Gießen.
Eheschließungen.
sucht 6721
Auszug aus den Standesamtsregisteru des Standesamts Giehe«.
Ausgebote.
September: 12. Schuhmacher Balth. Wacker mit Dorothea Hammel, Tochter des Schmiede Wilh. Hammel in Gießen. 15. Bürstenbinder Heinrich Kuhl mit Marie Noll, Tochter des verstorbenen Sandgießers Georg Konrad in Hirzenhain. 16. Hilfsheizcr an der Main-Weser-Bahn Georg Heinrich Menke mit Margarethe Mank, Tochter des Heizers an der Main-Weser-Bahn Philipp Mank zu Gießen. 16. Braubursche Jacob Heinrich Ott mit Luise Erb, Tochter des Taglöhuers Johs. Erb II. in Beuern. 17. Kaufmann Johann Ludwig Hartmann von Grünberg mit Elisabcthe Schlabach, geb. Schweiker, Wittwe des Kaufmanns Rudolf Schlabach in
Auszug aus deu Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 12. September. Gruft Adam August Tingeldey, Pfarrer zu Gießen im) Elisabeth Thesen Wilson, Tochter des Bergrvcrksdirectors Peter Wilson zu Gießen.
Denselben. Ernst Heinrich Schäfer, Krcisamtsgehilfe zu Gießen und EhriM Wilhelmine Kurz, Tochter des Bremsers Johann Wilhelm Kurz zu Gießen.
Den 16. September. Friedrich Jäger, Schuhmacher zu Gießen und Man' Caroline Dorothea Henriette Feldhaus, Tochter des verstorbenen Tapeziers Geor; Feldhaus zu Gießen.
Denselben. Franz Gustav Wagner, Kaufmann zu Asch in Böhmen und Annr Georgine Katharine Christine Alker, Tochter des Zimmermeisters Johannes Alker fr- Gießen.
Den 17. September. Ernst Lotz, Möbelhändler zu Gießen und Marie Emu- Katharine Henriette Schmidt, Tochter des Rentners Adolf L-chnridt zu Gießen.
Den 18. September. Carl Friedrich Gustav Christian Kornvörfer, Tachdeck". zu Gießen und Marie Theresia Storck, Tochter des verstorbenen Taglöhners Frort- Storck zu Gießen.
Getaufte.
Den 13. September. Dem Hilfsführer Johannes Seth ein Sohn, Ernst, gcbor r den 8. August.
Denselben. Tein Fuhrmann Heinrich Kempf eine Tochter, Emilie Elrsaoer.', geboren den 15. August.
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lieber die kürzlich erlassene PolizebDerordnung. bett, die Badeanstalten in i der Latin wird wegen »erichiedener darin enthaltener Besnmmungen Beschluß aesatzl, bei Großh. Ministerium norstellig zu werden, daß der bett. Verordnung, wie sie in der Sitzung vom G. Äugust (s. Anzeiger Nr. 183) lettgesetzt worden rst, höhere ^^^^Au^Äntrag"der Baudeputation sollen demnächst 3 Bauplätze aus der linken Seite der Grünberger Sttaße oberhalb des Hauses Nr. 47 zur Versteigerung aus
Ausbau dn Ludwigsttabe, hier Antrag des Herrn Weibbindermeisters W. S eipp, zur Herstellung von Trottoir und Pflasterung vor seinem daselbst erbauten Hauie, wird unter der Bedingung, da« er den üblichen «ostenbeltrag leistet, genehmigt.
Zufolge eingelausener Beschwerde wegen der vielfachen Verunreinigung des Weges nach dem Korner'schen Hause, Neustadt 71i, wird, nachdem das M,te,gen,hums- recht der Stadt an fragl. Weg gewahrt erscheint d,e Absendung des an Grotzh. Pol ze,- anit Gießen entworseneii Schreibens beschlosten, welches die Abgeltung der Verunreinigung I *um ^Gesuch des Herrn Hermann Heß um Erlaubnis zur Veränderung einer Gosse, sowie demjenigen des Maurermeisters Herrn Christ r an -Ha ubach I. um Erlaubniß zur Anlegung einer Stauschleuße am Klingelbach wird unter den üblichen Bedingungen und auf Widerruf stattgegcben. _, . , , _ ...
