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Inwiewett deren geschränkt roetben tnb der NM |u -er Arbeiter, Ivö- lettßiett überhaupt drltbfiur.tetntfaer Inders gnoüvs-t, eclortn mommen \ den Abgeordneten vom Abgeordneten anderen Nnlrögen
Vorschläge die Ab« )er erstere besonder jfe Hülfe der RW Sbaeordnctk SLvk- Rrd- für den An,
Gtngehandr.
Gießen, 14. 3annar.
Am Vormittag bei 5. d M sind dem Herrn Bürgermnstec Stramm tu Gießen iwet Eingaben an bte Stadtverordneten-Versammlung übergeben worden:
1. Bttr. den Uedergang über bte Oberhessischen Eisenbahnen an der katholischen Kirche dahier, sowie die Verbindung Del oberen ThetlS dec Frankfurter Straße und der Wilhelm!,Straße mit den Bahnhöfen.
2. Betr. btt Straßenzustände in der Nähe bei Bahnhofs.
Erstere Eingabe war unterfdbruben von 137 Bewohnern der Stadt und von 179 Bewohnern dec benachbarten Ortschaften, wozu noch 10 nachträglich erfolgte Unter, schrlften von Gießener Vürgrrn kommen.
Die i-nefte Eingabe amv fo^ar mit 342 Unterschr'ften von hirsigen Einwohnern ur.b 337 Unterschritten von Einwohnern der benachbarten Ortschaften bedeckt, wozu noch 87 nachträglich erfolgte Unterschriften au« Gießen zu zählen sind.
Die BLgeoerhältnlsse sind in der That der Art, daß die große Anzahl von Unterschritten erklärlich ist und eS stebt zu hoffen, daß bte Vertretung unserer Stadt m»t der nöthigen Energie geeigneten Ort! vorgehen werde, um bnl Änsehen der Stadt unb dal Interesse der dutL dal Verfahren der betreffenden Eisenbahn-Dtrecttonen '^schädigten zu wahren. _ t
Der Uebergana an der katholischen Kirche ist In einer der Stadt und bem Publikum gegenüber so rücksichtslosen Wetse angelegt, daß man wahrlich nicht begre fen kann, wie die einschlägige Behörde dirtz überhanyt dulden konnte.
Roch weniger begreiflich Ist b?r so ungebührlich lange geduldete sogen. Uebergang über bte Main-Weser- unb Cöln-Gtctzener Bahn bet der Rüsing'schen Wirthschast. Nicht weniger all 24 Stser.bohnfchientn liegen auf diesem Uebergang, welcher von ber einen zur andern Sttte ca. 54 Meter Brette hat. Tag unb Nacht wird herauf b:- stävdig ranglrt, außerdem pafftun denselben täglich 43 Personenzüge und zahlreiche Güt rzstge. Hierzu kommt noch, daß b<n Uebergang burchschviltlich ca. 115 Fuhren »-glich zu paffirtn Haden, von den vielen Personen, worunter 25—30 Schulkinder, ganz abgesehen ES kann selbstverständlich unter diesen Verhältnissen nicht auSbleiben, daß Unglücke vorkommen; daß nicht Maflen-Unglücke k la Steglitz vorgekommen sind, ist all ein Wunder zu betrachten. t m r r,r
Man kann tm Jn> und Ausland weit unb breit an den Bahnhöfen Umschau halten, ohne auch nur entfernt einen solchen Uebergang, wie den hkr gerügten, zu sehen.
In f> Oberen Jahren, all nur zwei Geleise vorhanden waren, hat man bet einem verhältnißmäßig geringen Verkehr eS für nötb’n befunden, eine fol'de Fahrbrücke in der Nähe de! Stationsgebäudes über bte Bahn zu bauen und jetzt bet dem hundertfach gesteigerten Verkehr muthet bte Bahnverwaltung etner Stadt wie Gießen zu, sich mit einem so höchst gefahrvollen, die Passage nur unter erschwerenden Umständen vermittelnden Niveau Uebergang zu begnügrn.
