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Serbien.

Belgrad, 4. September. Der Gesandte in Bukarest, Kaljewitsch, ist zum Gesandten in Athen, der srühere Minister Rajowitsch zum Gesandten in Bukarest ernannt.

Bulgarien.

Wie«, 4. Sept. Meldung derNeuen Fr. Pr." aus Sofia: Der Einzug des Fürsten Alexander verlief nach dem Programm unter ungeheuren! Jubel und Enthusiasmus. Sämmtliche Konsulate, das russische ausgenommen, hatten Flaggen aufgezogen. Bei Slitinski Han begrüßte der Fürst die Truppen und ritt dann auf seinem entgegengeführten Lieblingspferde zwischen Popow und Mutkurow und den Leibgarden an der Spitze der Truppen durch die Trtumphpforte der Stadt. Der Jubel erreichte den Höhepunkt bei dem Eintritt in die Kathedrale, wo ihm der Metro­polit Knrillos begrüßte. Nach dem Gottesdienst hielt der Metropolit folgende Rede: Ich danke Gott, daß Du zurückgekommen, Du, der diesem Lande nur Ruhm und Glorie gebracht hat, der Du ein Fürst bist, auf welchen jedes Volk mit Stolz blicken muß. Mit Dir ist das Volk, mit Dir lebt und stirbt die Liebe Deines Volkes. Gebe Gott, daß wir mit Dir glücklich weiter leben können!" Kyrillos gab dem Fürsten den Friedenskuß. Auf dem Alexanderplatze defilirten die Truppen. Der größte Jubel war, als der Fürst in den Palaishof einritt, wo sämmtliche Officiere anwesend und ein bulgarischer Osficier, ein rumeliotischer Soldat und ein Marineofficier den Fürsten begrüßende Meldungen machten. Im Schlosse erwarteten die Minister, die Stadt­vertretung und die Konsuln den Fürsten. Der deutsche und russische Konsul waren nicht anwesend- der österreichische war im Frack, die übrigen in großer Uniform. In dem Augenblicke, als der Einzug in das Palais stattfand, wurde die fürstliche Flagge aufgehißt. (Frkf. Ztg.)

Einem telegraphischen Bericht von Ludwig Pietsch in derVoss. Ztg." über den Einzug des Fürsten Alexander in Sofia entnehmen wir Folgendes:

