Verwaltung in Irland seien so innig verkettet, daß sie getrennt nicht zu lösen seien. Die Regierung wolle eine Besserung der socialen Ordnung nicht durch Repressivgesetze, sondern durch Maßregeln herbeiführcn, die mit den Bodengesetzen und der Verwaltung Irlands verbunden seien. Das Boycotting - Unwesen werde übrings verhindert.
Belgrad, 4. März. Wie verlautet, sollen der Ersparniß halber mehrere Gesandtschaften, darunter diejenigen in Rom, Paris und Athen, aufgehoben und durch Geschäftsträger besetzt werden.
— Ein Ukas des Königs befiehlt die Demobilisirung der activen Armee, sowie des ersten Aufgebots. Der Kriegsminister erließ die erforderlichen An- »rdnungen.
Petersburg, 4. März. Das „Journal de St. Petersbourg" meldet: Es scheine bezüglich des türkisch-bulgarischen Arrangements zwischen allen Mächten Ueber- einstimmung in der Hauptsache hergestellt zu sein. Es blieben nur noch gewisse formelle Nüancen über die Art der Proklamirung der bulgarischen Union zu erledigen, insbesondere, ob ohne bestimmten Termin oder gemäß Art. 17 des. Berliner Vertrags. Hierauf werde sodann die Constatirung der Zustimmung der Mächte zu dem Arrangement stattfinden. Die Pforte wünsche, daß die Zustiinmung durch Protokoll der Bot- schafter-Conferenz zu Konstantinopel, welche mit der Erörterung der Nüancen zu beauftragen wäre, formell ausgesprochen werde. Das „Journal" glaubt indessen, es sei beschlossen, daß die formelle definitive Sanction der Union erst dann in der Eonferenz ertheilt werden solle, wenn gleichzeitig das revidirtc organische Statut die gleiche Sanction erhalten könne.
Die Glasmalerei und deren Imitation.
(Nachdruck verboten.)
Das Wiederaufleben des altdeutschen Stiles, welcher seit einer Reihe von Jahren nicht nur von den Architekten, sondern von beinahe allen Handwerksmeistern, die mit Bauten zu thun haben, wieder cultivirt wird, hat auch einen alten Fensterschmuck der Gebäude des Mittelalters in Erinnerung gebracht, — nämlich die Glasmalerei.
Zu welcher Zeit diese Kunst, durchsichtige Farben und Umrisse durch Einschmelzung auf das Glas zu übertragen oder ganze Bilder aus Stücken farbigen Glases zusammenzusetzen, eigentlich entstanden ist, ist im Alterthum bisher unnachweisbar. Wir wissen nur, daß die Glasmalerei einer der bedeutendsten Kunstzweige des Mittelalters war, und daß sie anläßlich der zu dieser Zeit weit und breit gepflegten Mosaikarbeiten häufige Anwendung gefunden hat. Und in der That sind auch die ältesten Glasgemälde reine Mosaikarbeiten, d. h. Umrisse in Blei, welche von farbigen, durchsichtigen Gläsern ausgefüllt werden.
Die Erfindung dieser Kunst wird in den meisten literarischen Werken, z. B. Schmithals, „die Glasmalerei der Alten", Gessert, „Geschichte der Glasmalerei", Lasteyrie „Histoire de la peinture sur verre ä'aprös des monumenta en France“, rc., den Franzosen zugeschrieben, während besonders deutsche Meister für die Anwendung und Verbreitung am meisten beigetragen haben.
Die ersten Glasgemälde, welche überhaupt erwähnt werden, befanden sich in dem bayerischen Kloster Tegernsee, und zwar stammten dieselben aus der letzten Zeit des 10. Jahrhunderts. Von späteren Arbeiten aus dem 11. und 12. Jahrhundert, der Zeit des romanischen Baustils, ist wenig auf unsere Zeit herübergekommen, so z. B. mehrere Fenster des Domes zu Augsburg, der Kunibertskirche in Köln und des Straßburger Münsters.
