Ausgabe 
26.11.1885 Zweites Blatt
 
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Der oberhtssische Verein für innere Mission hat vor fünf Jahren in (Siegen eine Herberge zur Heimalh gegründet. Diese An, stalt ist seitdem als lebenskräftig und segenbringend erkannt worden. Gegenwärtig erfreut sie sich eines sehr starken Zuspruchs. Wurden doch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 8998 Nachtlogis an Wandergesellen und seßhafte Arbeiter abgegeben! Auch haben die in Gießen früher bestandenen mit SchnapSausschank verbundene Herbergen eingehen müssen.

Seither fand der Wirthschaftsbetrieb in einem gemietheten Hause statt. Das war ein Zustand, den wir nur als euren provi­sorischen ansehen durften. Wir haben denn auch von Anfang an beabsichtigt, für die Herberge ein eignes Haus zu erwerben, wie dies allenthalben geschehen ist, wo eine Herberge zur Heimat längere Zeit hindurch bestand.

Den von jeher beabsichtigten Schritt zu thun, sind wir nunmehr genöthigt. Herr Zimmer aus Frankfurt a. M., der uns vor fünf Jahren die Herberge in's Leben zu rufen ermöglichte, indem er uns ein von ihm angekauftes und zu Herbergszwecken eingerichtetes Gebäude vermiethete, wünscht sein Verhältniß zur Herberge zu lösen. Wir müssen also jetzt den Versuch machen, für Herberge zur Heimath ein eignes HauS zu erwerben. Dazu aber brauchen wir die Mitwirkung aller Derjenigen, die den Segen einer christlichen Her­berge zu würdigen verstehen. An diese richten wir die Bitte, daß sie uns das zum Erwerb eines Hauses nöthige Kapital ungefähr 50 000 Mark sind erforderlich zu einem niedrigen Zinsfuß vorschießen wollen.

Wir haben seither vier Procent von dem Kapital, das zum Ankauf und zur Herrichtung des uns pachtweise überlassenen Ge­bäudes aufgewendet worden war, als Miethbetrag pünktlich entrichtet (1647 Mark jährlich), daneben auch die auf dem Haus ruhende Steuerlast (gegen 400 Mark) aus eigenen Mitteln bestritten. Wir werden also auch im Stande sein, künftighin dreiprocentige Zinsen zu zahlen und das Kapital allmählich abzutragen. Uebrigens genießt der oberhessische Verein für innere Mission die Rechte einer juristischen Person und haftet mit seinen Einkünften für Verzinsung und Amortisation.

Um auch weniger Bemittelten Gelegenheit zur Betheiligung an dem wohlthätigen Werk zu bieten, wollen wir Antheilscheine von fünfzig Mark an ausgeben. Wir bitten nun alle Diejenigen, welche ein Herz für die Nothlage der wandernden Gesellen haben, daß sie sich mit Zeichnung von Kapital kräftig betheiligen wollen. Zur Entgegennahme von Zeichnungen sind die Agenten des oberhessischen Missionsvereins und die unterzeichneten Mitglieder des Vorstandes bereit.

Gießen, den 11. November 1885.

Der Vorstand des oberhefststhm Vereins für innere Misston:

Herman», Fürst zu Solmr-Hohenfolms Ltch, Ehrenpräsident; Gymnasiallehrer Stamm, Vorsitzender; Professor Dr. Harnaek, Stellvertreter; Pfarrer Schiosser, Schriftführer; Fabrikant E. Kaufmann, Vereinsrechner; Dr. Clemm, Stiftsdechant; Draudt, Pfarrer; KUngelhöffer, Stiftspfarrer; Pull­mann, Dekan; Dr. Strack, Dekan; Vogt, Pfarrer; Wahl, Amtsrichter.8362

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