Habe gewisse Eröffnungen gemacht und Forderungen gestellt; sollten die Unterhandlungen ein Resultat herbeiführen, so werde das Resultat und alles darauf bezügliche Wesentliche veröffentlicht werden, womit Salisbury einverstanden ist. Darauf wird das Unterhaus bis Dienstag vertagt.
— Ernste Schwierigkeiten in den Verhandlungen des neuen Eabinets nüt den zurückgetretenen Mitgliedern dauern fort.
Lokales.
Gießen, 20. Juni. sSitzung der Stadtverordneten vom 18? Juni.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Barst, Gail, Georgi, Dr. Gutfleisch, Haustein, Hoch, Homberger, Lüdeking, Ad. Noll, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wortmann.
Der in einer früheren Sitzung gefaßte Beschluß, in die zu erbauenden Isolir- häuscr im Falle Auftretens der Cholera auch cholerakranke Soldaten der hiesigen Garnison aufzunehmen, wird auf diesfallsige von Großh. Militärbehörde gestellte Anfrage dahin ausgedehnt, daß eintretenden Falls auch die Frauen und Kinder von Militärpersonen in dem Chvleralazareth Aufnahme finden sollen. — Die Verlegung der Schießstände betr. wird, nachdem von Seiten der Militärbehörde die Nothwendig- keit dieser Maßregel dargethan worden, beschlossen, neue Schießstände im Waldplane einzeichnen zu lassen. — Herrn Oeconom Noll, welcher infolge Einziehung eines von der Stadt gepachteten Grundstückes zum Casernenbau an dem Einernten dieses Grundstückes verhindert ist, wird eine Entschädigung von 24 JL bewilligt. — In die Commission für die Beschaffung des Brennmaterials für die städtischen Anstalten werden die Herren B a i st, H o ch und V o g t wiedergewählt. — Für die städtische Turnanstalt sollen 6 neue Eocosmatten angeschafft werden. — Dem Ersuchen Kaiserl. Postamts Gießen um die Genehmigung zur Anbringung eines zweiten Drahtes an der Telegraphen- Leitung Schulstraße-Brandplatz-Brandgasse-Afterweg-Gartfeld wird stattgegeben. — Der Wirthschaftsplan für die Stadtwaldungen pro 1886 wird gutgeheißen und von der darin festgesetzten Schlagmenge von 9970 Festmetern Kcnntniß genommen. Für Wald- cultur- und Waldwegebauarbciten, sind 5000 JL vorgesehen. — Die im Rechnungsjahr 1885/86 abgehaltenen Holzoersteigerungen, in welchen ein Gesammterlös von 61716.18 «X und gegen den Taxpreis ein Mehrerlös von 9629.63 erzielt wurde, werden genehmigt. — Gegen die Ortsarmenverbände Herborn und Mudersbach, welche die Kosten für Verpflegung je eines ihrer Gemeindeangehörigen nicht zurückerstatten wollen, soll Klage angestrengt werden. — Dem Gesuch des Turnlehrervereins Gießen um Ueber- lassung der städtischen Turnhalle zu Turnübungen an Montag- und Donnerstag- Abenden wird stattgegeben. — Das Gehalt für den an Stelle des krankheitshalber beurlaubten Herrn Lehrer Ebeling angestellten Schulverwalter wird, da Großh. Ministerium die Uebernahme der Kosten auf die Staatskasse abgelehnt, auf die Stadtkasse übertragen. — Die Festsetzung der Baufluchtlinien für den Neuenweg hat eine Anzahl Einwohner dieser Straße veranlaßt, hiergegen Einwendungen zu erheben. Es wird beschlossen, bezüglich des die Festsetzung der Baufluchtlinie veranlaßt habenden Ge'uches des Herrn Metzgermeisters Vogt auf Einhaltung der Linie zu verzichten, wenn sich die geplante Bauveränderung an seinem Hause