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50. Infanterie- und der 25. Cavallerie-Brigade beiwohnen, welche auf dem Griesheimer Artillerie-Schießplatz stattfinden.
Arankreich.
Paris, 26. August. Dem Journal „Paris" zufolge soll sich eine für Anam bestimmte militärische Mission bereit machen, um am 15. September von Brest aus die Reise nach Anam anzutreten. Die Mission soll aus etwa 15 Dffi» eieren aller Waffengattungen bestehen.
— Die „Liberty" erfährt, bte letzte Depesche des Generals Courcy lasse erkennen, daß die Schwarz-Flaggen noch immer den oberen Fluß besetzt halten, daß aber eine feindliche Demonstration derselben nicht stattgesunden habe. Die Unterhandlungen mit Liu-Vin-Phnoc würden fortgesetzt.
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, o,, 28. August. Gestern Abend ging in hiesiger Stadt einem Husaren oas 4-sterd mit Wagen durch und wurde in der Bahnhofstraße ein Mann dadurch leicyt verletzt, das Fuhrwerk aber bald wieder ohne weiteren Schaden anrurichten wm Stehen gebracht.
— gefteni Abend VzW Ubr zum Schlachten zur Stadt gebrachter Bulle, ? & if? o'? oahin seinem bisherigen (Zigenthümer willig folgte, stellte sich zur Wehr, sobald er in andere Hände übergeben wurde, tonnte aber, Tank der zum Transport gebrauchten Vorsichtsmaßregeln, soiort umaerisscn werden, ehe er weiteres Unheil an- ridjtete; das Thier war so störrisch geworden, daß es nicht mehr zum Aufstehen zu bewegen war und mußte mittelst Walzen zur Schlachtstelle gebracht und sofort geschlachtet werden. Ter Vorfall hatte einen großen Menschenauflauf in der 'Jieuftabt verursacht.
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Verwischtes.
5, 25. August. Kürzlich wurde hier ein Pärchen getraut, er in dem reifen <u -D?n. . , fte von 18 Jahren, ein theures Pfand der Liebe wurde beim Schluß des Ehebundnisses legitimirt, ein zweites wird demnächst erwartet. (Sine unliebsame Storung wird das Glück der jungen Eheleute demnächst dadurch erfahren, daß der Vater Soldat werden muß.
, . . 7,[®!ne seltne Erscheinung.^ An dem Eisenbahnübergang am Raimunditbor besand flch eine Mauer, an welcher vor einigen zwanzig Jahren, am Tage der Er- ostnung der Eisenbahnstrecke Mainz-Bingen, von dem damaligen Bahnwärter ein .uleollngtraubenstock gepflanzt wurde. Dieser Stock, welcher eine beträchtliche Stärke erreicht hatte, mußte nun, bei der Ende des vorigen Jahres erfolgten Riederlegung der Stauer, ebensalls umgehauen werden. In diesem Frühjahr aber schlug der Stumpf des Weinstocks wieder aus, trug Blüthen und jetzt sind die Trauben nahezu reif; seit vorgestern steht nun dieser Traubenstock zum zweiten Male in Blüthe; eine gewiß seltene Erscheinung.
