den Kriegskosten trägt Irland nichts bei. Die Rede Gladstone's dauerte 3V: Stunden. Parnell erklärte, die Bill sei im Allgemeinen be­friedigend, bedürfe aber einiger Abänderungen. Die Debatte über die Bill wurde auf heute vertagt.

Die behufs Ausführung der internationalen Berner Convention eingebrachte Bill über das Autorenrecht wurde in zweiter Lesung genehmigt.

Mit Ausnahme derDaily News" urtheilen die Morgenblätter sehr un­günstig über Gladstone's Vorschläge. Die meisten glauben, der Plan verwandle Irland in eine Colonie wie Canada und müsse die Zerstückelung deS Reiches herbeiführen. DieTimes" bezweifelt, ob die britische Nation vorbereitet sei, Irland eine unabhängige und politische Existenz zu geben. Das Unterhaus werde voraussichtlich in zweiter Lesung die Bill ablehnen und wenn dies nicht geschehe, könne sie unmöglich die Einzel- berathung überleben.Morning Post",Daily Telegraph" undStandard" äußern fich in ähnlichem Sinne. NurDaily News" billigen den Plan und warnen die Tories und Wighs vor einer einfachen Verwerfung desselben; wer Gladstone's Plan vernichte, müsse einen besseren schaffen oder die Verantwortung für die Folgen übernehmen.

London, 9. April. Unterhaus. Bryce erklärte, er habe noch keine Nachricht, oh Fürst Alexander den Rath der Mächte hinsichtlich des Protokolls acceptirt habe. Hinsichtlich Griechenlands habe er nicht seiner Antwort vom 5. d. Mts. hinzuzufügen. Chamberlain setzte die Debatte über die irische Vorlage fort. Derselbe spricht sich sehr entschieden gegen ein irisches Sonderparlament aus, wenn nicht Garantien gegeben würden für die Aufrechterhaltung der Integrität des Reiches und für die Suprematie des englischen Parlaments. Ebenso bekämpft Chamberlain die Idee, England zu einer Creditbewilligung von 120 Millionen Consols zum Ankauf der Pachtgüter zu ver­pflichten. Chamberlain schlägt vor, den Eigenthümern Vorschüsse zu machen und mit Irland eine Föderation einzugehen.

Die heutigen Abendblätter äußern sich über Gladstone's rasche Vorschläge gleichfalls in ungünstigem Sinne. DieSaint James Gazette" hält dieselben für noch verderblicher, als man befürchtet hatte, und für gleichbedeutend mit der Errichtung eines unabhängigen amerikanisch-irischen Staates an den Ufern Großbritanniens. Die Pall Mall Gazette" sagt, Gladstone's Projekt sei in seiner gegenwärtigen Form un­möglich, aber einer Verbesserung nicht unfähig, gegenwärtig ziele dasselbe nicht auf «ine Union ab, sondern auf eine Trennung. DerGlobe" meint, Gladstone's Projcct würde zu einer vollständigen Trennung Englands und Irlands führen und bezeichnet dasselbe als unsinnig und gefahrvoll.

Der Kanzler des Hcrzogthums Lancaster, Heneage, hat in Folge der irischen Vorschläge Gladstone's seine Entlassung eingereicht.

Lokale-.

Vietzen, 10. April. sStadtverordnetensitzung vom 8. April, Nachmittags 4 Uhr.j Anwesend Herr Bürgermeister Bram« als Vorsitzender, die Herren Bei­geordneten Keller und Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Bai st, Georgi, Grüneberg, Dr. Gutfleisch, Hoch, Hornberger, Kauf, Ad. Noll, Äug. Noll, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wortmann.

Zur Berathung stehen aus der Taaesordnung und finden ihre Erledigung:

1) Der städtische Voranschlag für das Finanzjahr 1886/87, welcher bereits rur allgemeinen Einsichtnahme offen gelegen hat und gutgeheißen wird; derselbe wird der Finanzdeputation überwiesen.

2) Der Voranschlag der Armenkasse für dasselbe Rechnungsjahr, selbst in seinen einzelnen Punkten, wird ebenso wie

i 3) der Voranschlag der Plock'schen Stiftung für dieselbe Finanzperiode gut- eißen und genehmigt. , . c .. . . -

4) Die Vergebung der durch Sterbefälle frei gewordenen Pfründen der Plock- m Stiftung an die angemeldeten Bewerber durch die Armen-Deputation wird iehmigt.^ie Ucberfü[Iun9 mHner Schulklassen der Volksschulen, event. die Errichtuna Parallelklassen und die damit verbundene Besetzung zweier neuer Lehrerstellen wtrd ein eingelaufenes Schreiben des Schulvorstandes gutgeheißen; es sollen hierfür iei Schulverwalter mit einem jährlichen Gehalte von 800900 JL nebst dem üblichen ohnungsgeldzuschuß angestcllt und die Herstellung der nöthigen Subsellien rc. wegen ringlichkeit der Angelegenheit aus der Hand vergeben werden. .

