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Univerfitäts - Chronik.

Marburg, 27. Mai. Wie wir hören, wurde als Nachfolger des verstorbenen Geh. Rath Professor Dr. Duncker Herr Professor Drt Kaiser in Berlin zum ordent­lichen Professor an der hiesigen Universität ernannt.

an dems. Tage den Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Dieburg, Georg Ludwig Br Lisch zu Groß-Umstadt, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Juni l. Js. an, in den Ruhestand zu versetzen.

Darmstadt, 28. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Hauptmann Freiherrn Röder v. Diersburg vom Garde-Schützen- Bataillon (Lichterfelde) und den Kammerrath Weber aus Laubach.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correspondeirz-Bureau.

Berlin, 28. Mai. Die Stadtverordneten-Versammlimg verhandelte heute über die Anfrage Virchow's und Genossen, betreffend die Gültigkeit des Mandats des aus- aewiesenen (socialdemokratischeu) Stadtverordneten Ewald. Sie nahm den Antrag Singer an, zu erklären, daß das Mandat Ewald's durch dessen Auswerfung nicht er- ledrgt , 28. Mai. Die hiesigen Tischlergehülfen haben, obschon die Meister

deren Forderungen möglichst entgegenkamen, die Arbeit eingestellt, weil sich die Meister weigerten, die von den Gesellen vorgelegte, von den Vertretern des Fachverems unter­zeichnete Werkstätteordnung, sowie den Lohntarif ebenfalls zu unterzeichnen.

Sigmaringen, 28. Mai. Der Erzbischof von Freiburg, Dr. Orbm, hat die Abhaltung öffentlicher Gebete in Hohenzollern für den erkrankten Fürsten an- geoidne^ Die hier tagende Generalversammlung thüringer Bauern

beschloß, eine Adresse an den Reichskanzler Fürsten Bismarck zu richten, in welcher sie Namens des thüringer Bauernstandes ihren Dank für das Wohlwollen des Reichs­kanzlers ausdrückt und die Ueberzeugung ausspricht, daß der erhöhte Getreidezoll dem Reiche und den Communen erböhte Einnahmen schaffen und der schwer darnieder- liegenden deutschen Landwirthschaft einige Hülfe bringen wird. Sodann wird in der Adresse behufs Herbeiführung einer durchgehenden Besserung um Einführung der Doppel­währung in Gemeinschaft mit den maßgebenden Culturstaaten gebeten.

Paris, 28. Mai. ' Wie verlautet, beabsichtigt die Regierung, aus Grund der von mehreren Präfekten erstatteten Berichte, die Frage des öffentlichen Gebrauchs, von Emblemen generell zu regeln und den Kammern einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die diesbezüglichen Befugnisse der Regierung genau bestimmt und das Verbot des Ge­brauchs von auftührischen Fahnen auf ganz Frankreich ausdehnt.

Madrid, 28. Mai. Die Deputirtenkammer hat den am 10. d. M. abgeschlossenen Vertrag, betr. einige Abänderungen des Tarifs A. des deutsch-spanischen Handelsvertrags ohne Diskussion genehmigt. _

Lima, 28. Mai. Die Regierungstruppen errangen über die gruppen Caceres bei Huancayo einen großen Sieg. Caceres ist verwundet.

Rom, 28. Mai. Die technische Commission der Sanitäts-Conferenz vottrte dre von Proust beantragten Maßnahmen, als: Die Regierung überwacht die Desinfection der Gegenstände und die Beaufsichtigung der Personen vor Abgang und während der Durchfahrt des Schiffes. Betreffs der Desinfection wird eine Subcomrmssion zur Prüfung speciell der für das Rothe Meer zu Reffenden Maßnahmen ernannt.

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SchiffSnachrichten.

