Straßenleben vorziehen, (bis zur andermeiten Erlangung geeigneter Arbeit oder Stellung durch Vermittelung der Anstalt) Arbeit und Verpflegung, sowie Kleider und Handwerkszeug zu geben. Die Eolonie ist daher weder als Straf- noch in engerem Sinne als Besserungs-Anstalt anzusehen.
Es gibt 3 Arten von sogen. Vaganten oder Straßenbummlern:
1. arbeitsfähige, aber arbeitsscheue,
2. arbeitsfähige und arbeitswillige,
3. arbeitsunfähige.
Die erste Art gehört in die Zucht der Polnei, in Straf- und Besserungsanstalten, die dritte Gruppe verfällt dem Ortsarmenverbanoe.
Der zweiten Gruppe nur ist es schwer, unter dem Drucke der Concurrenz sich zeitweise nur Arbeit zu verschaffen und nur gar zu leicht verfällt sie unter Anleitung geeigneter Kameraden in die erstere Kategorie.
Diese unglücklichen Menschen vor Schmach, Schande und Versinken zu bewahren, dazu sind für die zweite Gruppe die Arbeiter-Colonien gegründet. Sie erhalten hier Arbeit, gute Verpflegung, Kleidung und bei guter Führung durch Vermittelung der Anstalt wieder Stellung. t
Auf das Publikum, die Bevölkerung selbst, namentlich der der Anstalt zunächst liegenden Landestheile nur kommt es an, ob sie sich von den Wegelagerern und Müßiggängern befreien wollen? Keinem dieser Fechtbrüder sollte ein Almosen verabreicht, sondern ihnen der Weg zur Colonie gezeigt werden. Wollen sie arbeiten, so werden sie dort beschäftigt und verpflegt; wollen sie das nicht, so wird ihnen dort der Aufenthalt verweigert und sie werden der Polizei überwiesen.
Um den armen Menschen aber den manchmal recht weiten Marsch zur Colonie zu ermöglichen, ohne sich aufs Fechthandwerk legen zu müssen, sollte überall für Errichtung von Verpflegungsstationen gesorgt werden, wo ihm Obdach und Essen, wenn thunlich gegen geringe Arbeitsleistung gewährt wird.
Da natürlich viele der die Colonie frequeutirenden Colonisten nichts weniger als fleißige Arbeiter sind, so hat die Anstalt die weitere Aufgabe, diese theilweise der Arbeit bereits Entwöhnten durch Anhalten zur Thätigkeit und Ordnung wieder zu brauchbaren Mitgliedern der Gesellschaft zu machen und ihnen dann thunlichst Arbeit zu beschaffen. Hierbei sollte aber das Publikum die Colonie in der kräftigen Weise unterstützen, daß sie den von dort angebotenen und empfohlenen Colonisten im Bedarfsfälle Arbeit geben und sie nicht als Zuchthäusler und Ausgestoßene betrachten.
Es ist keine Schande, in der Colonie gearbeitet zu haben, gar mancher ist durch den Aufenthalt dortselbst dem Schmutz und der Versunkenheit des Straßenlebens entgangen. Daß nicht Jeder gebessert von dort geht, ist ebenso natürlich, als daß auch manch' räudiges Individuum sich einschmuggelt, welchem der Aufenthalt verweigert werden müßte. p ,
In einer anderen Weise noch kann das Publikum die humanen Bestrebungen der Colonie unterstützen. Wie Mancher hat abgetragene aber für Arbeiter noch brauchbare Kleider. Dem abgerissenen Vaganten, welcher es meisterlich versteht, das Mitleid zn erregen, wird aus diesem Motiv irgend ein Kleidungsstück-gegeben, was aber gar zu oft beim nächsten Trödler oder in der Herberge in baar und Schnaps umgesetzt wird. Würde die Barmherzigkeit nicht viel besser angeroanbt sein, wenn solche Sachen der Colonie zugestellt würden, welche sie dem bedürftigen und wirklichen Arbeiter zutheilte?