Bedeutend größer und zahlreicher sind die Ueberbleibsel des 13. und 14. Jahrhunderts, der höchsten Blüthe des gothischen Baustiles. Dieser Zeit gehören an die Schöpfungen der Kaiserbilder im Straßburger Münster, die Fenster des Domes in Amiens, Oppenheim, Rheims, der Elisabethkirche in Marburg, die Chorfenster des Kölner Domes rc. Mit dem Endendes 14. und im 15. Jahrhundert werden die Denkmäler dieses Kunstgewerbes immer zahlreicher; aus dieser Zeit stammen die Fenster der Frauenkirche in Lübeck und die des Domes in Florenz, die wahrscheinlich beide der schaffenden Hand eines der größten Meister der Glasmalerei im Mittelalter, Francesco Livi aus Gambissi, der sich von Jugend auf in Lübeck aufgehalten hat, entsprossen sind. In Nürnberg ist die Glasmalerei besonders gepflegt worden durch die Glasmaler-Familie Hirschoogel, welcher viele der dortigen Kirchen einen Th'cil ihres Schmuckes verdanken.
Die Zeit der Reformation hat leider allerorts unzählige von Meisterwerken aus der romanischen und gothischen Periode zerstört und so treffen wir eben nur noch selten auf ihre Schöpfungen. Reicher als in Deutschland kommen noch Glasmalereien «us jener Zeit in der Schweiz vor, und in England hatte die Glasmalerei in früheren Jahrhunderten so festen Fuß gefaßt, daß ihre Technik überhaupt nie ganz verloren gegangen ist.
Das kostbarste und glanzvollste Werk der Glasmalerei im Mittelalter sind die Fenster des nördlichen Seitenschiffes im Dome zu Köln vom Jahre 1809. Aus ihnen erkennt man, besonders im Vergleiche mit Arbeiten früherer Zeit, das Streben nach Darstellung möglichster Wirklichkeit, welches sich nicht nur in einer kräftigen Charakteristik der Figuren ausspricht, sondern auch Zeugniß von freier bewegter Composition ablegt und statt des üblichen Teppichgrundes einen reichen architectonischen oder landschaftlichen Hintergrund entfaltet.
Aus der Zeit des Ausganges des 15. und des Anfanges des 16. Jahrhunderts sind noch erhalten die herrlichen Glasgemälde des Münsters zu Freiburg im Breisgau, sowie diejenigen mehrerer Kirchen in Paris und die in der großen nördlichen Nebenkapelle der Gudulakirche in Brüssel, während die aus jener Zeit stammenden prachtvollen Glasbilder des Domes zu Metz im deutsch - französischen Kriege von 1870—71 der Vernichtung anheimgefallen sind.
In den großen Wirren der vielen Kriege, welche über Deutschland vom 16. Jahrhundert ab hereinbrachen, ging allmählich der Sinn für Kunst und Kunstgewerbe, mit ihnen die Kunst der Glasmalerei unter, und erst im 19. Jahrhundert wurde es durch die Bemühungen von Mohn und Wilhelm Vörtel in Dresden, Scheinert in Meißen und ganz besonders von Frank in Nürnberg, welcher die Glasschmelzmalerei zuerst wieder emporzubringen suchte, ermöglicht, für dieses so herrliche Gewerbe Freunde und Anhänger zu finden.
Dieser gegenwärtig emporblühenden Industrie der Glasmalerei nun scheint eine Imitation arge Concurrenz machen zu wollen, welche unter dem Namen „Glacier- Fensterdecoration" in den Handel gebracht wird und deren Einführung und Anwendung schon durch die wohlfeile Anschaffung leicht überall bewerkstelligt werden kann.
Diese Glacier-Fensterdecorationen bestehen aus transparenten farbigen Blättern, als Allegorien, ornamentalen Stücken, Wappen, Initialen, Bordüren rc. in den mannigfaltigsten Größen, durch welche es möglich wird, jede Glasfläche, ob schmal und hoch, rund, oval oder vielseitig, zu schmücken.
Diese Glaciers werden mit einem Schwamm angefeuchtet und auf die vorher gut gereinigte Glasscheibe fest angedrückt und glatt gestrichen, so daß keine Luftblasen »wischen Glas und Glacier bestehen bleiben, worauf das Ganze nach gehörigem Trocknen der größtmöglichen Haltbarkeit wegen mit einem hellen Lack überzogen wird.
Die auf diese Weise entstandenen Gemälde, den ächten Glasmalereien auf das Täuschendste ähnlich, lassen sich gleich diesen zu Fensterschmuck für Kirchen, öffentliche Gebäude, Eß-, Jagd-, Rauch und Wohnzimmer, für Corridoren u. s. w., verwenden und haben gegen die Glasmalerei, wie bereits angedeutet, den Vorzug weit größerer Wohlfeilheit, indem ein Fenster mit Glacier über 75 pCt. billiger ist als ein solches mit ächter Glasmalerei.
