gebotenen Leistungen sind
beabsichtigen, um dort Propaganda für sein Woll-Regime zu machen.
Die „Olga
Dein treuer
Telegramm, welches den Tod seines Freundes meldete.
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-EYM oset fonstige Winde sich an dem Besuche der ersten 1 Habe S°&£neuerten 9-' Gebiete der dramatischen Kunst gewöhnlich parate seines erfindungsreichen
Genuß ^ist, eimnal eine as so zu r-stehm /aß
! Jon beiden Geschlechtern je nach dem Grade des gegenseitigen Abnungs-Vermöaens" npaMi*HnprnCnm°sen7 ben ^APrvfessor Jäger einen Besuch in der „Union"
Hoffentlich finden sich zu dieser zweiten Recitation noch manche Freunde dieser Kunst ein, welche durch Vorurtheil oder sonstige Gründe sich an dem Besuche der ersten abhalten ließen. Die in —£ kc "rv “
r, . v ber letzten Briefe, welche Dr. Gustav Nachtigal vor seinem Tode nm Donnerstag Mittag bei dem in Paris lebenden Adressaten G. em und hat folgenden Wortlaut:
wirkliche Künstlerin zu hören. Eine solche ist Fräulein Plähn, unter der großen 8ahl reeitirender Damen vielleicht die einzige. \
Brennma Liefen
Die Liesemng des llinyersitäts-Anstalten 1885/86 ersorderlichen
OY... Gießen, 19. Mar. Ern gestern Abend gegen 9 Uhr in einem Hause des I Mausburg enstandener Gardinenbrand wurde rasch gedämpft, so daß ernstlicher Schaden nicht stattfand.
™ T Circus Lorch, welcher im Laufe der letzten 14Tage allabendlich ein großes 1 Auditorium in sich versammelte, gab gestern Abend seine Abschiedsvorstellung, welche wiederum recht gut besucht war. Mit herzlichem Dank für den zahlreichen Zuspruch verabschiedete sich Herr Lorch vom hiesigen Publikum. Die Gesellschaft fährt heute per Extrazug nach Marburg, woselbst morgen Abend die Vorstellungen beginnen sollen.
Eingesandt.
Staufenberg, 15. Mai. Seit einigen Tagen haben wir das Vergnügen, m unserem gerade am Eingänge der Stadt (von Lollar her kommend) gelegenen Brunnen eme sehr gute Pumpe zu haben. Es ist soinit einem von den hiesigen Einwohnern langst gefühlten Bedürfniß Rechnung getragen worden. Obgleich der Brunnen eme Tiefe von etwa 32 Metern hat, geht die Pumpe doch sehr leicht. Ueber- haupt zeugt die ganze Anlage von einem tieferen Verständniß der Sache von Seiten des Accordanten, Herrn Conrad Hamel zu Gießen (Asterweg 46). Auch kann das Interesse, welches unser verehrter Mitbürger Herr Gastwirth Schön durch allerhand kleine Handreichung während des Aufstellens an den Tag legte, nicht unerwähnt bleiben.. Ihrem Dank gegen letzteren Herrn glaubte die hiesige Bevölkerung am besten dadurch Ausdruck zu verleihen, daß man dem Brunnen den Namen „Königsbrunnen" gab. Dem Herrn Hamel wünschen wir aber, daß man ihm bei ähnlichen Anlagen stets das vollste Vertrauen entgegentiringen möge. 3825
1370 „
Lieber Freund ! Dies ist hoffentlich der letzte Brief, den Du von mir aus Kamerun erhalten wirst, denn ich habe durch ein vom „Habicht" mitgebrachtes Telegramm vorn 8. Marz Ansicht erhalten, bald nach Hause zu kommen. Diese feilen sollen nur dazu dienen, Dir diese meine freudige Aussicht mitziltheilen uni) Dir für ®eme lieben Briefe vom 18. und 28. Januar zu danken, die mir gestern zugegangen WaL- $orIai^t9 lmr nod) schreiben und zwar am besten jetzt wohl nach
Madeira an den deutschen Consul Dr. Georg Sattler in Funchal. Ich werde denselben ITncf) 1TDPT cw.-r*..... , c > ' meine Rückkehr ivird immerhin
noch zwei Monate m Anspruch nehmen, da unterwegs allerlei zu thun ist Von Ma- deira aus werde ich wahrscheinlich mit einem Wörmann'schen Dampfer gehen und in Harr- landen Doch hierüber t-lcgraphire ich Dir von Madeira aus. Die „Olga«" welche diesen Brief nnttiehmen soll, will gleich fort, deßhalb muß ich schließen. Mit tailsend Grüßen und mit herzlichsten Empfehlungen an Deine Gattin
Kamerun, den 1. April 1885.
