Ausgabe 
19.7.1885 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Die Verpachtung eines Stückes Wieseckböschung von 56 ü&lafter wirb tu dem üblichen Pachtpreise genehmigt. ,

Die Gesuche der .Herren Archilect Ludwig Huhn und Fmanzrath vr. Muhl um Erlaubnis zur Anlegung von Ableitungsrohren nach der Wreseck werden ebenfalls genehmigt. Desgleichen die für Planirarbeit auf dem Friedhöfe entstandenen Kosten von 480^ Reparaturen in der Thürmerwohnung und in der Octroierhebestatte am Neustädter Thor (nicht Neuenweger Thor, wie die Tagesordnung lautete) erforder­lichen Kosten, im Gesammtbetrage von 130140 JL, werden bewilligt.

Das Gesuch des katholischen Kirchenvorstandes um Errichtung elne s N eben- aebäudes neben der Liebigstraße wird nach dem vorgelegten Plane genehmigt

Dein Gesuch des Kaufmanns Herrn W. Senling um Erlaubmß zur Anlegung eines Eement-Trottoirs vor seinem Hause und Anbringung zweier Rmge wird die Genehmigungl^^heUt. 18g4/g- üor0eje()encn Pflasterarbeiten in der Liebigstraße bis zum Bahnübergang und in der Rodheimerstraße werden, da die gegenwärtigen Forderungen zu hoch sind, für nächstes Jahr verschoben. ,.r. .

.Herr Louis Vogt, Neuenweg, ermd)t um Feststellung der Straßenfluchtlime bei seinem Hause. Bei dieser Gelegenheit wird ein Plan der Straßenfluchtlinie für den 'Neuenweg von Großh. Kreisbauamlc vorgelegt. Derselbe weicht von demzemgen der Stadt sehr ab, findet aber, da er alle Reclamationen der Anwohner bis auf eine ausschließt, die Zustimmung der Versammlung. . , ,

Von Großh. Kreisamt Gießen gelangt der von der Versammlung bereits be- ratbenc Entwurf einer Feuerlöschordnung und ein Entwurf des Großh. Polizeiamts zur Vorlage. Es soll berichtet werden, daß der Stadtoorstand an 1 einem Entwurf keine Aenderung beabsichtige.

Schluß der öffentlichen Sitzung 6Vs Uhr.

Gießen, 18. Juli. [3um Dresdener Turnfest.) Nach einer vorläufigen Zusammenstellung werden gelegentlich des 6. deutschen Turnfestes theilnehmen: Frei­übungen: 7600, Wettturnen: 559, allgemeines Kürturnen: 1821, Kurturnen der Geübtesten: 594, Turnspiele: 1282, Turnfahrten: 2104, Musterriegen: 277, Zahl der Musterriegenturner: 2875, Festtheilnehmer im Ganzen ca. 15 000.

Alle diejenigen, welche nicht rechtzeitig um Quartier gebeten, erhalten solches noch nachträglich bei ihrer Ankunft in Dresden in dem Moritzstraße 19 (L>chonburg- iches Palais, Dresden-Altstadt) errichteten Eentralbureau und ist solches geöffnet von Donnerstag den 16. Juli er., Vormittags 9 Uhr, bis Donnerstag den 23. Juli er., Abends 7 Uhr. In diesem Bureau wird alle auf das Fest Bezug habende Aus­kunft ertheilt, wie auch eine Anzahl Adreßbücher und Stadtpläne, sowie Fahrordnungen sämmtlicher öffentlicher Verkehrsmittel der Stadt und Fahrpläne der in Dresden em- münbenben Eisenbahnen, Verzeichnisse ber Besuchsstunben ber öffentlichen Museen und Sammlungen und sonstigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zur Einsichtnahme bereit gehalten we^en^^ Juli. Das am Donnerstag den 16. d. Mts. stattgehabte 3 Abonnement-Eoneert unserer Militär-Capelle imWiener Hof" erfreute sich einer ungemein regen Theilnahme. Richt nur daß der Garten ein reich belebtes buntes Bild bot, sondern auch Aufmerksamkeit und Dankbarkeit des Publikums folgten überall den Orchester-Vorträgen. f r o. .