Die Etsenbahn'verwattung selbst bat dal größte Jntereffe an der Caisirung dcS fraglichen, wohl einzig in seiner Art dastehenden Uebergang!, sowie an der Herstellung eine! für alle Fälle geeigneten gefahrlosen WrgtS, welcher eine freie, ungebinderte Verbindung bei südöstlichen LhellS der Stadt mit dem nordwestlichen Thttl derselben ermöglicht; denn bte Störung tm eigenen Bahnverkehr ist äußerst lästig, wozu bte Erhaltung be# besonderen Personals und bte Entschädigungen wegen bereits vorgekommener Unglücksfälle kommen, und was noch schlimmer als alle! Andere ist, dal fortwährend
saUunoSrechte nicht eher geben könne, bis eB bte Sicherheit habe, daß ihm selbst keine Schwttnaktttm dadurch entftäntkn Der erste Schult, Ihm diese Sicherheit zu ge- ^vte, frt, daß Elsaß Lothnng.n feine bcftnltw? Lufammengrhörigket mU Deutsch- Snb often und ohne Rückhalt anerkenne und sich do.i dem Einfluss- fcrtmache den die inir iafl die Vresie noch auflübe. Der Statthalter hob ferner beroor, wie auch ihn nur bilffi b« 5dbftcrbaltun* gegen dal chauvinistische G-tteide von jenfeitS der Loaefen tm Anschluß an etn|dnt Prot.stagltat tonen Im lianbe, »u Maßnahmen gezwungen habe bte Ihm schwer geworden s-sten, die aber nicht tm Widerspruch mtt seiner von «nfana an befolgten Politik standen. Sollten bte wttkl'ch v^alteten Protestphrafen uabbiefe Letzerereten gegen ba« Deutschthum nicht nadb unb nach aushören, sollte die «nie bte Lande! dadurch gefährdet werden, sollte seine Pflichterfüllung gegen da! Nttch badet In Frage kommen, so schreckt er auch vor keinem Extrem zurück. Abgesehen aber von diesem Zwange, dm bte Protestagttat'onen Einzelner ihm auf er legen halte n nnvnbrüchlich fest an feiner Pol.ttk, dem tanbe die UtbergangSperiode möglichst zu erleicht Januar. Nach einem Telegramm bei ,temp9e aal Kairo hätte
ber Mahot bte Bedingungen Wolseley'S anger.oaimev. Die Eazländer marschtren ungehindert auf Khartum
Lokale«.
eufren, 14- Januar. Ja der gestrigen Generalversammlung der hiesigen RvderaeseUfchaft stattete der Vorstand den gewohnten Jahresbericht ab; dieselbe zählt gegenwärtig ca. 40 aettoe und 95 vassioe Mitglteder. do! Vermögen, Inventar unb Grundbesitz beläuft sich auf einen Werth von ca. 10,000 JL
an, dal laufende Geschäftsjahr wurden nachstehende Herren in den Vorstand aewählt, refv. wtedergewähli Hr. Adami zum ersten, 3-an Kirch zum zweiten Vorsitzenden Loui! Petri BL, Verwalter. Fr. Scharmann, Jastructeur, Ehr. Neider erster Adolf Vieler zweiter Schriftführer. M. Gingen Helm, Eafsirer. ar Beraer und E- Baiser zu Ruderältesten; die Herren H Mettenheimer und a Wallatb zu Vertretern der passiven Mtgliedtr. Dal alljährlich ftottftnbenbi Seistung-fest wird am 14. Februar Im Saale bei .Hotel Emhorn* abgebalten werden. ~ '
zu besürchtevde Maflenunalück, woir.ft, von dem dadurch berbeigeführten Elend abgesehen, große dem BahnsiLkuS zur Last fallende Geldentschädigungen verbunden fein würden.
Man sollte doch berhn, daß, wo dir billigen und gerechtcn Forderung'n der Stadt und be! Publikums mit den eigenen Interessen der Bahnverwaltung zusammen- trcffen, eine VMiändigung sehr leicht zu erzielen sein müßte. Dem ist aber leider nicht so, im Gegentheil, die Bahn d'h ndelt b'e auch für ft? hochwichtig? Angelegenheit sehr dilatorisch und zeigt überhaupt anscheinend k w verständn'tz für die Sache und auch keine Neigung, den wahrhaft unerträglichen Zuständen adzubelsen.