Univerfitäts- Chronik.
— Professor Hyrtl, der jüngst sein 50jähriges Doetorjubiläum begingest neuerdings von der Wiener Universität ganz besonders ausgezeichnet worden. Die medicmische Fakultät hat beschlossen, daß Hyrtl's Büste als erste in den Arkadengängen der neuen Universität, welche zu einer Errnnerungshalle für Männer, die sich um die Wiener Hochschule verdient gemacht haben, eingerichtet werden soll, aufgestellt werde. Hyrtl hat der Fakultät die Summe von 40,000 Gulden überwiesen, deren Zinsen als Stipendien für Medieiner verwendet werden sollen.
- Professor Henle in Göttingen ist durch fein vorgerücktes' Alter gezwungen, seine anatomischen Vorlesungen und Curse einzustellen. Henle steht im 75. Lebensjahre.
m — Von Straßburg aus steht eine weit angelegte wissenschaftlich - nationale Publikation zu erwarten: Dr. Kaufmann, Oberlehrer am dortigen Lyceum, beabsichtigt, eme „Geschichte der deutschen Universitäten" zu schreiben, wozu die einleitenden Schritte bereits geschehen sind. Der gelehrte Verfasser, der nach dem Urtheile wissen- fchaftlicher Autoritäten zu der schwierigen Aufgabe vorzüglich geeignet ist, gedenkt nach vorläufigem Ueberschlag ein Werk von 5 starken Bänden zu liefern, dessen erster das deutsche Unwersitätswesen im Allgemeinen behandelt und der somit als ein Prolego- incnon zum Ganzen sich darstellt; die 4 folgenden Bände enthalten dann in chronologischer Folge die Entwickelung der deutschen Universitäten im 16., 17., 18 und
Jahrhundert. Es versteht sich nach deni Plane des Unternehmens, aus welchem alle Phasen des geistigen Lebens der deutschen Nation erkennbar werden sollen, ganz von selbst, daß in den Kreis der geschichtlichen Untersuchung auch solche Hochschulen hluemgezogeii werden müssen, die zum deutschen Reiche zwar nicht gehören", die aber auf die Geistesentwickelung Deutschlands von erheblicher Bedeutung gewesen waren und bis zu dieser Stunde mit ihm sich eins wissen. Es kann hiernach also z. B. Wien und Prag nicht ausgeschlossen werden. Kaufmann, der neulich in Berlin war, um für fern Vorhaben Gönner und Freunde zu gewinnen, was ihm in reichem Maße gelungen tft, bereist augenblicklich die fämmtlichen Universitäten des Reiches, und damit er ausschließlich seiner schönen Aufgabe leben kann, hat ihm der Statthalter Feldmarschall v. Manteuffel einen einjährigen Urlaub erteilt, dessen Verlängerung zweifellos erwartet werden darf. Die sämmtlichen Universitätsstaaten Deutschlands dürfen sich angelegen lern lassen, dem Verfasser die Abfassung seines Werkes nach jeder Richtung hin, jawohl durch literarische als materielle Zuwendungen zu erleichtern und die Bereitwilligkeit hierzu wird sich so gewiß von selbst verstehen, als von vornherein übersehen werden kann, daß das Unternehmen für den Autor ein gewinnbringendes nicht fein wrrd. Die bisherige Literatur über das von Kaufmann gewählte Thema ist eine eng begrenzte; das Material findet sich in vereinzelten Monographien, besonders auch in Biographien namhafter Gelehrten, vor Allem aber in den Universitätsakten und in den Archiven der Unterrichtsministerien vor.
