Ausgabe 
25.4.1885 Erstes Blatt
 
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Es macht einen betrübenden Eindruck, daß so wichtige, in das Erwerbsleben auf das Tiefste einschneidenden Zollbestimmungen mit so winzigen Majoritäten ent­schieden und dadurch geradezu zu Majoritäten des Zufalls herabgewürdigl werden.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'- telegr. Eorrespondenz-Bureau.

Berlin, 23. April. TerGermania" zufolge hat sich das Befinden des an den Masern erkrankten Abgeordneten Reichensperger wesentlich gebessert.

Im Abgeordnetenhause wurde heute der Rest der Kreissrdnungs - Vorlage für Hessen-Nassau nach einer unerheblichen Debatte erledigt. Von der Provinzialord nungs-Vorlage für Hessen - Nassau wurden die 3 ersten Paragraphen in der von dem Herrenhause gegebenen Fassung mit dem von der Commission hinzugefügten Anträge angenommen, daß auf je 20,000 Einwohner vier Abgeordnete wm Communal-Landtage kommen und für den Stadtkreis Frankfurt das Verhältntß der Bevölkerungsziffer zu den übrigen Kreisen des Regierungsbezirks Wiesbaden für die Abgeordnetenzahl maß gebend sein soll.

Fortsetzung der Berathung morgen.

Der Bundesrath überwies einen Antrag Bayerns, betr. den Entwurf eines Gesetzes über Unzulässigkeit gerichtlicher Beschlagnahme von Eisenbahn - FahrbetriebS- material, den Ausschüssen.

Loudon, 23. April. (Telegramm des Reuter'schen Bureaus.s In einem Zimmer eines Gebäudes der Admiralität fand heute um 11 Uhr eine Explosion statt. Die Polizei stellte an dem Thatorte sofort Untersuchungen an. Ein Beamter der Ad­miralität ist schwer verwundet worden.

Bei der Untersuchung wegen der Explosion in einem Gebäude der Admiralität hat sich ergeben, daß die Explosion durch ausgcströmtcS Gas nicht verursacht worden ifi; dieselbe soll vielmehr durch eine Dynamitbombe herbeigeführt worden sein, welche von der Seite des St. James-Parks aus durch ein Fenster in das Zimmer des Secre- tärs geworfen worden wäre. Die DZaucrn des Zimmers sind unversehrt, das Innere desselben aber ist zerstört und mit Trümmern bedeckt.

Durch weitere Ermittelungen ist jetzt fast außer Zweifel gestellt, daß es sich bei der Explosion in einem Gebäude der Admiralität um ein Dynamitattentat handelt. Der Verdacht der Thäterschaft richtet sich gegen einen Mann, anscheinend einen Arbeiter, der sich längere Zeit beim Admiralitätsgebäude Herumtrieb und den man dann vom St. James-Parke aus eilig daoonlaufen sah.

Unter den Trümmern in dem Zimmer, wo die Explosion stattfand, ist das Zifferblatt einer kleinen amerikanischen Uhr mit dem Uhrgaugwerke aufgefunden und dem Inspector für Sprengstoffe zur weiteren Unterfuchung zugestellt worden. Man hält den Fund für den Theil einer Höllenmaschine.

London, 23. April. DenDaily News" zufolge haben die englisch-russischen Verhandlungen der letzten Tage die Aussichten auf eine gütliche Auseinandersetzung nicht gefördert. Das Petersburger Cabinet scheint nicht geneigt zu sein, aus seiner falschen Stellung herauszutreten, während die Nachgiebigkeit Englands nahezu er­schöpft sei.

Dasselbe Blatt erfährt, es fänden Unterhandlungen mit Italien statt wegen Besetzung eines Thcils von Egypten durch italienische Truppen.

Madrid, 23. April. Die Regierung beschloß, die Provenienzen aus Indien und China einer Quarantäne zu unterwerfen.