Wenn wir uns nun den letzteren zuwenden, so sprechen wir tu erster Lime unsere Freude dahin aus, daß Herr Capellmeister Krautze stets bemüht ist, für Richard Wagner eine Lanze zu brechen und wenn auch jene großen Erzeugnisse des berühmten deutschen Meisters mehr oder minder nicht für Militärmufik geeignet find, so ist es doch hoch anzuerkennen, daß Herr Krautze die in ihrer Art undankbare Ausgabe unternimmt, jene schwierigen Sachen zu studiren und sie mit Geschmack und Aceuratesse wiederzugeben, wie dies am Donnerstag bei der Rienzi-Ouverture und dem Rhcingolb-Finale ber Fall war.

Das Albumblatt von StraußMein schönes Wien" ist uns neu. Es ist demselben eine schmeichelnde Melodie innewohnend, die im Gavotten-Nhytmus nach echt Strauß'schcr Manier herumtänzelt, aber einer viel zu großen Länge unterworfen ist. .OerlefS PotpourriSangesfrühling" kam uns vor wie ei-l Liederbuch, aus welchem einige Lieder Mendclssohn's gespielt wurden; mit einem V otpourri hatte es sicherlich die wenigste Achnlichkeit. Der letzte Theil des Programms führte eine Novität des Herrn Capellmeisters Krautze vor, eine Quadrille, NamensBallsträutzchen", welche sehr großen Beifall fand. ,

Am verflossenen Donnerstag wurde von einem unbekannten Jungen m einem hiesigen Geschäft ein noch ganz wenig gebrauchtes Pflugschar, welches offenbar kurz vorher gestohlen worden war, zum Verkauf angeboten. Der Junge ging, als er nach einem Schutzmann fragen hörte, durch und ließ das gestohlene Object in dem betr. Geschäft zurück. Heute Morgen gelang eS der Polizei, den Dieb ui ber Person eines hiesigen 13jährigen Jungen zu ermitteln unb festzustellen, baß tiefer bas Schar au einem im Felbe am Nobberg stehenben Pfluge abgeschraubt uub an sich genommen hatte. Der Eigenthümer bes betr. Schars ist noch unbekannt.

Heute Morgen würbe ein Backsteinmacher im Alter von 14 Jahren in ber Schwarzlach bahier verhaftet, welcher einem seiner Mitarbeiter bie Taschenuhr entwen­det hatte. Der junge Dieb heißt Johannes Sanbrock unb ist aus Ober-Erlenbach, Kreis Rothenburg.

Vermischtes

Stockheim, 16. Juli. In ber auf ben 30. Juli anberaumten Generalver­sammlung ber Stockheimer Aeticn-Zuckersabrik wirb ber Geschäftsbericht für 1884/85 ben Actionären mitgetheilt werben. Wie berBüb. Allg. Anz." versichert, schließt bie abgelaufene Campagne zwar mit einem Verlust ab. bie Fabrik ist aber nunmehr aus dem Aergsten heraus unb steht ungefährbet ba, sodaß man für bie nächste Betriebs- Campagne eine Mehreinnahme von 220,000 bi§ 250,000 JL erwartet. Die Betheiligung am Geschäftsunternehmen erstreckte sich bisher auf 86 Ortschaften ber Umgebung, barunter auch solche in ben Kreisen Gießen, Gelnhausen, Hanau, Marburg. Die größte bem Rübenbau gewibmete Fläche befanb sich in ber Gemarkung Linbheim, in welcher 172 Morgen Lanb mit Zuckerrüben bestellt waren. Die Rübenernten schwankten beträchtlich sowohl in quantitativer, wie qualitativer Hinsicht; hervorragenb nach Menge unb Güte war sie in Linbheim, Hof Eich, Hühnerhof, Altenstabt, Altwiebermus, Marienborn, Eichen ausgefallen. Es blieb nicht aus, baß bie für Rüben noch nicht genügenb vorbereiteten Grunbstücke unb bie im Rübenbau noch unerfahrenen Lanb- wirthe mangelhafte Erträge hatten. Nachbcrn minmehr in ben meisten Gemarkungen des Umkreises Beispiele unb Erfahrungen zu sammeln gewesen, werben künftig bie Durchschnittsernten unb bamit bie Reinerträge aus bem Zuckerrübenbau hoffentlich auf die zu erioartenbe Höhe gelangen. VanbtagSabgeorbneter Schaum zu Herrenhaag hat wegen anberer Arbeiten ben Vorsitz im Aufsichtsrath nicbergelegt, ber Stellvertreter des Vorsitzenben, Bürgermeister Mai in Stockheim, führt einstweilen bie Geschäfte im Aufsichtsrath.

