Ausgabe 
11.4.1886 Erstes Blatt
 
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Allgemeiner Anzeiger

Heyer.

2749

im Ausverkauf sehr billig.

2731

u

Walter.

2707

Abend um 7 Uhr

versteigert.

Der Vorstand

2746

eine Tochter, Emma Pauline Dörr eine Tochter, Mathilde Sohn, Carl Emil Friedrich

Die Holzversteigrrung vom 8. und 9. d. M. in der Obersörsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 17. d. M. an bei Großh. Rentamt Gießen be­zogen werben. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 19. d. M., Vormittags 7 Uhr.

Gießen, am 10. April 1886.

Großh. Oberförsterei Schiffenberg.

Dem Sergeanten Heinrich Keifer geboren den 26. Februar.

Dem Schriftsetzer August Holland eine Tochter, Emma Auguste 11. März.

Dem Taglöhner Andreas Krug ein Sohn, Konrad, geboren den

Julie, geboren den Denselben.

7. März.

Denselben.

Anna Margarethe,

Herein für Frauui- le unpassende Aus- ingesettigten Hond- > die Prüfung der statt und bewiesen vohl den Unterricht Mete die Prüfung legten Arbeiten den ir schöne und sogar des Vorstandes des chrer nur riibmtnb

Versteigerung.

Dienstag den 13. I. M, Vormittags 11 Uhr, sollen in der Reitbahn auf dem Brand dahier 20 Stück gut erhaltene Fenster und ein noch brauch­bares zweiflügelige- Thor meistbietend versteigert werden.

Die Gegenstände können vorher dort eingesehen werden.

Gießen, am 8. April 1886. Großh. Kreisbauamt Gießen.

Dienstag den 13. April,

Vormittags 10 Uhr, werden am Bauplatz des Herrn Faber, Marktplatz

Falz- und Forbacker Ziegel, Treppen, Thö­ren, Fenster und altes Bauholz u. f. w.

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nc @e[egm&eit ju ^.Thätigkeil, hem unterrichten und

Getaufte.

Den 4. April. Dem Pumpenmacher Konrad Hamel ein Sohn, Johannes Heinrich Ludwig, geboren den 7. Februar.

Denselben. Dem Zimmermann Johannes Reeb ein Sohn, Friedrich Heinrich Johann, geboren den 25. Februar.

Denselben. Dem Loeomotivheizer Heinrich Laval ein Sohn, Johann Heinrich, geboren den 4. Februar.

Denselben. Dem Schlosser Jakob Rau ein Sohn, Friedrich, geboren den 4. März.

Wilhelm Ringel mit Friederike Wilhelmine Balser. 9. Schreiner Christian Carl Ludwig Heinrich Reit mit Katharine Stohr. 9. Eisenbahnschasfner Johann Heinrich Peter Keller dahier mit Marie Margarethe Anschütz von Bissenberg.

Geborene.

März: 16. Dem Kaufmann Johannes Schmücker ein Sohn, Rudolph Franz Johannes. 28. Dem Schuhmacher Leonhard Zimmer eine Tochter, Sophie. 31. Dem Schaffner an der Main-Weser-Bahn Heinrich Höbet ein Sohn, Ferdinand Karl. April: 1. Dem Buchdruckereibesitzer Curt von Münchow eine Tochter, Johanna Bertha. 2. Dem Loeomotivheizer Georg Ott eine Tochter.

Gestorbene.

April: 4. Thekla Lang, ledig, 29 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Buch­halters Carl Lang. 4. Katharina Kreiling, geb. Damm, 82 Jahre alt, Wittwe des Fuhrmanns Ludwig Kreiling. 5. Der Schreiner Wilhelm Weber, 35 Jahre alt. 5. Christine Kreiling, geb. Pimper, 64 Jahre alt, Ehefrau des Schlossers Justus Kreiling. 8. Margarethe Hoos, geb. Debus, 74 Jahre alt, Wittwe des Distriets-Ein- nehmers Ludwig Hoos.

2734 Einen Schneibergesellen sucht I 2668] Pensionäre finden gute Auf: Georg Schaum in Krofvorf. 1 nähme. Süd-Anlage 15 UL

Denselben. Dem Korbmacher August Werner eine Tochter, Julie, geboren den 21. März.

Beerdigte.

Den 5. April/ Thekla Lang, ledige Tochter des verstorbenen Aetuariats-Gehilfen Carl Lang, alt 29 Jahre, starb den 4. April.

Den 6. April. Katharine Kreiling, geb. Damm, Wittwe des Fuhrmanns Ludwig Kreiling, alt 82 Jahre, starb den 4. April.

Denselben. Wilhelm Weber, Schreiner, alt 34 Jahre, starb den 3. April.

Den 8. April. Christina Kreiling, geb. Pimper, Ehefrau des Schlossermeisters Justus Kreiling, alt 64 Jahre, starb 5. April.

Außerhalb der vorläufig zum Bebauen vorgesehenen Straßen dürfen Gebäude, die nach diesen Straßen ihren Ausgang haben, nur mit besonderer Genehmigung der Sradtverordneten-Bersammlung errichtet werden.

Gießen, den 9. April 1886.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 4. April. Johann Gotthardt Schneider, Weichensteller zu Lollar, ein Wittwer, und Anna Elisabeth Becker zu Gießen.