cxr c. M.oinz, 27. August. Ein unheimlicher Fund, der auf ein gräßliches Verbrechen schließen laßt, wurde heute Morgen hier am Rhein gemacht. Um 6 Uhr mar es, als Arbeiter eines hiengen Zimmermanns zwischen dem Tampfkrahn der Rassauischen Staatsbahn und dem städtischen Krahn, an einem Floß, welches dicht am Ufer lag, em großes Packet fanden, dessen Umhüllung in einem graubraunen Frauen Regen mantel bestand Als man diesen aber aufmickelte, sand man darin den nackten Rilmpf eines menschlichen Körpers, männlichen Geschlechts, von welchem Kopf, Arme unb Beine abgetrennt und nirgends zu sehen waren. Sonst lag dabei noch ein mit L. Merchnetes Handtuch, eine gewürfelte Schürze und ein rothes Tuch, letzteres ähnlich den wuchern, welche von Meßfremden zum Verhängen der Verkaufsständc gebiaucht werden. Die Polizeibehörde, sowie die Staatsanwaltschaft wurde sofort von dein Funde in Kenntnisz gesetzt und die gerichtliche Obduction des letzteren vorgenommen. Die im Hospital erfolgte Untersuchung des Rumpfes ergab, daß der Kops mit einem scharfen Instrumente abgetrennt und die Knochen der Beine wie der Arme durchfägt waren - aUeS ganz kunstgerecht; der Hals befand sich noch am Körper. Sonstige Verletzungen sind nicht zu bemerken. Wie es heißt, deuteten alle Anzeichen darauf hin, daß der hier vorliegende Mord nicht lange vor der Auffindung der Leiche vollführt worden fei- am User selbst waren nur wenige Blutspuren zu entdecken. Im Uebrigeit aber fehlt bis zur Stunde noch jeder Anhalt zur Entdeckung des ober der Thäter, wie denn auch die Person der Leiche selbst nicht zu erkennen war. Alles was darüber gerüchtiveise verlautet, ist nichts als bloße Verinnthung ohne positiven Untergrund.
. Unter dem Publikum, welches alsbald auf die Kunde von dem Vorfall in Massen an dao Rhelnuser geströmt kam, gab es Leute, welche in jenem Frauenmantel ein Kleidungsstück erkennen wollten, das einer Frauensperson, Xiamens Amalia Müller gehöre, die mit einem gewissen Bletz auf den Messen Kitt feil hält. Diese Frau soll Yenern,in Frankfurt gesehen worden fein, wohin sich die polizeilichen Rachforschungen alsbald gerichtet haben. Aus der gestern beendigten Herbstmesse waren jedoch weder jener Bletz noch die Müller hier anwesend.
Man glaubt nicht fehl zu gehen, roenn man annimmt, daß dieser verstümmelte Leichnam, der übrigens der Untersuchung zufolge von einem Wanne im Alter zwischen oO und 40 Zähren herrührt, hier in den Rhein geworfen worden ist, in der Absicht daß ihn das Wasser weiter forttreiben werde, was indeß durch den niederen Waner! stand vereitelt worden ist. gj \
, Mainz, 27. August. Während die Staatsanwaltschaft und Polizei in fieber* bafter Aufregung nach dem Thäter des heute Morgen entdeckten Verbrechens fahndet durcheilt soeben die Rachricht von einem zweiten hier entdeckten Mord die Stadt' In der yta^e des „Fürstenbergerhofes" nahmen die Umwohner gegen Mittag mehrere Blutspuren wahr, die Veranlassung gaben, die Staatsanwaltschaft aufmerksam zu machen. Im Verfolg der Blutspuren fand man in dem ersten Stock von Blut überströmt die Leiche der Frau eines Schuhmachers Namens Wothe, eine übelbeleumundete Person, die sich erst vor ewigen Wochen mit ihrem früheren Zuhälter verheirathet hat In einem angrenzenden, von einem zweiten Schuhmacher, einem gewissen Herbst, einem erft oor kurzer Zett nach Verbüßung einer mehrjährigen Haftstrafe aus dem Zuchthaus eittlassenen Individuum bewohnten Zimmer sand man blutige Kleider und ein blutiges Weiter. viel bei Wothe verkehrte, vermuthet man, daß er an dem Ver
brechen bethettigt ist, Herbst und Wothe sind seit heute früh verschwunden. Der Schlaf- genoße von Herbst, ein Taglöhner Kranches von hier, ist einstweilen verhaftet worden Das ist der Thatbestand rote er durch die Behörde festgestellt wurde. Weitere An-' 9Q“3Punne fehlen noefy, doch vermuthet man einen Zusammenhang mit dem heute früh entdeckten Verbrechen. 4
. .. Gau-Algeshcim Im Garten des Maklers 6. Schäffer steh, ein Kartoffel- -r! relP^lobIc Hohe von 21/2 Meter mißt. Wir müffen zugestehen, etwas
"vnnchks noch nicht gcffhen zu haben. Herr Schäffer hat durch besondere Pflege f ar 10 ffelCcrjidt^Un^ahe Buschwerk von einer gewöhnlichen blauäugigen Haus-
^bute Nacht gegen 3 Uhr wurde ein hiesiger Bürgerssohn, Ptt. Reichert Schreiner am Michelsberg, an der Synagoge erstochen. Drr thäter ist bereits heute Morgen in der Person eines jungen Mannes von hier Namens Kreppen verhaftet. Eifersucht scheint das Motiv der Tbat zu sein. Schon gestern albend waren beide in Uneinigkeit gewesen und von der Polizei auseinander gethan worden. Der Ermordete hatte schwere Wunden am Hals und einen Stich durch die Rippen, welcher bas Herz getroffen hat.
