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Telegraphische Depeschen.

Wolff s telegr. Correfpondenz> Bureau.

Berlin, 23. Februar. DerReichsanzeiger" veröffentlicht zur Beachtung für deutsche Rheder und Schiffer etnr Mttthetlung her französischen Botschaft, wonach Frankreich während der Feindseligkeiten m t China Reis als Kriegscontrebande be­handln w'rd. DerReichsanzeigcr" fügt hinzu, baß außerdem vorzugsweise als KrlegSconttebande behandelten Gegenstände folgende sind: Feuerwaffen, blanke Waffen, Geschosse, Schießpulver, andere Explosivstoffe, Salpeter, Schwefel, Gegenstände aller Art, welche zum KctegSgebrouche dienen.

In dem der afrikanischen Conserenz vorliegenden Beichte des belgischen Conferenzdclegtrten Lambermont heißt eS: Die unterzeichneten Mächte oder solche, die uoch unterzeichnm werden, verpflichten sich, die Neutralität der Territorien, welche in

Vermischte-.

Darmstadt, 21.Februar. (Militärdienstnachrtchten.) Graf Otto zu Solmß- Laubach, ältester Sohn dc8 Grafen Friedrich zu Solms-Laubach, Erl-, in der Armee und zwar als Secondlirutenant ä la suite des Leib - Cürasster - Regts. (Schlrs) Nr. 1, unter Vorbehalt der Patenttrung angestellt; Festenberg, bisher Studtrender einer militärischen BildungSanflalt, zum Unterarzt ernannt und beim 3. Großh. Jnf.-Rgt (Leib-Rat.) Nr. 117 angestellt.

Frankfurt a. M-, 21. Februar. Zwischen Heddernheim und Praunheim wurde vorgestern Nachmittag 1 Uhr die Leiche eines Mannes unter Umständen auf­gefunden, welche auf einen Mord schließen lassen. Der Verstorbene hat einen Stich in die Schläfe bekommen. DaS Messer, mit welchem der Stich geführt ist, lag etwa 3 Schritte von der Leiche entfernt. Der Hund deS Verstorbenen lag neben seinem Herrn und wollte Niemand an die Leiche lassen. Es scheint, daß ein Kampf zwischen dem Getödteten und dem Mörder stattgefunden hat. In der Nabe der Leiche sand man auch ein Fischnetz. Von anderer Sette wird demInt -Bl." Über den Bor­fall Folgendes berichtet: Ein Schuhmacher von Heddernheim gewahrte gestern Mittag gegen 1 Uhr auf seinem Heimwege in der Nähe der Nied einen großen Hund und neben diesem liegend einen Mann, welcher sich nicht regte. Sein Vorhaben, näherzutreten und sich den Mann anzusehen, ließ der Hund nicht zu. Der Schuhmacher erstattete sofort dem Bürgermetstcramt in Heddernheim Anzeige von dem Vorfälle und als bald nachher der Bürgermeister an Ort und Stelle erschien, ließ der Hund auch ihn n.ch zu dem auf der Erde liegenden Mann. Erst als Verstärkung herbetgeholt und der Hund mit großen Stangen fortgetrieben war, konnte man feststellen, daß an der gr dachten Stelle ein unbekannter Mann lag, der an der rechten Schläfe eine blutende Wunde hatte, die von einem Messerstich berzurühren schien. In der Nähe der Leiche wurde auch ein Messer gefunden. Der Schuhmacher wollte nun in drr Leiche einen Bockenheimer Wtrtb Namens Engemann erkennen, welcher die Fischerrt in der Nter gepachtet und vor Kurzem nach jahrelangem Proceffe gegen die Gemeinde Gtnnheim, welche ihm das Fischereirecht bestritt, ein obsiegendes Erkenntniß erstatten hat. Mar nimmt an, daß ein schweres Verbrechen oorltegt, welches gestern am Hellen Tage oc-