nicht über den 2. Stock ausdehnt, dasselbe soll bezüglich der anderen Seite des WeuenroegS geschehen, woselbst Bauveränderungen vor der Hand nicht zu erwarten sein dürften. — Nach den mit Herrn Kaufmann Bernhard gepflogenen Verhandlungen wegen Geländeaustausches an seinem Neubau in der Ostanlage sollte dem Gesuchsteller für je 2 Klafter seines Geländes 1 Klafter städtischen Geländes osferirt werden; da jedoch ein städtischer Graben in Betracht kommt, so sollte ihm hierfür Klafter gegen Klafter gegeben werden, im Uebrigen sollte es bei der Festsetzung von 2 gegen 1 Klafter verbleiben. Das hierauf gestellte Gesuch des Herrn Bernhardt um Austausch des ganzen Geländes Klafter gegen Klafter wird mcht genehmigt. — Herr Weißbindermeister Louis Petri III. hat um die Erlaubniß zur Erbauung einer Böschungsmauer am Schoorgraben in der Nord- Anlage und Asterweg und um Ueberlassung von Gelände für diesen Zweck nachgesucht. Die Erlaubniß wird ertheilt unter der Bedingung, daß die Mauer 1 Meter von der Grabenaxe entfernt bleibt; für das Gelände wird mit Rücksicht auf den gemeinnützigen Zweck, als welcher die Aufführung einer Mauer angesehen werden kann, der Preis von 5 JL pro Meter festgesetzt. — Dem Gesuch der Herren Brauereibesitzer Gebrüder Röhr le um Erlaubniß zur Anlegung eines Einganges zu ihrer Besitzung wird widerruflich Genehmigung ertheilt;, dasselbe geschieht mit dem Gesuch des Herrn Rentner Ferdinand Gail bezüglich seines Gesuches um Erlaubniß zur Anlegung einer Rohrleitung nach der Wieseck. Desgl. findet das Gesuch des Herrn Stationsassistenten Martin Lenz um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfahrt Genehmigung. - Von der Bürgschaftsleistung des Herrn Conrad Atzbach, welchem die Erlaubniß zur Förderung von Sand auf einem städtischen Grundstücke in der Nähe der Schießstände der ^chutzengesellschaft gestattet worden, nimmt die Versammlung Kenntniß.
ließen, 20. Juni. Die für Dienstag den 16. d. Mts. anberaumt gewesene constltmrende General-Versammlung der Kaufmännischen Kranken- und Slerbekasse (e. H.) zu Gießen mußte wegen zu geringer Betheiligung verschoben werden. Dieselbe wurde gestern Abend im „Frankfurter Hof" abgehalten. Von der Tages-Ordnung wollen wir vorerst nur Punkt 2, Vorstandswahl, erwähnen, wonach die statutenmäßig vorgeschriebenen 7 Vorstandsmitglieder, sowie 3 Revisoren gewählt wurden. Auf die übrigen Theile der Tagesordnung werdeii wir in einem ausführlichen Bencht in den nächsten Tagen zurückkommen.
Nachdem die Kasse nunmehr definitiv gegründet ist, wollen wir hoffen, daß dtefenigen Herren, welche sich noch nicht angemeldet haben, dies in aller Kürze thun werden; ferner mochten wir aber auch noch einmal des Inhalts der Schlußrede des Vorsttzenden Herrn Koser erwähnen, daß nur durch ein einiges Zusammenwirken und reges Interesse an der Sache die Kasse bestehen und sich erweitern kann und daß man ferner dem Vorstände die Arbeit nicht allein aufbürde, sondern denselben in seinem gewiß schwierigen und zeitraubenden Amte nach Möglichkeit unterstützen möchte.
Uuwerfität»- Chronik.
. . . ~ Der Professor der Mathematik am Polytechnikum ,« Aachen, Dr. H. Stahl, Oüt einen Rus als ordentlicher Professor an die Universität Tübingen erhalten und angenommen.