e.H . ~ München wird berichtet, es sei den sämmtlichen Bediensteten des Königs erostnet worden, daß von nun an die Rettezulagen, welche 10 Procent ihres Gehaltes betrugen und bei der oftmaligen Abwesenheit des Monarchen von der Residenz einen beträchtlichen Zuwachs ihrer Bezüge bildeten, fiftirt werden. Wie verlautet sollen bet den Hoschargen bedeutende Reducirungen erfolgen und mehrere hohe Stellen in eine Hand vereinigt werden. Die vorläufig projectirten Separatoorstellungen für ben Korng stnd gleichfalls fiftirt. Desgleichen spricht man von einer umfassenden Verringerung des königlichen Marstalles.
Rom, 21 August. sJuwelen-Diebstahl.j Wie dem „Standard" mitgetheilt wird, stnd aus dem Konigsschlosse in Turin, wo die Juwelen des Hauses Savoyen und lammtliche Orden aller Mitglieder des Königshauses, darunter solche von hohem materiellem und kunsthistorischem Werth aufbewahrt werden, mehrere solcher Kostbarkeiten gestohlen worden, u. A. 4 Annunciata-Orben mit Brillanten, bie aüeüi einni f^nbe h^trä^'OOO.^oncs repräsentiren. Der Werth sämrntlicher gestohlenen (siegai= verhaftet 1 20 taton* Gtncr bcr Schloßwachter würbe als ber That verbächtig s , .»Nom, 23 August. Wie bas Reuter'sche Bureau melbet, hat sich ber Wächter unter dem Verdacht ber Theilnahme an beut großen Diebstahl verhaftet worben war, heute Morgen bas Leben genommen, otirfhotrnnnn ^tt"mes Haus Kaiuerun.j Ein Gebäube von sehr bebcutenber allf ber Wiese hinter bem Bahnhofe ber X^tMnftation Bellevue montirt unb nach vollendeter Fertigstellung wieder aus- lCl2c?1 Bestimmungsorte im fernen Afrika verschickt zu
0Q^C- b^^ht aus eisernen Rahmen, in welche die Wände ein* letzteren bestehen aus großen Gypstafeln, welche als schlechte niebrig6 CttCr h st" ^lCncn 10^cn# blc Temperatur im Innern des Gebäudes möglichst
Telegraphische Depeschen.
Wolff'- lelegr. Correfpondenz - Bureau.
.. m Berlin, 27. August. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz, betreffend die Bestrafung des Spiels in außerpreußischen Lotterien.
... .. Braunschweig, 27. August. Die „Braunschweigischen Anzeigen" sind von zuständiger Seite zu einer Erklärung ermächtigt, welche zugleich dem Wunsche des ehemaligen Staatsministers Schulz entspreche, daß der thatsächliche Inhalt der in jüngster Zett verbreiteten Mittheilungen in jeder Beziehung unwahr sei, wonach die neuerdings bekannt gewordene Eorrespondenz Cumberlands vom 14. Januar 1879 auf den Erlaß des Regentschaftsgesetzes von Einfluß gewesen sei. Der Entwurf des Regent- fchastsgefetzes fei nach landesfürstlicher Anordnung bereits am 7. Januar mit einem Schreiben des Staatsministeriums vom 6. Januar 1879 dem Ausschüsse der Landesversammlung zugegangen, der fachlich entscheidende Schritt allo bereits geschehen ge- roefen, als die Eorrespondenz Cumberlands vom 14. Januar 1879 hier eingegangen fei. Die wettere Erzählung von der Aeußerung des Unwillens des verstorbenen Herzogs über die Eorrespondenz von dessen angeblichen Anordnungen hinsichtlich der Aufbewahrung derselben und der daraus gefolgerten früheren Unbekanntschaft der damaligen Mitglieder des Ministeriums mit der Eorrespondenz sei nichts als Erfindung.
