Bekanntgabe genöthizt.
Die Expedition des „Gießener Anzeigers".
1606.
1849.
1861.
1795.
1821.
1840.
1862.
welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, ^80 s bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr
1 y an uns gelangen zu lassen. Im Interesse der
rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten
Geschichts-Kalender-
v. Juni.
Pierre Corneille, der große französische Dramatiker, geboren.
In Stuttgart bildet sich das sogenannte Rumpfparlament.
Graf Cavour, der italienische Staatsmann, stirbt.
7. Juni.
Jourdan erobert die Festung Luxemburg.
Missolunghi erhebt sich für die Sache der griechischen Freiheit.
Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, stirbt.
Garibaldi fordert in Ober-Italien zur Eroberung Venedigs und Roms auf
Auszug aus deu StandesamtsreMrru des Standesamts Gietzrn.
Aufgebote.
Mai: 29. Johannes Weppler von Bernshausen, Kutscher dahier, mit Christine Wagner von Schönstadt, wohnhaft dahier. 29. Philipp Jacob Merschroth von Eschol- brücken, Spengler dahier, mit Karoline Katharine Kreiling von hier. Juni: 2. Wilhelm Josef Siebourg, Monteur dahier, mit Johannette Marie Katharine Henriette Heller. 4. Edmund Maximilian Joachimi, Hauptmann dahier, mit Louise Marie Agnes Rudolph von Naumburg a. S. 4. Emil Ludwig August Wilhelm Möhl, Kaufmann mit Katharine Auguste Gertrude Weigand, beide von hier.
Eheschließungen.
Juni: 2. Michael Maas, Weinhändler zu Mainz, mit Ida Blumenthal von hier. 2. Carl Balthaser August Theodor Plank, Bäcker von hier, mit Philippine Karoline Grüger von Gedern. 3. Reinhard Kling, Bremser zu Betzdorf, mit Elisa Karoline Vogel von Alten-Buseck, wohnhaft zu Gießen.
Geborene.
Mai: 22. Dem Schmied Johannes Becker ein Sohn, Hermann Heinrich Johannes. 24. Dem Schuhmacher Friedrich Euler ein Sohn, Karl Friedrich. 26. Dem Schuhmacher Heinrich Thielmann eine Tochter. 29. Dem Schuhmacher Julius Lenz zwei Söhne. 29. Von der Wittwe des am 18. April 1886 verstorbenen Metzgers Eduard Plank ein Sohn, Anton Wilhelm. Juni: 1. Dem Dreher Emil Schneider ein Sohn.
Gestorbene.
Mai: 29. Christine Schirmer, geb. Brück, 87 Jahre alt, Wittwe des Tabak- fabrikanten Georg Heinrich Leonhard Lchirmer. 29. Emilie Katharine Henriette Adolfine Ott, 1 Monat alt, Tochter von Locomotioheizer Georg Ott. 29. Frieda Margarethe Wilhelmine Sommerlad, 2 Jahre alt, Tochter von Maschinenschlosser Friedrich Emil Sommerlad. 29. und 31. Zwei Söhne des Schuhmachers Julius Lenz, 73/4 Stunden bezw. 1 Tag alt. 31. Rentner Carl Vogt, 47 Jahre alt. 31. Wilhelm Lohrey, Schneider, 51 Jahre alt. Juni: 1. Emil Büttner, 5 Monate alt, Sohn von Schneider Jacob Büttner. 3. Elisabethe Johanna Hillgärtner, Tochter von Philipp Hillgärtner. 3. Balthaser Dick, 77 Jahre alt, Vereinsdiener. 4. Karl Büttner, 5 Monate alt, Sohn von Schneider Karl Büttner.
Auszug aus deu Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.
Getraute.