dieser Acte erwähnt und unter da? Freihandelssystem gestellt sind, zu refpectirev, so lange die Mächte, welche dort die Souveränetät oder das Protektorat auSüben. den Verpflichtungen der Neutralität nachkommen. Falls die Macht, welche das Recht drr Souveränetät oder des Protectorats in deu erwähnten Territorien ausübt, in Ärteg verwackelt wird, verpflichten sich die Mächte, ihre «Uten D enste für die Wahrung der Neutralität d'eser Territorien anzubtcten. Bei CorflictSfällrn wegen der Grenzen dieser Territorien oder innerhalb derselben, verpflichten sich die Mächte, die Vermittelung einer befreundet n Macht oder mehrerer derselb-n anzurufen. Dänemark und Belgien haben timte den Congostaat anerkannt.

Danzig, 23. Februar. Heute Nacht brach hier in einem von 13 Familien be- wohnten Haute F-ucr aus, das sofort das ganze Treppenhaus ergriff und den Be­wohnern die Flucht abschnttt. Die Feuerwehr rettete mit schwerer Gefahr 6 Personen, viele andere waren vorher aus den Fenstern gesprungen. Zwei erwachsene Personen und ein Kind sind verbrannt, ein Artillerie-Sergeant und eine 70jährige Wtttwe durch Sprung aus den Fenstern lebensgefährlich verwundet, zwei junge Damen ebenfalls schwer verletzt. . ___

Die Leichen d-r bei dem hiesigen Brandunglücke umgekommcnen 3 Personen sind Msttap« gefunden worden. Das anfangs vermißte Kind Ist gerettet.

Moskau, 23. Februar. DerMosk. Ztg." zufolge hat der ReichSrath den Zoll auf landwirthschastliche Maschinen, ohne Rücksicht darauf, auS welchem Material die­selben angefertigt sind, auf 50 Kopkrn Gold per Pud festgesetzt.

Reval, 23. Februar. Die Rhede ist mit EtS bedeckt; die im Hafen befindlichen Dampfer sind durch da« EtS hindurch in daS Fahrwasser gebracht worden; Baltisch- port ist offen.

Wien, 23 Fchruar. Gegenüber der von dem Lehrerv'.reinDtesterweg" beab­sichtigten Eingabe um Aufhebung der Bestimmung der Schulordnung, wodurch dir körperliche Züchtigung unbedingt von der Sckule ausgeschlossen ist. vernimmt die W- A, daß der UnterrichtSmtntster den ntrderösterretchischen Statthalter ersucht hätte, alle diesbezüglichen Eingaben, ob dieselben sich für oder wider autzsprächen, alS gegen­standslos zurückzustellen, da der Minister eine derartige Abänderung der UnterrichtS- ordnuna märt in Erwägung ziehen könne.

Paris, 23 Februar.Paris* meldet: Drtere ist mit der Wiederherstellung de« W-gS nach Bak-le und der Einrichtung einer telegraphischen Verbindung beschäftigt. Nach Tongkmg soll feine weitere Verstärkung gesandt werden, '-örtere erklärt, er werde über 1800 Mann verfügen, die ausreichend wären, um Tongking zu säubern.

Ein Telegramm derLiberte" aus Shanghai vom 22. d. M. meldet, Courbet habe Ntngpoo verlassen wohin sei noch unbekannt.

Nach einer Meldung derAgence Havas" aus Shanghai werden 23 franzö­sische Kriegsschiffe an der Mündung des Yang - tse-ktang kreuzen, aber nicht nach Woosung kommen, wenn die Chinesen das französische Eigenthum respectiren. Von Courbet liegt keine weitere Nachricht vor. Die Mannschaften der chinesischen Schiffe verlassen dieselben.

Aus Ntngpoo wird berichtet, daß dort gestern ein Torpedoboot für die Chinesen vom Stapel gelassen wurde, welches angeblich eine Geschwindigkeit von 9 Knoten haben soll , t

Rom, 23. Februar. In der Kammer erklärte Mancioi, daß er e8 nach den jüngst gegebenen Aufklärungen nicht für zweckmäßig erachte, die Interpellationen Cam- porealtd und Bruntalti'S zu beantworten. Die englisch-italienischen Beziehungen seien ausgezeichnet, auch er habe wie Fitzmaurtce erklärt, daß k inerlei englisch-italienischer Vertrag oder Conoent'on vorhanden sei. zwischen beiden Erklärungen sei sonach kein Widerspruch. Die Kammer beschließt mit großer Majorität, die Interpellation zu vertagen. .