Bremen, 27. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampiel Nürnberg, Capt. A. Jaeger, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 1--. jW von Bremen abgegangen war, ist am 24. Mai, 2 Uhr ^Nachmittags, wohlbehalten * Newyork angekommen. z n

Bremen, 27. Mai. Mr transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfe Hohenzollern, Capt. A. Meier, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am io. JJ- von Bremen abgegangen war,' ist am 26. Mai, 2 Uhr Morgens, wohlbehalte: Iiewyork angekommen. ,

Bremen, 27. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.fi Der Postoanpe Werra, Capt. I. Barre, vom Mrddeittschen Lloyd in Bremen, welcher am von Bremen und am 18. Mai' von Southampton abgegangen war, ist heute d w- Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Lokales.

Gießen, 29. Mai. Wie dieDarmstädter Zeitung" meldet, empfingen Seine Königliche Hoheit der Großherzog, bei seiner Anwesenheit am Mittwoch, im Gasthaus zum Einhorn dahier die Herren Geheimebaurath Prof. Dr. v. Ritgen, Steuerrath Süfsert, Domänenrath Schliephake, Steuer-Jnspector Peters und Baurath Walter. c r

Gießen, 29. Mai. In der geftrigen Stadtverordneten-Versammlung wurde zunächst der von Großh. Direction des Realgymnasiums und der Realschule vorgelegte Bericht über den Bestand dieser Schulen verlesen. Nach dem Berichte besuchen im Ganzen 573 Schüler die Anstalten, wovon auf das Realgymnasium 258, auf dre Real­schule 262, auf die Vorschule 153 entfallen. Die vom Herrn Stadtbaumeister vor­gelegten Pläne für das Schlachthaus werden in der Hauptsache genehmigt. Das Schlachthaus, welches zum großen Theil auf Grund der Einsichtnahme mustergültiger Anlagen in anderen Städten ausgeführt werden soll, _soll, was dessen räumliche Aus­dehnung betrifft, so angelegt werden, daß eine Vergrößerung erst einzutreten hat, wenn die Einwohnerzahl der Stadt sich um vermehrt und ist bei Stellung der Baulich­keiten zu einander darauf Rücksicht genommen, daß jeder einzelne Bau beliebig ver­größert werden kann. Die große Schlachthalle für Hornvieh wird eine Lange von 21,60 Mtr., eine Breite von 11,50 Mtr. erhalten mit einem Durchgang von 2,50 Mtr., der an diese Halle stoßende Bau für die Kaldaunenwäfche hat eine Länge von 9,50 Mtr., eine Breite von 7,50 Mtr., 4 Mtr. Stockhöhe und 3 Mtr. Dachhöhe. Das Schweineschlachthaus wird in einer Länge von 9Mtr. und einer Breite von 8,10 Mtr. angelegt werden. In diesem werden zwei große Brühbottiche aufgestellt, außerdem befindet sich noch ein Reservebottich in einem anderen Gebäude. Das Pferdeschlachthaus erhält eine Länge von 4 Mtr. bei einer Breite von 3 Mtr. Für das Maschinenhaus, in welchem die zum Betrieb der Wasserleitung rc. nöthigen Maschinen aufgestellt werden, wird in einer Ausdehnung von 7 Mtr. Länge, bei 4,24 Mtr. Breite und 5,55 Mtr. Höhe angelegt. Vorgesehen ist ferner ein Verwaltungs­gebäude, Wohnungen für Aufseher u. dgl. Die Stallungen, mit denen ent­sprechende Futterböden angelegt werden, sind so anzulegen, daß in dem Stall, für Großvieh 20 Stück, in demjenigen für Kleinvieh 50 Stück und in den Schweineställen 60 Stück untergebracht werden können, auch ist Stallung für 2 Pferde vorgesehen, desgl. entsprechende Remisen für Wagen und sonstige Fahrzeuge. Das ganze Etablissement wird mit einer Mauer umzogen. Das Gesuch des Herrn Fr. Textor um Erlaubniß zur Höherlegung des städtischen Wegs vor der Hardt wird genehmigt. Die Beschwerde des Herrn Heinrich Schön wegen Verweigerung der Erlaubniß zur Erbauung eines Hauses am Nahrungsberg soll bei Großh. Ministerium, an welches sich Gesuchsteller gewendet, nicht befürwortet werden, weil das zu bebauende Grundstück nicht an einer vorgesehenen Straße liegt.