Parts, 24. April. DasJournal des Täbats" sagt, die Verhandlungen wegen desBosphore Egyptien" seien in eine neue Phase getreten. Frankreich begann mit mündlichen Vorstellungen und verlangte sofortige Genugthuung. Darauf folgten schrift­liche Noten; da Nubar Pascha aber bei dilatorischen Antworten verbleibe, müsse Frank reich jetzt anderweite Maßnahmen ergreifen. Die im Detail bereits beschlossenen Maß­nahmen würden demnächst veröffentlicht. Von der Absendung einer Flotte nach Egypten sei nicht die Rede. Amtliche Besprechungen des Pariser und londoner Cabinets fanden bisher nicht statt.

London, 23. April. Oberhaus. Northcote fragt, ob der weitere Schriftwechsel in der afghanischen Frage vor der Creditdebatte vorgelegt werde, und ob die Regierung bie Streitfrage zwischen England und Rußland genau präcifiren könne. (Gladstone erwidert, die Vorlage des Schriftwechsels vor der Creditdebatte werde nicht beabsichtigt, ebensowenig die Vorlegung der früheren Depesche Lumsdens. Vielleicht sei nächsten Montag Information vorhanden, er könne sich indeß nicht verpflichten, dieselbe dann mitzutheilen. Die zweite Frage anlangend, könne er nur sagen, daß die Regierung, wenn sie könnte, die Vorgänge genau darlegen würde, daß es aber doch Thatsache fei, daß die Regierung einen Schriftwechsel vom größten Ernste führe und eine vollständige Darlegung unmöglich sei. Eine theilweise Darlegung könnte nur Mißverständnisse erzeugen, es sei daher unmöglich, gegenwärtig über Den Charakter und Einzelheiten der Unterhandlungen mit Rußland eine Erklärung abzugeben. Northcote fragt weiter, ob die Regierung erwarte, daß das Haus ohne weitere Erklärung die Creditforderung berathe. Gladstone erwidert, das Haus sei berechtigt, die Berathung zu verschieben, er hege aber ernste Zweifel, daß dies geschehe. Thatsächlich habe die Regierung den präcisen Charakter des Crcdits constatirt. Die allgemeinen Bestimmungen des Credits seien vor der Welt klar. I» einer Sache von so außergewöhnlicher Wichtigkeit, deren Zusammenhang mit nationalen Interessen und der nationalen Würde ganz allgemein anerkannt sei, würde das Haus wahrscheinlich geneigt fein, die Berathung sofort zu beginnen. Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung die australische Bundesraths Bill und die egyptische Anleihe-Bill an.

Unterhaus. Worms fragt, ob die Regierung die von mehreren Blättern veröffentlichte Depesche Giers' erhalten habe. Gladstone erwiderte, er habe die Zeitungen nicht gesehen unb könne deshalb die Frage nicht beantworten. Churchill bemerkt, dem Hause sei seit lauge von dem weiteren Schriftwechsel über die Mission Lumsden's nichts mitgetheilt, ob dem Hause trotzdem vor der Creditdebatte feine Information ertheilt werden solle? Gladstone erwidert, die Creditforderung beziehe sich nicht auf die Mission lumsden's und sei durch besondere, mit LmitSden'S Mission gar nicht zu­sammenhängende Umstände unterstützt, lieber die Creditforderung fei dem Hause ge­nügende Information gegeben. Auf weitere Anfrage O'Kelly's erklärte Gladstone, eine Verschiebung der Creditdebatte mürbe bem Staatsinteresse nur schaben unb der allgemeinen Stimmung wibersprechen. Harcoun bestätigt, bic Explosion in Der Admiralität habe geringen Schaden angerichtet, mithin sei es wahrscheinlich, daß nur eine geringe Quantität des Sprengstoffes angewandt fei. Der Sprengstoff fei inner­halb des Bureaus in der Nähe des Pultes gelegt, der verletzte Beamte erhole sich im Hospitale.

Petersburg, 23. April. Der Eisgang auf der Newa hat heute hier be­gonnen.

Ottawa, 23. April. Eine Meldung des Bureau Reuter besagt. Der Com manbunt des Forts Pitt ist mit Mannschaften der Grenzpolizei, welche die Garnison des Forts bildete, in Baitleford eingetroffen; er berichtet, bei dem letzten Kampfe sei nur ein Manu getöbtet worben. Die Colonisten haben sich in bas Lager ber Änbianer begeben.

