Kamerunflusse binlänglicb genau und die Sitten und Gebräuche der dortigen Neger sind auch nicht derartig, daß sie den Verkehr mit den Eingeborenen besonders wünschens- merth machten. Die große Mehrzahl der Neger am Kamerun redet etwas englisch, wenn auch schlecht, infolge der hier schon lange bestehenden englischen Baptisten- Mission, die es auch dahin gebracht hat, einige Sieger der Vielweiberei abspenstig zu ni ach en und dem Ehristenthum zuzuführen. Letzteres ist schwer, weil die Sieger ihre Weiber nicht aufgcben können, ohne ihr Ansehen zu schädigen, denn in denselben besteht ihr Reichthum und ein Mann mit nur einer Frau würde kein Gewicht im Palaver haben, seiner Armuth wegen. Außerdem aber erhalten viele Negerknaben ihre education wie sic cs nennen, in der Mission; sie lernen lesen und, was allerdings seltener ist, auch schreiben; doch bleibt damit für die Zukunft die Hoffnung nicht ausgeschlossen, daß diese Aussaat noch ihre guten Früchte tragen wird. Ein christlicher "Neger fragte neulich, ob nicht bald deutsche Missionare herauskommcn würden, um das "Werk der Bekehrung, also zunächst den Unterricht der Jugend, sowie die Anleitung zu allerlei nützlichen Handarbeiten fortzusetzen. So lange die Fregatte vor Kamerun lag,
waren kerne Hare zu sehen. Vor Lagos, wohin das Schiff gesegelt war, stellten ii* die Haie wieder ein und erschien auf einmal längsseits eine Heerde von sechs (gtiirf Es ist dies eine unangenehme Beigabe auf See, denn es ist nicht selten, daß während eines Tornados ein Boot voll Wasser schlägt und untergeht, wobei das unfreiwilliac Bad nicht ausbleibt. Dabei ist es denn sehr wesentlich, wenn die Haie fehlen Alll Mittel werden darum auch angewandt, um diese unheimlichen Begleiter los zu werden die der Feind eines jeden Seemanns sind, und gar rnanche Büchsenkugcl wird auf fV abgeschoßen, um sie unschädlich zu machen, da cs den Thieren oftmals nicht bebaat 'SL,L jggft***
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