Das Baugesuch des Maurermeisters Herrn Wilhelm Steinbach, Errichtung eines Wohnhauses in der Ludwigstraße, wird ausgesetzt, bis das Resultat über Die angebahnte Verständigung zwischen den betheiligten Grundbesitzern vorliegt.
Schluß der östentlichen Sitzung 5Vs Uhr.
V Gießen, 18.September. (Fritz Reuter-VorlesungJ Fräulein Marie | Louise Schneider wählte am Freitag Abend 2 Capitel aus „Hanne Nute', jenem i charactervollen Werke des plattdeutschen allbeliebten Dichters.
Die Aula der Realschule war ganz ansehnlich gefüllt, em Zeichen, daß auch bei uns dem mecklenburgischen Volksdichter ein namhaftes Interesse entgegengebracht wird, und warum sollte es auch nicht der Fall sein'/ Die natürlichen, so recht aus dem Leben gegriffenen Reuter'schen Erzeugnisse, reich an humoristischen und ernsten Effecten, finden überall, im Worben wie im Süden, eine freundliche Aufnahme, sie müssen jeood) wahr und getreu wiedergegeben werden; aber diese Wahrheit ist einer Vortragenden nur dann möglich, wenn sie den Dialect in jeder Weise beherrscht. .
Bei Fräulein Schneider fehlte jedoch dieses wirkliche Aufgehen tu der Qsfldje, sie hatte ihr mecklenburger Plattdütsch recht lobenswerth studirt, war aber nicht vollständig darin zu Hause und fiel dadurch zuweilen aus der Rolle; aus bieiem Grunde vermochte sie uns auch nicht für ihren Vortrag zu erwärmen..
Daß sie schließlich ein Capitel aus Wolff's „Rattenfänger von Hameln las, gereichte ihr keineswegs zum Vortheil; benn eine Dichtung wie bieie beansprucht vor allen Dingen ein ausgiebiges mobulationsfähiges Organ. Wir wollen nicht sagen, daß die Vortragende keine angenehme Stimme besitzt, aber die Kraft fehlt derselben und besonders die echte Färbung, welche bei derartigen Vorträgen unbedingt nöthlg ist. Warum wählte sie auch gerade das Capitel vom Nattenfang, das undankbarste der ganzen Dichtung; wer das Werk nicht kennt, wird bei Fräulein Schneider's Vortrag kaum einen Begriff von den Schönheiten desselben bekommen haben und das bedauern wir aufrichtig. —
Alle vorhergehenden Jahre haben uns mehr oder weniger großartige Feste von Turn-, Schützen- oder Sängervereinen gebracht. In diesem Jahre ist Gießen bescheidener gewesen: wir haben bisher noch gar kein öffentliches Fest gefeiert. — Umsomehr ist eine rege Betheiligung für die uns bevorstehenden beiden Feste, daß dreißigste Stiftungsfest der freiwilligen Gail'schen Feuerwehr und für das Fest der Philologen zu erwarten. Wird dieses wohl nur gewisse Kreise intereffiren, so dürfte jenes, als lediglich lokaler Art, alle Kreise der Einwohnerschaft in hohem Grade beschäftigen.
Ist ja doch gerade die Feuerwehr eine Einrichtung, von deren geringerer ober besserer Beschaffenheit zum Theil bie Ruhe unb bas Sicherheitsgefühl ber Einwohncr- schast abhängt. — Obgleich nun die freiw. Gail'sche Feuerwehr nur einen Theil dieser Einrichtung repräsentirt, ziveifeln wir dennoch nicht, daß sich recht viele Kreise an dieseni spezifisch lokalen Feste betheiligen. — Ohne aus derSchule zu plaudern — mir hülfen ju beileibe nicht zugestehen, daß und eine Sfsielcllc Mittheilung geworden wäre — dürfen wir es hier weiter erzählen, daß dem jetzt dreißigjährigen Verein durch ein altes Mitglied eine besondere Anerkennung bevorsteht: die Schenkung eines Vereins- banners. Wir wissen, daß dasselbe nicht in üblicher Weise von einem Kleckser verbrochen worben isst, scmbern baß ein Künstler — ein Gießener Kinb — biescs Zeichen gemalt hat.