Auch hat wohl Jeder in feiner Bibliothek ein geeignetes Buch, welches für ihn entbehrlich, von der Colonie-Verwaltung jedoch mit Dank für deren Bibliothek angenommen wird, damit die Colonisten in den Freistunden und an Sonntagen geeignete geistige Nahrung haben.
Nicht mit Mißtrauen und Vorurteilen, sondern durch thatkräftige Unterstützung des Publikums auf vor angegebenen Wegen kann die Colonie ihren wahren Zweck erfüllen, die Masse der armen arbeitslosen Menschen vor Versinken bewahren und sie wieder zu brauchbaren, tüchtigen Gliedern der menschlichen Gesellschaft machen.
UniverfitätS- Chronik.
— Professor Dr. Wagner in Göttingen hat den a^ihn nach Wien- ergangenen Ruf abgelehnt.
— Der Privatdocent Dr. v. Druffel in München ist zum Professor honorarius in der philosophischen Fakultät der Königlichen Universität daselbst etnannt worden. ;
— Der approbirte Arzt Dr. med. Rudolf Emmerich, z. Z. 1. Assistent an der Untersuchungsanstalt beim hygienischen Institute der Universität München, wird als Privatdocent in die medicinische Fakultät der Universität München auf: genommen.
— Dr. Bernhard Spatz, früher Assistent am pathologischen Institut unter Professor Dr. v. Buhl und später Hausarzt im deutschen Hospital zu London, hat die Nedaction des ärztlichen Jntelligenzblattes übernommen.
-a Ein überaus kostbares Geschenk hat der König von Bayern der Würzburger Universität gewidmet. Es besteht in einem silbernen, reich vergoldeten Tafelaufsatz, den vier gekrönte Löwen tragen. Auf einem Throne, der das Ganze abschließt, erhebt sich die herrliche Gestalt der Alma Julia. An den vier Seiten befinden sich die Allegorien der 4 Fakultäten, ferner die Bildnisse des Gründers, des Wiederherstellers und des jetzigen Protectors, des Königs. Das Ganze ist in kostbarer Ausarbeitung von Professor Halb reite r in München gefertigt, lieber den Herstellungspreis des reich mit Edelsteinen besetzten Kunstwerks find verschiedene Gerüchte im Umlauf, man spricht von 80,000 und 100,000 vM.
— Nach langen und schweren Leiden starb am 17. d. M. Dr. August Kayser, Professor der Theologie an der Universität Straßburg,
Vermischte-.
Friedberg, 20. Juni. Heute hat.die Direction der Gasbeleuchtungsanstalt unserer Stadt ihren Antheil an die Stadt verkauft für die Summe von 60,000 Jt. Der Betrieb des Werkes geht am 1. April 1886 an die Stadt über und tritt dieselbe in alle von der derzeitigen Direction abgeschlossenen Verträge ein. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Betrieb unter der Direction des Kaufmanns G. Schwarz unter den bestehenden Vertragsbestimmungen fortgeführt. Bekanntlich war die Stadt Friedberg schon seit Gründung des Werkes durch Stellung des Bauplatzes und Einzahlung von 25,000 fl. zur Hälfte Miteigenthümerin geworden. Durch den ^Abschluß eines Lieferungsoertrags mit der Zuckerfabrik, welcher ohne Zustimmung der ^-tadt geschehen, war ein Proceß entstanden, welcher, durch zwei Instanzen von der Stadt gewonnen, demnächst in letzter Instanz am Reichsgericht in Leipzig zur Entscheidung kommen sollte. Durch den Uebergaiig des ganzen Werkes an die Stadt hat nun die Sache eine für beide Th eile befriedigende Lösung gefunden.
Bingen, 21. Juni. Das Arrangemeuts-Comitä der Jndependent-New-Z)ork: Schützen ist bereits hier eingetroffeu und von der gestimmten L-chützengesellschaft festlich empfangen und in das Hauptquartier „Hotel Victoria" geleitet worden.