Den 7. April. Heinrich Georg Meister, Metzgermeister zu Gießen, ein Wittwer, und Philippine Sophie Plank, Tochter des verstorbenen Oeconomen Peter Plank zu Gießen.

Denselben. Ludwig Schäfer, Maschinenarbeiter zu Gießen, und Luise Lang, Tochter des verstorbenen Ackermanns Johannes Lang zu Wieseck.

Denselben. August Wilhelm Ringel, Seribent zu Gießen, und Friederike Wilhelmine Balser, Tochter des Taglöhners Kaspar Balser zu Gießen.

Den 9. April. Johann Heinrich Peter Keller, Eisenbahnschaffner zu Gießen, ein Wittwer, und Maria Margarethe Anschütz, Tochter des Johann Heinrich Anschütz zu Bissenberg.

Denselben. Dem Heizer Heinrich Schneider ein Sohn, Heinrich Wilhelm Jakob Martin, geboren ben_ 8. Februar.

Denselben.

Den 8. April. Dem Schlossermeister Martin Friederike Marie, geboren den 12. März.

Denselben. Dem Kaufmann Louis Frech ein Wilhelm, geboren den 23. Januar.

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Heiraths Gesuch.

Zum Zwecke ehelicher Verbindung wünscht ein gebildeter Mann in einer Großstadt. Industrieller, 37 Jahre alt, die Bekanntschaft einer Dame mit entspr. Vermögen zu machen und erbittet gefl. Adressen vertrauensvoll unter G. B. 1886 bei der Exp- d. Bl. niederzulegen. 27'

Men, auch ihren Handarbeit gründ- X.

Bekanntmachung.

Nachstehendes vorläufiges Ortsbaustatut wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht.

Gießen, den 9. April 1886.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vorläufiges Ortslmufiatut

für die Provinzial-Hauptstadt Gießen.

Auf Grund des Artikels 2 der allgemeinen Bauordnung vorn 30. April 1881 und der §§ 3 bis 9 der Verordnung über Ausführung derselben vom 1. Februar 1882 ist durch Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 19. März 1885 mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 31. März 1886 zu Nr. M- d. I. u. d. I. 7651 hinsichtlich der Anlage der Ortsstraßen und der Festsetzung der Fluchtlinien Art. 4 und 10 der allgemeinen Bauordnung nachstehendes Ortsbaustatut erlaffen worden.

Die Grenzen der Bebauung sind durch' den Stadtbauplan gegeben, welcher auf dem Stadlbauamt in den Geschüstsstunden zur Einsicht offen liegt-

Alle bereits mit vollständiger Pflasterung oder Chaussirung, Wasser­abführung und öffentlicher Beleuchtung versehenen Straßen sind an und für sich als eröffnet zu betrachten. Von den nur theilweise oder noch gar nicht fahrbar hergerichteten Straßen sind vorläufig zum Bebauen vorgesehen:

Die Ost - Anlage (mit A. A. bezeichnet) einreihig mit Vorgärten von mindestens 7,50 m Breite.

Die West - Anlage (mit A. A. bezeichnet) vom Seltersthor bis an die Bahnhofstraße rechtsseitig mit mindestens 3,50 m breiten, linksseitig mit minde­stens 3 m breiten Vorgärten und vom Stadtkanal bis an's Neustädter Thor rechtsseitig mit mindestens 5 m breiten Vorgärten.

Die Nord-Anlage (mit A. A. bezeichnet) von der Marburgerstraße bis jnr Schottstraße ohne Vorgärten, von der Schotlstraße bis zur Ederstraße mit 5 m breiten Vorgärten, von dec Ederstraße bis zur Dammstraße ohne Vor­gärten und von der Dammstraße bis zur Neustadt ohne Vorgärten.

Die Steinstraße (B. B.) von der Eder- bis zur Schottstraße, die Dammstraße (C. C.) von der Nord-Anlage bis zur Steinstraße, die Schillerstraße (D. D.) von der Nordanlage bis zur Steinstraße, die Schottstraße (H. H.), die Alicenstraße (L. L.), einreihig von der Frankfurter- bis zur Bahn- hosftraße,

die Wiesenstraße (N. N.),

die Wolfstraße (0. 0.),

die Bismarckstraße (8. S.) von der Ludwigstraße bis zur nächsten Querstraße (Z. Z),

die Göthestraße (T. T.) von dec Süd-Anlage bis zur Querstraße (Z. Z.). Dieselbe soll übrigens bis zur Wieseck aus 12,50 m erweitert werden,

die Bleichstraße (U. U.) von der Südanlage bis zur Querstraße (Z.Z.), die Liebigstraße (V. V.) mit beiderseits 5 m breiten Vorgärten, von öci Frankfurterstraße in östlicher Richtung bis zur Querstraße (Z. Z.), bie Wilhelmstraße (W. W.) mit beiderseits mindestens 8,50 m breiten Vor­gärten, von dem Leihgesternerweg bis zur Ludwigstraße,

die Löberstraße (Y. Y.) einreihig, vom Ludwigsplatze bis zur Bleich- He,

die Ludwigstraße von der Liebigftraße bis zur Wilhelmstraße, die Schützenstraße von der NodHeimer- bis zur nächsten Querstraße.

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Sängeröest.

Am 4. und 5. Juli d. I. feiert der Gesangverein Frohsinn zu Loudorf sein

LZjähriges Stiftungsfest, wozu wir alle Gesangsfreunde hiermit freundlichst einladen.

Londorf, am 9. April 1886.

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