6) Die Quellwasserleitung betreffend, hier der am 31. Mai ablaufende Engage- ents-Vertrag mit .Herrn Rob. Rodewald. Der Vertrag wtrd, da unbedingt eine chkundige bewährte Kraft hierbei nöthig ist, umsomehr da die Ausdehnung des fiternehmens bereits in nächster Aussicht steht, auf weitere 2 Jahre verlängert.

7) Die bereits in einer vorigen Sitzung genehmigte Wasserleitung nach den lasernenbauten läßt die Ausstellung eines Reverses als nöthig erscheinen; der von der )berförsterei angefertigte Entwurf hierzu wird mit einem Zusatz von Seiten der Stadt ls genügend anerkannt. , , t r

8) Der fertiggestellte Nivellirungsplan des Hamm wird der Versammlung vor- elegt und gutgeheißen. , . rr

9) Das Lokalbaustatut der Stadt. Einige Paragraphen desselben erfahren von yroßh. Kreisbauamte verschiedene Aenderungen, zum Theile nur in redactioneller Be- iehung, welche aus Antrag der Baudeputation und des Stadtbaumeisters genehmigt

10) Baugesuch des Directors Herrn Georg Heß. Gegen die eingcreichte ver- inderte Stellung des Bauobjectes ist nichts zu erinnern und wird daher genehmigt.

11) Das Gesuch um Trottoirpflasterung auf der rechten Seite der Bahnhof­straße, von der Westanlage bis zur Wieseck, wird vorerst an die Baudeputation

12) Das Gesuch des Herrn Friedr. Röse um Erlaubniß zur Abführung eines Blitzableiters von dem Hause Weidengasse Nr. 7 auf städtischem Eigenthum, wird auf Ziderruf genehmigt.

13) Das Gesuch des Herrn Levi Löwenstein um Erlaubniß zur Belassung eines Treppentrittes vor seinem Hause in der Schloßgasse Nr. 9 wird, da die von Großh. Polizeiamte verlangte gänzliche Verlegung fragl. Treppe nach innen, die innere Einrichtung des Hauses schwer schädigen würde, gutgeheißen.

14) Das Gesuch des Herrn E. Silbereisen um Erlaubniß zur Einfassung einer Einfahrt, in 6pec. die Ileberbrückung einer Gosse, wird auf Antrag der Bau­deputation genehmigt und bedingt, daß die Sohle des Canals in Lungsteinen aus- geführt 1«".^ des Spenglers Herrn Carl Ang. Faber um Erlaubniß zur

Anlegung von Luftschächten wird zustimmend gegen die übliche Abgabe beantwortet. Eine eingereichte Beschwerde wegen Schmälerung der ihm zugestandenen Bauflucht wird unter Befürwortung der Versammlung an den Kreisausschuß verwiesen.

Schluß der öffentlichen Sitzung 6 Uhr.

Gießen, 10. April. Am 24. und 25. März hatte derAlice-Verein für Frauen­bildung und Erwerb" in der Schule auf dem Asterweg eine 3 Säle umfassende Aus­stellung der im verflossenen Wintersemester von den Schülerinnen angefertigten Hand­arbeiten und Zeichnungen arrangirt. Am ersten Tage fand auch die Prüfung der Schülerinnen, welche sich zu Handarbeitslehrerinnen ausgebildet, statt und bewiesen dieselben durch ihre Antworten und Erläuterungen, daß sie recht wohl den Unterricht benutzt und ihre Zeit zum gründlichen Lernen verwendet hatten. Bildete die Prüfung wohl nur den theoretischen Theil der Schule, so zeigten die aufgelegten Arbeiten den überzahlreich sich eingefundenen Besuchern der Ausstellung, daß sehr schöne und sogar ausgezeichnete Arbeiten gefertigt waren. Es ist das Bestreben des Vorstandes des Alice-Vereins und auch dasjenige der erprobten Lehrerinnen und Lehrer nur rühmend hervorzuheben, den die Schule besuchenden Schülerinnen vollkommene Gelegenheit zu bieten sich auf dem wichtigen Felde der weiblichen Haushaltungs-Thätigkeit, dem bc. fouenmuiten weiblichen Handarbeiten vollständig zu unterrichten und dadurch eine Vervollkommnung des Wissens unv Könnens auf dem erwähnten Gebiete der realen häuslichen Tätigkeit zu erlangen, die für ihre Angehörigen und für sie selbst nur vom größten Vortheil sein wird. Die Prüfung der Schülerinnen, welche sich zu Handarbeitslehrerinnen ausbilden wollen, zeigte auch, daß der beabsichtigte Zweck vollkommen erreicht wird und darf man wohl annehmen, daß die aus der Alice-Sckule hervorgegangenen Lehrerinnen es in späterer Zeit recht wohl verstehen, auch ihren Schülerinnen mit dem Unterricht in allen Fächern der weiblichen Handarbeit gründ­liches Wissen beizubringen. X.