Gießen, 29. Mai. Sicherem Vernehmen nach waren gestern Mittag mehrere Herren von der Eisenbahn-Direction Hannover zur Besichtigung der hiesigen Bahnhofs- Anlagen hier anwesend. Die Herren nahmen auch Augenschein von dem in der letzten Zeit so oft genannten Bahnübergang bei der Rüsing'schen Wirthfchaft.

Gießen, 28. Mai. (Turnerisches.) Der Gau Hesfen wird jetzt auch zwei aka­demische Vereine zu seinen Mitgliedern zählen. Es haben sich die akademischen Turn­vereine von Marburg,Hasso Guestfalia" undPhilippina", in den Gau Hessen an­gemeldet. Die Fahrpreisermäßigung, welche von Seiten der Direction der Oberh. Eisenbahnen zum 14. Gauturnfest am 11. bis iacl. 13. Juli cr. in Lich bewilligt ist, bezieht sich nur auf die mit Festkarten versehenen Turner, und zwar so, daß die an gen. Tagen gelösten einfachen Billets nach Lich gegen Vorzeigung der Fest­karten zur freien Rückfahrt berechtigen. Außerdem wird am Sonntag den 13. Juli, Abends 10 Uhr 15 Min. ein Extrazug Lich-Gießen abgelassen werden.

Der Allgemeine Kranken-, Sterbe- und Unterstützungskasseverein, e. H., hat in seiner gestern Abend stattgehabten Generalversammlung die Auflösung beschlossen, weil die seitherigen Satzungen mit denen des Reichsgesetzes nicht mehr conform gehen , und bei einer etwaigen Abänderung viele Mitglieder in ihren feit langen Jahren er­worbenen Rechten geschädigt würden. Mit dem 1. Juni werden die Zahlungen eingestellt.

Gießen, 29. Mai. Das nächsten Mittwoch den 3. Juni dahier wie alljährlich stattfindende Jahresfest des Oberhessischen Vereins für innere Mission wird außer dem Festgottesdienste, in welchem wieder ein früherer hessifcher Landsmann, der Vereins­director Zinßer aus Leipzig, predigen wird, interesfante Referate über den Kampf wider die Trunksucht von Pfarrer Fuchs aus Beerfelden und Dr. Pfannmüller, Arzt am Landeszuchthause Marienschloß, bringen. Beide Herren sind in hervorragendem Maße berufen, in dieser für unser Volkswohl so wichtigen Frage ihr Urtheil abzugeben, der letztere durch seine Stellung, die ihn: reichlich Gelegenheit bietet, die verwüstenden Wirkungen der Trunksucht zu beobachten, der erstere durch eingehende literarische Be­schäftigung. Eine Beiheiligung aller Derer, welche mit dem Deutschen Verein gegen Mißbrauch geistiger Getränke in Beziehung stehen, wäre besonders erwünscht.

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Verwischtes.

Berlin, 25. Mai. Bei dem Brand des Hohenzollern-Museums ift von den vielen Einzelheiten glücklicherweise kein einziger Gegenstand vernichtet worden oder fort­gekommen. Tie Beschädigungen, die das Wasser herbeigeführt hat, werden beseitigt sein, noch ehe die betroffenen Räume des Museums, welche den vierten Theil des ganzen ausmachen, baulich wiederhergestellt sein iverden. Die Verwaltung glaubt, daß der Besuch der unversehrt gebliebenen Räume in wenigen Tagen dem Publikum wieder gestattet werden kann.