— Vor einigen Tagen wurde im Promotionssaale der Universität Wien die Promotion von mehreren Candidaten der Medicin zu Doctoren der gelammten Heilkunde vorgenommen. Unter diesen Aerzten befindet sich auch ein „bemoostes Haupt" welches schon 1849 die medicinischen Studien begonnen hatte, in Folge der damaligen kriegerischen Verhältnisse aber in die k. k. Armee eingetreten war, um die Feldzüge in Ungarn und Italien mitzumachen. Obwohl der Betreffende als Officier in der Infanterie und Gensdarmerie diente, gab er doch diese Stellung auf, um die Studien ferner Jugend als gereifter Mann fortzusetzen. Derselbe ist der Sohn des zu Lebzeiten vielgenannten hochgeachteten Johann Emmel, des Begründers der im Jahre 1836 in Kaltenleutgeben errichteten Wasserheilanstalt. Dr. Ed. Emmel wird nunmehr in Gräfenberg, der Mutteranstalt der Hydropathie practicircn, wo sein Vater vor 35 Jahren bei Vincenz Prießnitz in den Anfängen der Kaltwasserheilkunde seine Studien machte
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- Ueber die (Srfticfung eines Steuerbeamten im Gährraurne berichtet der „Branntweinbrenner : Der Ober-sLteuercontroleur Toporski aus Lissa revidirte obne daß jemand von der Anwesenheit des Beamten etwas wußte, in der Nacht die Brennerei zu Storchnest und i)t dort im Gührraume erstickt. Ueber den Vorgang selbst ^P17 SUr 2hif bein Fußboden des Gährraumes fanden sich an
^UtlCr verbrannte Streichhölzer und ein Licht. Aller Wahrscheinlich-
tcycr.e, 6ec ^er Besichtigung des in voller Gährung befrndlichen Bottichs von der entweichenden Kohlensäure ausgeblasen und bei den Versuchen es sön?q• Cn* Stallen. Der Verunglückte wollte nun wahrscheinlich
t»aj Licht un Dunkeln wiedersinden, wobei er mit dem Kopfe in die am Boden anae- sammelte Kohlensäure kam und dadurch einem Schwindelanfalle unterlag. Mit dem letzten Reste seiner Kräfte versuchte er dann jedenfalls die Thür zu erlangen, was ihm hnfi biP^me , Menge Streichhölzer tagen dicht neben ihm, ein Beweis
M die Bewußtlosigkeit erst hier emgetreten ist. Der vor der Thüre haltende Kutscher al1^ ^tger Zeit ein Röcheln und gleichzeitig schlug ein Hund an wo- 9tnlmeipnL?tnSßCt&r/ UI ?er ®-r(Vlerei wohnt, erwachte und von dem Kutscher die p!■ inflr■* VS Steuerbeamten erfuhr. Einem unerklärlichen Impuls folgend, ging ^erllrf®a^rrfnum und fand den bewußtlosen Beamten am Boden liegend te D U1^ bitte nach Hülfe; doch ehe diese kam, war es
angestellte Belebungsversuche blieben ohne Erfolg, der Arzt konnte nur den durch Kohlensäure verursachten Erstickungstod conftatiren. ßur Vernieiduna ^nJtd)er Falle müßen die Gahrräume gut ventilirt werden und außerdem ist dafür zu sorgen, daß die sich am Boden ansammelnde Kohlensäure nach außen Abzua bat ferner wird m dem oben genannten Blatte empfohlen, des Nachts nie den Gährraum ju betreten, ohne immer em zweites Licht an dem Eingänge befestigt zu haben- dasselbe verlange man auch von den Arbeitern. “ 6 v ’ oni1elüc
c . ~ lVom Dresdener Turnfefte.j Auf verschiedene Anfragen beim Ausschuß der deutschen Turnerichaft hat derselbe nachfolgende Bestimmungen bekannt gegeben^ 1. Geturnt wird in gewöhnlichen langen Beinkleidern. Das Einstecken der Aen in die Sttumpfe ist ber Reck- und Barren-Uebungen, bei denen die Füße nach oben kommen, gestattet. 2. Das Turnen ohne Schuhe oder gar barfuß ist verboten. Tricots sind nur mit nicht wett ausgeschnittenem Hals und mindestens halblangen Aermeln — unb für bre deutschen Turner nur einfarbig, in weißer, grauer ober brauner Farbe ge= stattet. 4 Gmfarbige wollene Hemben fmb erlaubt, ebenso anberSfarbige Einfassungen baran; ba§ fragen roeifeer Hemden ohne Jacke unb Weste barüber ist selbstverständlich geftattet. 5. Das tragen von großen Federn auf den Hüten ist verboten. 6 Das Tragen studentischer Tracht ist nur den zur deutschen Turnerschaft gehörenden akademi- fchen Turnvereinen gestattet.