Die Frische der Farben leidet weder unter Sonnenlicht, noch unter Feuchtigkeit und selbst Eisblumen, mit welchen der Winter die Fenster schmückt, üben keinen nach-' theiligen Einfluß auf die Qualität der Glacier - Decoration aus, so daß bedeutende Männer vom Fach dieser neuen Erfindung regste Aufmerksamkeit geschenkt haben und die Zeit weitgehendster Einführung bei allen Kunstliebhabern nicht allzu fern liegen dürfte.
Uebrigens ist Jedermann im Stande, diese Fensterdecoration eigenhändig zu bewirken, so daß auch hierin noch eine Ersparniß an Arbeitslohn gemacht werden kann.
Die bis jetzt hergestellten Muster sind bereits so zahlreich (gegen 500), daß für alle Zwecke, für jeden Geschmack, jeden Baustil und jede Zimmereinrichtung in Charakter und Farbe Glaciers vorhanden sind, und es dürfte besonders das neue Fabrikat ge- p??1!? in neuester Zeit bestehenden Vorliebe für alterthümliche Wohnungs- ausstattungen zweckmäßigste nnd beste Anwendung finden.
Die Masse, aus welcher das Glacier besteht, ist eine Art Gelatine, doch ist ihre Herstellungsart Geheimniß des Patentinhabers.
Den Verkauf bat die Firma Conrad u. Consmüller in Dresden und Leipzig übernommen, an welche sich Interessen zur Erlangung von Auskünften, Mustern und Preislisten zu wenden haben. Egon W.
Lokale 6»
©icfeen, 5. März. sVerein hessischer Lehrerinnen zur Gründung eines Heims.l Die Hebliste für die Beiträge pro 1886, die in aller Kürze in Circulation gesetzt werden wird, enthalt folgendes Vorwort:
„Im Namen des Vereins hessischer Lehrerinnen zur Gründung eines Heims gestattet sich der unterzeichnete Vorstand, die Mitglieder desselben um Entrichtung ihrer gezeichneten Beiträge pro 1886 zu ersuchen und um Einzeichnung neuer Mitglieder in die Liste zu bitten.
Wir erinnern dabei an den guten Zweck des gestifteten Vereins, der — bereits über das ganze Land verbreitet — sich eines raschen Aufblühens erfreut. Er will mittellosen Lehrerinnen in Krankheitsfällen oder im Alter ein Heim gewähren, ihnen Stätten bereiten, die in gesunder Lage den Kranken eine angemessene Pflege bieten, um die verlorene Gesundheit wieder zu erlangen, den Betagten ein ruhiges Asyl gewähren srllen.
Wie in unserer Zeit die der Hilfe Bedürftigen, so weit sie vermögen, selbst Hand anlegen, um ihre Lage zu verbessern, so hat sich auch der Verein zunächst an die Lehrerinnen selbst gewendet und zahlen diese jährliche Beiträge von 6 JL. Um aber den edlen Zweck des Vereins zu erreichen, dessen Bestehen eine Forderung der Hurnani- tat ist, wenn wir in's Auge fassen, in welche trostlose Lage so viele Lehrerinnen in Krankheit und im Alter versetzt waren und noch werden, wenden wir uns vertrauensvoll an die Bewohner der Stadt mit der Bitte, auch ihrerseits den Verein zu unterstützen, der bereits jetzt segensreich wirkt und in Zukunft noch segensreicher wirken wird."
Wir hoffen, daß dasselbe bei allen Lesern auf guten Boden fallen wird.
B t t m i f c& t e I.
Mainz, 4. März. Hinrichtung des Doppelmörders Herbst. fOriginalbericht, Nachdruck nur mit Quellenangabe gestattet, j Das schauervolle Drama, dessen blutige Details im verflossenen Hochsommer die Bevölkerung von Mainz und Umgegend auf'S Tiefste erschütterte, hat soeben seinen sühnenden Abschluß gefunden. In dem Haupthof des Justizpalastes, zunächst dem Hypothekenbureau endete Herbst sein verbrecherisches Dasein unter dem Fallbeil. Vor der Guillotine war der Tisch placirt, an welchem die Landgerichtsräthe Laist und Preetorius, sowie der Staatsanwalt Dr. Ewald und der Gerichtsschreiber Dr. Nuß Platz genommen hatten.