Mainz, 16. Juli. In einem Keller ber Actienbraucrei entstaub heute Morgen ein Branb, inbem bas ziemlich massenhafte in bem Pichraum vorhanbene Pech sich entzünbete. Da das ganze Personal zur Bewältigung bes Feuers schleunigst Hanb anlegte, war bassclbe in verhältnißmäßig kurzer Zeit vorzugsweise durch Extincteur gelöscht.

sGestorben.s Das Diensttnäbchen, welches am Mittwoch in einem Hause ber Gonsenheimer Hohl in Folge seiner eigenen Unvorsichtigkeit bas Opfer einer Petroleum-Explosion würbe, ist gestern bereits an ben erhaltenen Branbmunben gestorben.

Aßma uns Hansen, 15. Juli. Die Vorarbeiten ber neuen Zahnrab-Bahn- Linie Aßmannshaiisen-Jagbschloß finb nun so weit gebiehen, baß mit dem Legen der Geleise begonnen werben kann.

lieber bie Spenben für bie verunglückten Bergleute in Camphausen, für bie ja auch bei uns so ansehnliche Beträge eingegangen, ist jetzt officieUcr Rechenschafts­bericht erschienen. Wir entnehmen bemi'elben Folgenbes: Es gingen bis zum 7. Juli er. insgesammt JL 187 749.82 ein; bavon würben an bie Hinterbliebenen bereits JL 41 618.26_ bezahlt, so daß noch eine Summe von JL 146131.56 vorhanden ist. Von dieser <oumme erhält nach Abrechnung der bereits bezahlten Unterstützungen jede Wittwe 300 JL, jedes vaterlose Kind 100 JL, jedes oater- unb mutterlose Kinb 200 JL, bie unterstühungsbebürftigen Eltern ober sonstigen Angehörigen eines Ver- ainglücften, sofern sie von diesem s. Z. unterstützt wurden, zusammen je 500 JL Jeder

Gerettete, sofern er vom 18. April bis 18. Mai in Folge des Unglücks nachweislich krank war, erhält 50 JL, hat seine Krankheit länger gedauert, so befommr er nochmals 50 JL Diese Gelder sind zur Vertheilung an die zuständigen Stellen, theils an die Lokalcomitäs, theils an die Landrathsämter, abgegangen mit der Weisung, die Aus­zahlung der Summen entweder sogleich zu bewirken, oder über bie Anlegung beneiden unb ihre Zahlbarmachung in Teilbeträgen evcnt. auch über bie sonstige Verwenbung zum Nutzen ber Unterstützten nach freiem Ermessen für jeben Einzelfall Bestimmung zu treffen. lieber ben Derbleibenben Restbetrag wirb bcmnächst weiter beschlossen werben. , ,

Hamburg, 14. Juli. ImHamb. Corresp." lesen wir: Ter bekannte Afrika- orscher unb beulsche Consul in Kamerun, Herr Dr. Max Buchner, ist hier eingetroffen, aber in so erschöpftem Zustanbe, baß er auf Veranlassung bes Herrn A. Woermann im israelitischen Krankerihause Aufnahme suchen mußte. Es ist bereits vielfach der Wunsch hervvrgetreten, den berühmten Reisenden zu sprechen: der Zustand deffelden gestattet demselben jedoch bislang nur, seine intimen Bekannten zu empfangen.

[(Sine Wette.) Aus Aachen wird berichtet, daß dortselbft ein Engländer mit einem Hahn an der Leine den Passanten des Friedrich-Wilhelrnplatzes einen korni­schen Anblick bot. Der Engländer hatte gegen 300 JL gewettet, datz er den Hahn an der Leine vorn Gasthofe Bellevue aus bis zum Theater führen wolle und bat die Wette gewonnen, aber sich zugleich ein polizeiliches Protokoll zugezogen wegen Verur; achung eines Menschenauflaufs. .