m interessante Entscheidung fällte vor Kurzem ein englischer Richter in
BrMl. Ern Wucherer hatte emen armen Teufel verklagt, der in feine Hände gefallen unb tbm m Folge der obligaten Nebenspesen und des empörend hohen Zinsfußes von 25pCt. per Monat nicht weniger als 40 Pfd. Sterling (800 Jt) schuldete, eine Summe, die für den Aermsten unaufdringlich war. Der Richter mußte natürlich den Schuldner zur Zahliing verurtheilen - in England existirt kein Wuchergesetz! — aber er thak bie§ bergeftalt, daß er dem Angeklagten die Zahlung von monatlich 6 Pence (60 Psg) an den Wucherer auferlegte, da es nicht in seiner Kraft stände, mehr als diese Summe über bas zu verdienen, was er unumgänglich nothwendig zum Leben brauche Eine englische Zettung rechnet nun aus, daß der Wucherer 145 Jahre alt werden müßte, wenn er das Geld seines Schuldners mit Zinsen wieder erhielte.
r von 1836.1 Der uns vor
liegende Geschäftsbericht der „Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft von 1836" günstige Resultate auf Ende 1884 betrug die Versicherungssumme oV.O09 709; der Garantie- und Reservefonds wuchs um JL 1 825 628 auf 3 „ Auch die Gewinnbetheiligung war für die Versicherten sehr günstig- ar°n ^6 526 erhielten sie Jt. 580 480, es konnte eine Dividende von 32pCt in Aussicht genommen werden. Das Steigen dieses Gewinn-Antheils ist besonders beachtenswerth. Seit 1868 beobachtet man folgende Sätze: 171/«, 184A 19 21 92 25, 27, 29, 30, 31, 32, 32VrpCt. Hebei’ die solide Fundamentirnng/ die vorsichtige Geschaftslettung und die gesunde Entwickelung dieses Instituts braucht solchen Zahlen gegenüber gewiß nichts weiter gesagt zu werden.
rr f M^ante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps.l Kassel, Komgl. Eisenbahn-Betriebsamt, 2 Rangirmeifter-Aspiranten, Gehalt je 75 JL monatlich, welches bis auf 87,50 JL steigt, bei etatsmäßiger Anstellung ein Jahres- gchalt von 1050—1200 sowie den gesetzlichen Wohnungsgeldzuschuß zwischen 60 bis 144 JL jährlich Kassel, Eisenbahn-Betnebsamt, 2 Schaffner bezw. Aspiranten für den Probezeit je 65 JL diätarische Remuneration, als etatsmäßiger Schaffner 780 Jü Gehalt. Kassel, Eisenbahn-Hauptiverkstätte, Werkstatts-Nachtwächter, Gehatt 600^L und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Kassel, Eisenbahn-Haupt- werkstatte, Werkstatts-Portier, wahrend der Probezeit monatlich 67,50 JL, bei der Anstellung jährlich 810 X und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Bergen (Kreis Hanau), Amtsgericht, 3 Canzleigehülfen, Schreiblohn von 4, 7 und 8 Psg. pro Seite.
Wermöschte»»
Mainz, 15 Mai. Die Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte heute die Inhaber der Firma Gebrüder Landauer hier, die Herren Nathan und Raphael Landauer, wegen Pfefferverjalfchung zu einer Geldstrafe von je 600 und Publication m ?e-' „Zvankfurter Zeitung". Die erste Instanz, das Schöffengericht hatte neben dieser Geldstrafe noch eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen gegen jeden der beiden Geschäftsinhaber erkannt gehabt.