London, 23- Februar. Unterhaus. Fktzmaurice sagt, bie Regierung erhielt am 14. Febr. vom russischen Botschafter die Versicherung, daß das Ge­rücht von dem russischen Vormarsch nach Herat unbegründet und daß es un­ehrenhaft wäre, einen solchen Schritt zu thun, während die Unterhandlungen schweben; auch wäre dies thöricht, da Afghanistan dadurch gegen Rußland ge­hetzt werden würde.

Im Oberhaus kündigt Salisbury an, er werde Donnerstag eine Reso­lution beantragen, in welcher ausgesprochen werden soll: Die Kammer sei der Ansicht, daß der beklagenswerthe Mißerfolg, durch den die Expedition im Sudan den erwünschten Zweck verfehlt habe, der Unentschiedenheit der Regierung und ihrer bedauernswerthen Verzögerung im Anfang der Operationen beizumessen sei, und ferner, daß eine Politik, die den ganzen Sudan nach Beendigung der mili­tärischen Operationen ausgeben wollte, gefährlich für Egypten und unverträglich mit den Interessen des Reiches sein würde.

Brüssel, 23. Febr. Heute fand eine Versammlung beschäftigungsloser. Arbeiter mit 1000 Theilnehmern statt. Nack der Versammlung begaben sich die Arbeiter vor das Rathhaus und die Ministerien. Ihre Delegirten wurden vom Büraermeister Buls und sodann von Becnaert empfangen.

London, 23. gebiuar. Die heute veröffentlichte Correspondeoz über die egyptischen Angelegenheiten enthält bie Briefe Gordons vom verflossenen Jahre, der letzte Ist vom 14. Decrwber datirt. In demselben heißt es, daß Kharlum sich in der äußersten Roth befinde, da es von drei Setten belagert sei, Tag und Nacht unablässig gekämpft würde und Salehbey und Stotenbey gefesselt im Lager des Mahdi sich be­fänden. ES heißt dann weiter:Wir leiden Mangel an Lcb-nSmtttel; wir wünschen, daß ihr rasch an dem Wege über Metammeh oder Berber kommt." Ein Brief GordovS vom 4 November, der in Dongola am 14. November etngetröffen, sagt: 5 Dampfer erwarteten die Befehle Wolsrleys in Metammeh: er (Gordon) könnte sich noch leicht 40 Tage tn Khartum halten; nach dieser Zeit würde eS schwierig fetn.

Lokales.

Gießen, 24. Februar. Gestern Nachmittag wurde ein hiesiger Knecht in der Ostanlage von seinem mit Steinen schwer beladenen Fuhrwerk überfahren und erlitt dabei an einem Arm mehrere Brüche.

Darmstadt, 23. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Rlleranädigst geruht: ;

Am 20. Febr. der Margarethe Hildebrandt aus Annerod, im Kreise Gießen, in Anerkennung ihrer in einer und derselben Familie treu geleisteten : fünfzigjährigen Dienste, die silberne Verdienst-Medaille des Ludewigs-Ordens zu verleihen. _ , r

Darmstadt, 23. Februar. Se. Kömgl. Hoheit oer Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 20. d. Mts. dem Zahlmeister Kalb­fleisch im 2. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 das Ritterkreuz 2. Klaffe des Ludewigs-Ordens zu verleihen geruht.