Mainz, 23. Juni. Seit gestern war man darauf gefaßt, daß die Krankheit des Oberbürgermeisters Dr. Dumont einen tödtlichen Verlauf nehmen werde. Heute früh wurde auf Anstehen der behandelnden Aerzte, des Herrn Medicinalrath Dr. Hoch- gesand und Dr. Wenzel, Herr Geheimrath Dr. Seitz von Wiesbaden zur Consultation zugezogen. Der Kranke empfing gestern Abend und heute früh den Besuch des Herrn Dompfarrers Thoms und nahm von diesem die Sterbesacramente der katholischen Kirche entgegen. Um 103/< Uhr trat der Tod ein. Dr. Dumont war im Jahre 1819 zu Mainz geboren, hat also das 66. Lebensjahr erreicht. Er studirte die Rechte und war bis zum Herbst 1877 in Mainz als Rechtsanwalt thätig. Während dieser Zeit stand er im Mittelpunkt des öffentlichen Lebens und hat seine demokratischen Gesinnungen stets bekannt und bethätigt. Vom December 1861 bis dahin 1870 und vom October 1874 bis zu seiner Wahl als Bürgermeister gehörte er dem Gemeinderathe bezw. der Stadtverordneten-Versaminlung, vom December 1866 bis Ende 1878 der zweiten hessischen Ständekammer an und nahm an den Arbeiten dieser Körperschaften hervorragenden Antheil. Am 26. September 1877 wurde er an Stelle deS am 7. Juli 1877 verstorbenen Oberbürgermeisters Wallau ‘mit 17 gegen 17 Stimmen, welche auf Ministerialrat!) Jaup entfielen, zum Bürgermeister von Mainz gewählt, bezw. es entschied das Loos zwischen den beiden gleichbcstimmten Candidaten zu Gunsten von Dumont. Am 5. November 1877 erfolgte seine Einführung in das Amt, bei welcher Gelegenheit der neue Bürgermeister auf die freiheitlichen Grundsätze hinwies,
die ihn stets im öffentlichen Leben geleitet hätten und welchen er auch fürderhin treu bleiben werde.
Mainz, 23. Juni. Aus Anlaß des Ablebens des Herrn Oberbürgermeisters Dumont findet morgen Vormittag 11 Uhr eine außerordentliche Sitzuna der Stadi: verordneten statt. Die Beerdigung findet um 6 Uhr Abends und zwar, dem Wunsche des Verstorbenen entsprechend, in einfacher Weise statt. Seitens der Stadt wirb Dr. Oechsner die Leichenrede halten.
Frankfurt a. M. Wie ein Dienstbote auf die schändlichste Weise um fein saures Ersparniß geprellt werden kann, ergibt sich aus einem Fall, der gegenwärtig dem Königlichen Landgerichte zur Behandlung vorliegt. Ein Dienstbote aus Württemberg lernte hier' einen Mann kennen, der sich als ledig ausgab und ihr das eheliche Glück versprach. Der Bräutigam war arm rote eine Kirchenmaus, das Dienstmädchen dagegen hatte sich in einer Reihe von Jahren durch sauren Verdienst circa 1200 a erspart. Durch die in Aussicht gestellte eheliche Verbindung wurde das Mädchen veranlaßt, seine ganze Ersparniß dem Geliebten zum Pachten einer Wirtschaft, zum Ankauf des Inventars, zur Anschaffmtg von Mobiliar u. s. ro. herauszugeben, ja, der Bräutigam stellte sogar noch an das betrogene Mädchen das Ansinnen, ihm von der verbleibenden Restsumme noch eine goldene Uhr und Kette zu kaufen. Der- Hochzeitstag wurde bestimmt, die Wirtschaft war gepachtet, alles eingerichtet, doch statt des betrogenen Dienstmädchens, der „zukünftigen Wirthin", hielt die Ehefrau des (beliebten mit ihren erwachsenen Kindern Einzug, denn der Mann war verheiratet, das arme Dienstmädchen war um alles gebracht und ihre schönsten Hoffnungen vernichtet. Tie betrogene Geliebte wurde noch gar lange mit Versprechungen aller Art hingehalten, dis endlich doch ihr die Geduld riß und sich nunmehr das königliche Landgericht mit dem Fall beschäftigen wird.