Hamburg, 27. August. Die Delegirten der Telegraphen-Conferenz sind heute früh um 8 Uhr mittelst Extrazugs nach Kiel abgereift. Das officieUc Diner in Blankeneie verlies gestern äußerst glänzend. Der Bürgermeister Weber brachte einen Toast auf den Kaiser aus. Fribourg (Paris) toastete auf die Stadt Hamburg - Siemens auf die Damen; Bürgermeister Petersen auf die Mitglieder der Eonferenz- der ruifische General Ussof auf den Handel Hamburgs. Die Elbefahrt und die Eorfo- fahrt auf ber Alster, sowie bic übrigen Festlichkeiten waren von dem herrlichsten Wetter begünstigt.
Kiel, 27. August. Die Seefahrt der Mitglieder der Telegraphenconferenz dauerte bis 3 Uhr bei schönem sonnigen Wetter. Bei dem an Bord stattgehabten Dejeuner toastete Oberbürgermeister Moelling auf die Mitglieder der Eonferenz, der Delegirte von Portugal, Barros, toastete auf Kiel. Stach der Rückkehr erfolgte die Wettersahrt nach Lübeck.
Wien, 27. August. Der Minister Giers bezeichnete dem Berichterstatter der- „Neuen Freien Presse" die Begegnung in Kremsier als eine Nothwendigkeit und als Erwiderung des Kaiserbesuchs in Skierniewiee. Tie Folgen der Entrevue beständen in der Beststlgung der Beziehungen der beiden Reiche. Die Besprechungen hätten nur allgemeine, nicht specielle Fragen betroffen; es gäbe nichts, was Eonferenzen über ipecielle Fragen zwischen Oesterreich und Rußland nothwendig machen könnte. Die Entrevue sei gegen Niemand gerichtet; sie gelte der Erstarkung deS Friedens; die Angelegenheit mit England werde bestimmt aut enden. Die Befestigung der politischen Beziehungen vollziehe sich auf der Basis des deutsch-österreichischen Kaiserbundes- die Entrevue in Kremsier könnte kein anderes Resultat haben, auch roenn sie eine Drei- Kaiser-Zusammenkunft gewesen wäre. Demselben Berichterstatter sagt ein maßgebender österreichischer Staatsmann: Daß die Entrevue als eine Fortsetzung der von Deutschland eingeleiteten Friedensaction zu betrachten sei und daß dieselbe allen Freunden des Friedens zur Befriedigung gereichen werde; es habe sich ein vollständiges Einvernehmen in den europäischen Fragen gezeigt; zu förmlichen Abmachungen sei es nicht gekommen.
Wien, 27. August. Die „Wiener Abendpost" schreibt: Die Zusammenkunft in Kremster werde nicht blos die innigen Wechselbeziehungen der beiden Herrscher- haitter festigen, sondern auch die freundschaftlichen Verhältnisse der beiden'Staaten fordern. Wit Genugthuung sei die Einmüthigkeit zu constatiren, womit die öffentliche Meinung aller Länder die Ueberzeugung ausgedrückt habe, daß die Zusammenkunft von Kremster em neues Unterpfand des europäischen Friedens und eine neue Bürgschaft von dessen dauernder Befestigung fei.