O — /An Universität Würzburg habilittrte sich Dr. med. Arnim Adolf Landwehr als Prwatdoeent.
. ~ der berühmten Universitäts-Bibliothek zu Parma, die, 80,000 Bände,
darunter die seltensten Jneunablen und die ältesten Druckwerke- Italiens enthält, wurden oOOO Bande gestohlen. Der Biblioiheks-Secretär Cav. Passini wurde in Haft genommen. v '
, — In Bayreuth verschied am 11. Juni Professor Dr. med. et phil. Frei-
^deutlicher Professor der Physik an der Universität Greifswald.
In letzter Zelt leidend , war er fett Schluß des Wintersemesters beurlaubt und nach Bayreuth zu seiner Heilung ubergesiedelt. '
Ißicn, 14 Ium. In der hiesigen Depositenbank ist eine größere Defraudation ".t worden. Der provisorische Vorstand der Wechselabtheilung hat 54,000 Gulden unterschlagen und Nicht blos diesen der Bank Deruntreuten Betrag auf geradezu sinnlose Weise im kleinen Lotto verspielt, sondern auch außerdem das Vermögen seiner Frau und andere hohe Summen dieser Leidenschaft geopfert- insgesammt dürste die von Harres verspielte öuinme die Höhe von 150,000 Gulden übersteigen Karres wurde Samstag Abends verhaftet und mit ihm zugleich der Inhaber eines Börsen- Commtssions-Geschaftes, Paul Hübery, sowie der Handelsagent Karl Solterer in Hast genoinmen, da sie beschuldigt sind, an den verbrecherischen Manipulationen des Harres theflgenommen zu haben.
r. ” ®in ^nfaches und wohlfeiles Mittel, welches die Fliegen nicht nur aus den -^jjnraumen vertreibt, sondern sie überhaupt abhält, uns mit ihrem Besuche zu beehren welches ferner weder unseren Riech- noch unseren Athmungsorganen lästig wird, im Gegentheil, wegen der schonen Form der Blätter und des saftigen frischen Grüns von Jedermann gern tm Zimmer gesehen werden wird, ist die Ricinuspflanze. Man stelle an fedes Fenster nur eine solche Pflanze und man wird über den Erfolg staunen. Das Oel, welches aus dem harnen gewonnen wird, befindet sich auch fein zertheilt in den Zellen der Blatter und des Stengels, von wo ans cs sich der Lust im Bereiche der
Pflanze mittheilt. Keine Fliege durchdringt diesen Zauberkreis, wenn nicht, mn scbnrN aus dem Zimmer in die freie Luft zu gelangen. Natürlich gilt das Gesagte nur von größeren und stärkeren Pflanzen, inbeß des billigeren Preises wegen kann man Ück Zenker davon zulegen, indem wenige Pflanzen so lebensfähig sind und so rasch wach en w/e gerade Ricinus. Besonderer Pflege bedarf er nicht, nur sei man darauf bedacht die Stocke jebe§ Jahr umzufetzen, weil sie in Folge ihres außerordentlich raschen Wachsthums der Erde sehr bald die Nährstoffe entzogen haben. Eigentlich mutt es uns Würger nehmen, dieses Mittel so selten bei uns angewendet zu sehen. In Süd Italien, Sud-Frankreich und Griechenland kennt es in den meisten Gegenden der einfachste Bauer, wendet es an und, wie der Augenschein zeigt, mit dem größten Erfola
Berlin, Ium. Der „Post" zufolge hat eine Operation, die in ärztliche Kreisen das allergrößte Aufsehen macht und geradezu als ein chirurgisches Kunststück bezeichnet wird, vor Kurzem Professor v. Bergmann in der Königlichen Klinik in der Ziegelstraße an einem Knaben ausgeführt. Derselbe hatte Knochenfraß (Carles) im Oberarm, wobei ein ganz bedeutender Theil des Oberarmknochens herausgesägt werden mußte. Gleichzeitig hatte Professor v. Bergmann einem kleinen Mädchen, welches über- fahren worden war, ein Bein zu amputiren; v. Bergmann nahm nun ein Stück Ober schenkeltnochen aus diesem amputirten Bein heraus und füllte damit die Lücke des Oberarmes bei dem kranken Knaben aus. Diese geniale Operation führte zu einer überaus glücklichen Verheilung des Oberarmes, so daß der Knabe den Arm vorzüa- lich wieder wird gebrauchen können und auch einen regelmäßig geformten Oberarm erhalten hat.