Bei dieser bekannten Hartnäckigkeit ber Bahnoerwaltungen ist el hier doppelt geboten, daß bte Stadtoertretung mit rücksichtsloser Energie vorgehe. 8. P.
Wieseck, 14. Januar. Am Gestrigen ereignete sich in dem hieftgen Neinen Schulhaufe ein Vorfall, der sehr schlimme Folgen hätte hoben können. Der Lehrer war damit beschäftigt, mit zwei Schülern Steinkohlen aut ber Küche In die Schul' stube zu holen, al! ber Loden unter ihnen eiudrach und sämmilich 3 Personen in den Killer blnabstürzten, während Steine, womit bte Aüche geplättet war, nachsielen und den Genannten nicht unbeträchtliche Contusionen verursachten Auf Grund diese! Vorfall! darf man gewiß die berechtigte Frage auswerfen, ob nicht endlich bald einmal für bte zwei untersten Schulklassen, deren Loeale so dürftig unb ungenügend wie möglich sind, biftere Räume beschafft werden, zumal die huftge G-meinde ja ein Hau! besitzt, da! tm vorigen Jahre zum Schulhause angetauft wurde.
Theater.
«testen, 14. Januar.
Wie wir bereit! mitgetheilt haben, findet am Freitag den 16. d M eine Beuesiz- vorstellung statt und zwar die b<! Herrn Schwarz. Die besagte Aufführung bat in erster Linie bm besonder« n Do zug, daß ber Benefiziant bei der Wahl de! Stücke! nicht zu hoch gegriffen hat, sondern mit einem einfachen Lustspiel, deff.n Anforderungen nicht über die Kräfte der Ges-llfchaft hineuSgeb'v, vor vn! hintreten will.
Dem Pub! kum ist dadurch eine Gelegenheit geboten einen heiteren Abend zu verleben und sich aufeerbrm an ber Gediegenhe t eine! We^k! zu erfreuen, welche! dem vortrefflichen LustfpieldiLter Roderich Benedix alle Ehre macht; denn gerade .Doctor $3 e!pe" zählt zu feinen g nialsten und besten Schöpfungen.
Einem Schauspieler, ber mit Mühe und E fer ft et! daran gearbeitet bat, durch feine Leistungen die Zufriedenheit de! AudüoriumS zu erreichen, kann kein befferer Dank von Seiten bcö lrtzteren zu Theil werden, al! wenn baftdbc an feinem Ehrenabend recht zahlreich erscheint.
Indem wir Herrn Schwarz den besten pecuulären Erfolg wünschen, sei hierdurch nochmals ganz besonders auf bcn Freitag Abend aufmerkfam gemacht- —*—
4-aodei und Derkedr.
Limburg, 14. Januar. Rother Wcl.zcn JL 14.20, weißer Weizen 00.00, Korn 11 50, Gerste JL U^5, Hafer 6.55, Kartoffeln » 100 Pfund 0.00, Erbsen * 10U Pfund v*L 00.00.