Die noch halbtürkisch aussehende Unterstadt war überfüllt von Schaaren bulgarischer Landleute, welche in Festtracht gekleidet nach Sofia gekommen waren, ihren Fürsten zu begrüßen. Im Glanz der heißen Mittagssonne gewährte diese imposante Menge in ihren vorherrschend dunkelblauen, weißgestickten Wollenröcken, den weißen, farbig gestickten Hemden, rothen Schärpen mit dem überreichen Schmuck ihrer Gehänge aus türkischen Münzen, Muscheln, Perlen an Röcken, Haaren, Hals und Brust, mit ihren Blumenkränzen und Tüchern den buntesten Anblick. Der Fürst, von Philippopel kommend, hatte 5 Km. vor Sofia seinen Wagen verlassen, große Uniform und Orden angelegt und seinen Rappen mit roth und goldener Decke bestiegen. Der Kriegsminister und sein Stab waren ihm bis dorthin entgegengekommen. Auf dem Anger an der Südseite der Chaussee waren die zum Empfange des Fürsten zusammengezogenen Truppen in Parade aufgestellt. Zwei Eskadrons Caoallerie, die eine in blauen, die andere in weißen Waffenröcken, zwei Batterien Artillerie, die 200 Mann des Convoi in rother Husarenuniform und 14 Bataillone Infanterie von den 5 Regimentern Sophisky, Balkansky, Rodopsky, Plowdivsky und Skonesky. Längs der ganzen Konstantinopeler Straße, welche an dem Palast der Volksvertretung und dem österreichischen Consulat vorüberführt bis zum Schlosse hin, bildete eine dichte, bunte Menschenmenge Spalier, geduldig in der glühenden Mittagssonne ausharrend. Um die gewaltige Bergmasse des Witousch im Süden wob diese Sonne einen flimmernden Silberduft. Ehrenpforten erhoben sich über der Landstraße, Fahnen und Banner wallten von allen Häusern und zahllosen Masten. Der Donner der Geschütze verkündigte des Fürsten Erscheinen auf der Höhe des Weges. Nun kam er langsam die sanft geneigte Straße herab geritten, die hohe, schlanke, ritterliche Gestalt, die weiche Lammfellmütze mit dem weißen, in der Wurzel roth und grünen Reiherbusche auf dem Haupte, in dem fein und vornehm geschnittenen bärtigen Antlitz eine Miene des Grames mehr als des Zornes. Ueber dem dunkelgrünen Waffenrock trug er das große russische rothe Ordensband, die weiten grauen Beinkleider mit breiten, rothen Streifen in den Stieseln. Er lenkte zum Anger, zu seinen Truppen hinüber, gefolgt von seinem Husarenconvoi mit dem roth und goldenen Banner. Mit der Musik der Regimenter zugleich erklangen laute Hochs mr den Mannschaften, an deren Fronten er vorüberritt. Als er am Oberst v. Corvin am rechten Flügel des 1. Cavallerie-Regiments vorüberkam, ritt er auf ihn zu, den er zuletzt am Abend vor dem Attentat gesehen hatte und drückte ihm innig die Hand. Die ganze Masse Der Mannschaften und Offiziere setzte sich in Bewegung, umgab und folgte dem Fürsten auf der Landstraße zur Stadt hin mit klingendem Spiel und fliegenden Fahnen, zu beiden Seiten begleitet von der Volksmenge und deren brausenden Hurrahrufen. Junge Damen drangen zwischen die Pferde ein, dem Fürsten Blumen­kränze und Sträußchen zu überreichen. Von allen Fenstern und Balkons aus über­schüttete man den Vorrüberreitenden mit Blumen. Der Fürst begab sich nicht sofort ins Schloß, sondern zunächst in die Kathedrale in der Unterstadt, um dem dort celebrirten Hochamt beizuwohnen. Den weiten Platz vor der Westseite des Schlosses hielt die Menge dicht umringt. Die Rückkehr aus der Kathedrale bot einen Anblick von unbeschreiblich malerischem Reiz. Endlich kam der Reiter- und Wagenzug aus der Unterstadt herauf. Der Fürst blieb im Sattel und hielt im offenen Gitterthor des Vorgartens, von seinen Adjutanten und dem Stabe umgeben. Der Vorbeimarsch der obengenannten Truppen erfolgte in mustergiltiger Ordnung, Präctsion und vortrefflicher Haltung. Nachdem der Vorbeimarsch erfolgt war, brachten die Ehrenwache des 1. Regiments und der Convoi ihre Fahnen in's Palais. Der Fürst richtete noch einige Worte an die ihn umgebenden Offiziere und trat in das Innere des Schlosses, wo der Empfang des beglückwünschenden diplomatischen Corps, der Stabsoffiziere, der Geistlichkeit und des Magistrats stattfand. All dieser Festesglanz und Jubel täuscht aber Niemanden über den Ernst der Lage. Die Antwortdepesche des Zaren hat auch im Gemüth des Vertrauensseligsten schwerlich Zweifel darüber gelassen.

