Ausgabe 
23.12.1885 Erstes Blatt
 
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Handel und Verkehr.

Gießen, 22. December. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund * 1.00-115, Hühnereier per Stck. 7-8 Enteneier St. 0-0 Käse pr. St. 5-9 Käsematte 30 Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen 28 H, Tauben per Paar 0,50 bis 0,65 H, Hühner per Stück 0 901.40, Hahnen pr. Stück X 1.001.70, Enten per Stück 1.301.70, Ochsenfleisch per Pfund 6264 Kuh- und Rindfleisch 5456 H, Schweinefleisch 5060 Hammelfleisch 50- 62 Kalbfleisch 4850 Kartoffeln per 100 Kilo 3.504.00, Milch per Liter 1218 H, Zwiebeln per Centner JL 4.000.00. Weißkraut pr. St. 58

.. , QV' Decbr. (Getreide-Dreffe.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer

1^'00-17,25, fremder JL 1/,00-19,50, Roggen eff. hies. JL 14,25-14,75, fremder ** ?>?0-15,00, Gerste effectiv hiesige und Wetterauer JL 16,0017,00, fremde JL 16,d017,50, Hafer eff. hies. Jt. 13,5013,75 fremder JL 13,5014,50.

Frankfurt, 21. Decbr. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Ange- trieben waren 491 Ochsen ca. 19 Bullen, ca. 442 .,rühe und Rinder, ca. 324 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. ^.66-69, 2. Qual. 5662, Kühe und Ander 1. Qual.^ 57 58 2.^Qual,. 40-48 per 100 Pfund Schlachtgewicht,

halber 1. Quai. 6062 H, 2. Qual. 5052 $ per 1 Pfund Schlachtgewicht.

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Allgemeiner Anzeiger.

ObrrheMe Gisercha!j»en. |

Vom 1. Januar k. I. ab werden Per- sonenzugbillets von Gießen nach Hers­feld, Wächtersbach und Hanau Ost­bahnhof nicht mehr ausgegeben.

Gießen, den 20. December 1885.

Großherzogliche Direction. 9C88

Dienstag den 29. und Mittwoch den 39. December, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Herrn Philipp Walther, Lindenplatz 10

gut erhaltene Möbel, namentlich Kom­mode, Kleidcrschränke, Tische, Stühle.

Sophas, Spiegel, Bettstellen, gute Federbetten, sonstige Möbel u- andere Haushaltungsgegenstände versteigert.

Im Auftrag:

9093 Müller, Ortsgerichtsmann.

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Hauptdepots in Gießen bei den Herren: Ferd. DrebeS, Friede. Leo, Gg. Hauß, Hch. Kinkel, Conditor. 8727

Kirchen-Kalender.

Der neue Kirchen-Kalender für die evangelische Gemeinde pro 1886 ist von morgen, Mittwoch, an zu haben bei den Kirchendienern und dem Unter­zeichneten. Soweit möglich, soll er auch noch vor den Feiertagen in den ein­zelnen Familien angeboten werden; er kostet 30 Pfg.

* Gießen, den 22. December 1885.

9090 Pfarrer.

als Ersatz für Wachslichter, brennen bedeutend länger und tropfen nicht, per Stück 7 Pfg., empfiehlt

Carl Scbwaab,

9018 Delicatessenhdlg.

Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß im Jahre 1886 an nachverzeichneten Tagen

Zuchtvieh-Märkte

dahier abgehalten werden: 1 am 5. und 19. Januar,

2. 16 Februar,

2, 16. und 30. März,

13. April, 4. und 18. Mai,

1., 15. und 29. Juni,

am 13. und 27. u 1 i ft 31. 14. 28. if 12. 26. 9. 23. ft 7. 21.

Darmstadt, den 16. December 1885.

Großh. Bürgermeisterei Darmstadt.

_____________________________________ O h l T).

Für meine schon mehrmals prämiieten

Juli, August, . September, Oktober, November, December.

9086

Honighuchen =

habe auch dieses Jahr wieder

Herrn Ferd. Drehes, vom. 6g. Md. Weidig

den Alleinverkauf übertragen.