Eine Sendung Palmenstämme aus unseren neuen afrikanifchen Coloinen, wohl die erste in ihrer Art, welche nach Deutschland gelangt, ist in Nord Hausen eingetroffen. Es sind meist Cycadeen, darunter äußerst seltene Arten. Eiiiige Exem­plare konnten auch von dem sachkundigen Empfänger nicht beftimmi werden und sind, aller Wahrscheinlichkeit nach, wenigstens noch nicht nach Europa gekommen. Die Elu- uhr der Sendung erfuhr in Hamburg eine Behinderung, weil nach der Reblaus-Con­vention die Einfuhr von Pflanzen aus England verboten ist. Es war nun für bie Firma äußerst wichtig, ohne langen Zeitverlust in ben Besitz ber Palmenstämme zu kommen. Sie roanbte sich an bas Reichsamt bes Innern unb hatte bie Genugthuung, ofort ein Antwortschreiben bes Inhalts zu bekommen, baß bie Einfuhr ber Pflanzen- enbung nach einer burch einen vom Reichskanzler zu ernennenben Sachverstänbigen vorgenommenen Untersuchung auf Reblaus zu gestatten sei, falls glaubhaft nachge­wiesen werde, baß bie Gewächse nur ben Weg über Lonbon genommen hätten unb aus Afrika stammten. Diese Forberungen würben schleunigst erfüllt unb bie Einfuhr Teigegeben. .

Ein berüchtigter Wucherer wollte einen Bauern pfänben lassen, doch fand ber Gerichtsvollzieher nur eine Kuh vor, bie er bem Bauern als nothwenbiges In­ventar belassen mutzte. Da trifft auf einem Wvchenmarkte ber Wucherer feinen. Schulbner, bemitlcibet ihn ob seiner Nothlage unb meint, ba er so viel verliere, so käme es auf einige Mark nicht an. Als Beweis seiner Grvßmuth schenkte er bem Bauern eine Ziege im Werthe von 25 JL. Der Bauer eilt glücklich mit bem Ge­schenk zum Dorfe. Hier verbreitet sich schnell bas Gerücht von ber Besitzvermebrung bes Genossen unb ber Name bes Gebers. Der Schulze, ein gar schlauer Mann, merkte jeboch bie Absicht bes Wucherers unb gibt seinem Freunbe ben Rath, bie Ziege schleunigst zu schlachten, ba sonst bie Kuh für ben Gerichtsvollzieher pfdnbbares Ob­ject sei. Gesagt gethan. Am nächsten Morgen schon erscheint ber Beamte, wohl unterrichtet, datz auf dem Hofe jetzt neben der Kuh eine melkbare Ziege vorhanden sei. Siegesbewußt jedoch meldet der Bauer, daß er die Ziege gleich nach der Heimkehr habe schlachten müssen zur Mahlzeit für sich und seine zahlreiche Familie. Wenig er­freut war der Wucherer über die zweite fruchtlose Execution.

[Vacanzenlifte im Bezirk des 11. Armec-Corps.) Eschwegc, Stadtrath, Stabt- roaagemeifter, Gehalt zunächst^900 Mark jährlich. Gießen, Bauleitung ber Kasernen- Neubauten, Nachtwächter, 2Vt Mark pro Tag einschließlich für Halten eines HunbeS. Hanau, Direktion ber Pulverfabrik, Hilfsschreiber, 80 Mark monatlich, nach län­gerer Dienstzeit bei guten Leistungen 105 Mark monatlich. Marburg, Stabtrath, Stabtbicner, Gehalt 600 Mark jährlich. Marburg, Stabtrath, Hilfssteuer-Aufseher, 800 Mark ftänbig, 330 Mark unftänbig.

Handel und Verkedr.