von vorjähriger Generalversammlung hierzu bewilligte Betrag von 150 JL. wieder verfügbar geworden. Mitbestimmend bei dem Beschluß der Section schotten war die Ansicht, daß es dem Ganzen dienlicher sei, die verfügbaren Mittel in Zukunft mehr dem eigentlichen hohen Vogelsberg zuzuwenden und die hervorragenden Centralpunkte des Gebirges mehr zu berücksichtigen. Von der gleichen Ansicht sind auch wir geleitet, wenn wir bei der diesjährigen Generalversammlung in Nibba die Erbauung einer Wirthschaftshalle aüf der Haide des Hohenrodskops beantragen und desfallsigen Plan und Voranschlag vorlegen werden. Die Wirthschast wird in der ersten Zeit nur an bestimmten, vorher bekannt zu machenden Tagen oder auf Bestellung größerer Gesellschaften geöffnet sein. Allmählich wird sich 'wohl aber auch hier, wie anderwärts, während der Sommermonate eine ständige Wirthschast als nothwendig und rentabel erweisen. Das vorhandene, im Walde gelegene Schweizerhäuschen wird dann selbst einigen Touristen, welche einen Sonnenaufgang vom Taufstein aus zu genießen beabsichtigen, ein Nachtquartier bieten. Möge das Project auch Seitens der übrigen Sectionen eine gleiche Aufnahme finden, wie sie die Section Schotten durch den Verzicht auf die fraglichen 150 und die Zusicherung weiterer 70 JL aus eigenen Mitteln, bezw. aus den von Newyorker Sectionsgenossen gewährten Extrabeiträgen be- thätigt hat. — An allen Orten regen sich, seit der Frühling in's Land gezogen, Touristen- und Verschönerungsvereine, überall entfaltet sich rege Thätigkeit. Auch bei uns zeigt sich ein erhöhter Fremdenverkehr, trotzdem der Ausbau unserer Secundär- bahnen sich unlieb verzögert; aber immer sind die Schönheiten unseres Gebirges noch nicht genug bekannt. An unsere Clubgenossen geht daher die dringende Bitte, Anregung zu geben zum Besuche unseres Gebirgs und unserem Vereine immer wieder neue Mitglieder zuzusühren, daß er stets wachse und gedeihe.
in ungenügendem Raum durch Ausscheiden von Kohlensäure, Wasserdampf und andere schädliche Stoffe vergiftet ist. Die außerordentliche Schädlichkeit des Einathmens solcher «Uft belegt er durch Zahlen über Krankheit und Sterblichkeit in solchen Räumen, wo frische Luft nicht in ausreichendem Maße zugeführt wird. Der Referent ging darauf zur Besprechung der besten Art der Lüftung der Schulräume im Winter durch zweckdienliche Heizungsvorrichtungen über. Als naturgemäßeste bezeichnet er die Luftheizung, hält aber dieselbe zur Einführung für die Schulen in den meisten Fallen für zu theuer. Er empfiehlt den Meidinger'schen Ofen, der einfach construirt sich bewährt habe und billig sei; alle sogenannten verbesserten Oefen seien complicirter; beruhten aber auf demselben System; sie hätten den großen Nachtheil, daß sie viel theurer seien.
Der Herr Vorsitzende bestätigt nach Schlüsse des Referats, daß er nach 20 jähriger Erfahrung den Meidinger'scheii Ofen als durchaus zweckmäßig empfehlen könne; wo Klagen, wie vereinzelt im .Kreise Gießen dagegen vorgebracht morden seien, sei der Ofen nicht richtig behandelt worden. Nachdem er noch eindringliche Worte der Mahnung an die Lehrer gerichtet, in ihrem eigenen Interesse und dem der Schulkinder für Reinlichkeit und ausreichende Lüftung der Schulräume zu sorgen, wird dieser Gegenstand verlassen. .....
Herr Kreisingenieur Gnauth hält nun den von ihm gütig übernommenen Vortrag über „die Erfordernisse einer gesundheitdienlichen Schulbank".
Er führt einleitend aus, wie zu einer richtigen Ausstattung der Schulräume auch, um die Gesundheit der Kinder zu erhalten, die Aufstellung zweckentsprechender Subsellien geboten sei. Nachdem er die Bedingungen für solche klargestellt, weist er auf die in den Orten des Kreises, wo neue Subsellien angeschafft worden find, gebräuchlichen hin, in erster Linie auf die aus gußeisernem Gestell konstruirten von El süßer, auf die hölzernen mit Schiebplatten und auf die hölzernen mit Tischen zum Zurückklappen. Die Elsäßer'schen verdienen vor den andern bei Weitem den Vorzug. Wir unterlassen hier auf den interessanten und für die Gesundheitslehre so wichtigen Vortrag weiter einzugehen, da derselbe wie der des Herrn Baurath Walther in den Verwaltungsblättern veröffentlicht werden sollen, um sie auch den Gemeinden zugänglich zu machen, und mitzuwirken, daß die beliebte Anschauung, als ob auf Größe bes Schullokals, Heizung, Lüftung und Tische und Schulbänke für die Gesundheit nicht viel ankomme, da ja auch die Ahnen und die Väter und Mütter der jetzigen Schulgeneration dort und darauf geseffen, endlich einmal ein Ende nimmt.
Nachdem der Herr Vorsitzende noch einige ergänzende Citate zu dem Vortrag verlesen und Ermahnungen daran geknüpft, die Lehrer möchten besonders in den Schulen die Forderungen der Gesundheit durch Anweisung der richtigen Plätze für die Kinder, durch Anleitung zur richtigen Körperhaltung fördern helfen, ebenso streng auf Reinlichkeit und geeignete Bekleidungsweise der Kinder sehen, ging man zu dem folgenden Gegenstand über.