Dillenburg, 27. Mai. Ein Akt der brutalsten Roheit wurde auf unserem Friedhöfe verübt, indem in der Nacht vom Freitag zum Samstag 20 der schönsten Denkmäler von rohen Menschen umgeworfen und zertrümmert wurden; die Stadt­gemeinde hat eine Belohnung von 300 auf die Namhaftmachung der Thäter aus­gesetzt, was aber noch keinen Erfolg erzielt hat, doch ist es Jederinanus sehnlichster Wunsch, diese Schandtthat entdeckt zu sehen, zumal vor einiger Zeit einem hiesigen Bürger 15 der schönsten in Blüthe stehenden Obstbäume entrindet wurden und somit dem Verderben preisgegeben waren. Auch diese Schändlichkeit ist noch nicht entdeckt. Am zweiten Pfingstfeiertage wurden in den benachbarten Orten Sechshelden und Eibach zwei Leute durch Messerstiche schwer verletzt, dem einen wurde das Auge ausgestochen und der andere ist so zugerichtet, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. In Frohnhausen dagegen wurde an demselben Tage ein junger Mann in einer Schlägerei so mißhandelt, daß derselbe heute früh gestorben ist.

Bonn, 27. Mai. Die diesjährige Synode der deutschen Altkatholiken ist heute früh Uhr durch Bischof Reinkens nach einem feierlichen Gottesdienste in der Gymnasialkirche eröffnet worden. 68 Abgeordnete aus allen deutschen Staaten (25 Geistliche und 43 Laien) sind erschienen. Die Berathungen, die im Musiksaale der Universität abgehalten werden, nahmen einen glatten Verlauf. , Von den bisher be- rathenen Gegenständen der Tagesordnung wurde der erste (Einführung von Schul­büchern mit officiellem Character) abgelehnt, der andere (das im Auftrage der vorigen Synode von Pfarrer Thürlings in Kempen ausgearbeitete liturgische Gebetbuch) an­genommen. Die Beratungen werden heute Nachmittag fortgesetzt. Von den er- chienenen Sypodalen erwähnen wir außer den hier ansässigen Spitzen der Altkatholiken Bischof Reinkens, Generalvicar Prof. Knoodt, Geh. Justizrath Prof. Dr. v. Schulte u. a. die Herren Professoren Michelis aus Freiburg, Weber aus Breslau, Landtags­abgeordnete Dr. Deidesheim aus München, Geheimrath Kühlwetter aus Köln. In der gestrigen geselligen Vorversammlung in den neuen Räumen der Lesegesellschaft, die ehr zahlreich besucht war, herrschte die lebendigste Stimmung. Prof. Giesen begrüßte in gewohnter geistvoller und beredter Weise die Gäste. Pfarrer Gatzenmeier aus München brachte dem Prof. Knoodt ein Hoch, dieser dem Prof. Weber, der feinerseits wieder auf den Bischof Reinkens toastete. Von besonderer Wirkung war die Rede des Professors Michelis, der, auf die auf denselben Tag fallende Jubiläumsfeier Gregors VII. Bezug nehmend, die Reformbewegung der Altkatholiken als die erste aus dem prak­tischen Leben, und nicht, wie die früheren, aus dem Klosterleben hervorgegangenen bezeichnete. , (Köln. Ztg.)

Hagen, 26. Mai. Heute Morgen ist die demBahohofe Werl-gegenüberliegende Papierfabrik durch eine Kesfelexplosion vollständig zertrümmert worden, hierauf in Brand gerathen. und bis auf wenige Ueberreste zerstört. Leider sollen der Besitzer der Fabrik und 5 Arbeiter verunglückt sein.

Paris. Unweit der Pariser Sternwarte befindet sich ein Springbrunnen, welcher von den Gestalten der vier Welttheile, Europa, Asien, Afrika und Amerika, welche einen Globus tragen, gebildet wird. Eines Morgens waren die Anwohner des Platzes sehr erstaunt, eine fünfte Gestalt unter der Weltkugel zu gewahren. Als einigt sich näherten, Härten sie vom Brunnen her mehrfach rufen:Ich bin Oceamen/ Und siehe da, die fünfte Gestalt regte sich. Die herbeigeeilten Polizisten nahmen die­selbe in Obhut. Es war ein ehrsamer Koffermacher, Deschamps, welcher am Vorabend im Rausche den Plan gefaßt hatte, den vom Künstler vergessenen fünften Welttbeu zur Stelle zu bringen. Blos mit Hemd und Unterhose bekleidet, bestrich sich Des­champs tüchtig mit flüssigem Kleister und wälzte sich dann in den Federn seines Kopt- kissens, die natürlich massenhaft an ihm kleben blieben. In dieser Ausrüstung hatte er sich zu den vier Welttheilen gestellt. Wie lange Deschamps dort gestanden, konnte nicht ermittelt werden. Er war ganz steif gefroren, da die Nacht besonders kalt ge­wesen. Deschamps, der offenbar an Irrsinn leidet, wurde vorerst nach Hauie gebracht. c