Darmstadt, 20. F bruar. lieber die Anforderung eines HeirathsgutS von 20,000 fl. (34 285) für die Prinzessin Eltiabeth der Abg. Jöckel Namens des Finanzausschusses zweiter Kammer einen ziemlich eingehenden Bericht erstattet, der zu dem Schluß gelangt, daß nach hausrechtsichrm H^lammen den Prinzessinnen au | dem Hause Hessen ein Recht auf ein aus der Staatskasse ru entrichtendes HeirathSgut nicht zustehe, während sich die Regierung auf ein unvordenkliches Herkommen, die ttüher stattgchabten Ausschreiben derFräuleinsteuer" rc. beruft. Da mdeß der Aus­schuß andererseits nicht verkennt, daß Die damaligen Verhältnisse außergewöhnlich seien, d?e Vermählung bedeutende Kosten verursacht, so wird beantragt, die angeforderte Summe als einen außergewöhnlichen Beitrag zu genehmigen.

Nach Antrag der Finanzausschüsse beider Kammern soll für Wiederherstellung deS vom Bl tz beschädigten Meltbokusthurmes, der jctzt auch einen Blitzableiter erhalten wird, der Betrag von 5700 verwendet werden, irdoch unter der VorauS- sctzuna, daß mit diesem Betrag auch die sehr schadhafte Treppe im Innern deS ThurmeS tzergestellt wird. Kttnen Beifall fand dagegen die Anforderung für Beschaffung einer ^euen Thurmuhr im weißen Thurm dahier. ,

_ In den Jahren 188184 wurden durch unsere Landeskulturrenten- lasse für 407,500 au 4proc. Obligationen verausgabt.

Für die Ausbildung von Lehrern an den höheren Schulen und an den Volksschulen alS Turnlehrer sind von der Regierung imHauptstaatSooranschlag dttses Mal 5000 X eingesetzt, da, wie es in den Motiven heißt, die seither bewilligten Mittel zu dem genannten Zwecke nicht aasreichen. Der Bericht des Finanzal^schusseS zweiter Kammer bemerkt hierzu: Wir erkennen die hohe Bedeutung deS TmuenS für bie körperliche Erziehung der Jugend vollkommen an und wünschen dessen sorgfälttge Pflege an allen Lehranstalten, aber wir glauben, daß, nachdem etwa 1300 Lehrer fett den letzten zehn Jahren auf den Seminarien turnerisch außgebildet worden sind und v rle ältere Lehrer IhellS tn Darmstadt, theils in einzelnen Bezirken Turnkurse mit- gemacht haben, eine Summe von 2500 hinreichend sein dürfte, um Lehrer der Voiksschulen und der höheren Lehranstalten für den erforderlichen Turnunterricht ge­nügend auSzubttden. Demnach wird der Abstrich von 2500 beantragt

Die Finanzausschüsse beider Kammern haben die Genehmigung der nachträglich von 72,000 vtl auf 100,000 JL. erhöhten Anforderung für Unterstützung armer Gemeinden bet Schulbauten tn Antrag gebracht. T- A)

Darmstadt, 21. Februar. Nach der Rechnung der LandeS-Brandoer- sicherungskafse pro 1882 hatte dieselbe eine Einnahme von 2,611,339 JA, darunter an ausgeschriebenen Vtrsichrrungsbi.ti ögen 905,794 JL, wovon 244 461 durch die Provinz Oberhesstn, 360,335 Jt aus Starkenburg und 300,997 JL auS Rheinhessen aufgebracht worden. Der Kassevorrath auS voriger Rechnung, welcher in der Gesammt- eMnahme einbegriffen ist, betrug 1,094,146 J4. Die GesammtauSgabr betrug 1430,027 J£, so daß ein Rest von 1,181,312 JL auf neue Rechnung übertragen werden konnte. Au Brandschäden wurden 732,745 JL vergütet, wovon auf Oberhessen 203 698 JL, auf Starkenburg 283 588 JL und Rhemhesseu 245,458 JL kommen. Belohnungen für angezeigte Brandstiftungen kamen nicht zur Auszahlung. Die an den Unterstütz'rngsfond für verunglückte Feuerwehrleute abgesührtc Summe betrug 9,058 20. Februar. Seine Majestät der Kaiser hat nunmehr bestimmt, daß