.. Kremsier, 27. August. Gestern Abend um 10 Uhr traten die russischen Gäste die Rückreise an. Dieselben verabschiedeten sich am Bahnhofe von den österreichischen wie auch der Kaiser, der Kronprinz und Erzherzog Carl Ludwig von dem russtschen Gefolge Abschied nahmen. Die Verabschiedung von der Kaiserin von Oesterreich hatte im Schlosse stattgefunden. Beide Kaiser und der Kronprinz Rudolf schrttteil die Front der Ehrencompagnie ab, worauf die Herrschaften sich in den Salon- roagen begaben. Setbe Kaiser umarmten und küßten einander dreimal herzlichst, in gleich herzlicher Werse verabschiedete sich Alexander III. von dem Kronprinzen und dem Erzherzog Carl Ludwig, sowie Franz Josef von dem Großfürsten. Auch Erzherzog Rudolf und Carl Ludwig nahmen von dem Großfürsten mit dreimaliger Umarmung und Kuß, von den Damen durch Handkuß Abschied, wobei letztere die Wangen nun «Ulfe botem Czar Alexander III. rief dem Kaiser Franz Josef, als dieser den Waggon verließ, nach: „ä revoir“ worauf dieser mit „ä revoir! j’espere bientöt!“ antwortete k-Ac1k£uö fld> in Bewegung setzte, salutirten die Majestäten zum Abschied nochmals mttttartsch.
— Kalnoky wurde am Nachmittag vom Kaiser Alexander in Prioataudiem empfangen. Hohenlohe erhielt das Großkreuz des Andreas-Ordens in Brillanten .......27-Auausr. Kaiser Franz Joseph ist heute Nachmittag um I Uhr hier eingetrosten und enthusiastisch empfangen worden.
Pari-, 27. August. Die Leiche Courbefs ist heute früh hier eingetroffei: und rourbe in aller Stille nach der Capelle des Jnvalidenhauses überführt.
k-rr 271 Mittags. In den letzten 24 Stunden sind 31 Todes
fälle an Cholera vorgekommen.
9Iu?r,u?- ^ie „Wornhig Post" veröffentlicht den vollen Tert einer ^attischen Gesandten in Berlin, des Grafen Benomar, datirt Berlin wonach Graf Hatzfeldt äußerte, roenn die Untersuchung der Ansprüche Spaniens zu keinem befriedigenden Resultat führen sollte, Deutschland durchaus bereit f«, an die guten Dienste emer den be ben Ländern befreundeten Macht zu appelliren
Petersburg, 21. August. Rach dem „Regierungsanzeiger" berichtete btt Gouverneure, baß bie Stadthaupter von Reval unb Greifenhagen bie gesetzlich b - grunbete Austorbermng nicht erfüllten sich in ber Corresponbenz mit ber Obrigkeit unb ben Go"?ernements lebigl.ch ber russischen Sprache zu bebienen, unb baß bas Stabt- haupt Rigas, Bungner, sich roelgerte, bem Senatsukas nachzilkonimen, roelcher gesetzlich beschloßen worben sei und ben Gebrauch bcr russischen Sprache bei ber Riaaer Web? Mchtsb-Hörd- °°rsch--ibt. Angesichts der Ausschließlichkeit d-s^ 3auJ &e bUfe Angelegenheit dem Kaiser unterbreitet, welcher derselben seine besondere Ausmerkian - kett zuwendete. Da das Verhalten der Stadthäupter ein äußerst unschickliches und ungesetzliches war, so besah! der Kaiser am 20. August, dieselben aus ihren Aemtcrn
Z“"’'4"'*'“1 0E0Cn 0e,e$ilid,e Anordnungen der Regierung 27. August. Die ministerielle Presse spricht sich gegen bie yatriotb Ichen, aber durchaus inopportunen llebertrcibungen aus, die in ben letzten Tagen her- ZÄn?’ Die Regierung gebe sich ber Hoffnung hin, mit DeEchland zu einer ^^«nbarung zu gelangen. Dieselbe sei sehr befriebigt von ben freunbidiaftlidicn .Dispositionen Deutschlanbs. Sie verurtheile baher burchaus bie Uebertretbungen eines großen Theils ber übermäßig erregten Presse.
fleftorben Der Gouverneur von Syrien, Hambi Pascha, ist
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