Herr Lehrer Wagner von der Präparandenanstalt zu Lich hielt über das Thema: „Unter welchen Bedingungen kann der naturkundliche Unterricht in der Volksschule allein fruchtbringend wirken?" einen gediegenen freien Vortrag, der nach Form und Inhalt allgemein ansprach. Einleitend wies er die hohe erziehliche Bedeutung des naturkundlichen Unterrichts für das religiöse und das Gemüthsleben des Kindes nach. Er sprach sich entschieden gegen die geistlose und langweilige Art und Weise aus, mit welcher der Unterricht in der Naturkunde oft so betrieben werde, daß er nur ein zweckloses, bald vergessenes Auswendiglernen darstelle. Er zeigte im zweiten Theile, wie der Unterricht ertheilt werden soll. Unter Anschluß an Lüben mit seinen ziemlich allgemein anerkannten pädagogischen Forderungen, soll der Unterricht mit der Anschauung und Beschreibung von Naturkörpern aus der Heimath Anfängen, es soll mit dem leicht Faßlichen begonnen, die Kenntnisse sollen stufenweise unter Anschluß an das bereits Bekannte erweitert, der Unterricht soll durch den Anschluß der passenden Lectüre aus den Lesebüchern 2C. ergänzt werden. Die Gegenstände müssen dabei in Natur gezeigt werden oder mindestens in guten Abbildungen dargestellt fein. Der Unterricht gebe nicht zu viel und bewege sich innerhalb des Grundsatzes der Concentration; mündliche und schriftliche freie Neproduction muß deßhalb Hand in Hand damit gehen. Der Lehrer wende in geeigneter Weise das Erlernte an. um durch den Unterricht nicht nur Kenntnisse mitzugeben, sondern in dem Kinde auch den Sinn für das Verständniß der Erscheinungen der Natur und ihrer Bedeutung für das menschliche Geistes- und Gemüthsleben anzuregen.
Dem eingehenden, zum Herzen sprechenden Vortrage wurde allgemeiner Beifall gespendet; es knüpfte sich nun eine kurze Diskussion über den zweckdienlichsten Leitfaden und die Ausdehnung des Unterrichts daran an.
Schulverwalter Hofmann von Lich hielt nun einen Vortrag über: „JstW» nöthig oder zweckmäßig, den Kindern Hausarbeiten aufzugeben?" Er legte die Nachtheile dar, welche gegen die Hausaufgaben sprechen, wie z. B-, daß der Lehrer die Aufgaben nicht überwachen könne, Mithilfe Anderer nicht ausgeschlossen sei, das Kind leicht zum Betrug und zur Lüge verleitet werde. Dann wies er darauf hin, unter wie schwierigen und gesundheitgefährdenden Verbältnissen das Kind zu Hause seine Aufgaben ost arbeiten müsse in engen, dumpfen Stuben, bei höchst mangelhafter Beleuchtung u. bergt. Neben den Nachtheilen hob der Referent noch hervor und belegte es mit Citaten von Fachmännern, daß das zu Haus arbeiten der Schüler in ber Volksschule nickt nöthig sei, eine rechte Volksschule müsse alle Kenntnisse burch den Unterricht selbst geben unb es sei beßhalb bie Hausarbeit immer mehr zu beschränken unb müsse ganz aufhören.
Das bei tüchtigem Einbringen in ben Gegenstanb mit Fleiß, in klarer Darstellung abgefaßte Referat gab zu einer sehr lebhaften Discussion für unb wiber Anlaß unter Betheiligung aller Mitglieber ber Kreisschulcommission unb einer größeren Anzahl Lehrer. Das Resultat berselben läßt sich bahin zusammenfassen, „es sei eine möglichste Beschränkung ber Hausaufgaben anzustreoen, ganz könne man bieselben nicht fallen lassen, besonbers nicht für reine gebüchtisißmäßige Aneignungen, wie sie bas Memoriren von Bibelsprüchen, Geschichte unb Geographie verlange; hierzu sei nicht Zeit unb Ort in ber Schule." Auch wurden neben den Schattenseiten bie Lichtseiten -er Hausaufgaben hervorgehoben.
Nachdem der Herr Vorsitzende den Anwesenden seinen Dank für ihre Betheiligung an den Aufgaben des Tages ausgesprochen, schloß er die in allen Theilen in schöner Ordnung unb ohne Mißklang verlaufene Conferenz.
Balb nachher vereinigte bie Theilnehmer ein gemeinsames Mahl, bas bei guten Speisen unb Getränken in f estlicher unb heiterer Stimmung seinen Verlauf nahm. Der Herr Vorsitzenbe brachte babei unserem allverehrten Lanbesvater Seiner Königlichen Hoheit bem Großherzog als bem Besörberer bes Schulwesens und hohen Beschützer des Lehrerstanbes den Trinkspruch aus, ber freudigen Widerhall in den Herzen aller Anwesenden fand. Br.
Handel «nd Verkehr.