— Das „Dr- Journal" bringt angesichts der erschreckend überhand nehmenden Meldungen von Blitzschäden folgende Vorsichtsmaßregeln, die wir zu attgemeinfter Beachtung empfehlen:
1. Im Freien vermeide man alleinstehende Bäumen, Getreidehaufen, die Nähe der Gewässer und Thierc. (Der Physiker Lichtenberg schlug vor, man solle an jeden einzelnstehenden Baum eine Warnungstafel aufhängen mit den Worten: „Hier wird der Mensch vom Blitz erschlagen.")
2. Man hüte sich, in einem größeren Umkreise der höchste Gegenstand zu fein, weil man als solcher den Gewitterwolken am nächsten ist.
3. In den Straßen einer Stadt gehe man lieber in der Mitte als an den weiten der Häufer; besonders ist die Nähe solcher Stellen, wo das Wasser von den Dächern in starken Güssen niederstürzt, zu meiden.
4. In Gebäuden hüte man sich, mit seinem Körper die vorhandenen Lücken einer unterbrochenen Leitung auszufüllen. Solche Stellen sind z. B. unter Kronleuchtern, welche an metallenen Ketten hängen, unter Drahtzügen, in der Küche unter dem Schornstein, weil der Ruß ein guter Leiter für den Blitz ist. Der beste Platz ist in der Mitte des Zimmers. Die Nähe des Ofens, Spiegels, Claviers, eisernen Fenster ftangen ist zu vermeiden. Im Allgemeinen ist man im Erdgeschoß sicherer, als in der Höhe der Gebäude. Die Fenster mährend des Gewitters verschlossen zu halten ist nicht nöthig; eher dürfte vom Schließen der Fenster eines mit Menschen ungefüllten Raumes abzurathen sein, weil dadurch die Beklommenheit und Schwüle nur vergrätzen wird und die Gefahr des Erstickens in dem Falle, daß mirklrch ein Blitzstrahl ins Zimmer dringen solle, vermehrt wird.
5. Metallische Gegenstände trage man während eines nahen Gewitters nicht ohne Noth bei sich (—!?) und
6. für Gebäude gewährt der von Franklin erfundene Blitzableiter den besten Schutz; die Leistungsfähigkeit desselben muß aber öfters geprüft werden.
— Vor dem Dorfe Hohne bei Celle hatten sich am Montag 5 Männer, welche im Freien vom Gewitter überrascht wurden, in eine Dorfhütte geflüchtet. Ein Blitz, der kurz darauf in dieselbe einschlug, tödtete 3 derselben sofort, während 2 gelähmt wurden. Ta aber die Hütte durch den Blitz in Brand geraten war, so kam einer der gelähmten Männer in den Flammen um, der andere Gelähmte, der am Ausgange der Hütte lag, entging dem gräßlichen Feuertod.
— Ein drolliges Vorkommniß, welches kürzlich in Stettin paffirtc, wirb bev „Ostsee-Ztg." berichtet: Neben einem Straßenbahnwagen, der von Westend nach in Stadt fuhr, lief ein Knabe in scharfem Trabe her, unb~ trotzdem das Thermometer einige zwanzig Grad im Schatten zeigte und der kleine Schnellläufer schon über uni über schwitzte, ließ er doch nicht vom Wagen ab, so daß ihn schließlich der Eouduc teur fragte, roeßhalb er denn eigentlich fortwährend mitlaufe. Keuchenden Athems erwiderte der Kleine: „Sie werden doch wohl nichts dagegen haben, daß ich im Schatten nach der Stadt gehe!"
Aus Pommern. Der Director eines Gerichts in Pommern hat folgenden Befehl erlassen: „Es ist zur Wahrnehmung des Directors gelangt, daß einzelne Beamte nicht mit dem ganzen Respect ihre Vorgesetzten auf der Straße begrüßen, welcher ihnen gebührt. Zur Aufrechterhaltung der guten Ordnung in dieser Matern wird deßhalb Nachstehendes vorgeschrieben:
Jeder der genannten Beamten, welcher dem Director oder einem Herrn Rlchtcr begegnet, hat an oemselben zur rechten Seite vorbeizugehen und in Entfernung von zwei Schritten vor dem Begegnenden eine Verbeugung zu machen und den Hut bis in die Gegend des Knies hernnterznbringen."
