Einzelbild herunterladen

ama

Kohlen-Handlimg en gros & en detail.

J. G-. ID. Bapat, Marktplatz, Eolonial'U.Ejsenwaarenhdlg. Grosses Lager in allen Arten Haus-ö. Küchengeräthen,Oefen, und Herden. 102

'Mli'lui

w

MM

185 ein reut

nn in*n der (

stehen falle

empfiehlt 13

wegen e Dm Veri 1. l«

*«1111 h TO,

1 p aff"

Wr' "

WMtr biB

M. Dr. |

Bou

*5»

äZjg

3jyrfei Nh«

As

3o

536

^hnti

Neuestes Ä l

5*» vollem u. rorzug jetzt sind über etnckedaza erseh habung des foslr einfach, da nur soheibe aufzuleg liebige Piece : selbst Kinder k( tigkeit bewirke! , Preis incl

Ml l Noten-Verzeic i Wh. ta

Ball! bvnllo Tisch

Erna

502 $

2 schwei M«) mch

Literarische-.

Das wegen seiner kartographischen Leistungen rühml'chst bekannte Geo­graphische Institut zu Weimar gibt imMaßftabe von 1 : 8.000.000 in4Blättern, jedes 68 : 53Vr (Zentimeter groß, eine Karte von Afrika heraus, die namentlich in kaufmännischen Kreisen lebhaften Anklang finden wird, da sie, mit großer Umsicht und Genauigkeit von I. Kettler und Herrn. Müller redigirt, geradezu Alles enthält, was uns in jetziger Zeit über den schwarzen Erdtheil und seine für uns so ungemein wichtigen Beziehungen zu Europa irgendwie interesfiren kann. So führt die sauber und in deutlicher Schrift in Kupferstich mit Farbendruck und Colorit ausgeführte Karte die Besitzungen europäischer Staaten und ihre Colonialgebtete auf, sowie selbstständige christliche Länder, die Sitze deutscher Consularbehörden und MisfionSstationen, die Namen der einzelnen Dampferlinien, die großen Linien des Schnellverkehrs, die Daun: der Fahrt in Tagen, die im Betriebe befindlichen und projectirten Eisenbahnen u. s. w. Hervorragend interessante Gebiete (so z. B. Angra Pequeua, daS Congo-Gebiet u. a. m.) sind in besonderen Nebenkarten behandelt.

Zur Zeit beträgt der Preis dieser schönen großen Karte 8 jfc, der aber später auf 12 JL erhöht wird. __________

Vermischtes.

Butzbach, 22. Januar. DaS seit einiger Zeit in hiesiger Stadt und Umgegend cursirende Gerücht, daß die Leiche etneS Mädchens, welche vereit« beerdigt sei, wieder ausgegraben werden solle, hat seine Bestätigung gefunden. Die Ausgrabung, Be­sichtigung und Otffnung der fragl. Leiche ist vom hiesigen Amtsgerichte angeordsrl worden und wird diese dem Vernehmen nach nächsten SamStag Vormittag im Beisein der Staatsanwaltschaft und unter Zuziehung zweier A-rzte staitstnden. Die Leiche deS Mädchen« liegt auf der Oes begraven. Nähere Umstände über den fragl. Fall ver­mögen wir nicht anzugeben. (W- B )

Darmstadt Pfingsten d. I- findet in Darmstadt die 26. allgemeine deutsche Lehrerverfammlung statt. Seit Jahren bieten diese großen Versammlungen Tausenden von Lehrern e.nen Mittelpunkt, von welchem neue Anregungen und erhöhte BerufS- freudtgkeit auszugeh n pflegen.

Wie andere Städte in früheren Jahren, so wird auch Darmstadt alle? aufbiete*, um seinen Gästen die Versammlu*gStage möglichst interessant und angenehm zu gestalten.

Rum 1. Vorsitzenden beS> vorbereitenden Ausschusses wurde einstimmig Herr Oberbürgermeister Ohly gewählt, ein um daS hi.sige Schulwesen und die ganze städtische Verwaltung hochverdienter Beamter. Zur Bewältigung der umfassenden Vorbereitungen haben sich 9 Special-Ausschüsse gcb'ldet, welche bereits in voller Tätigkeit sind. Durch den VerkehrS-AnSschuß gingen Mitte Decemder Gesuche um Fahrvergünftigungen an alle Eisenbahn-Directionen Deutschlands und hoffen wir, frühzeitig genug recht günstige Resultate bekannt geben zu können.

Namhafte Pädagogen und angesehene SLulmänuer haben bereits zeitgemäße Referate zugesagt, mit anderen schweben noch die Verhandlungen.

Eine Lehrmittel-Ausstellung, welche zuvörderst das hessische Schulwesen berück­sichtigt, dann aber auch alle Neuheiten der verschiedenen Unterrichtsfächer zur Sln- schdnung bringen soll, ist in Vorbereitung.