im Herbn v. I. daS im Großherzogthum Baden garnifonirenbe 14. Arrmecorps vor Ihm persönlich große Manöver adhalten soll, und zwar außer einer großen Parade CorpSmal öoer gegen einen marktrten Feind, und dreitägige Feldmanöver unter dem Commando des Generals der Infanterie o. Obernitz. Bet der großen Parade wird 4>er Großherzog in feiner E genfchaft als Genecal'Jnsp'cteur der 5. Armee-Jnspection, ru der das 14. ArmeecorpS gehött, diffeS feinem kaiserlichen Schwiegervater zur^chst tm Gavz-n, sodann an der Spitze der Leib-Regimenter, deren Chef er ist, vorführen. Seine Söhne, der (Srbgrofeberiog Friedrich und Prinz Ludwig Wilhelm, sowie die Prinzen Wilhelm und Karl werden bei ihren resp. Regimentern etntreten. Drr badische Hof wird auS Anlaß der Kaisermar.över mehrere größere Fest! chkriten vrranstalten, auch werden zahlreiche fremdherrliche Officiere in Karlsruhe etntreffen. Ferner wird nach bin bisherigen Dispositionen ein große« Rennen bet Baden-Baden stattsinden. E:ne eigenihüml'che Erscheinung dürfte es bet drm diesjährigen Kaisermanöver sein, daß bei demselben als Kavallerie nurDragoner" verwandt werden, da das genannte Armee-Cviptz weder Cürassiere, noch Husaren und Ulanen, sondern nur 4 Dragoner- Regimenter besitzt. Da von dem Kurmärkischen Dragoner - Regiment Nr. 14 der König her Belgier Chef ist, so ist anzunehmen, daß dieser an den Mauövern theil- nehmen^wttd.ro^ Pontonier - Uebung kommt im Juli und August auf der Unterelbe bet Harburg zur Ausführung und zwar werden aa derselben je eine Compagnie des Garde-P oniec-BataillonS, der Pionter-Bataillone Nr. 2, 3 und 4, je zwei Compagnien der Pionier-Bataillone Nr. 9 und 10, außerdem zwei Compagnien deS königl. sächsischen P'onier-Bataillons Nr. 12, sowie der Stab und zwei Compagnien deS kgl. württem- derg'schen Pionier-Bataillons Nr. 13 theilnehmen

Berlin, 23. Februar. In der ReichStags-Commission, die über die Holzzölle eingesetzt ist, sind neuerdings wichtige Beschlüsse tn erster Lesung gefaßt worden, wonach sich der betreffende Paragraph wie folgt stellt:

Bau- und Nutzholz.

1. Roh ober lebiglich tn ber Quer-Richtung mit der Axt ober ber Säge bearbeitet ober mit ber Axt brwaldrechtet, mit unb ohne Rmbe; eichene Faßbauben 100 Kgr. 0,30 JL ober 1 Fstm. = 180 JL

2. In ber Richtung der Längsachse beschlagene ober auf anderem Wege alS durch Bewaldrechtung vorgearbeitet ober zerkleinert; Faßdauben, welche nicht unter 1 fallen; ungeschälte Korbweiden und Reifenftabe 100 Kgr. 0,70 Jk ober 1 Festm. 4,20 JL

3. Bretter, nicht qehobelte, in ber Richtung ber Längsachse gefügte Kanthölzer unb ähnliche Säge- unb Schnittwaaren 100 Kgr. 1,50 JL oder 1 Festm.

9,00 JL

ferner.ro^c unßefarbte Böttcher-, Drechsler-. Tischler- unb bloS gehobelte Holzwaaren rc. (wie im Tarif vom 15. Juli 1879) 100 Kgr. 5,00 JL-

e. Holz in geschnittenen Fournteren, unoerletmte, ungebeizte Parquetbodemheile 100 Kgr. 9,00 JL

f. Hölzerne Möbel unb Möbelbestanbthrile (wie im Tarif vom 15. Juli 1879) 100 Kgr. 14,00 JL <

Außerdem wurde beschlossen:Für Abfälle, welche del btr Bearbeitung von Bau- ober Nutzholz in Privat-Transitlagern entstehen, wirb ein angemessener Procentfatz zollfrei gelasscn."

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