Einzelbild herunterladen

S'W tat, y Joncert iu M ist eine 5 uchncht, doch e Notiz darüber Hand genommen 1U(fl durchführen, an^zu einer all' ^Sangesfteundk Zusehen, der soll chast melden, nmrchor so schön lot.

"itD'-8ertnb

wMroffc

!

*<!$ ! tetenJ

Werften Leute in , der Balchra^ =)< An Man- wo der Revie le die Dame ntt des Kirchthum )e aus das Revier i) die Absicht, sij aus angesehene!

istig gestörten Zu- oll. Herr Revier verbringen. Düö ufeten, den Körper macht. sN.H.T) e Nachmittag not ! hiesigen Bürgen 'er über den rauben, büffel

steht in noilen ® 2-) labt Hannover in Mann durch den tu und Arbeitern n Weges zwischen in junger Strolch mung von Wald­nuten, bann ging schlug der Greis linuten gegangen, it Der Forderung, - auch die goldene , war auch schon e nieder, daß das arzte. 2" dreM a Garten brachten. Den ärztlichen Be­chen und er konnte desselben zu W aber nicht geraubt demselben sind ver­bracht worben, doch KLS

,n ein fflni»1011 &J®*1 *?

Kl imbifl®

«Äv \

dt6® S'1 I <*#!' ?1 i nab-v.

der? 5 s M in de°>

äs ;

gefallen, welche trotz ihrer allgemeinen Verbreitung unbedingt sollte abgeschafft werden wegen ihrer Gefahren. Tischler, Glaser, Satller und Zimmerleute pflegen nämlich meistens einige zum sofortigen Gebrauch bestimmte Nägel zwischen die Zähne zu nehmen, weil sie dieses Verfahren irrthümlich für bequemer halten, als wenn sie die Nägel unmittelbar vor sich auf dem betreffenden Möbel niederlegen würben. Bei diesem jedenfalls von Jugend an erlernten und angewandten Verfahren hatte nun aber der besagte Schreiner das Unglück, einen solchen "Nagel zu verschlucken. Ter Kunst und den Instrumenten der hiesigen Aerzte gelang es leider nicht, den Nagel aus der Speiseröhre zu entfernen, sowie cs noch weniger einem auswärtigen Arzte geglückt ist, denselben aus dem Magen, bis wohin der Nagel inzwischen vorgedrungen war, fort­zuschaffen. . m (Cobl. Ztg.)

sGelungcne Operationen^ Professor v. Bergmann in Berlin hat vor Kurzem wieder zwei Musterleistungen chirurgischer Kunst vollzogen. Ein Arbeiter hatte sich beim Schienenhcben auf der Bahn einen bisher noch wenig bekannten Bruch in der Magengcgend zugezogen, ein Theil des Magens war hcrausgetreten und in dem zerrissenen Netz eingeklemmt. Professor v. Bergmann schnitt nun einfach die Bauch­wand auf, band das zerrissene Netz, nachdem er den Magenthcil zurückgebracht hatte, wie einen Sack mit Eatgut (Violinsaite) zu und erzielte so eine treffliche Heilung des Schadens. Ebenso hat Professor v. B. nach einer ganz neuen Methode kürzlich eine schwere Kniegelenk - Entzündung behandelt. Nachdem Herr v. B. einen Troicart in das linke Knie gestoßen hatte, entfernte er aus dem Instrument den Stachel, so daß die hohle Nöhrc übrig blieb, und hieran schraubte er eine große Flasche, die er mittelst Lustpumpe luftleer gepumpt hatte. Die Stelle, wo die luftleere Flasche an- geschraubt war, war mit einem Hahn versehen; als Professor v. B. diesen aufdrehte, tuarb von dem luftleeren Raum der Flasche die im kranken Knie befindliche entzündliche «Flüssigkeit begierig aufgesogen und so dem Knie bis auf den letzten Tropfen extrahirt. Dasselbe wurde sofort ganz dünn, die Entzündung ging sogleich zurück und der Patient war in wenigen Tagen gesund.