' Mit Glockenschlag halb 7 Uhr hallte von dcrn nahen Thurme der St. Christophs- Kirche der Ton des Todtenglöckleins und wenige Augenblicke später wurde Herbst, begleitet von dem Gefängnißverwalter Grimm, Kaplan Landmann und 2 Gensdarmen, vorgeführt. Festen Schrittes sich dem Gerichte nähernd, zog er vor dasselbe hintretend grüßend den Hut. Nachdem Kaplan Landmann ein kurzes Gebet gesprochen und der Staatsanwalt das Urtheil und die ablehnende Entscheidung des Großherzogs verlesen, übergab jener den Delinquenten dem Nachrichter.
Gleich festen Schrittes stieg Herbst, ohne eine Miene zu verziehen, die Stufen des Schaffots hinan; als ihn die Gehilfen des Scharfrichters anfaßten, bemerkte man, daß er sich hiergegen zu sträuben suchte. Auf das Brett geschnallt, wurde er mit demselben zurückgeschoben und fast in demselben Moment fiel auch das Fallbeil.
Lautlos sahen die in Trauerkleidung erschienenen Anwesenden, etwa 70 Personen, darunter einige Stadtverordnete, viele Juristen, Aerzte, einige Militärs und Vertreter der Presse, dem schrecklichen Schauspiel zu. Es machte sich allgemeine Ueberraschung Luft, mit welcher Ruhe Herbst seinen letzten Gang angetreten hatte. Als sich die Versammlung lautlos entfernte, wurden Kopf und Rumpf in einen Holzsarg gelegt, um nach der Anatomie in Gießen geliefert zu werden. (Die Leiche ist bereits gestern Abend hier eingetroffen. Red.)
Die ganze Procedur von dem Austritt aus dem Arresthaus bis zum Fallen-des Beiles dauerte kaum 4 Minuten, die Function des Scharfrichters, welches Amt Scharfrichter Brand aus Sachsen bekleidete, kaum l1/® Minuten.
Wie man uns mittheilt, war Herbst während der Nacht und während des gestrigen Tages immer munter und wohlgemuth; in später Stunde verlangte er noch den Beigeordneten Dr. Gaßner und Polizeicommissär Schüler zu sprechen, um, wie er sagte, denselben nachzuweisen wie falsch ihre von Herbst gemachten Aussagen gewesen. Geistlichen Zuspruch lehnte Herbst ab und auf die ständigen Ermahnungen des Kaplan Landmann wußte er immer nur zu erwidern: „Gut, gut."
Lille, 1. März. Ein Selbstmord unter geheimnißvollen Umständen ist hier vorgekommen. Am Samstag kam ein Fremder hier an, der etwas französisch mit deutschem Accent sprach und nahm ein Zimmer in einem Gasthaus, schloß sich ein und kam den ganzen Sonntag über nicht zum Vorschein. Am Montag früh ließ der Wirth Polizei holen und das Zimmer wurde erbrochen. Am Boden lag in einer Blutlache mit zerschmettertem Kopfe der Fremde. Seinen Papieren nach ist er Karl Fr. Peppler, 33 Jahre alt, aus Grünberg in Hessen. Er hatte zwei Revolver bei sich, trug goldene Uhr mit goldener Kette und war fein gekleidet. Die Ursache des Selbstmords, der hier viel von sich reden macht, ist in völliges Dunkel gehüllt.
— Unter der Ueberschrift: „Wie ein Elephant unter die Taschendiebe ging", wird aus München geschrieben: „Joly, der allen Besuchern der Bach'schen Menagerie bekannte afrikanische Elephant, sonst ein sehr wohlerzogener und gelehriger Junge von 12 Jahren, ist unter die Taschendiebe gegangen. Als kürzlich ein bekannter dortiger Bürger vor dem Podium des Elephanten stand und die nebenan befindliche Giraffe betrachtete, zog ihm Joly unbemerkt seine werthvolle, mit Gold und Silber beschlagene, aus Steinbockhorn gefertigte Schnupftabakdose mit seinem Rüssel aus der Tasche, führte sie in den riesigen Rachen und zermalmte sie. Nur mit Mühe gelang es, dem Räuber einige Bruchstücke zu entreißen; der übrige Tbeil der mit „Schmalzler" wohlgefüllten Dose verschwand für immer im Schlund des Dickhäuters. Joly wurde nicht einmal zum Niesen gereizt, zeigte auch später keinerlei Symptome von Verdauungsbeschwerden."