Sofia, 4. September. Ein Telegramm derAgence Havas" meldet: Als der Fürst gestern nach den ihm von der bulgarischen Bevölkerung gebrachten Huldigungen und nach dem Defiliren der Truppen in sein Palais zurückgekehrt war, versammelten sich in dem großen Saale desselben die Offiziere und die Mitglieder des diplomatischen Corps. An diefelben hielt der Fürst eine Ansprache, in welcher er etwa Folgendes sagte: Während 7 Jahre habe er an der Unabhängigkeit und für die Interessen Bul­gariens gearbeitet. Seine beständige Sorge habe besonders der Armee und den Offi­zieren gegolten; er habe die letzteren wie seine Familie, wie seine Kinder betrachtet und sei, was seine persönliche Lage anlange, beruhigt gewesen, da er sich von seinen Offi­zieren umgeben gesehen, die seine Gefährten in den Kämpfen für die Ruhe Bulgariens waren. In jener traurigen Nacht habe er, als er das erste Geräusch vernommen, ge­fragt, ob Truppen da seien und sei auf Bejahung dieser Frage beruhigt gewesen, da er Vertrauen zu seiner Armee gehabt habe. Dieses Vertrauen zu seinen Offizieren habe er auch trotz der jüngsten unglückseligen Ereignisse nicht verloren. Dieselben hätten sich Dank Popoff und Mutkuroff bei den nach seiner Abreise vorgekommenen Unruhen auf der Höhe der Situation befunden. (Hier umarmte der Fürst die genannten Offiziere.) Die Ehre der bulgarischen Armee sei wieder hergestellt. Er sehe heute die Offiziere um sich versammelt, die ihm ihre Ergebenheit bewiesen hätten. Er könne Bulgarien ver­lassen, ohne daß die Ordnung gestört werde, welches auch immer die Umstände sein möchten, in denen er selbst sich befinde. Er werde stets zu Gott beten für dieses Land, sein Herz werde stets mit seinen Offizieren sein und er würde der erste sein, der als Freiwilliger zugelassen zu werden verlange in einem Feldzuge für Macedonien. Er könne nicht in Bulgarien bleiben, denn der Kaiser von Rußland wolle es nicht, weil seine Anwesenheit in Bulgarien im Widerspruch stehe mit den Interessen des Landes. Er sei also gezwungen, das Land zu verlassen. Hier bemerkte Popoff: Wir waren, sind und werden stets mit Ihnen fein. Muth! Vorwärts! Der Fürst erwiderte, die Unabhängigkeit Bulgariens verlange, daß er das Land verlasse, denn wenn er dies nicht thäte, würde es zu einer Okkupation durch Rußland kommen. Aber bevor er gehe, werde er die höheren Offiziere befragen und eine Regentschaft einsetzen, welche versuchen solle, die Interessen der Offiziere sicherzustellen. In allen Fällen rechne er auf die Armee. Gegenüber dem russischen Generalkonsul Bogdanoff, welcher sich gestern Abend in das Palais begab, soll der Fürst seinen Entschluß, binnen Kurzem die Ge­walt niederzulegen, bestätigt haben. Heute wird großer Konseil stattfinden, an welchem Stombuloff, Karaweloff und andere Personen theilnehmen werden. Es gilt für wahr­scheinlich , daß die Einsetzung einer Regentschaft beschlossen werden wird. Der Fürst

soll die Absicht ausgesprochen haben, Sofia in zwei Tagen zu verlaffen. Auch eine größere Versammlung von Offizieren soll heute abgehalten werden. Die Stadt ist vollkommen ruhig.

TrkgraphWe Depesche«.

BtolW UUfct» Lorrespoirderrr Brnrsntt.

Ratzeburg, 5. September. Die Wahlergebnisse bei der Reichstagswahl int Wahlkreise Lauenburg liegen nunmehr vollständig vor. Für Berling (dfr.) sind 4495, für Graf Bernstorf (conf.) sind 3291 Stimmen abgegeben worden, der erstere ist sonach gewählt.

Sofia, 5. September. (Telegramm derAgence Havas".) In dem stattgehabten Conseil erklärte der Fürst Alexander formell, daß er abdanken werde. Die Minister und Befehlshaber der Armee sprachen sich gegen diesen Entschluß aus und ersuchten den Fürsten, die Regierung zu behalten. Der Fürst setzte darauf wiederholt ausein­ander, daß es ihm angesichts der entgegengesetzten Willensmeinung des Kaisers von Rußland, sowie bei der mangelnden Unterstützung der übrigen Mächte unmöglich sei, die Regierung fortzuführen; das einzige Mittel, eine Okkupation zu vermeiden, sei feine Abreise. Die Frage der Einsetzung einer Regentschaft kam nicht zur Besprechung; die Sitzung des Conseils wurde aufgehoben, ohne daß ein Beschluß gefaßt war. Wie es heißt, versuchte eine Anzahl aufständischer Offiziere über die türkische Grenze zu entkommen; 20 derselben sollen dabei von den bulgarischen Behörden verhaftet, 3 von türkischen Soldaten getödtet sein.