Petersburg, 23. April. Anläßlich des neuen Berichtes Lumsden's sagt bas Journal be St. Petersburg": Es kommt uns sehr gelegen, von diesem Schriftstück zu sprechen. Da Gladstone selber hinsichtlich der Aussagen dieses britischen Commissärs schon im Voraus bemerkt bat, baß dieselben auf Behauptungen aus afghanischer Quelle beruhen, wie können also durch Die-? Dokument gewisse Theile des Berichtes .uomaroff's, ber doch so genau und vollständig ist, erschüttert erscheinen? Gladstone wird sicherlich nicht erstaunt fein, wenn die russische Regierung sich auf das Zeugniß ihrer Generale verläßt. Das Journal bemerkt weiter, wenn es sich darum bandle, zu einer Verstärk bigung zu gelangen, sehe man nicht ein, welchen Nutzen eine solche Polemik habe, die sich aus "Nebensächliches beziehe, während es so wichtig und nützlich wäre, die Dinge klarzustellen, um zu einem Schlüsse zu kommen über die Grenzfrage. Was die von der englischen Regierung iiachgesuchteu Credite anlange, so stehe es England frei, sich zu beunruhigen; was Rußland angebe, io bleibe dasselbe ruhig, so sehr es sich auch von bem Ernste der Umstände Rechenschaft ablcge, unb es werde den Anforderungen der Situation zu begegnen wissen. Das Journal schließt mit der Bemerkung, es werbe sich glücklich schätzen, wenn ber Wunsch Granville's, mit allen Mächten in trcunbsckaft lieben Beziehungen zn bleiben unb jede Differenz auf frieblichem Wege zu regeln, in Erfüllung gehe.

Die Ursachen der Blindheit und deren ^Verhütung.

Auf dem 4. internationalen Eongreß für Hygiene, welcher im Septem Iber 186*2 in Genf tagte, ließ dieSociety für the prevention of blindness- in London einen Preis von 2000 Francs für die beste Arbeit über die Ursachen und die Verhütung ba Blindheit ausschreiben. Ter Genfer Congreß wählte eine internationale Jury, weiche einer deutschen Arbeit mit dem MottoViribn* anitu einstimmig bat ersten Preis zuerkannte. Ter Verfasser ist der Proseffor der Augenheilkunde der llnioerfität Lüttich, Dr. Ernst Fuchs. Tas Werk von Fuchs, welches die aus zwölf Mitgliedern vor Teutschland, England, Frankreich, Italien unb der Schweiz nebst den Niederlanden bestehende Fachjury als einOriginalwerk von großem Verbleust" (oeuvre originale de gr&nd merite) höchlich rühmt, ist auch für Laien sehr interessant.

Wir entnehmen der deutschen, soeben im Verlage von I. F. Bergmann In Wiesbaden erschienenen deutschen Ausgabe einige Bemerkungen, deren Wichtigkeit soion aus folgender Berechnung des Verfassers einleudjtet: Tie Erhaltung der Blinden fällt mit sehr wenigen Ausnahmen den sehenden Staatsbürgern zur Last. Diese Last ist keine geringe. Im Durchschnitt kommt in Europa mindestens ein Blinder auf 1000 Einwohner, was für ganz Europa 311,000 Blinde eraeben würbe. Rechnen wir die Erhaltungskosten derselben nur zu 1 Frcs. pro Tag uno Kopf., so ergibt vier jährlich über 113,000,000 Frcs. Rehmen wir an, daß ein Viertel der Blinden feiner Unterstützung bedürfe, theils weil sie wohlhabend sind, theils weil sie sich selbst ld. Brod verdienen, so bleiben noch immer 85 Millionen Frcs. übrig. Rechnet man bai ein Drittel aller Blinden, also 103,666 Personen, 2 Francs täglich verdienen würben, wenn sie sehend wären, so würde das jährlich, bei 300 Arbeitstagen, 62 Mill. Frc°. ausmachen. Dies gibt, mit den Erhaltungskosten zusammengenommen, einen jährlicher Verlust von 147 Millionen Francs für die Staaten Europas.