— Nachrichten ans Sonrabaya in Java liefern Einzelnheiten über einen dort neuerdings stattgehabten vulkanischen Ausbruch, der großen Lebensverlust und die Zerstörung von Eigenthum zur Folge hatte. Smeroe, der Hauptvulkan in Ost-Java, W Anzeichen ungewöhnlicher Thätigkeit von sich gegeben und Anfangs Mai ergossen iia aus dem Krater Ströme von Lava, begleitet von einem dichten Aschenregen, ivodurw Alles in der Umrunde meilenweit vernichtet wurde. Schluchten von einer Tiese von 200 bis 300 Fuß wurden von der Lava vollständig ausgefüllt und die Erdobernawc des Berges, welche bis dahin gefurcht war und viele Vertiefungen hatte, ist jctii tau eben. Die Kaffee-Plantage von Kalieda Bening wurde verwüstet. Mau glaubt, oan außer dem Verwalter der Plantage und seinen beiden Gehilfen etwa 500 Eingebmcn bei dem Naturereigniß ihr Leben eingebüßt haben. In Mittel-Java gab das Auswuei des Merapi — gleichfalls ein Vulkan — Ursache zu großer Besorgniß und man vc fürchtete einen verheerenden Ausbruch. Auch wurde auf der Krakataw-Jnsel, aur o Höhe der Westküste von Java, vulkanischer Donner gehört, begleitet von elettrnan Phänomenen in der Nähe des alten Kraters, dessen Ausbruch vor nahezu 2 solch schreckliche Verheerungen anrichtete. .. .
— sUnbestellbar.j Sechs Jünger der Jenaischen Hochschule hatten am 29. Mm o. J- in fröhlicher Stimmung in den Postbriefkasten zu Orlamünde nachstehende l geworfen: „An Hero und Leander, Konstantinopel, Straße der Dardanellen. * Rückseite der Karte lautete: „Hero und Leander! Ihr liebet Euch einander. TM Meer zu Eurem Leide getrennt Sbr wäret beide; Du konntest nicht darüber — Schwa n drüber! — Auf Euer Wohl reiben einen urkräftigen Salamander 6 urfidele <encr ■ Dr. phil. G. R., K. K-, cand. geol. Ad. stud. rer. nat., F. Sp. ?C. ,Mlt poltalt d t Genauigkeit wurde das Schriffftück befördert und zeigt auf dem Poststempel: „m ftantinopcl 6./6. 85 8—9 V. Deutsche Post." Der dienstthilende ^tephansstl»g« sandte die Karte mit folgendem Vermerk zurück: „Adressaten verzogen, ohne nn thurm nähere Adresse als „Hades" zu hinterlassen. Hermes, Gotterbnest.
9./6. 85 12—1 N. traf die Unbestellbare wieder auf dem Postamt tu wurfoe einem der unterzeichneten Absender demnächst durch den Briefträger n u z g 1 — Recht leicht gekleidet scheint der Musketier ^arl Ferdinand Schwmz l)oi, Stuttgart gewesen zu fein, als er am erften Sage unseres heurigen trostreichen inonats sein Regiment in Trier verließ und fabnenflüchtig wurde, ^n oe Eommando erlassenen Steckbrief heißt es am Schlüsse: „Bekleidet war <> seiner Entweichung mit einer Halsbinde und einem Paar Stieseln.
Eingesandt. .
Gießen, 24. gm
Dem Vernehmen nach beabsichtigt der „Gießener Zitherclub" (Woh t »a u verein) in nächster Zeit ein Abendiest abzuhalten und zwar in dem -iocrf „Wiener Hof", verbunden mit großem Zitherconcert,,woran sich ein grog -> o mit bengalischer Beleuchtung des ganzen Gartens anschließen wird. fcaS
Da die Einnahme nur für wohlthatige Zwecke bestimmt und 1