Konstantinopel, 5. September. In Folge einer Depesche des Lord Jddesleigh- ist der englische Botschafter Thornton heute zu Besprechungen über die bulgarischen Angelegenheiten nach London abgereist; derselbe hofft bis zum Eintreffen des Herzogs von Edinburgh Hierselbst wieder hierher zurückkehren zu können.

New-Uork, 5. Septbr. Die Stadt Charleston ist gestern von neuen Erdstößen heimgejucht worden. Es wurden Ingenieure dahin gesandt, die den Zustand der Häuser untersuchen und Zelte für die Obdachlosen errichten sollen. Auch hinsichtlich der Bermudas-Inseln, welche genau in der Zone liegen, die das Erdbeben berührt zu haben scheint, werden Befürchtungen gehegt.

Lokales.

Gießen, 6. September. Der Äadfahrverein Gießen hatte gestern bei dem Bicycle-Rennen in Frankfurt einen unglücklichen Tag. W. Hamel, der gute Aussicht auf einen glänzenden Sieg hatte, kam beim Start zu Fall und hatten seine Con- currenten bereits großen Vorsprung erzielt, bis er wieder aufgesessen und zum Fahren kam. Er machte alle Anstrengungen, die Scharte auszuwetzen, gewann auf kurze Zeit auch wieder einen kleinen Vortheil, er konnte ihn jedoch nicht behaupten, da er offen­sichtlich an Sicherheit verloren hatte. Weidig, der recht gut fuhr und Aussicht auf Erfolg hatte, kam durch den Sturz seines Vorderfahrers gleichfalls zu Fall und mußte das Rennen aufgeben, welches durch sehr unqualificirte Fahrer gewonnen wurde.

Am Samstag Abend fuhr ein hiesiger Knecht mit Wagen und zwei Pferden auf dem Wege zwischen Alten- und Großen-Buseck nach Gießen zu. Beim Eintritt des Gewitters wurden die Pferde scheu, gingen durch und liefen direct nach Hause, während der Knecht vom Wagen fiel und sich derart verletzte, daß er in der Klinik ausgenommen werden mußte.

Ein Taglöhner, welcher den ihm von seinem Arbeitgeber zuviel ausbezahlten Lohn im Bettage von 10 Jt unterschlug und den Empfang ableugnete wurde gestern verhaftet.

Vermischtes.

Darmstadt, 3. September. sPostpersonalnachrichten.^ 1. Versetzt sind der Postinspector (Serie von Darmstadt nach Arnsberg behufs Uebernahme einer Post­rathsstelle, der Postinspector Meyer von Frankfurt (Oder) nach Darmstadt, der Ober- Postsecretair Seelgen von Lüdenscheid nach Darmstadt, der Postsecretair Lauer von Offenbach (Main) nach Cöln (Rhein) behufs Uebernahme einer Ober-Post- secretairstelle.

2. In den Ruhestand treten der Ober-Postsecretair Schulz in Gießen und der Postsecretair Steinmetz in Mainz.

* Geilshausen, 4. September. Heute in der Frühe brannte die Hofraühe des Landwirths Hofmann dahier ab. Ueber die Entstehung des Brandes ist nichts bekannt.

X Darmstadt, 5. September. Seit heute tagt in unserer Stadt die Ver­sammlung Deutscher Forstmänner. Von allen Gauen des Deutschen Reiches ziehen sie heran die Männer des Waldes und des edlen Watdwerks. Im Bahnhofe wurden sie vom geschäftsführenden Ausschuß begrüßt und in ihre Quartiere geleitet. Die Stadt hat zu Ehren der Gäste Festschmuck angelegt und wenn der Himmel noch Ein- sehen hat, so hofft man auf ein schönes Fest, da die Stadt alles aufbietet, den Fest- gästen den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen. Morgen y28 Uhr Beginn der Verhandlungen.