Uebrrhaupt berechtigen die seitherigen Veranstaltungen zu der Hoffnung, daß die Versammlungstage zu wahren Festtagen auSgefloltet werden und darf angesichts dessen und in Anbetracht der äußerst günstigen Lage Darmstadts gewiß auf zahlreiche Be­theiligung der deutschen Lehrer gerechnet werden.

Mainz, 18 Januar. Die Niederlegung deS alten Bahnhofsgebäudes, in welchem sich die Kaffen und die Gepäckräume befanden, wurde heute beendet; die Wartesäle werden im Laufe der nächsten Woche niedergelegt.

sUnglücksfall.s Gestern Nachmittag stürzte von einem Neubau in der Heibel- bergerfaßgasse ein hier wobnender Spengler, welcher an dem Dache beschäftigt war von dem Bau herunter. Der Körper des Mannes schlug mehrmals auf daS Gerüst auf, bis er zu Boden fiel. Der Verunglückte, der einen Armbruch und sonstige Ver­letzungen, besonders am Kopfe, davontrug, wurde in daß Hospital gebracht.

Ein großer und ein Hauptgrund aber, daß so viele junge Leute dem Kaufmanns- ftande den Rücken kchren, ist die Ueberfüllung tn diesem Berufe. Alle g'ößeren und großen Städte sind überfüllt mitbutnmtlnben* HandlunsscommiS Alle Warnungen der Presse haben nichts genützt, sie waren in den W«nd gesprochen.

Gewiß trägt einen guten Thetl der Mitschuld allerdings die Mehrzahl der Principole der Jetztzeit, welche Lehrlinge in Masse heranlocken, sie indessen nur alS Handlanger, Dienstboten und Laufdurschen ausnutzen, ohne sie zur E> Innung von Fachkennrmffen anzuhalten und anzuletten, sich aber nicht entblöden, nach kurzer Lehr- ze t ein Zeugnttz auszustellen, welches die jungen Leute empfiehlt,zu allen kaufmänni­schen Werken gesch ckf. Sehr häufig sind leider solche Princ-pale felbst noch Lehrlinge und unfähig, tbre Untergebenen etwas Tüchtige« zu lernen - eben weil sie selbst nichts können und wissen. W-r kann auch mancher kaum zwelundzwanzig Jahre alter Handels­herr (?), dem Lebenserfahrungen schlechterdings nicht zur Serie stehen, junge Lehr­linge zu erziehen im Stande fein. Hiernach mögen die Väter rmhr Vorsicht obwalten lassen, ein alter Meister hat Praxis und Lebenserfahrung, daS gilt auch bet dem Kaufmannsstande.

Besonder« ergiebig als sog. HandlungscommiSfabriken sind die kleineren Städte. Nach viere, vielleicht auch nach dreijähriger Lehrzeit, wenn die Principale und Lehr­herrn Salair zahlen sollen, werden dann die jungen Commis entlassen, und diese drängln sich blindlings nach den großen Städten. Ob sie von den Verhältnissen der Großstadt etwas verstehen, danach fragen weder diese selbst, noch der Lehrherr. Mit dem Lehrbrief in der Tasche, kommen die armen Handlnngsbtflissenen in der Groß­stadt an. tn dem Wahne, sofort Stellung zu erhalten. Bald, nur zu bald wird ihnen die Thalsache Har, daß schon Hunderte vor ihnen da waren, die alle auf Stellung warten. Ohne alle Mittel werfen sich viele auf den Zwischenhandel, welcher zur Zeit alles Überwuchert und erdrückt, verderben den bestehenden Gewerbtreibenden das Ge­schäft, machen Schulden, greifen zu Schwindeleien und das Zuchthaus endlich bietet das Unterkommen, welches sie vergeblich tn der Großstadt gesucht haben.

Man werfe nur einen Blick tu den Annoncentheil unserer Zeitungen, v-o die RubrikStellengesuche- von Agent-m, Buchhaltern, CommiS, Lageristen rc. steht und man vergleiche bann die andere Rubrikoffene Stellen" damit und der eine Bfick wird genügenden Beweis bringen, daß das Angebot weit größer ist als die Nachfrage. Dagegen suchen Handwerker vergebens nach Lehrlingen und Gesellen, Landwirthe bieten umsonst hohe Löhne für männliches und weibliches HülfSperfonal. DaS sind allerdings Zettcharakterbllder der unerfreulichsten Art.

Unter unserer Jugend ist eine Arbeitsscheu eingertffen, die von den bedenklichsten Folgen begleitet ist. Vsile denken, nun ein Kaufmann braucht nicht zu arbeiten, ober aber, wenn eS als Kaufmann nicht glückt, glückt eS al8 Restaurateur. In einer Lader- thüre stehen und Cigarren rauchen, ober al8 Schankwirth mit den Gästen trinken, ckannfgießern und ralfonnfren helfen, das ist nach ihrem Geschmack, ein Handwerk gehörig zu lernen, fällt ihnen nicht ein. Man will zu hoch hinauf, kommt aber detz- halb zu tief hinab.