Rach dem Urtheil der Fachmänner können nun aber oierjig Procent aller Erblindungen vermieden werden, ja, nur 24 Procent aller Fälle gelten als völlig unabwendbar. Zum Mindesten müßte es hunberttaufenö Blinde in Eurer-: weniger geben! Wie viel Jammer und Elend hän^t an diesen 100,000 Blinden! Tie Staaten würben, wenn sie ihre Pflicht erfüllten, jährlich mehr als 27 Millionen Frc» an Erhaltungskosten für Blinde sparen. Diese Summe aber wäre mehr als hinreichend, um die ausgedehntesten prophylaktischen Maßregeln zu bezahlen. Die Hygieniker und die Augenärzte, die Nationalökonomen und Staatsmänner, ja, alle Menschenfreuittc müssen bei diesem Werke mithclfen viribas nnitis.

Zur wirksamen Bekämpfung der Blindheit gehören gut ausgebildete Augenärzte in hinreichender Anzahl und richtiger Vertheilung. In Landschaften, die gar keinen Augenarzt haben, verlangt Fuchs organisatorisches Eingreifen der Regierung, wie r. denn überhaupt mit bestimmten Vorschlägen für die Sanitätsorganisation in ophldai mologischer Hinsicht auftritt, Beaufsichtigung ber Schulen, Errichtung augenäntliwa Ambulatorien rc. Man solle aufhörerr, mit ber praktischen Leitung der Gesundheit« pflege Ministerialräthe zu betrauen, die nichts von ber Sacke verstehen, dann werte man endlich auch begreifen, daß es Pflicht des Staates ist, die Bekämpfung ber Blind heil in wirksamer Weise in die Hanb zu nehmen. Populäre Schriften unb Vortrag sollen über gewisse wichtige Augenkrankheiten aufklären. So namentlich über die Blennorrhöe Der Neugeborenen, das Trachom (logen, egyptische Augenkrankheit-, die Schulmyopie (jrurzsichtigkeit), Verletzungen u. s. w., die sämmtkich von Fuchs «mgebcnt besprochen werden.

Kurzsichttgkeit ist die Berufskrankheit der gelehrten Stände. Aber auch unter den Schriftsetzern gibt es 51 Procent, unter den Lithographen 45 Procent Kurzsichtig Merkwürdig ist, daß die Goldarbeiter nur 12 Procent, die Uhrmacher 10 Procent Nun sichtige aufweisen. Sie schützen fick um so mehr vor Kurzsichtigkeit, je fleißiger sie sia bei ihrer feinen Arbeit der Loupe bedienen. Unter den Beleucktungsmetboben ist bj electrische Licht für das Auge bei Weitem das gesundeste, da es die l'uft weder d« unreinigt noch erhitzt, die Sehschärfe bedeutend erhöht unb keineswegsbic Hiw: angreift". Als Einfluß der Rasse bei Augenkrankheiten wirb von Fuchs da» 6äuhg Vorkommen des grünen Staars bei den Juden hervorgehoben. Ehen zwischen Bluts verwandten dritten Grades (Onkel und "Nichte, Tante und Weffe) und vierten Grade.- (Geschwisterkinder), die bei uns erlaubt sind, rufen bei den Kindern^ nach Fuchs eine leicht gesteigerte Häufigkeit ber Retinitis pigmentosa hervor. Die SckulkurzsichtigkkN ber Fuchs einen Hau pttheik seines Buches widmet, steigert sich, je höher bic Schule tit, derart, daß man auf Dorfschulen nur anderthalb, auf Mittelschulen 10, Real schulen 19, Gymnasien 26, Universität 59 Procent Kurzsichtige gezählt bat. Unter den Tübinger Theologen hat man sogar 78 Procent kurzsichtige gefunden.^ Die Mädchen erscheinen übrigens vor den ftnaben nicht begünstigt, sobald man Schulklassen pen gleichem Range vergleickl.

Die Lichtlage des Schulgebäudes unb die Schulstube, die Schreibmetdode bic Form ber Buchstaben rc. werben von Fuchs in Hinsicht auf Anstrengung ber Auzen grünblich erörtert und wiederholte Untersuchung der Schüler durck den Angenarp ur? strenge Ucberwachung ber Schulen in hygienischer Hinsicht empfohlen.