Daß natürlich Tagreveille, Zug, Hauptübung nicht fehlen bürfen, ist um so selbstverstänblicher, als am Morgen bes Festtages — bcs 27. September — ein Dcle- girtentag bes Provinzial-Feuerwehrverbanbes ftnttfinbcn wirb.
Nun, Mitbürger, Fahnen gewaschen, Guirlanden geflochten unb — wir wissen ja, wie Jhr's immer gemacht habt — alle Häuser recht reichlich geschmückt! — d—
Handel und Verkehr.
— Der auf ber Generalversammlung bes Vereins beutsche^ Eisenbahn-Verwaltungen zii Bubapest vom 24.-26. August b.J. gefaßte Beschluß: „Die combinir- baren Runbreise-Billets werben währcnb bes ganzen Jahres ausgcgeben. Tie Ausgabe berselben erfolgt unter ber Voraussetzung, baß die Summe ber Entfernungen sämmtlicher Couponstrecken minbestens 600 Kilometer beträgt. Die Giltigkeitsbauer tiefer Billets beträgt 45 Tage, bei Wunbreifeii von über 2000 Kilometern 60 Tage" hat bis auf zwei bie Zustimmung sämmtlicher am Verein betheiligten Verwaltungen erhalten. Ter Beschluß ist somit von ber geschäftsführenbcn Tirecüon des Vereins für perfect erklärt und gelangt sofort zur Aussührung. Die Ausgabe combinirbarer Rundreise-Billcts wird also nicht mit Ablauf dieses Monats geschlossen, sondern dauert ununterbrochen fort.
Gießen, 19. September. Auf dem heutigen Markt kostete- Butter per Pfund X 0.90—0.98, Hühnereier pr- Stck. 6—0 Enteneier St. 7—0 Käse pr. St. 5—8 4, Käfematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 0,40 bis 0 55 X Hühner per Stück X 0.90—1.50, Hahnen pr. Stück X 0.40—0.80, Emen per Stück X 1.20—1.50, Ochsenfleisch per Pfund 68—00 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 50—60 3t, Hammelfleffch 64—70 Kalbfleisch 48—SS Kartoffeln per 100 Kilo X 3.50—5.00, Milch per Liter 12—16 H, Zwiebeln per Centner X 4.00-6.00.
38. Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte.
E. C. Straßburg, 18. September.
In der Metropole der Reichslande versammeln sich heute die deutschen Nattrr- sorschcr und Aerzte zu ihrer 58. Jahressitzung. Aus allen deutschen Landen, weit über die Grenzen des Deutschen Reiches hinaus, aus Oesterreich, aus der Schweiz, aus Rußland, ja selbst aus den Ver. Staaten Nordamerika's sind die Männer der ' Wissenschaft und Heilkunde nach unsrer allen ehrwürdigen Stadt gekoniinen, um neben dcni Austausch neuer wissenschaftlicher Entbeckungen bie Geselligkeit zu pflegen uiid in persönlichen anregenden Verkehr zu treten. Unsere Stadt weiß die große Ehre, die ihr durch die Wahl als Festort zu Theil geworden ist, voll zu schätzen und die Bürgerschaft unserer Stadt heißt ihre illuftren Gäste herzlich willkommen!
Seit Wochen und Monaten war das hiesige Comitä mit den Vorbereitungen beschäftigt, und wir können schon heute mit Befriedigung gestehen, daß es sich seiner Aufgabe gewachsen zeigte. Als gcftcrii jeder Bahnzug die Gäste in vollen Schaarcn herbeiführte, war es eine Freude zu sehen, mit welcher Schnelligkeit das im Central- bahnhof stationirte WohnungS - Comite die Hunderte von Wolmungsgesuchen erledigte. Kurz nach sieben Uhr am gestrigen Abend fand im „Civil-Casino" am Stnrmcckstadcn die Begrüßung der bereits eingctrosfenen Gäste, unter denen wir auch Herrn Prof. Dr. Virchow bemerkten, statt.