Gieken, 5. Juni. Auf dem heutigen Markt toft-'te Butter per Pfund A-. 0.90-095, Hühnereier 2 Stck. 9—0 H, Enteneier St. 5—0 H, Käse pr. St. 5—8 <4, Käsematte 2-3 H, Erbsen pr. Liter 22 Linsen 31 H, Tauben per Paar 0,50 bis 0,75 H, Hühner per Stück A 1.00—1.40, Hahnen pr. Stück JL 1.00—1.80, Enten per Stück J4 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 H, Kuh- und Rindfleisch 52-56 H, Schweinefleisch 54-60 H, Hammelflefich 50-66 Kalbfleisch 40-48 A, Kartoffeln per 100 Kilo JL. 3 20—3.60, Milch per Liter 12—18 Zwiebeln per Gentner vÄ 7.50—8.00, Kirschen per Pfund 30—40
Gießen, 5. Juni. Die Vorbereitungen zum Schützenfeste des Gauverbandes Hessen-Nassau, am 18. Juli, sind in vollem Gange unb sichern bem Feste, Dank bein Entgegenkommen ber Behörben unb sonstigen maßgebenben Faktoren, ein volles Gelingen. Der Stabtvorstanb hat bereitwilligst 60 Cubikmeter Holz unb bas nöthige Reisig zur Festhalle zur Verfügung gestellt, ber Platz für bie Festhalle- ist abgesteckt und so bemessen, baß ber mit Bäumen bestandene und daher ausreichenden Schatten gewährende Vorplatz des Schützenstandes mit bineingezogen wird. Die Halle wird, wie Herrn Architect Huhn's Zeichnung ausweist, geschmackvoll und geräumig. Schon sind die Einladungen an sämmtliche hiesige Vereine unb an bie befreunbeteii auswärtigen Schützenvereine abgegangen, so baß Gießen währenb ber drei Festtage einen erheblichen Frembenverkehr erhalten wirb. Die erfabrungsmäßig starke Betheiligung ber Einwohnerschaft an solchen Festen unb bie Sachknnbe ber Leiter bes Festes finb weitere Bürgen für ein Volksfest im besten Sinne.
Gießen, 5. Juni. Bezüglich bes wegen Diebstahls verhafteten jungen Menschen, von bem wir gestern berichteten, geht uns bie Mittheilung zu, baß beileibe allerbings früher einer hiesigen höheren Schule angehörte, aber bereits seit Februar 0. I. wegen schlechter Streiche aus berselben beseitigt worden war.____________
Vermischte-.
Vom Vogelsberg. Einem vom Centralausschuß des Vogelsberger Höhenclubs an sämmtliche Sectionen gerichteten Schreiben entnehmen mir zunächst, daß auf Antrag der Section Alsfeld der Gesammtausflug vom 5. Juli auf den 28. Juni verlegt ist. Dann heißt es weiter: In einer der letzten Generalversammlungen der Section Schotten wurde der Beschluß gefaßt, den Bau des projectirten Aussichtsgerüstes auf dem Reipperts auf gelegenere Zeit zu verschieben. Es ist dadurch der
Den 2. Juni. Karl Balthaser August Theodor Plank, Bäcker, ein Wittwer, und Philippine Karoline Grüger, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Johann Samuel Grüger aus Gedern.
Den 3. Juni. Reinhard Kling, Bremser zu Betzdorf, ein Wittwer, unb Elise Karoline Vogel, Tochter bes verstorbenen Ackersmanns Heinrich Vogel aus Alten-Buseck. tsetaufte.
Den 29. Mai. Dem Schuhmacher Julius Gottsrieb Lenz ein Sohn, Karl Dietrich, geboren ben 29. Mai.
Den 30. Mai. Dem Kaufmann Johann Lubwig Hartmann eine Tochter, Minna Anna Paula, geboren ben 21. April.
Denselben. Dem Maurer Georg Deibel eine Tochter, Helene Margarethe, geboren ben 9. Mai.
Denselben. Dem Kaufmann August Noll II. ein Sohn, Heinrich Ludwig Hermann, geboren den 25. April.
Den 1. Juni. Dem Schneider Jakob Büttner ein Sohn, Karl, geboren ben 30. December 1885.
Beerdigte.
Den 31. Mai. Christine Schirmer, Wittwe bes Tabakfabrikanten Georg Heinrich Leonharb Schirmer, alt 87 Jahre, starb ben 29. Mai.
Den 2. Juni. Karl Vogt, Rentner, alt 47 Jahre, starb den 31. Mai.
Den 3. Juni. Wilhelm Lohrey, Schneider, alt 51 Jahre, starb den 31. Mai.
Temperatur der Lahn.
Am 5. Juni, zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 13 Vz0, Luft 14° R. im Schatten.
L. Chr. Nübsamen.