Wien, 27. Juli, lieber den bereits erwähnten blutigen Eonflict zwischen Militär und Polizei im Bezirke Favoriten theilen die Blätter noch folgende Einzel- beiten mit: In einem Gasthause der Engengasse finden jeden Sonntag Tanzunter­haltungen statt, an welchen zumeist Soldaten in größerer Anzahl theilnehmen. An der gestrigen Tanzunterhaltung betheiligten sich ungefähr 40 Soldaten, sämintliche von dem int Arsenal stationirten 11. Artillerie - Regiment. Nach 12 Uhr gab es Zank wegen eines Mädchens und da der Streit in Thätlichkeiten ausartete, erschien es dem zur luspection anwesenden Sichcrheitswachmanne Snideritsch geboten, zu interveniren imb die Excebenten von weiteren Ausschreitungen abzuhalten. Der Sicherheitswachmann stieß jebod) auf heftigen Wiberstanb unb namentlich ein Artillerist Xiamens Botuschek war es, ber beni Polizeiorgane am meisten zu schaffen machte. Botuschek wollte auf den Wachmann losschlagen, btefer hielt ihn jeboch fest unb schickte sich an, bcnfelbcn ;u nrrctircn. Nun nahm der Exccß höchst bedrohliche Dimensionen an. Sämmtliche Soldaten drangen auf den Sicherheitswachmann ein, welcher der Uebermacht hätte er­liegen müssen, wenn nicht noch rechtzeitig Succurs gekommen wäre. Sechs Wachleute eilten, nachdem sie von dem Excesse verständigt worden waren, von den inber Um­gebung bes Gasthauses gelegenen Rayonposten herbei unb traten in Action. Der Wachmann Sniberitsch hielt noch immer ben Artilleristen Botuschek fest unb nun sollte dessen Arretirung erfolgen. Mit großer Mühe gelang es ben vereinigten Polizeiorganen, ben Excebenten aus bem Gasthause auf bie Straße zu bringen, um ihn über ben Wielanbplatz nach bem Polireicommissariate zu eskortiren. Die anberen Solbaten folgten bem Arretirten unb bie Eskorte gestaltete sich zu einer höchst lärmenben unb Äufsehen erregcnben. Die Solbaten gaben sich Mühe, ihren arretirten Kameraben zu befreien unb als ihnen bas nicht gelang, zogen sie vom Leber unb stürmten mit blanker Waffe auf bie Wachleute los. Die Situation war für bie Polizeiorgane eine sehr be­

denkliche. Wachmann Snideritsch erhielt einen Säbelhieb über die Hand, da ergriff er leinen Revolver und feuerte gegen den Artilleristen Botuschek zwei Schüsse los, welcher tödtlich getroffen auf der Stelle leblos niederstürzte. Wad) dieser peinlichen Scene ward der Tumult nod) ärger, Soldaten und Wachleute gcricthen in Kampf, bei welchem brci Soldaten und drei Wachleute verwundet wurden. Erst als eine größere Ab- thcilung Sicherheitswache herangerückt kam, konnten die Excebenten, nachdem noch vier derselben verhaftet worden waren, zerstreut werden. Ter schwer verwundete Wachmann und die verwundeten Soldaten wurden in das Garnisonsspital gebracht, die beiden anderen verwundeten Wachleute verbleiben in häuslicher Pflege.

Moskau, 29. Juli. Die neuerbaute, auf 32,000 Spindeln laufende Baum­woll-Spinnerei von Rosoronow und Kormilitzyn ist gestern total abgebrannt. Die­selben sind bei einer Prima-Gesellschaft vollauf versichert und dürften keinesfalls in Schaden kommen. ($. Z.)

sDie Lilien auf dem Felde.) 91.:Warum heirathen sie nicht?" B.:Weil die jetzigen Mädchen wie Lilien auf dem Felde sind, von denen es heißt, sie nähen nicht, sie spinnen nicht und sind dod) herrlicher gekleidet als Salomon in aller seiner Pracht."

Literarische-.

Prof. O. DroysenS Allgem. Histor. Han-atlaS in 10 Lieferungen b 2 X schreitet rüstig vorwärts. Genau wie von Der Verlagshandlung versprochen, erscheint monatlich eine Lieferung, so daß jetzt bereits drei Lieferungen ein Drittel des schönen Werkes vorliegen. Die uns heute zugehende zweite und dritte Lieferung enthalten 20 Kartenseiten und 5 Bogen Text. Sämmtliche Karten sind von hohem Interesse. Das Reich Alexanders des Großen, Aegypten und Palästina, das alte Italien nebst einer Anzahl Karten zur Entwickelung des Römischen Reichs, Europa zur Zeit der Völkerwanderung, das Frankenreich unter ben Merowingern aus bem Alterthnm; bas Mittelmeer zur Kreuzfahrerzeit unb bas Zeitalter ber Entbeckungen aus bem Mittelalter; enblich Karten zur orientalischen Frage, zu ben Theilungen Polens unb zur Entwickelung Norbamerikas aus der neueren Zeit zeigen uns, mit welcher Sorgfalt unb nach welchem einheitlichen wohlerwogenen Plane bas Werk burch alle Epochen ber Geschichte weitergeführt wirb. Die technische Ausführung aller Karten ist tabellos unb wir können nur wieberholt unsere fid) für Geschichte intereffirenben Leser auf bieses nach Anlage unb Ausführung gleich vorzügliche Bilbungsmittel Hin­weisen, sie werben es uns sicherlich Dank wissen.

Handel und Derkedr.