Die eleganten Räume des Casino waren bald von einer distinguirten aus Damen und Herren bestehenden Gesellschast angcsüllt. Die Begrüßung war keine officielle, sondern man halte sich zu zwangloser Unterhaltung zusammengefundcn, und bald hatte unter den Gästen eine sröhliche Stimmung Platz gegriffen. Es ivar schon spät am Abend, als die letzten der Gäste den Heimweg antralen.
Die 1. Allgemeine Silfung wurde beute Vormittag im Universitätsgebäude eröffnet. Der^ weile, mit Tannen und frischem Grün ansgeschmückle Lichthof, in welchem die Sitzung stattfand, vermachte kaum das glänzende Auditorium zu fassen. Es war V2IO Uhr geworden, als die Versammlung zur Ordnung gerufen wurde. Der 1. Geschäftsführer, Herr Professor A. Kußmaul, begrüßt in längerer Rede die Gäste und heißt sie im schönen Elsaß, in der Königin unter den Städten des Oberrheins, in Straßburg, willkommen. Seit 63 Jahren seien, wenn nicht die Politik oder Epidemien dazwischen getreten, die deutschen Natursorscher und Aerzte zu einer alljährlichen Versammlung, zu collegialischer Verbrüderung zusammengetreten und heuer habe umn unser schönes Land, in welchem ein tüchtiges Volk alemannischen Stammes ivobne, gewählt. Ferne sei es, so führte Redner pathetisch aus, politische Geister hcraus- rubeschwören und kaum vernarbte Wunden aufzureißen. Ist es doch Sache der Naturforscher, Geister zu bannen, und Ausgabe der Aerzte, Wunden zu heilen! Redner giebt sodann in fließender Sprache eine Geschichte des Elsaß und Straßburgs, das an seiner Universität, die im 17. und 18. Jahrhundert eine Pflanzstätte deutschen Geistes gewesen, immer in allen Drangsalen der Seit festgehallen. Nachdem Redner die Geschichte der Universität la wie der Medizin in Straßburg in meisterhafter Weise geschildert, schließt er ungefähr mit folgenden Worten: Eine neue Hochschule hat unser Volk errichtet, in ihr soll die alte auserstehen. Der glorreiche Warne, den sie trägt, bürgt für ihre Zukunsl. Groß und reich ist der Bau, in dessen lichten Räumen ich Sie begrüße, erstanden, ein Tempel der Wissenschaft, der wie eine flammende Burg <in den Grenzen des deutschen Reiches stehen möge! Rauschender Beifall lohnt dem Redner
für feine trefflichen Ausführungen. Darauf ergreift Excellenz Herr Staatsminister' v. Hofmann das Wort, um Die Versammlung Namens per LanDesregierung willkommen zu heißen. Seien sie uns, so ruft Redner aus, willkommen iin Reichslande Elsaß-Lothringcn, in dieser jüngsten, allzulang getrennten, mit schweren Opfern wiedergewonnenen Provinz dcs deutschen Reiches, willkommen in Straßburg , dieser edlen Stadl, willkommen in den herrlichen Räumen der Kaiser-Wilhelms-Universital'. •
Brausender Beifall und Händcklalschcn erhebt sich, als Herr etaatSmuuftcr v. Hoffmann die Tribüne verläßt, um Herrn Bürgermeisterciverwaltcr Stempel Platz zu machen, welcher die Gäste Xiamens der ötabt und ihrer Bürgerschaft, Jlw^r für die Wissenschaft stets begeisterten Bevölkerung, begrüßt. Redner ermahnt sidock bie fremden Gäste, nicht immer an das Lied vom „nninderschönen Stravburg" zu denken^ denn er bezweifle sehr, ob Stt'aßburg jemals schön gewesen.