Vermischtes.

Karlsruhe, 9. April. Joseph Victor v. Scheffel ist heute Abend um 7 Uhr gestorben.

Eingesandt.

Gegenüber der schamlosen Herabsetzung, die sich mancheDeutsche" bei uns und besonders in neuester Zeit oft in Bezug auf Kaiser und Reich erlauben, erfreut es ein patriotisches Herz umsomehr, wenn es hört, wie« im fernen Ausland das Urtheil darüber doch ganz anders lautet. Einsender dieses las dieser Tage in einem ihm zu­gesandten amerikanischen Blatt, demNorfolk Virghian Nr. 104 vom 23. März d. I., Folgendes, was vielleicht auch manchen Leser desGießener Anzeiger" interessirt:

Kaiser Wilhelms Geburtstag: Die deutsche Corvette Luise feuerte gestern ihre Salutschüsse in unseren Gewässern ab und so wurden wir aufs Angenehmste an das Factum erinnert, daß es zu Ehren des 89. Geburtstags von Kaiser Wilhelm geschah. Aber nicht nur an Bord des Schiffes machten sich diese Aeußerungen nationalen Stolzes bemerklich, sondern die vergnügten Gesichter unserer deutschen Mitbürger und ihre ebenso fröhliche Haltung verrieth die herzlich gute Gesinnung, die sie ihrem Geburts­lande gegenüber beseelt. Sie haben gerechte Ursache stolz zu fein aus die Entwicklung, die ihr Land sowohl in den Künsten des Friedens als des Krieges genommen hat, auf ihre Tapferkeit zu Wasser und zu Land, auf ihren Rang und Einfluß unter den Nationen der Erde und auf die Thatsache, daß Kaiser Wilhelm allgemein als ein weiser und besonnener Fürst anerkannt ist. Wir stimmen mit seinen politischen Ideen nicht überein, aber er erfreut sich, wie er es verdient, der Achtung und der aufrichtigsten guten Wünsche des amerikanischen Volks."

Sonst wird dazu noch berichtet, daß das im Hafen liegende Schiff prachtvoll mit Flaggen geschmückt war und daß die Offiziere desselben ein Diner gaben, bei dem Major Lamb, der deutsche Consul, Rcv. Dr. Barten und andere Gäste zugegen waren. Das (nordamerikanische) Empfangsschiff Franklin hatte am Hauptmast die deutsche Fahne aufgesteckt und erwiderte die Salutschüsse der deutschen Corvette. B.

Handel und Verkehr.

Gießen, 8. April. Der am 5. und 6. d. M. dahier abgehaltene Viehmarkt war sehr stark befahren und meistens mit jungem und gutgenährtem Vieh. Es waren aufgetrieben: 1690 Stück Rindvieh und 1473 Stück Schweine. Die Preise stellten sich durch den lebhaften Handel höher als auf den vorhergehenden Märkten, Kälber dagegen niedriger, Schweine sehr begehrt und hoch bezahlt.

Nächster Markt Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. Mai d. I., am letzteren Tage auch Krämermarkt. Das Ablesen der Krämerstände findet Morgens 7 Uhr statt. < nmniii imwim

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

, . . Aufgebote.

April: 3. Heinrich Schneider IV., Wirth und Elise Lina Schuchard. 3. Louis Sack, Metzger zu Gießen mit Margarethe Schmitt von Trohe. 5. Philipp Walther, Großh. Oberförster zu Grebenau mit Pauline Karoline Sophie Elisabeth Heß zu Gießen.

April: 7. Maschinenarbeiter Lu^w^ Schäfer mit Louise Lang. 7. Metzger­meister Heinrich Georg Meister mit Sophie Philippine Plank. 7. Scribent August:

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