L. Runz, -

Bäcker und Bienenzüchter in Ziegel Hausen

8247 bei Heidelberg.

Normäl-Hemden^

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System Jäger, empfiehlt

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F. Teipel.

Abonnements-Einladung

auf die

Berliner Gerichts-Zeitung.

1. Quartal 1886. 34. Jahrgang.

Mau abonnirt bei allen Post-Aemtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc. für 2 Mark 50 Pf. für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs Spediteuren für 2 Mark 40 Pf vierteljährlich, für 80 Pf monatlich einschließlich des Bringer­lohns.

Die Berliner Gerichts-Zeitung, in Berlin wie im ganzen übrigen Deutschland Vorzugs- weise in den gut situirteu Kreisen der Be­amten, Gutsbesitzer, Kaufleute rc. verbreitet, ist bei ihrer sehr großen Auflage fürJnserate, deren Preis mit 35 Pf. für die Igespaltcne Zeile sehr niedrig gestellt ist, von ganz be­deutender Wirksamkeit.

Wer sein Recht nicht kennt, hat den Schaden zu tragen! Wer sich vor solchem Schaden an Ehre und Vermögen bewahren will, abonnire auf die »Berliner Gerichts- Zeitung', die, von den hervorragendsten Berliner Juristen redigirt, bei ihrem niedrigen Abonnementspreis, bei ihrem reichhaltigen belehrenden und unterhaltenden Inhalte in keinem deutschen Haushalte fehlen sollte. In volksthümlicher und pikanter Darstellungs­weise berichtet das Blatt über alle interessanten Crimmal- und Civilprocesse des Jn- und Auslandes, namentlich der Berliner Gerichtshöfe; unterzieht es die neuen Reichs­und Landesgesetze leicht faßlicher, eingehenden Erörterung, und erklärt es alle beachtens- werthen, neuesten Entscheidungen des Reichsgerichts, Kammergerichts und Ober­verwaltungsgerichts, deren Kenntniß in den weitesten Kreisen, namentlich allen Fabri­kanten, Kaufleuten, Haus- und Gutsbesitzern rc., selbstverständlich allen Juristen un­entbehrlich ist. Diese Ausführlichkeit von jedermann durchaus nöthig."', sehr leichtver­ständlich dargestellter Belehrung in Verbindung mit dem reichhaltigen, allen Abonnenten in schwierigen Rechtsfragen kostenfreien Rath ertheilenden Briefkasten, das anerkannt höchst gediegene Feuilleton, welches stets die neuesten, besten Romane sowie belehrende und humoristische Artikel unserer ersten Schriftsteller enthält, führen derBerliner Gerichts-Zeitung" unausgesetzt eine große Anzahl neuer Abonnenten zu, so daß sich dieselbe mit vollstem Rechte zu den aelesensten, verbreitetsten Blättern Deutschlands rechnen darf. Außer dem vorher Angeführten bringt die Zeitung den Lesern eine Fülle von Unterhaltung durch eine umfassende Chronik der Berliner Tages-Ereignisse, vermischte Nachrichten von nah und fern, unparteiische Kritiken über Berliner Kunst- und Theater-Novitäten, eine ganz^eigenartige, höchst pikante politische Rundschau aus der Feder eines der beliebtesten Berliner Publizisten, welche die Leser über alle wichtigen politischen Ereignisse orientirt, endlich Reichstags- und Landtags-Berichte rc. rc. Allen neuen Abonnenten der Berliner Gerichts-Zeitung wird auf Wunsch der Theil des höchst fesselnden Romans von Botho v. Pressentin (B- Althagel),Erlösende Worte", welcher bis Ende December zum Abdruck gelangt sein wird, vollständig und ganz kostenfrei nachgeliefert.

Vorzügliches Gxport-Bier

ans der Brauerei von Ieschhorn's Nachfolger, Iranlrfnrt a. M.

per ganze Flasche 23 halbe Flasche 12 H empfiehlt 8383

Heinrich liiesselbach,

Zur Stadt Kassel".