Darmstadt, 4. September. sGeheimmittel-Unwesen.s Nach einer Bekannt­machung des Großh. Polizeiamts Darmstadt wird im Einoerftändniß mit dem hiesigen Ortsgesundheitsrathe dem Geheimmittel - Unwesen nach dem Vorgänge in anderen Städten von nun an eine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Demgemäß wir!» durch das hiesige chemische Untersuchungsamt eine Untersuchung aller neuauftauchenden und von bewährter Hand noch nicht geprüfter Geheimmittel stattfinden und soll das Resultat zum Schutze des Publikums gegebenen Falles öffentlich bekannt gemacht werden. Jngleichen ist mit den betreffenden Behörden anderer arößerer Städte Ver­abredung wegen gegenseitigen Austausches von Nachrichten über dergleichen Resultaten getroffen, betreffs welcher dann ebenfalls Publikation erfolgen soll. Es dürfte im all­gemeinen Interesse liegen, daß Großh. Polizeiamt in dem Bestreben, dem Geheimmittel- Unfug zu steuern, aus dem Publikum heraus Unterstützung findet.

* Mainz, 4. September. Laut Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft sind in der vergangenen Nacht aus dem Gefängnisse dahier entwichen und werden verfolgt die Sträflinge Johann Burkhard aus Weinolsheim (24 Jahre alt, 1,68 Meter groß, bleiches Gesicht, schwarze Haare, blaue Augen, dunkle Augenbrauen, gesunden Zähnen, mit Ochsenkopf, Beil und 2 Messern, von Zweigen umkränzt, auf den Armen tätowirt) und Georg Winkel aus Darmstadt (39 Jahre alt, 1,72 Meter groß, kräftig, schwarzes Haar, dunkelblonder Knebel- und Schnurrbart, braune Augen, dunkle Augenbrauen); möglicherweise trägt ein Flüchtling eine Drillichhose und der andere eine dunkle Tuchhose mit hinten aufgesetzten Flicken.

Frankfurt a. M., 5. September. TerGeneral-Anzeiger" hat sich mit seinen Prophezeihungen bett, der Sieger bei dem Wettrennen des Bicycle-Clubs diesmal gründlich blamirt; es sollten die Frankfurter Sportsleute dafür Interesse nehmen, daß nicht derartiger Unsinn aus ihrer Stadt in die Welt geschleudert wird.

Beim Wettrennen des Bicycle-Clubs siegten im Forsthausfahren Aichele, Schweiz, 1., Schwemmer, Nürnberg 2., und Pallenberg, Mannheim, 3.

Dreiradfahrer: Hartmann 1., Cleyer 2. und Kullmann 3.; es starteten nur 4 Herren.

Sieger des Erstfahrens wurde Göbel (Mainz) und fuhren die vomGeneral- Anzeiger" gemeldeten Sieger so schlecht, daß sie besser von der Bahn geblieben wären. Wanderpreisfabren: 1. Lynker, 2. Stein und 3. Heyl.

Sicherheitszweirad: 1. Schwemmer (Nürnberg), 2. Lynker (Darmstadts und 3. Becker (Kaiserslauterns

Hauptfahren: 1. Aichele (Zürich), 2. Hartmann (Hannover), 3. Schwemmer (Nürnberg). Da dieses Fahren, 10 Kilometer, in 20 M. 34VS gefahren wurde, so kann es nicht als gut bezeichnet werden.

Tandemfahren: 1. Kleyer und Meixner (Frankfurt), 2. Heinmüller und Kemmnitz (Frankfurt). Die beiden ersteren siegten leicht.

Beim Hindernißfahren stürzte Münch (Aschaffenburg) zweimal und mußte an Hartmann (Hannover) den 1. Preis abgeben. Meixner fuhr sehr schlecht und ging, da er einen Hintermann nicht hatte, in Promenadetempo über die Bahn.