Limburg, 29. Juli. Rother Weizen X 16.00, weißer Weizen X 15 20, Korn X 11 50 alt, X 11.00 neu, Gerste X 0.00, Hafer X 7.10, Kartoffeln ä 100 Pfunb X 0.00, Erbsen K 100 Pfunb X 00.00.

Frankfurt, 29. Juli. Auf bem heutigen Markt kostete ber Centner Heu X 2.25-3.10, Stroh X 2.002.50, Eier das Hunbert X 5 006.00, Butter 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität X 1.10, Kartoffeln per Malter X 5.00-8.00, Kohlrabi 3-5 H pr. St., Erbsen 50 Kg. 6.008.00X, Rothkraut pr. St. 2030 Huhn X 1.802.50, 1 Ente X 2.503.00, 1 Taube 6070 H, Hahn X 1.502.00, Gans X 59.00, Welsche X 0.00-0 00.

Temperatur der Lahn und der Luft

nach Reaumur gemessen am 30. Juli, zwischen 11 unb 12 Uhr Mittags. Wasser 179, Lust im Schatten 16°.

L. Ehr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer.

Keilgeöotenes.

Oehler'S

Fustbodenwichse für harten unb weichen Fußboben in gelber, gelbbrauner, brauner, silber­grauer unb Natur-Farbe empfiehlt ben geehrten Herrschaften, sowie

Patent-Haalwachs zum Glätten unb Glänzendmachen der Tanzsäle auf einfache unb praktische Weise ben Herren Tanzsaalinhabern bestens.

Nieberlage: Herr Otto Tchaas, Gießen. 5512

5529 Die feinsten holl.

Vollhäringe vom neuesten Fange, und neue eingem. Gurken bei'. <*. ülelnhenn.

Geleegläser.

Gelse- und Einmachgläser liefert billigst 5454

Glas- und Porzellan-Handlung

Carl Ptmge.

Von heute ab ist jeden Tag

Irisches Jtornöroö

4 Pfund zu 44 Pfg.

zu haben.

Sonnenstrasse SS.

5477_______________I. Blitz.

Louis Lony

Marktstraße 23

empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Küchen- und Haushalt- rrtikeln, Korbwaaren, Bürsten & Mferwaaren.

Reparaturen an Küferwaaren wer­den gut ausgeführt. 5203

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

Die Erhebung der Forst- und Feldstrafen der III. Periode ge­schieht in den ersten 25 Tagen des Monats August d. I., und zwar an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Großh. DistrictS-Einnehmerei Gießen I.

Pferde-»Cftalseu Versteigernoj?

in

Nieder-Ramstadt.

Nachbenannte zum Nachlaß des Forstinspectors Löwer in Nieder-Ramstadt gehörigen Jnventarstücke, als: 2 dunkelbraune Pferde, 5 und 6jährig, Wallach und Stute, 1 eleganter Victoriawagen, 1 Halb­verdeck, 1 Schlitten, 1 Stuhlwägelchcn, 1 Wirth schaftswagen, Ackergeräthc, Vorrath an Heu, Kleeheu, Stroh und Dung, Holz rc., Chaise- und Ackergeschirre, Decken, Teppiche, Hos- und Stallrequisiten rc., werden

Montag den 3. August 1885, Vorn». 11 Uhr, öffentlich gegen Haarzahlung versteigert. 5513

S. Adler jt., Amtsgerichts-Tarator.

Adressbuch der Ml dessen für 1885

Ercmplarc desselben sind ä 3 Mark in der Erpe- dition desGießener Anzeiger" zu haben.

"Thüringer Kunstfärberei Königsee.

Färberei und chemische etc. Wäscherei.

Musterkarten hochmoderner Farben und Annahmestelle bei 5511 G-eschw. Heerz.

Zwiebelkuchen

Montag, Mittwoch und Freitag,

Morgens von 9 Uhr au.

Fr. Hennings,

5113 Seltersweg.

Prima

neue holl. Dollhäringe, neue- Grünkorn

empfiehlt 5406

Fr. Seibel.

Loose ä 50 Pf.

auf 10 Loose ein FreilvoS, zu ber vom Oberhesstschen Bienen­züchterverein arranßirten, am 6. August ftattfinbenben Verloosung von Honig, Wachs unb Bienenzuchtgeräthschaften im Hauptverkauf bei Herrn Schreibmateri- alienhänbler

Ernst Balser, Gießen, Mäusburg.

Wieberverkäufer gesucht. 5443

Eine alte frequente

Bäckerei

in bester Lage der Stadt ist unter sehr günstigen Bedingungen zu ver­kaufen. 5479

Näheres bei W- Krämer.

Badeofen

selbstgesertigte, in blank und lackiert, Heizzeit eines Bades 10 Minuten, vorräthig bei

Ch. Zimmer, Kupferschmied, 5483 Bahnhofstraße 12.

Patent - Rouleaux-Stangen, Kisten und Koffer

empfiehlt JLouis JLony,

5204 Marktstraße 23.