— Prinz Wilhelm von Preußen hat von seiner Jagdfahrt auch drei prächtige lebende junge Bären mitgebracht, einen größeren braunen und zwei ganz junge graue. Während der erstere beim Transport im Packwagen untergebracht war, hatte der Prinz die. letzteren während der Eisenbahnfahrt zu sich in den Schlafwagen genommen und ergötzte sich daran, daß ihm die unbeholfenen Thierchen gleich Hunden auf Schritt und Tritt folgten. Der braune Bär ist bereits als interessanter werthvoller Zuwachs dem Zoologischen Garten überwiesen und in einer Abtheilung des großen Bärenzwingers untergebracht worden, während die grauen Zwillinge sich noch im Besitze der fürstlichen Familie befinden. Die lieblichen Kinder des Fürstenpaares mögen erstaunte Augen über die neuen Spielgefährten, diese lebendigen Wappenzeichen Berlins, gemacht haben.
— . Aus Kairo wird berichtet: Touristen wird es interessiren, zu vernehmen, daß das riesige Steingebilde des Sphinx in kurzer Zeit von seinem Sandbctte befreit, sich in seiner ganzen Größe dem Auge des Beschauers darbieten wird. Es ist beschlossen worden, die Sphinx, deren größere Hälfte durch angewehten Wüstensand verhüllt ist, bloszulegen, und ist der Eustos des Museums von Bulag, Dr. «rugsch- Pascha, mit der Durchführung der Arbeit betraut. Dieselbe wurde am 7. Januar in Angriff genommen und wird 3 Monate dauern. 150 Mann arbeiten an der Fortschaffung der auf 20,000 Kubikmeter geschätzten Sandmasse, zu deren Weiterschaffung eine kleine Eisenbahn angelegt wurde. Nach Bloslegung des Colosses wird um den- frloeii herum ein breitet', kreisförmiger Weg freigelassen und dieser dann mit einer mehrere Meter hohen Ntauer umgeben werden. Man erwartet, daß die gegenwärtig etwas mehr als 12 Meter aus dem Sande hervorragende Sphinx nach ihrer Bloßlegung eine Hohe von 20—24 Meter über dem Erdboden haben werde.
_ , Familienblatt*) veröffentlicht in seiner neuesten Nummer
folgende hübsche Theater-Anekdoten:
trQt rum ersten Male in Wien in der Norma auf. Alle Plätze waren überfüllt. Jetzt schlug es 7 Uhr, der Jnspicient gab das Zeichen zum Anfang.
i Dorers Familienblatt kann bezogen werden: In Wochennummern. Viertellahrlich 2 Mark. Oder jährlich in 18 Heften zu 50 Pfg. - Auch in 12 Oktavheften zu 75 Pfg.
Lr" - A in ebtnfo *
b'® rin“1 ’sLtnlb«!Ia< ^•rthßrobe *
1 gftrlfrig gefalcn, so M fort; er hal mid) - Lehfeldt nahm s bitft ihn bewundern s< berselben die Straße herein, rüst.« W Veißbier und alter Kl znade beim Stiibiun in bem ®ruiibton zur HnisMs." , Als Lehfeldt Fräulein A. die Pari Am folgenden Bormi Hrack. „Mein Frau! unb bewundert - .Über Herr Lehfeldt, fee* - „Mer" - „Wir heben die Berl Otto Lehfeldt aus?" bar", monologifirt L< ausgeschlagen."
Die Deutlichke Zwischenruf, mit dem 4cn er jugendliche Ar Merichmelterte. Al aus und es wird m
Ne neu«
Den
256
N« Jitui Btittitom
8owie Ü >n, ei Käufer l PabrikpJ
gW- Es war bei tteaters, - des hoch Nübne, - ja für bif g erschüttert, aber er sa offenen Trabes zu Hal uin und sagte zu dem
Charlotte von rls „Schwäbin". T Zuschauer entzückt. , .wenn Sie nicht dii 5mger. „Nicht so iJ vcindin gemacht." 1 alten Burschen wie J . - lDer hasl N nur em Hasen,I lötten ihn Gräflichei