Frankfurt, 14. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete der Eenttrer Heu 2.75—3.20, Stroh JL 2.35—2.60, Eier das Hundert .* 6 25—9.00, Butter 1 Qualität -M- 0.95, 2. Qualität 1.10, Kartoffeln per Cennier JL 2.00—2.25, Kohlrabi 3- 0 H pr. Sr., Erbsen 100 Kg. 22.00—30.00 Rothkraut pr. St. 12—20 Poularden JL 0—0, Huhnl.nO—2.00, 1 Ente.X 2.00—3.50, 1 Taiche 40—60 Habn JL 1.90—2.50, «ans X 6—10.00, Welsche JL 5.00-10-00
— ES ist oft darauf bingewitsen, welche Bcdeutung eS hat. entstehende Brände in ihrer ersten Entwicklung kräftig anzugreiftn und dadurch noch tm Keime zu ersticken- Dennoch scheint e3, alS ob alle Mahnungen, für solche Eoentual'täten Vorbereitungen zu treffen, unbeachtet gelaffcn werden, sonst wäre e! doch nicht möglich, daß fast täglich die Zeitungen HiobSposteu bringen, tn welchen eS heißt, daß hier eine Fabrik, dort ein tSeichätt, »In Lagerhaus, oder auch «ohi dm ganze Ortschaft ben^lammen zum Opfer gefallen ist, weil daS verheerende Element sich schon zu weit auSgebreitet. ehe die erste Hülfe elntraf. Hat Jemand ein Haus, ein Magazin, ein Landgut oder gar ehK Gemeinde zu verwalten, so ist es auch seine Pflicht, für geeignete Löscheinrichtungen zu sorgen, denn die Feuerwehr allein thut eS nicht ttnmer, da naturgimäß bis zu deren Ankunft immer einige Zeit vergeht unb diese, sei eS auch nur wenige Minuten, ost genügt, auS einem einfachen Gardincnbrond ein Großfmer zu entwickeln. ES kommt also darauf an, bei entsiehrndrm Feuer sofort ein Mittel zur Hand zu haben, welches einfach conftrvttt und leicht transportabel, geeignet ist, die Flammen zu ersticken. Zahl- reiche Versuche und auch die praktische Anwendung bet ca. 400 ernsten Fällen haben ergeben, daß der patentkte Feuer-Annlhilator von Siegfried Bauer In Bonn alle diezenigen Eigenschaften in sich v.'reinigt, welche man von einer Handspritze erwarten darf- Hat koch u. a. die K K- General-Jnspectton der österreichischen Eisenbahnen, Kalserl. Post, daS Königl. söchs- KriegS-Mtnisterium und die Kaiser!, deutsche Drarme durch besondere Rffcripie angeorbnet, daß anstatt der bisher üblichen Kübelspritzen der Bouer'scher Fmer-Annihilator angeschafft und zur Anwendung komm-n soll.
Das Fchlen eine« solchen AanlhilaiO's in industriellen und landwirthschatt- lichen EtablisirmentS. auf Gut-Höfen, tn Spitälern unb sonstigen dem öffentlichen Verkehr dienenden Gcbäulichketten ist baBer einer unverantwortlichen Unterlassungssünde gleich zu achten, da durch die Anschaffung einer solchen Feuerspritze, welche nur mit einer verhältnißmäßig kleinen Ausgabe vrrknüpst Ist, mitunter ein enorme! Verwögen und in vielen Fällen Menschenleben gerettet werden können.
Allgemeiner Anzeiger.
Unioersal-Catarrh u. Hnstcn-Bonbons - E. 0. Moser & Cie, Stuttgart.
Zu haben bei Herren H. Kinkel, Ehr. Kraemer, Hoflieferant, Earl Lchwaav, Ar. Los, Gießen. '660
Wo kaust , man die
billigsten n. solidesten
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Bei ®GS“ «
Kirchenplatz S.
296 Sorafättiger Privatunterricht | 364 Einen tüchtigen Schloflergesellen
wird bei mäßigem Honorar ertheilt; von auf dauernde Arbeit sucht joem? fagtj)ic Exoed. d- Bl. I Carl Roll, Flügelsgasse 6.
Geschäfts-Eröffnung.
Hierdurch einem geehrten Publikum von Giehen und Umgegcud die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem am hiesigen Platze — Wetter- gah'se — eine
Schweine-Metzgerei eröffnet habe. ES wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch gute Waare und reelle Bedienung meine Kundschaft zu befriedigen und bitte ich um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll 326
Jacob Arnold II.
Kreppet täglich.
Äug. Holl,
*277 im Stern.
185 Ein rentables
Haus mit Karten wegzugshalber billig zu verkaufen.
I Zu erfragen in der Erped. d. Bl.
Die
Ziegelei in Burkhardsfelden soll vormundschaftshalber aus weitere 6 Jahre verpachtet, eventl. auch verkauft werden. 351
Die Gebäude können auch jn jedem anderen Geschäftsbetriebe benutzt werden, z. B. Cigarren- fabrik :c. Näheres bei
Heinr. Stumpf II., Vormund, und Heinr. Stumpf UL in Burkhardsfelden-