A ?Evlin, 12. Mai. Ein Gläubiger hatte, so berichtet die „Gerichtszeitung", gegen cm Mitglied des Herrenhauses ein obsiegendes Erkenntniß erstritten und als die Executton gegen den sehr verschuldeten aristokratischen Grundbesitzer fruchtlos aus- gejallen war, die Ableistung des Offenbarungseides gefordert. In dem hierzu vor dem Amtsgericht I Berlin cniberaumten Termine war der Beklagte aber ausgeblieben und n^./eln Ausbleiben damit entschuldigt, daß er während der Landtagssession an den Arbeiten des Herrenhauses theilnehmen müsse und deßhalb nicht erscheinen könne. Am Samstag Nachmittag, als der Landtag geschlossen wurde und beide Häuser — Herren- & ein5 gemeinschaftlichen Schlußsitzung zusammen- ^tteten waren, hatte sich der Gläubiger des Herrenhaus-Mitgliedes in Begleitung eines vor dem Hause der Abgeordneten eingefunden, um den Schuldner durch Personalhaft zur Ableistung des Offenbarungseides anzuhalten. Der Schuldner ?lH^-errJr?Od) hiervon Wind bekommen haben, denn er ließ sich Nicht sehen. Der Vor- sall jelbst erregte aber begreiflicher Weise Aufsehen, weil der Gläubiger mit der Schuld- ?? i^and die ein- und auspassirenden Mitglieder des Landtags von der . iechtmaßigkelt jemer Forderung in sehr lauter Weise zu überzeugen suchte und erst durch Zureden bestimmt werden konnte, seine Rechte anderweitig nachzusuchen.
s p ec Einnahmequelle für die hiesige Communalkaffe bildet
100 rtaprÄ\®?^erf§^ Während im Jahre 1883 der Reingewinn
i b/rLeIr.e ""A dem gefertigten Berichte des Verwaltungs- lathes auf 134,200 für das ^ahr 1884. Es ist dies für die hiesige Bürgerschaft cm sehr er reuttches Resultat, da nach Beschluß der beiden städtischen Collegien der gesammte Reingewinn des Gaswerks an die Stadtkasse abgeführt und zur Deckung der gemeindlichen Ausgaben veiwendet wird; unsere Umlagepflichtigen hätten gewiß 40 bis 50 Wocciit Gememdcumlagen mehr zu bezahlen, wenn das Gaswerk nicht städtisches Gigcnthmu geworden wäre. Die Gememdekrankenkassc erfordert voraussichilich für das .,ahr 188o einen Zuschuß von circa 16,000 M aus der Communalkaffe, welcher Betrag aus dem größeren Reingewinn des Gaswerks ivieder gedeckt werden kann Die Kosten der Rohrnetzerweiterungen, sowie die Aufstellung neuer Straßenlaternen’(1885 1 ollen 4o Laternen aufgejtellt werden) werden von der Betriebskasse bestritten Der neuerbaute Gasbehälter, welcher 4200 Cubikmeter Gas enthält und aus Stampfbeton I^bNigt wurde kostete circa 96 000 JL. Die Gasproduction im Jahre 1884 betrug La 'Eubikmeter Die Erbauung einer Theercisterne und eines Apparatenhauses nach den Planen des Herrn Gasdlrectors Schiele in Frankfurt a. M. mit einem Kostenanswand (dlos Bauarbeiten) von ca. 62,000 JL soll in diesem Jahre noch vorgenommen werden. ' ’
, ^tu^ttgart, 13. Mai. Wie man der „Neckarzeitung" von hier berichtet, bett ugen die ^anttömen, die T-r. Jäger von den Fabriken bezieh!, denen er die Ausbeutung seiner Erfindung gestattet, im vorigen Jahre gegen 200,000 Allein die r r Clr <x' ^ohue ttug hierzu 180,000 JL. bei, und erreicht die Anzahl ber Webstuhle derselben nunmehr die Höhe von 200. Der Normalcravatten - Fabrikant
Sott M Submijfio werden.
Die bezüglichen Bi in unferm KWh veMs-AwLM werben, wofelbft bis Wen unb mit eich Mist versehen, bis zu «orwittags 11 reichen sind.
Gießen, den 13. N Mßherzogl. Unioer
v c Dein treuer Gustav.
~ ' SS ,.A-s Briefes inden Zeitu„g--i das
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