Newyork, 23. Mai. Der Capitän des hier gestern Abendsangekommencn DampfersCity of Berlin" von der Jnman-Linie meldet, daß sein Schiff am 19. ö. um 3 Uhr 35 Min. Morgens im 43« 30' nördlicher Breite und 49° 80' westlicher Lange gegen einen ungeheuren Eisberg rannte, wodurch er seinen Burgspriet und feine Figur sowie den dazu gehörigen Apparat cinbüßte, während der Bug cingehieben und du eisernen Platten der Verdeckplanken und die eisernen Geländer zerbrochen wurden. Große Massen Eis fielen auf das Vordercastell-Verdeck, durchschlugen die Holzbekleiduug und fielen in den Kielraum. Zur Zeit der Collision herrschte ein dichter Nebel miv das Schiff fuhr sehr langsam. Unterhalb der Hauptverdecklinie wurde kein Schaom angerichtet. Um V» nach 4 Ubr fetzte dieCity of Berlin" ihre Reise langsam fort und um 6 Uhr 24 Min. Abenos fuhr sie bei einem zweiten Eisberge und um 8 litt 50 Min. bei einem dritten vorbei. Der erste und der dritte Offizier waren zur Z°t des Zusammenstoßes auf der Brücke. Der angerichtete Schaden wird auf Lftr. 5M geschätzt. Das Schiff wird hier ausgebessert werden. Die Passagiere befanden sich n größter Bestürzung und die Retttmgsboote wurden in Bereitschaft gehalten; es wutte jedoch kein Leck entdeckt, auch wurde Niemand verletzt. Der Attorney-Generu Garland hat entschieden, daß die Kopfsteuer von 1/2 Dollar, welche die in den Vei- einigten Staaten ankommenden Einwanderer zu enttichten haben, sich auch an Touristen bezieht. , .

New-Aork, 20. Mai. Professor Robert Odlum, ein berühmter Schwimm-r aus Washington, sprang gestern Nachmittag von der hiesigen East-River-Brückc um fand dabei feinen Tod. Die Höhe vom Mittelpunkt der Brücke bis zum WasferfMM beträgt 40 M. Es gelang Odlum beinahe während des ganzen Sprunges semn Körper aufrecht zu halten, aber zuletzt erlitt der Körper eine Wendung und er saM mit einer Seite aufs Wasser. Odlum machte den verhängnißvollen Sprung,, u» Berühmtheit zu erlangen. Er hatte unlängst die Erlaubniß der Behörden nachgeium, von der Brücke zu springen; diese, wurde aber verweigert, und die Polizei ward an­gewiesen, ein wachsames Auge auf ihn zu haben. Gestern wurde indeß durch eme b^ die Aufmerksamkeit der Polizei von der Brücke abgelenkt, während Odlum Sprunge anschickte. Mehrere seiner Freunde, die sich in einem Dampfer auf dem befanden, zogen ihn ans dem Wasser. Er lebte nur, bis das Ufer erreicht war, sMY bann wenige Worte und starb unter großen Schmerzen. f .

(Die Rache ist süß.1 A.:Ich verstehe Dich nicht, dieser Mensck lu Dich zeitlebens so geärgert, und jetzt gibst Du ihm Deine Tochter zur Fran. ' B.:Nur ruhig. er bekommt meine Frau zur Schwiegermutter, das ist meve Rache!"

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