— Der Feuermann F. Döhme in Triebes nahm am Mittwoch Morgen nachdem er wegen zu späten Heimkommens mit seiner Frau Streit gehabt hatte seine 3 Kinder und ging fort, um nie wieder Heimzukommen. Das 6jährige Mädchen band er mit Weldenruthen mit dem 4jährigen Knaben zusammen und warf sie in den nahe gelegenen Teich, worauf er mit dem jüngsten Kinde im Arme selbst nachsprang. Alle Vier konnten nur als Leichen herausgezoaen werden.
L K — Eine neue Erfindung des besonders auf dem Gebiete der Heizungstechnik bekannten Friedrich Siemens in Dresden. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren Mas ebenso zu gießen, wie es mit Metallen geschieht, dem Glase also ohne Dazwischentreten der Bläser gleich die gewünschte Form zu geben. Das Gußglas soll alle Eigen: schaffen des von. Fr. Siemens gleichfalls erfundenen, bereits sehr verbreiteten Preß: Hartglases besitzen, das heißt etwa so hart und widerstandsfähig sein als Diamant und achtmal mehr aushalten als gewöhnliches Glas. Das Verfahren weicht insofern von dem Metallgießverfahren ab, als die nicht aus Sand, sondern aus pulverisirtem Porcellan bestehende Form erhitzt und gleich darauf abgekühlt wird. Anscheinend handelt es sich hier also um eine verbesserte Methode der Herstellung von Preßhartglab Dieses wird bekanntlich dadurch gewonnen, daß man eine glühend gemachte Masse gewöhnlichen Glases in eine aus Metallplatten bestehende Presse bringt und dadurch zugleich plötzlich abkühlt, also in letzterer Beziehung wie beim Härten von Stahl verfahrt. Der Grad der dadurch erzielten Härtung hängt von dem Wärmeleitungs- vermögen der Metallplatten der Presse ab. Bestehen sie aus Tupfer, d. h. aus einem sehr guten Wärmeleiter, so erfolgt die Abkühlung rascher und es wird das Glas härter- verwendet man aber z. B. Eisen, so entsteht das sogenannte halbgehärtete Glas, welches indessen immerhin dreimal härter ist als gewöhnliches. Preßglas und Gußglas verdienen schon deshalb die größte Beachtung, weil diese Producte mit der Zeit nicht blos das gewöhnliche Glas verdrängen, sondern auch Eisen und Stahl eine empfindliche Concurrenz bereiten könnten. Es steht Gußglas schon jetzt, obwohl die fabrikmäßige Herstellung kaum begonnen hat, nicht höher im Preise als Gußeisen und man darf erwarten, daß die Siemens'sche Fabrik mit den Preisen noch weiter herabgehen werde Daß aber Glas, sobald es eine gleiche Festigkeit hat als Eisen oder gar Stahl, vor letzterem i« vielen Fällen den Vorzug verdient, steht außer Frage. Unschätzbar ist namentlich der Umstand, daß es gegen athmosphiirische Einwirkungen unempfindlich ist, also mcht rostet; und es erscheint demnacb die Annahme nicht ausgeschlossen, daß cs dereinst, wenn nicht die Bahnschienen, so doch wenigstens die hölzernen oder metaüenen Bahnschwellen ersetzen werde. Der Erfinder faßt aber daneben Spiegel- und Fensterglas, Bauornamente, Fliesen, Flaschen für den Feldgebrauch, sowie überhaupt zahlreiche Gegenstände ins Auge, iu deren Herstellung man bisher Glas dessen Zerbrechlichkeit wegen nicht verwenden durfte, obwohl sich dieses Material zu den betreffenden Zwecken vorzüglich eignet.