Die alte Stadt, abgesehen vom Münster, könne wohl kaum den Anspruch auf Schönheit erheben, und die neue Stadt, abgesehen vom herrlichen Gebäude ber Universität, noch lange nicht. Aber nichtsbestoweniger sei er überzeugt, daß die Gaste liebe Erinnerungen von hier mit sortnährnen, um so mehr, als bie Bürgerschaft Alles aus- bicten würbe, ben Aufenthalt in ber Stabt ben lieben Gästen zu einem angenehmen 3U nin ^Mbcni noch Herr Professor Heitz ben Willkommengruß ber Kaiser Wilhelm- Universität ausgebracht, schlägt Herr Professor Heibenhain-Breslau bie Reichs- Ha u p t st a b t als nächsten Versammlungsort vor, welcher Vorschlag einstimmig Annahme finbet. Herr Prof. Dr. Virchow, von srenctischem Beifall begrüßt, nimmt bie Wahl im Namen ber Stabt Berlin banfenb an. Hierauf tritt eine Vsltunbige ^aUlC Nach Wiebercröffnung ber Sitzung macht ber Vorsitzende die Mittheilung, daß Herr Professor Rühle-Bomi durch Krankheit leider verhindert sei, die Gedachtnißrede auf Friedr. Theod. Frerichs und I. Henle zu halten, doch werde dieselbe irn Druck erscheinen. Sodann ertheilt er Herrn Professor A. Weismanu-Freiburg zu einem Vorträge über die „Dcscendenzlehre" das Wort. _
Redner ist indcß an den Journalistcntischcn gar nicht, im eaale nur sehr wenig verständlich, so daß nur ein verhältnißmäßig kleines Auditorium seinen Ausführungen zu folgen in der Vage ist. Nach dem einstündigen Vortrag des Herrn Pros. WeiSmann erklärte der Vorsitzende die erste öffentliche Witzling für geschlossen. Heute Nachmittag halten die einzelnen Scctionen ihre Sitzungen ab und am Abend findet ein Gartenfest in dem herrlich am User des Rheins gelegenen Etablissement „Rhein- Iu^ jetzt weift die officielle Liste des „Tageblattes" über 1000 Mitglieder unb Theilnchmer auf, wie auch mit Befriedigung fonftatirt zu werden verdient, daß die Betheiligung des altelsäsfischen Elements eine über Erwarten zahlreiche ist. Tie öffent- , lichen, sowie viele Privatgcbäude der Stadt prangen im Flaggenschmuck.
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September: 16. Schuhmacher Friedrich Jäger mit Marie Karolinc Dorothea Henriette Feldhaus, Tochter des verstorbenen TapezicrS Georg Feldhaus in Gießen. 16. Kaufmann Franz Gustav Wagner von Asch mit Anna Georgine Katharine Christinc Alker, Tochter des Zimmermeifters Johs. Alker in Gießen. 16. Kaufmann Fran; Christoph Ernst Friedrich Johann Karl Petri mit Theodore Elisabeth Lonv, Tochter deS verstorbenen Wirths Theodor Lony in Gießen. 16. Möbelhändler Ernst Lotz mit Marie Emilie Katharine Henriette Schmidt, Tochter des Rentners Adolf Schniidt ir Gießen. 18. Dachdecker Karl Friedrich Gustav Christian Korndörser mit Maric Theresia Storck, Tochter des verstorbenen Taglöhners Franz Storck von Amorbach.
«eborene.
September: 9. Dem Barbier Balth. Melior eine Tochter. 10. Dem Schneider meister Johann Heinrich Leib ein Sohn. 11. Dem Schlosser Franz Rathenow eir Sohn, Karl Wilhelm Max. 13. Dem Schreinermeister Heinrich Karl Demuth eine Tochter, Marie Wilhelmine Karolstre.
Gestorbene.
September: 11. Schreiner Philipp Steinmetz, 38 Jahre all. 12. Nachlwächlc: Johann Baum, 70 Jahre alt, von Lanzenhain. 14. Mechanikus Christian Liebrick 66 Jahre all. 15. Schreiner Karl Lampus, 34 Jahre alt. 15. Kaufmann Friedrict Gregori, 34 Jahre alt.