Von einem Jahr zum andern ist auf Besserung dieser trübseligen Zustände ge­hofft und gerechnet worben, leider vergebens. Namentlich im KaufmannSstanbe sind die Verhältnisse immer schlechter geworben, so schlecht, daß man heute von kaufmänni­schem Proletariat sprechen kann. Das ist traurig, aber eS ist wahr.

Es gibt zur Besserung nur zwei Wege.

Der erste ist, daß alle Ueberschußhände im kaufmännischen Gebiete zu anderem Erwerb greifen müssen, fall« sie nicht untergehen wollen. Daß dieser Weg wenig be­treten werden wird, zeigt der falsche Stolz und Ehrgeiz dieser HandlungScommis, die »ach ihrer Meinung einehöhere Bildung" besitzen ober einer höheren Gesellschafts­klasse arigthören und darumhöhere Ansprüche" machen können. Wenn sie aber ein­mal ohne Stellung find, bann warten sie, bi« sie etwasPassende«* finden; wie häufig aber wäre eS bester, sie griffen vorläufig zu etwa«Unpassendem". Selbst der Handarbeiterstand müßte genügen, auch er ist ein ehrenvoller Stand, und tausendmal besser als einbummelnder Kaufmann". Möchten doch recht Viele die Wahrheit dieser Worte einfehen.

Der zweite Weg ist ein Mahnruf für die Väter solcher Knaben, die künftige Ostern die Schule verlosten:

Laste Niemand seinen Knaben Kaufmann werden, es ist gegenwärtig der erbarm­ungswürdigste Beruf, den es ytbt.

Ist der HanblungSbefliffene, gleichviel ob durch fremde ober eigene Schuld, um seine Stellung gekommen, so erhält er selten bald wieder solche. Und baß Ende ist in. her Regel: Dem kaufmännischen Proletariat ist ein neues Glied eingereiht worden

In dm GerichtSsLlen aber, wenn die Acrmsten zu geringeren ober größeren F^eiheüS- strasen vermtheiit werben, hört man so oft den Ausdruck:An meinem S^cksal tragen meine Eltern schuld, warum ließen sie mich Kaufmann werden. E. W.

zu

nebst ca. 100 Kasseler Acker Land

u-

509

Der den Röffer'schen Kindern Kirchvers gehörige neuerbaute

die Pfleger Gerhard und Luh Kirchvers.

Gutes Cello §

Zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Bl.

Wiesen, 2 Gemeinde - Nntzungs - An­teilen, sämmtl. Immobilien mit Schiff und Geschirr, sowie halben Gerecht­samen einer Dreschmaschine, soll frei­willig meistbietend versteigert werden und ertheilen nähere Auskunft

398 Ein guter Wagen steht billig zu verkaufen bei

X Schmitt II., Rödgen.

sowie alle anderen Qualitäten, Weiten und Fayons, Damen - Corsetten schon von 90 Pfg an.

Besondere Weiten und Fa^ons, extra nach Maß angefertigt, empfiehlt 501 A. Fangmann.

bei 557

J. <1. D. Bapst.

Ieitgebotenes.

Die besten

Uhrfeder- Corsetts

Pumpernickel echt westphälischer, in feinem, na­türlich süßem Geschmack, stet­frisch zu billigem Preise bei 276

Ferd. Drehes,

vorm. Gg. Will). Weidig.

Ein Garten

unweit der Actienbrauerei gelegen, ift zu verpachten ev. zu verkaufen.

464_______________Sandgasse 34.

Jäafforöen

jeder Art empfiehlt 114

PH« Lüdekiug, Seltersweg 5.

Pferdedecken

in schöner Auswahl und zu billigen Preisen 98 Beinr. Wallach.

Spitzwegerichbonbons' von Victor Schmidt &. Söhne in Wien sind in allbekannter Güte stets vorräthig 250 bei Ariedr. Seibel.

Bettfedern, Daunen und Kosshaare

in vorzügl. Qualitäten. Anfertigung vollständiger Belten in streng reeller Ausführung. 225

8. Weimersheim Nachfolger.

115 Bon dem Rest der bekannten billigen Hosen und Joppen erlasse die

Winterhofen ä Mk

BuckSkinhosen ä 7, bedruckte Hosen ä 1,60 Casflnetjoppen ä 2.30 I^ouis Rothenberg er9

Neuenweg 22.

Allgemeiner Anzeiger.

Kaffee, Zucker, Thrc, Chocolade

und alle übrigen Colonialwaaren für den Hausbedarf empfiehlt

1 J. M. Schulhof.

Zur gefi. Beachtung!

Geschätztem Publikum zur Nachricht, daß ich mit dem 1. Januar eine

Gärtnerei

auf der Besitzung der Frau C. Pipp Wwe. 2JMST Grünbergerstraße 10 errichtet habe. Namentlich halte mich im

Anlegen von Gärten, Unterhaltung non Grabstätten sowie im rationellen Schneiden und Behandeln von Obstbäumen bestens empfohlen. Langjährige Erfahrungen in meinem Fache lassen mich hoffen, das Vertrauen eines geschätzten Publikums zu erwerben und zu erhalten. 211 Hochachtend

Johann Lietz, Gärtner.