— Vom Müsterle und Muster erzählt der „Schw. M." folgende niedliche Geschichte: Eine ziemlich häßliche schöne las in genanntem Blatt einen Heirathsantrag und trat mit dem Heirathscandidaten, welcher in Pforzheim wohnte, in schriftliche Verbindung und schließlich wurde eine Zusammenkunft auf dem dortigen Bahnhof beschlossen. Sie schickte ihm als Erkennungszeichen ein „Müsterle" von dem Kleid, welches sie trage und kam Morgens mit dem ersten ßuge an; sie wartete alle ^üge ab, aber vergebens. Zuletzt fuhr sie bitter enttäuscht wieder nach Hause. 'Am anderen Tage las sie in der Zeitung: ,,s' Müsterle hott' m'e scho' g'falle, aber s Muster net."
Literarische-.
** Richard Wagners Frauengestalten. Ein Vortrag von Ella Mensch. Preis 50 Pfg. (Der Reinertrag der ersten Auflage ist zum Besten des hessischen Lehrermnen-Heims bestimmt). Darmstadt, L. C., Wittich'sche Hofbuchdruckerei.
Dieser in Darmstadt gehaltene und auf Veranlassung des „Vereins für ein hessisches Lehrerinnen-Heim" gedruckte Vortrag giebt in fesselnder und eleganter Rede eure feinfühlige Charakteristik der Frauen in R. Wagners Musikdramen von der Irene im „Rienzi" an bis zur Brünhilde in der „Nibelungen-Tetralogie". Wer sich für dieses Thema interessirt, oder wer für jenen wohlthätigen Zweck eine kleine Gabe beisteuern will, sei auf dieses Schriftcheir aufmerksam gemacht.
Auszug aus dr« Kirchmdüchrr« der Stadt Metzen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 14. Juni. Martin Theodor Julius Dörr, Schlossermeister zu Gießen und Auguste Juliane Wehrum, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Heinrich Carl Wehrum zu Gießen.
, Getaufte.
Den 14. Juni. Dem Rangirer Friedrich Bachmann eine Tochter, Katharine Marie Elise, geboren den 20. März.
Denselben. Dem Dienftmann Heinrich Johannes Münker ein Sohn, Heinrich Johannes, geboren den 20. Mai.
Denselben. Dem Schlosser Heinrich Schmidt eine Tochter, Ida Katharine Caroline, geboren den 14.^Mai.
Denselben. Dem Schuhmachermeister Heinrich Seidewand eine Tochter, Elisa: bethe Georgine, geboren den 23. Mai.
Denselben. Dem Zugführer Georg Friedrich Brückel ein Sohn, Carl Albert Ferdinand, geboren den 17. April.
Denselben. Dem Perrondiener Carl Winnecker ein Sohn, Heinrich Kaspar, geboren den 26. März.
Denselben. Dem Schneider Nikolaus Biesdorf eine Tochter, Johanna, geboren den 29. Mai.
Denselben. Dem Kaufmann Wflhelm Haustein eine Tochter, Emma Wllhelminc Luise Theodore, geboren den 16. Mai.
Denselben. Eine außereheliche Tochter, Marie Elisabcthe Elise Johanna, geboren den 22. Mai. »
Beerdigte.
Den 14. Juni. Joseph Mannberger, Weißbinder und Lackirer, alt 48 Jahre, starb den 11. Juni.
Den 16. Juni. Carl Albert Schulz, Bataillons-Büchsenmacher, alt 37 Jahre, starb dm 14. Juni.
Temperatur der Lahn und der Luft
nach Reaumur gemessen am 20. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser IG1/»0, Luft im Schatten 151/2O.
L. Chr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer.