Das wichtige Buch ist auch allen Schulmännenr bringenb zu empfehlen

Lokales.

Gießen, 24. April. Sic translt gloria mundi, konnte man in der heutigen Gläubigerversammlung des Wenzcl'scken Concurses auch sagen. In dem Termin wurde der Versammlung befannt gegeben, daß ein Restaurateur von Bonn bezw. Stuttgart Absicht habe, den Wenzcl'schcn Garten mit Inventar zu pachten und zwar jum Prem von ca. 4500 JL Die Versammlung acceptirtc jedock aus diversen Gründen ou. Gebot nicht. Der Vertreter der Sparkasse, als erste Hypothekgläubigerin, ntoduc bekannt, daß die Sparkasse ihr Vorzugsrecht geltend mache und das Object ücii'tcigm- lasse resp. zu verwerthen suche unter thunlickster Berücksichtigung bei übrigen Gläubige. Nackbem gegen diesen Beschluß nicht anzufeckten ist, besckloß die Versammlung, tat vorhandene Fnventar baldigst zu versteigern und soll mit Ausbietung des Hotel In ventars der Anfang gemacht werden.

Unsere Leser machen mir auf die amtliche Bekanntmachung Großb. Polizei antts in heutiger Nummer umsomehr aufmerksam, als in den letzten Tagen Der von den Garten- und Feld-,,Feuerckcn" herrührctde Qualm und Nauck die Passanten unC Anwohner der Autzcnstraßen sehr belästigte.

Gießen, 24. April. Eine aufregende Scene erlebten gestern Abend gegen 11 U i die Bewohner der oberen Bahnhofstraße; unter jämmerlichem Feuer- und Hül'c'ckrew lief ein ca. 25 30 Jahre alter Mann zansckeinend ein Hanblungsreifender) durck ewei Wartesaal nach der Stadt zu; er wurde jedock schon in der Räbe der dort gelfgennj Hotels von einigen Herren, worunter auch ein junger Assistenzarzt, angehalten, woben sich herausstellte, daß man es mit einem Irrsinnigen zu rbun hatte. Ta alle r< ruhigungsversuche mißlangen, würbe er zur Polizeiwache und da er auch hier nnC heute noch Jeden für einen Mörder hält und nach Hülfe schreit, bis zu weuerei Nachricht von seinen Angehörigen in vorläufigen Gewahrsam gebracht Ter llnglua liehe ist der Sohn wohlhabender Leute in einem oberhessischen LandstäDtchen

Während der Zeit, wo das Weggehenbe Dienstmädchen einer hiesigen Tieim Herrschaft vor drei Wochen ihre Sachen zur neuen Herrschaft brachte, stahl ihr da» n> ihrer alten Dienstherrschaft eintretende Dienstmädchen 1 Shawl, l Brocke und 1 'herini fette aus dem 5t off er. Die Diebin, welche allerdings damals noch nicht im dlrecm- Verdackt stand, von Der Bestohlenen befragt, leugnete, von den gestohlenen Gcgenstautav etwas zu wissen. Gestern wurde sic jedock entlarvt und zur Anzeige gebracht.

Schwindel würde man lagen

wenn Heute eine ZaHntrnktur empfohlen würbe, die neue Zahne in alte Lücken der vor bringt und dock wäre dieses gleichbedeutend mit dem Versprechen "^uer Haare kahlen Stellen! T^ßhalb kann man bei den fick massenhaft mehrenden Haarleidende nicht genug auf das feit Jahren bewährte, von allen Alttori rate pfohlene n>egcn seiner wirklicken Güte (fnrl H ftHQflnVÖ *1 und Billigkeit sich auszeichnenbe glUUL

München auhnerffam machen, welches wirklich leistet, wa es venprrcht, nam!itw feroirung unb Kräftigung des Haares, Reinigung aller Rovthauluveln, alsp Herstellung eines weichen glänzenden Haares und festen ^ckettels. Zu u u 40 und ..K. 1.10 bei C. Merkel, Marttstraße 16, Gteßen-

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ioweit dies uMalb bei b< iiMt^tedoren liefen, den 2!

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