Gießen, den 18. Juli. Auf bem heutigen Markt kostete Butter per Mund JL 0.80-0.90, Hühnereier pr. St. 5-6 H, Enteneier St. 6-0 Käse pr. St. 4-8 Kasematte 2-3 Erbsen pr. Liter 20 A, Linsen 26 H, Tauben per Paar O,5O bis 0 70 Hühner per Stück JL 1.001.30, Hahnen pr. Stück JL 0.601.00, Enten per Stück JL 1.301.60, Ochsenfleisch per Pfund 6800 Kuh- unb Rindfleisch 5660 Schweinefleisch 5060 Hammelflesich 6470 H, Kalbfleisch 4850 Kartoffeln per 100 Kilo JL 5.006.00, Milck per Liter 1216 Zwiebeln per Centncr JL 9.0011.00, Kirschen per Pfund 712

Den Personen, welche Maaren mit der Packetpost nach der Schweiz schicken, entstehen häufig Weiterungen unb hohe Zollkosten daburch, baß bie eenbungen nicht von genau tarifmäßig lautenben Zollinhaltserklärungen begleitet finb. Damit bie Versenber vor solchen 'Nachtheilen sich bewahren, wirb auf nachfolgende schweizerische Zollvorschriften besonders aufmcrffain gemacht: .

Der Inhalt ber zollpflichtigen ©enbungen nach ber Schwcn muß ber Gattung nach in ben Zollinhaltserklärungen bezeichnet sein, ba anbernfalls bic Senbungen bem höchsten Zollansatz unterworfen werben. Die Gattung bes Inhalts muß außerbem unzweibeutig bezeichnet werben. Eine jweibeutige Bezeichnung zieht bie höchste Zoll­gebühr nach sich, welche nach Maßgabe ber Gattung auferlegt werben kann. Sinb Maaren verschiebener Gattung, welche verschiebenen Zollsätzen unterliegen, zusammen verpackt, so ist bie Menge jeher einzelnen Waare anzugeben; geschieht bies nicht, so wirb der gesummte Inhalt den Zollgebühren berjenigen in ber Senbung enthaltenen Waarengattung unterworfen, welche dem höchsten ZollsaheWuterliegt/^

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen.

Evangelische G e m e i n b e.

Getraute.

Den 12. Juli. Philipp Keßler, Taglöhner in Gießen unb Margarethe Oppermann, lebige Tochter bes Ortsbieners Heinrich Oppermann.

Den 15. Juli. Karl Friebrich Herniann Pampe, Seeonbc-Lieutenant im II. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 116 bahier unb Clara Henriette Abele Heß, lebige Tochter bes Großh. Professors Dr. Richarb Heß.

getaufte.

Den 12. Juli. Dem Schlosser Georg Rinn eine Tochter, Minna, geboren bCH 8 Denselben. Dem Dachbccker Karl Heck ein Sohn, Karl Julius Emil, geboren beU ^Denselben. Dem Weitzbinber Heinrich Pitz ein Sohn, Friebrich, geboren ben 27 Mai.

Denselben. Dem Bäcker Gustav Eger ein Sohn, Gustav Wilhelm, geboren ben 25 Jvni

Denselben. Dem Hilfsbremser Johann Georg Jochim ein Sohn, Ludwig,

Temperatur der Lahn und der Luft

nach Reaumur gemessen am 18. Juli, zwischen 11 unb 12 Uhr Mittags. Wasser 17V20, Luft im Schatten 17°.

L. Ehr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer.

geboren ben 2. 3uni. . . t n , . . . ., >

Denselben. Dem Oeconom Lubwig Euler cm Sohn, Cubwig Heinrich Karl, geboren ben 14. Juni. x o Ä .

Den 15. Juli. Dem Schuhmacher ^ustus Mischer eine Tochter, Eva Katharine, geboren ben 20. Februar.

Beerdigte.

Den 11. Juli. Conrab Hucke, Kaufmann, lebiger Sohn bes zu Schmalkalben verstorbenen Privatsecretärs Philipp H"cke, alt 18 Jahre, gestorben ben 10. Juli.

Den 12. Juli. Charlotte Schürz, geb. Döll, Witttve bcs verstorbenen Bleichers Lubwig^Schürz, alt 87 Jahre, gestorben ben 10. Juli.

Den 17. Juli. Wilhelm Karl Heinrich Krailing, Finanzaspirant, lebiger Lrohn des Schreinermeisters Ferbinanb Krailing, gestorben ben 14. Juli. __